Kategorie: news

  • Raubüberfall auf Tankstelle in Wels: Täter hatte durchsichtiges Plastiksackerl mit!

    Auf einer Tankstelle in Wels kam es am 6. September 2026 gegen 20:20 Uhr zu einem Raubüberfall, bei dem ein bislang unbekannter, maskierter Täter die anwesenden Personen mit einer Schusswaffe bedrohte. Der unbekannte Täter betrat die Tankstelle durch einen Hintereingang und bedrohte zwei im Lager anwesenden Personen mit der Schusswaffe und forderte sie zur Herausgabe des Tresorschlüssels. Der Täter zielte nicht nur mit der Waffe in ihre Richtung, er setzte einer der beiden Personen die Schusswaffe an den Kopf und wiederholte seine Forderung. Nachdem es sich bei den beiden Personen nicht um Angestellte dieser Tankstelle handelte, betrat der Täter den Verkaufsraum. Er näherte sich dem anwesenden Mitarbeiter, repetierte dabei seine Waffe zur Untermauerung der Drohung und forderte den 22-jährigen Mitarbeiter durch Ansetzen der Waffe auf, die Kassenlade zu öffnen. Er griff in die Kassenlade, erbeutete dabei Bargeld. Im Anschluss flüchtete der Täter durch den Hintereingang. Der Mitarbeiter betätigte den Alarmknopf und forderte die eintreffenden Kunden zum Wählen des Notrufes auf. Auch die im Lager aufhältigen Personen verständigten in der Zwischenzeit die Polizei. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief bisher negativ. Weitere Ermittlungen laufen.

    Täterbeschreibung: ca. 170 cm groß, bekleidet mit schwarzer Hose, dunkelblaue Jacke mit Kapuze, schwarze Schuhe mit weißer Sohle, bewaffnet mit Pistole, durchsichtiges Plastiksackerl bei sich.

  • Bergsteiger am Hohen Dachstein aus Gletscherspalte gerettet

    Am 6. September 2026 kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Absturz einer Seilschaft in eine Gletscherspalte im Bereich der Randkluft am Hohen Dachstein. Zwei Freunde aus Deutschland, 32 und 39 Jahre alt, erreichten am Samstagnachmittag nach dem Aufstieg über den „Schulteranstieg“ den Gipfel des Hohen Dachstein. Für den Abstieg wählten die beiden Männer die Variante über den „Randkluftsteig“. Die zwei Freunde waren für die Klettersteige entsprechend ausgerüstet und hatten bis zum Ende der Kletterpassagen wenig Schwierigkeiten. Der Randkluftsteig endet jedoch auf einer Seehöhe von 2700m im oberen Bereich des derzeit stark durch Spalten bedeckten Hallstätter Gletschers. Die beiden beschlossen, das etwa 40 Grad steile Eisfeld als Gletscherseilschaft, verbunden durch ein 10 Meter Seilstück, gleichzeitig abzusteigen. Nur wenige Meter am steil abfallenden Gletscher verlor der Hintere der Seilschaft den Halt und kam zu Sturz. Durch das Abgleiten des ersten Bergsteigers wurde auch der zweite Mann mitgerissen und beide stürzten in eine darunterliegende Gletscherspalte. Trotz schwerer Verletzungen konnte einer der beiden noch ein Notruf absetzten. Bergretter aus der Steiermark und Alpinpolizisten aus Oberösterreich begaben sich mit der Dachstein Südwandbahn und zeitgleich mit dem Polizeihubschrauber zum Unfallort. Die ersten Einsatzkräfte waren nach circa einer Stunde am Unfallort und mussten feststellen, dass sich die zwei Bergsteiger schwer verletzt rund 15 Meter tief in einer nur schwer erreichbaren Gletscherspalte befanden. Da aufgrund des starken Windes, des Nebels und der bereits einsetzenden Dunkelheit eine Rettung durch einen Notarzthubschrauber nicht möglich war, wurden zur Erstversorgung Bergretter zu den Verunfallten abgeseilt. Zeitgleich wurde ein aufwändiger terrestrischer Abtransport durch die Einsatzkräfte vorbereitet. Erst gegen 3 Uhr konnte der letzte Verletzte an einem geeigneten Zwischenlandeplatz an einen nachtflugtauglichen Notarzthubschrauber übergeben werden.

