Kategorie: news

  • Nach Gewalttaten: Jetzt kommt ein Linzer Sicherheitsgipfel

    Nach schweren Gewalttaten haben Bürgermeister und Sicherheitsstadtrat einen Sicherheitsgipfel für Linz einberufen.

    Vertreter der Polizei und Experten aus dem Präventions- und Sozialbereich nehmen teil.

    Es soll dann mehr Sicherheit für die Bevölkerung geben.

    Einen konkreten Termin nannte die Politik nicht.

  • Erfolg der Zielfahnder: Geflüchteter wurde in Hamburg erwischt!

    Zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 38 Monaten wegen diverser Betrugsdelikte wurde ein 21-Jähriger im Jahr 2024 vom Landesgericht Linz rechtskräftig verurteilt. Seit Mitte 2025 befand er sich im gelockerten Vollzug und trug eine Fußfessel. Diese schnitt er sich am 16. September 2025 herunter und setzte sich ins Ausland ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte er noch eine Freiheitsstrafe von 13 Monaten zu verbüßen. Aufgrund eines europäischen Haftbefehls des Landesgerichts Linz begannen für die Zielfahnder des Landeskriminalamtes Oberösterreich ihre Ermittlungen. Dabei gelang es den Spezialisten in enger Zusammenarbeit mit deutschen Ermittlern den Aufenthaltsort des Mannes in Hamburg auszuforschen. Dort wurde er am 20. April 2026 festgenommen und befindet sich seitdem in Auslieferungshaft.

  • E-Scooter-Lenker mit mehr als zwei Promille erwischt

    Eine Streife wurde am 19. April 2026 gegen 2:50 Uhr in die Dragonerstraße beordert, da sich dort eine aggressive Person befinden solle. Schließlich wurde ein 24-Jähriger aus Wels angetroffen, der jedoch nicht aggressiv, sondern alkoholisiert war. Die Polizisten erklärten dem Mann, er solle doch nach Hause gehen, ein Taxi lehnte er mehrmals ab. Daraufhin verließ der 24-Jährige die Örtlichkeit. Nur 15 Minuten später konnten die Beamten auf der Dragonerstraße einen E-Scooter-Lenker wahrnehmen, welcher am Gehsteig in Schlangenlinien unterwegs war. Bei der Anhaltung stellten die Beamten fest, dass es sich erneut um den 24-Jährigen handelte. Auf das vorherige Gespräch konnte sich der Mann nicht mehr erinnern. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 2,32 Promille. Er wird angezeigt.

  • Tödlicher Arbeitsunfall: Bauer geriet unter Egge

    Ein 53-Jähriger aus Wels war am 18. April 2026 alleine mit Feldarbeiten beschäftigt. Dabei lenkte er einen Traktor samt angehängter Egge, um den Ackerboden zu begradigen. Aus bislang unbekannten Gründen verließ der 53-Jährige den Traktor, geriet unter die Egge und wurde etwa 100 Meter mitgeschleift. Der Traktor fuhr anschließend unbemannt gegen eine sich neben dem Acker befindliche Hausmauer. Gegen 18 Uhr bemerkten Nachbarn das noch laufende Fahrzeug und entdeckten den 53-Jährigen unter der Egge. Mehrere Ersthelfer befreiten den Mann und verständigten den Notruf. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen sämtlicher Beteiligter konnte der Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.

  • 15-Jähriger fuhr mit Wagen der Mutter in die Disco

    Ein 15-Jähriger aus Linz fuhr in der Nacht zum 19. April 2026 mit dem PKW seiner Mutter von Linz kommend über die B127 zu einem Lokal in den Bezirk Rohrbach. Aufgrund einer anonymen Anzeige konnte der Wagen am dortigen Parkplatz festgestellt werden. Der Jugendliche zeigte sich geständig und gab an, dass er einfach nur fortgehen wollte. Er wird angezeigt.

