Greenpeace zu Weltklimakonferenz: Große Worte, schwaches Ergebnis

Umweltorganisation kritisiert fehlende Beschlüsse für Wald, Klima und Finanzierung – Umfassende Schritte zum Ausstieg aus fossilen Energien von Österreichs Regierung gefordert

Greenpeace kritisiert das Ergebnis der Weltklimakonferenz COP30 scharf: Trotz Rückenwinds aus der Zivilgesellschaft, der indigenen Bevölkerung und progressiven Staaten gelang es nicht, einen klaren Aktionsplan für mehr Waldschutz und den Ausstieg aus fossilen Energien zu beschließen. Ein erster Entwurf der Abschlusserklärung stellte zunächst noch einen Fahrplan für den Ausstieg aus fossilen Energien und das Ende der Entwaldung in Aussicht. Doch festgefahrene Positionen beim Klimaschutz und der Finanzierung verhinderten eine Einigung – die finale Abschlusserklärung bleibt schwach und ist weit entfernt von den Forderungen der Menschen, die in Belém für echten Klimaschutz auf die Straße gingen.