  • Dringende Warnung an die Bevölkerung – Verdacht auf manipulierte HiPP Babynahrung

    Presseaussendung der Polizei

    Die Polizei warnt die Bevölkerung eindringlich vor möglicherweise vergifteter Babynahrung/Beikostnahrung der Marke HiPP, die in Österreich in Umlauf gebracht worden sein könnte. Hintergrund sind laufende Ermittlungen in Deutschland. Im Zuge dieser wurden die österreichischen Behörden darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich eventuell verunreinigte HIPP-Gläser in Eisenstadt Umlauf befinden.

    In Schützen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) wurde mittlerweile ein derartiges, offensichtlich manipuliertes Glas mit Babynahrung „Karotten mit Kartoffeln“ 190 Gramm vom Landeskriminalamt Burgenland sichergestellt. Dieses Gläschen war von einem Kunden gemeldet worden, ein Verzehr hat nicht stattgefunden.

    In Tschechien und der Slowakei wurden ebenfalls markierte Gläser polizeilich sichergestellt. Erste Laboruntersuchungen ergaben bei diesen Produkten einen giftigen Zusatzstoff. Zudem wurde berichtet, dass manipulierte Gläser verdorben riechen würden.

    Durch Mitwirkung des Bundeskriminalamtes wurde eine Probe des sichergestellten Produktes am Samstagnachmittag untersucht und positiv auf Rattengift getestet.
    Die weiteren Erhebungen werden aktuell durch das Landeskriminalamt Burgenland in Kooperation mit dem Bundeskriminalamt geführt. Die Behörden ersuchen um erhöhte Aufmerksamkeit und rasche Meldung verdächtiger Wahrnehmungen.

    Betroffene Produkte erkennen

    Nach aktuellem Ermittlungsstand sind verdächtige Produkte an folgender Kennzeichnung erkennbar:

    » Weißer Aufkleber mit rotem Kreis am Glasboden
    » bereits geöffneter oder beschädigter Deckel
    » fehlender Sicherheitsverschluss („Knack-Geräusch“ beim ersten Öffnen fehlt)
    » ungewöhnlicher oder verdorbener Geruch (laut Zeugenaussagen)

    Dringender Appell an Eltern und Betreuungspersonen

    Sollten Sie HiPP-Babynahrung mit dieser Markierung besitzen oder Auffälligkeiten feststellen:

    » Nicht öffnen
    » Keinesfalls verzehren bzw. einem Kleinkind zum Verzehr anbieten
    » Produkt abseits sämtlicher Lebensmittel beiseitestellen, eventuell Handschuhe dafür anlegen
    » Danach: Sofortiges gründliches Händewaschen mit Seife (mind. 30 Sekunden), VOR jeglichem weiteren Kontakt mit einer anderen Person, insb. Kindern

    SPAR Österreich hat vorsorglich das gesamte HiPP-Babykostgläser-Sortiment aus dem Verkauf genommen. Kundinnen und Kunden werden gebeten, bei SPAR, EUROSPAR, INTERSPAR oder Maximarkt gekaufte HiPP-Gläser nicht zu konsumieren und zurückzugeben. Der Kaufpreis wird laut der Firma SPAR auch ohne Kassenbon rückerstattet.

  • A8: PKW mit gefälschten Kennzeichen angehalten

    Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Ried kontrollierten am 17. April 2026 gegen 11:30 Uhr auf der A8 Innkreisautobahn einen 40-jährigen rumänischen Staatsbürger, der sich auf der Fahrt von Rumänien nach Belgien befand. Dabei stellten die Polizisten fest, dass es sich bei den französischen Kennzeichentafeln und dem vorgezeigten provisorischen Zulassungsschein um Totalfälschungen handelte. Erhebungen ergaben, dass die Zulassung für das Fahrzeug bereits im März 2026 abgelaufen war. Nach Einhebung mehrerer Sicherheitsleistungen werden Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft Ried und die Staatsanwaltschaft Ried erstattet. Die Kennzeichentafeln sowie der Zulassungsschein wurden sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.

  • Pkw-Lenker (2,3 Promille) verursachte bei Alko-Fahrt mehrere Sachschäden und flüchtete

    Mit einem Wert von 2,3 Promille wurde ein 34-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land am Abend des 15. April 2026 von Polizeibeamten in Mauthausen aus dem Verkehr gezogen. Der ungarische Staatsangehörige hatte zuvor im Bereich eines Parkplatzes einen Auffahrunfall mit einem anderen Pkw verursacht. Er ergriff daraufhin, ohne sich mit dem anderen Lenker auszutauschen, die Flucht und überfuhr dabei eine Verkehrsinsel, wodurch die dort befindlichen Verkehrsleiteinrichtungen stark beschädigt wurden. Durch die Fahrt über die Verkehrsinsel wurde der Reifen seines Pkw beschädigt. Nichts desto trotz führte der 34-Jährige seine Fahrt auf der Felge fort und kam dadurch immer wieder auf die Gegenfahrbahn. Zusätzlich touchierte er eine Leitplanke und beschädigte einen weiteren, entgegenkommenden Pkw aufgrund der herumfliegenden Steine und Asphaltbrocken. Der Ungar beendete schlussendlich seine Fahrt am Brückenkopf der Donaubrücke Mauthausen. Nachdem bereits mehrere telefonische Anzeigen über den Pkw-Lenker bei der Polizei eingingen, wurde bereits nach ihm gefahndet. Die Beamten konnten den 34-Jährigen bei der Donaubrücke antreffen und einen Alkotest durchführen, welcher positiv verlief. Der Ungar wird mehrfach angezeigt.

  • 27-Jähriger von Polizei erschossen: Er ging mit Schere und Spritze auf Beamte los.

    In der Nacht auf den 16. April 2026 kam es in Linz zu einem Schusswaffengebrauch bei einem Polizeieinsatz, der für einen Angreifer tödlich endete.
    Gegen 00:45 Uhr wurden mehrere Polizeistreifen aufgrund eines Tumultes und lauten Schreien zu einer Wohnadresse in Linz beordert. Aufgrund anhaltender Schreie betraten die Beamten unverzüglich die betroffene Wohnung und konnten dort drei Personen antreffen – wie sich später herausstellte – ein 27-Jähriger aus Linz, dessen Mitbewohnerin und eine weitere männliche Person.

    Als die Beamten die Wohnung betraten, ging der 27-Jährige mit einer Schere in der einen und einer Spritze in der anderen Hand direkt und unvermindert auf die Beamten los. Die Beamten machten in der Folge von ihren Dienstwaffen Gebrauch und trafen den 27-jährigen. Durch die Beamten unverzüglich eingeleitete Erste-Hilfe-Maßnahmen blieben erfolglos.

  • Axt-Attacke in Linz wird als „Mordversuch“ behandelt

    Zu einem Mordversuch kam es am 15. April 2026 kurz vor Mittag am Südbahnhofmarkt in Linz.
    Ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach ist verdächtig, am Südbahnhofmarkt auf eine ihm völlig unbekannte Person losgegangen zu sein. Mit einem Handbeil soll er mehrmals auf den Kopf seines 40-jährigen Opfers eingeschlagen und es schwer verletzt zu haben. Als eine andere unbeteiligte Person ihn anschrie und dabei ein Messer in der Hand hielt, flüchtete der Verdächtige. Die Tatwaffe warf er mehrere 100 Meter vom Tatort entfernt weg. Schließlich konnte er von Beamten der Polizeiinspektion Bürgerstraße gestellt und festgenommen werden. Er wurde in das Polizeianhaltezentrum Linz eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft Linz verfügte die Überstellung in die Justizanstalt Linz.

  • Buben flüchteten mit über 50 km/h auf E-Scooter vor der Polizei!

    Ein junger E-Scooter-Lenker flüchtete am 15. April 2026 gegen 13:45 Uhr vor einer Polizeistreife.

    Die Polizisten bemerkten den E-Scooter, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, und wollten ihn anhalten. Der Fahrer beschleunigte aber seinen E-Scooter und entzog sich der Anhaltung und setzte die Fahrt mit einer gemessenen Geschwindigkeit mittels Fahrzeugtacho von über 50 km/h fort. Die Nachfahrt endete schlussendlich in eine Wohnanlage, wo die Polizisten den Lenker aus den Augen verloren.

    Bei der Fahndung wurde kurze Zeit später aber derselbe E-Scooter wieder mit überhöhter Geschwindigkeit gesichtet. Diesmal konnten die Beamten den Lenker, der ebenfalls versuchte zu flüchten, anhalten.
    Bei der Befragung gab der 11-Jährige an, dass zuvor ein 12-Jähriger den E-Scooter gelenkt hatte.

    Der E-Scooter wurde einer Geschwindigkeitsmessung mittels Rollentester unterzogen. Der Test ergab einen relevanten Messwert von 45 km/h. Die Erziehungsberechtigten der beiden Lenker werden mehrfach bei der BH Linz-Land angezeigt.

  • Junger PKW-Lenker wollte mit PKW der Mutter vor Polizei flüchten

    Mit dem PKW seiner Mutter unternahm ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land am 15. April 2026 eine Spritztour und wollte vor der Polizei flüchten.
    Der junge Lenker fuhr gegen 1:20 Uhr auf der Gmundner Straße von Stadl-Paura Richtung Lambach. Eine Polizeistreife nahm die Nachfahrt auf. Der 18-Jährige wollte sich zunächst einer Anhaltung entziehen, fuhr aber in Stadl-Paura in eine Sackgasse. Bei der Kontrolle konnte er keine Lenkberechtigung der Führerscheinklasse B vorweisen. Da er auch eindeutige Anzeichen einer Suchtmittelbeeinträchtigung aufwies, wurde er zu einer klinischen Untersuchung aufgefordert, die er aber verweigerte. So wurde ihm sein Führerschein der Klassen AM und A vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Bei dem von ihm verwendeten PKW seiner Mutter, die ihm eine Fahrt mit ihrem Fahrzeug ausdrücklich verboten hatte, konnten mehrere Mängel festgestellt werden, weshalb die Kennzeichen vorläufig abgenommen wurden.

  • Kreuzfahrt: Frau stürzt in Donau und verstirbt

    Heute ist es zu einem größeren Einsatz im Bereich der Anlegestelle Nußdorf gekommen. Eine 86-jährige Frau ist beim Besteigen eines Schiffes von einem Steg ins Wasser gefallen. Crewmitglieder zogen die Frau aus dem Wasser und leisteten Erste Hilfe. Da die Frau bewusstlos war, übernahmen die ersteintreffenden Polizisten Wiederbelebungsmaßnahmen mittels eines Defibrillators.

    Herbeigerufene Teams der Berufsrettung Wien führten noch weitere Reanimationsmaßnahmen durch, welche jedoch erfolglos blieben. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Derzeit wird der genaue Hergang des Vorfalls ermittelt, es kann weder ein medizinischer Notfall noch fahrlässiges Verhalten ausgeschlossen werden.

    Zur Feststellung der genauen Todesursache wurde die Obduktion angeregt. Weitere Ermittlungen vonseiten der Wasserpolizei sind im Gange.

  • Fund von 1,5 Kilogramm Methamphetamin

    Im Zuge von Renovierungsarbeiten fanden Arbeiter im Keller eine verdächtige Plastiktasche und meldeten den Fund der Polizei. Wie sich bei einer Überprüfung des Inhalts im Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum-Ost, herausstellte, handelte es sich um 1,5 Kilogramm Methamphetamin mit hohem Reinheitsgehalt. Der potentielle Straßenverkaufswert des sichergestellten Fundes dürfte sich auf zumindest 150.000 Euro belaufen. Weitere Ermittlungen zu den Hintergründen sind im Gange.

  • Omnibus übersehen und gerammt: 3 Verletzte

    Am 13. April 2026 kam es gegen 9 Uhr in Linz zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Omnibus. Ein 47-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten fuhr mit seinem Auto auf der Weißenwolffstraße in Richtung stadteinwärts. Zum selben Zeitpunkt fuhr ein 42-jähriger Busfahrer aus dem Bezirk Perg einen Omnibus auf der Busspur Weißenwolffstraße ebenfalls in Richtung stadteinwärts.
    Der 47-Jährige wollte dabei nach rechts in Richtung einer Parkgarage abbiegen und übersah den auf der Busspur geradeausfahrenden Omnibus.
    Dadurch musste der 42-Jährige eine Notbremsung einleiten, wodurch im Inneren des Buses drei Personen (31, 53 und 62 Jahre alt) zu Sturz kamen. Nachdem die Rettung und der Notarzt die Verletzten vor Ort versorgten, wurden Zwei anschließend in das Unfallkrankenhaus Linz und die dritte Verletzte (31) in den Med Campus III verbracht. Sie alle erlitten Verletzungen leichten Grades.

  • Drei Verkehrstote in der vergangenen Woche

    In der vergangenen Woche starben ein Leichtmotorradlenker, ein Pkw-Lenker und ein Radfahrer bei Verkehrsunfällen. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Donnerstag, 9. April 2026, im Bezirk Klagenfurt Land, Kärnten, bei dem der oben erwähnte Leichtmotorradlenker getötet wurde. Ein 16-Jähriger kam mit seinem Leichtmotorrad in einer Rechtskurve auf einer Landesstraße L vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit zu Sturz und schlitterte in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Pkw und wurde unter diesem eingeklemmt. Der Leichtmotorradlenker konnte nur mit Hilfe eines Wagenhebers befreit werden, verstarb jedoch noch an der Unfallstelle an den erlittenen Verletzungen. Der Pkw-Lenker blieb bei dem Vorfall unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Am Wochenende verunglückte einer der drei verstorbenen Verkehrsteilnehmer.

    Jeweils eine Person kam in der Vorwoche auf einer Landesstraße B, einer Landesstraße L und einer Gemeindestraße ums Leben. Je ein Verkehrstoter musste in Kärnten, Oberösterreich und der Steiermark beklagt werden.

    Vermutliche Hauptunfallursachen waren in jeweils einem Fall eine nicht angepasste Geschwindigkeit, eine Vorrangverletzung und Unachtsamkeit/Ablenkung. Ein Verkehrstoter war ausländischer Staatsangehöriger.

    Vom 1. Jänner bis 12. April 2026 gab es im österreichischen Straßennetz 74 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 82 und 2024 68.

  • Alkolenker (2,16 Promille) schlief im PKW am rechten Fahrstreifen der Westautobahn!

    Am 11. April 2026 gegen 22 Uhr ging am Notruf der Landesleitzentrale eine Anzeige betreffend einem alkoholisierten Lenker ein, der die Fahrspur entlang der Westautobahn nicht halten könne. Die Autobahnpolizeiinspektion Haid konnte den Lenker entlang der A1 Westautobahn Richtung Salzburg im Gemeindegebiet Pucking am rechten Fahrstreifen parkend vorfinden. Das parkendende Auto wurde durch die Polizisten abgesichert. Im PKW konnte ein 42-jähriger Dominikaner aus Wels schlafend am Fahrersitz vorgefunden werden. Das Fahrzeug wurde auf den Pannenstreifen geschoben und von der Asfinag zum nächsten Rastplatz gebracht, um weitere Gefahrensituationen zu vermeiden. Ein durchgeführter Alkomattest verlief mit 2,16 Promille positiv. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und er wird angezeigt.

  • Großeinsatz: 19-jähriger Syrer mit vermeintlicher Waffe unterwegs!

    Zu einem Großeinsatz der Polizei kam es am 10. April 2026 gegen 8:50 Uhr im Linzer Stadtteil Urfahr. Ein Passant kontaktierte die Polizei, weil er soeben einen Mann mit einer Langwaffe in der Hauptstraße gesehen habe. Beim Eintreffen der Polizei war ein solcher Mann jedoch nicht mehr vor Ort. Bei umfangreichen Erhebungen konnte ein 19-jähriger Syrer als Verdächtiger ausgeforscht werden, der in der Nähe wohnt. Mit größtmöglicher Schutzausrüstung begaben sich Spezialkräfte der Polizei zur Wohnung des 19-Jährigen. Dieser öffnete selbstständig die Wohnungstür und ließ die Beamten hinein. Im Wohnzimmer konnte eine täuschend echt aussehende Airsoft-Waffe gefunden werden. Er gab gegenüber den Kollegen an, dass es sich um einen Spaß gehandelt habe und er die Aufregung nicht verstehe. Ein vorläufiges Waffenverbot mussten die Polizisten nicht aussprechen, weil gegen den Mann bereits ein behördliches Waffenverbot besteht. Dem 19-Jährigen werden die Kosten des Einsatzes, die es noch zu eruieren gilt, verrechnet. Außerdem wird er wegen Verwaltungsübertretungen bei der Landespolizeidirektion Oberösterreich angezeigt.

  • Unbestimmten Grades verletzt: Irischer Rennradfahrer fuhr falsch in einen Kreisverkehr ein!

    Am 09.04.2026, gegen 18:30 Uhr, kam es in Fritzens auf der L233 im Bereich eines Kreisverkehrs zu einem Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge zwischen einem PKW- und einem Rennradfahrer. Ein 62-jähriger Österreicher lenkte einen PKW in Fahrtrichtung Westen in den Kreisverkehr ein, als ein 46-jähriger Ire mit seinem Rennrad von Norden kommend in falscher Fahrtrichtung in den Kreisverkehr fuhr, wodurch die beiden Fahrzeuge kollidierten. Der 46-Jährige wurde mitsamt seinem Rad über die Motorhaube des PKW geschleudert, bis er auf der Kreisverkehrsinsel aufprallte und dort zu liegen kam. Eine hinzugekommene Passantin setzte sofort die Rettungskette in Gang. Der 46-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung durch die Rettung in die Klinik Innsbruck gebracht.

  • Explosion in Mehrparteienhaus durch Rauchwarenreste

    Eine 36-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf wurde am 9. April 2026 gegen 9:50 Uhr durch einen heftigen Explosionsknall aus einer benachbarten Wohnung aus dem Schlaf gerissen. Daraufhin sah sie im Stiegenhaus Rauch, weshalb sie unverzüglich mit ihrer Tochter aus dem Mehrparteienhaus flüchtete und die Feuerwehr alarmierte. Durch die Einsatzkräfte wurde das Mehrparteienhaus vorsorglich evakuiert. In der brennenden Wohnung befand sich zum Ausbruchszeitpunkt keine Person. Gegen 10:30 Uhr konnte durch die Feuerwehr Brandaus vermeldet werden.
    Im Anschluss nahmen die Bezirksbrandermittler sowie Bezirksspurensicher die Tatortarbeit auf. Aufgrund der Unklarheiten wurde ein Sachverständiger von der Brandverhütungsstelle Oberösterreich (BVS) angefordert. Dieser stellte fest, dass durch eine nicht fachgerechte Entsorgung von Rauchwarenresten in einem Kunststoffmistkübel, ein Brand entstand. Durch den brennenden Mistkübel explodierte eine daneben liegende Feuerzeuggasdose. Durch die Explosion wurden die herumfliegenden, brennenden Kleinteile aus dem Mistkübel geschleudert und lösten einen weiteren, größeren Brand, im Bereich des Hundebettes aus. Es wurden bei dem Einsatz keine Personen oder Tiere verletzt.

  • Auf Fluchtroute eines PKW-Lenkers fanden Polizisten einen Rucksack mit Marihuana!

    Als eine Polizeistreife am 8. April 2026 gegen 17:35 Uhr in Pasching auf der L1390 einen PKW anhalten wollte, ergriff das Fahrzeug sofort die Flucht und wurde über die untere Bahnstraße, den Flurweg sowie die Jetzinger Straße und anschließend querfeldein mit teilweise weit über 100 km/h im Ortsgebiet gelenkt. Das Fahrzeug konnte schlussendlich in Leonding angehalten werden. Nachdem der 20-jährige Lenker aus Linz und sein gleichaltriger Beifahrer festgenommen worden sind, wurde die Fluchtroute abgesucht. Dabei fanden die Polizisten einen Rucksack mit Marihuana. Der 20-jährige Lenker verweigerte eine klinische Untersuchung aufgrund des Verdachtes der Suchtgiftbeeinträchtigung. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.

  • Mutmaßliche Diebe wollten vor Polizei mit Tempo 200km/h flüchten!

    Ein 47-jähriger Pole fuhr am 9. April 2026 mit seinem Abschleppwagen nach Steyregg, um ein Fahrzeug für den Transport nach Polen zu erwerben. Er parkte das Fahrzeug nächst dem Autohändler und versperrte es. Nach dem erfolgreichen Kaufgespräch begab er sich zurück zu seinem Fahrzeug, entsperrte es und legte seine Jacke mit dem Bargeld hinter den Fahrersitz. Während er zur Prüfung eine Runde um sein Fahrzeug ging, öffnete jemand die Beifahrertür und stahl die Jacke. Daraufhin näherte sich ein Fahrzeug, hielt an und ließ den Täter einsteigen. Anschließend flüchteten sie Richtung Pulgarn. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen liefen erfolgreich, das Fahrzeug konnte im Ortsgebiet von St. Georgen an der Gusen festgestellt werden. Die Verdächtigen fuhren mit Spitzen um 150km/h durch das Gusental und mit Tempo 200km/h durch das Lungitzer Ortsgebiet Richtung Ried in der Riedmark. An einer Straßensperre im Rieder Ortsgebiet hatte die Flucht dann ein Ende. Im Fahrzeug konnten drei georgische Staatsangehörige festgestellt und festgenommen werden. Auch die gestohlene Jacke mit dem Bargeld konnte sichergestellt werden.

  • Hauptbahnhof Linz: Festnahme im Park nach „milieubedingter Auseinandersetzung“. Ein Beamter verletzt!

    Am 8. April.2026 um kurz vor 16 Uhr wurde eine Polizei-Fußstreife auf tumultartige Szenen im Park vor dem Linzer Hauptbahnhof aufmerksam. Rund 20 Personen waren beteiligt, weshalb eine zweite Streife zur Unterstützung angefordert wurde. Erhebungen ergaben eine milieubedingte Auseinandersetzung zwischen bekannten Personen. Ein 23-jähriger Linzer wurde aufgrund einer Ordnungsstörung festgenommen und zur Polizeiinspektion Linz Hauptbahnhof verbracht. Im Anhaltraum verhielt sich der Mann aggressiv und versetzte einem Beamten einen gezielten Fußtritt gegen das Schienbein. Daraufhin wurde er wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt nach der Strafprozessordnung festgenommen, zu Boden gebracht und fixiert. Aufgrund des anhaltenden Widerstandes mussten Hand- und Fußfesseln angelegt werden. Ein Beamter wurde verletzt, der Beschuldigte erlitt Abschürfungen an den Händen. Mehrere Verwaltungsanzeigen werden vorgelegt. Zudem erfolgt eine Anzeige wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt sowie schwerer Körperverletzung.

  • Radfahrer (Schnelltestung verlief positiv auf THC) prallte bei Ausweichmanöver gegen Verkehrsschild

    Ein 37-jähriger Welser fuhr am 7. April 2026 gegen 13:30 Uhr mit seinem Fahrrad in Wels auf dem Gehsteig nächst der Salzburger Straße. Aufgrund eines alkoholisierten Fußgängers, der mit den Händen gestikulierte, musste der Radfahrer ausweichen und kollidierte mit einem Verkehrsschild. Bei der Unfallaufnahme wurden beim Welser erhebliche Symptome einer Beeinträchtigung durch Suchtgift festgestellt. Damit konfrontiert gab der 37-Jährige an, vor zwei Tagen einen Joint geraucht zu haben. Eine Schnelltestung verlief positiv auf THC. Die Weiterfahrt wurde untersagt und die Fahruntauglichkeit bei einer klinischen Untersuchung bestätigt.

  • Anhänger überschlug sich auf der A1

    Eine 23-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck fuhr am 7. April 2026 gegen 5:45 Uhr mit ihrem PKW auf der A1, Westautobahn Richtung Walserberg. Zur selben Zeit lenkte ein 51-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck seinen Transporter samt schwerem Anhänger ebenfalls Richtung Walserberg. Die 23-Jährige wollte im Gemeindegebiet von Innerschwand das Gespann überholen, kollidierte jedoch seitlich mit dem Anhänger, woraufhin dieser zu schlingern begann, sich überschlug und am Dach liegend auf der Böschung zum Stillstand kam. Alle Beteiligten konnten sich selbst aus den Fahrzeugen befreien. Die 51-jährige Beifahrerin des Transporters wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck gebracht.