  • Betrüger gaben sich als Polizisten aus: Pensionist legte Wertsachen vor die Tür …

    ACHTUNG – WARNUNG DER POLIZEI

    Ein 87-Jähriger aus dem Bezirk Schärding erhielt am 28. August 2026 einen Anruf, bei dem sich der Anrufer als Kriminalbeamter ausgab. Dieser suggerierte dem Pensionisten, dass die Polizei eine Einbrecherbande erwischt habe. Bei der Bande hätten sie einen Zettel gefunden, auf dem potentielle weitere Opfer notiert gewesen wären. Auch der Name des 87-Jährigen scheine dort auf. Ein paar Tage später erhielt das Opfer einen neuerlichen Anruf, bei dem ihm mitgeteilt wurde, er solle seine Goldmünzen mit möglichst wenig Fingerabdrücken vor die Haustüre legen, da diese von den Kriminalbeamten abgeholt werden würden. Auch solle er sich im Haus unauffällig verhalten und sich so wenig wie möglich sehen lassen. Dem kam der Pensionist nach und die Münzen wurden von den Unbekannten abgeholt. Bei einem abermaligen Telefonat wieder ein paar Tage danach schafften es die Täter, den Mann dazu zu bewegen seine Sparbücher aufzulösen und das von der Bank abgeholte Bargeld wiederum vor der Haustür abzulegen. Auch das Geld wurde wenig später abgeholt. Nachdem der Mann danach nichts mehr von den vermeintlichen Polizisten hörte, kam ihm der Verdacht, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein und er verständigte die Polizei. Von den unbekannten Tätern fehlt jede Spur. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

    So schützen Sie sich vor Anrufbetrügern

    » Geben Sie keine Details über Ihr Vermögen preis!

    » Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, erfinden Sie eine Ausrede und legen Sie auf!

    » Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!

    » Fordern Sie von angeblichen Polizistinnen oder Polizisten einen Dienstausweis!

    » Übergeben Sie niemals Geld, Gold oder Schmuck an Unbekannte!

    » Halten Sie im Zweifelsfall Rücksprache mit den angeblich betroffenen Personen oder kontaktieren Sie Vertrauenspersonen aus Ihrem persönlichen Umfeld!

    » Wenn Sie sich doch dazu hinreißen lassen, extra Geld abzuheben: sprechen Sie den oder die Bankangestellte/n an und erklären Sie die Angelegenheit. Nehmen Sie die Bedenken und Warnungen der Bank ernst.

    » Geben Sie niemals Ihre Bankdaten am Telefon bekannt!

    » Rufen Sie die Polizei unter 133 und melden Sie den Vorfall. Fragen Sie nach, ob der Sachverhalt stimmen kann.

    WICHTIG: Die Polizei fordert von Ihnen Geld KEIN Geld und erkundigt sich NICHT über Ihr Vermögen. Die Polizei kommt auch NICHT zu Ihnen nach Hause, um Ihr Vermögen sicherzustellen.

  • Bogenschießen: Pfeil blieb in Hand stecken.

    Ein 35-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf war am 3. September 2026 in einer Sportanlage im Bezirk Urfahr-Umgebung und wollte dort mit Pfeil und Bogen schießen. Im Moment als er den Bogen spannte und den Schuss brechen ließ, barst der Pfeil und ein Teil des Karbonpfeiles blieb in seiner linken Hand stecken. Der 35-Jährige wurde nach der notärztlichen Erstversorgung in das UKH Linz gebracht.

  • Drogen im Darknet bestellt: Festnahme bei Abholung im Paketshop

    Beamte des koordinierten Kriminaldienstes Ried im Innkreis konnten einem 38-Jährigen und einem 34-Jährigen aus dem Bezirk Ried mehrere Suchtgiftbestellungen im Darknet nachweisen. Der 38-Jährige konnte am 29. Juli 2026 bei der Abholung eines Suchgiftpaketes mit 25 Gramm Kokain sowie 500 Tabletten Ecstasy in einem Paketshop im Bezirk Ried auf frischer Tat betreten und festgenommen werden. Bei der folgenden Durchsuchung der Wohnräumlichkeiten konnten Suchtgift in Form von Pulver und Pillen in verschiedenen Farben und Formen sowie Verkaufsutensilien sichergestellt werden. Der 38-Jährige wird verdächtigt, in Zusammenarbeit mit dem 34-Jährigen, mehrere dieser Suchtgiftpakete bestellt und für den gewinnbringenden Weiterverkauf gebunkert zu haben. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Anzeige auf freien Fuß der beiden Männer an.

  • E-Scooterlenker flüchtete vor Polizei und versteckte sich im Wald

    Eine Streife der Polizei Neuhofen führte am 31. August 2026 gegen 15:45 Uhr Standkontrollen entlang der B139, Kremstal Bundesstraße durch. Dabei wurden sie auf einen 60-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land aufmerksam, der mit seinem E-Scooter Richtung Neuhofen unterwegs war. Die Streife nahm die Nachfahrt auf und wollte den Lenker anhalten. Als der 60-Jährige die Polizisten wahrnahm, versuchte er sich der Anhaltung zu entziehen, indem er über Grundstücke und durch Gärten fuhr. Als er über ein Wiesenstück und durch den angrenzenden Wald weiterfuhr, nahm einer der Polizisten die Verfolgung zu Fuß auf. Der 60-Jährige konnte schließlich unweit eines Gebäudes im Wald hockend angehalten werden. Ein Alkomattest ergab einen Wert von 0,94 Promille. Dem Lenker wurde die Weiterfahrt an Ort und Stelle untersagt. Abschließend wurde er über die Anzeigeerstattung bei der BH Linz-Land in Kenntnis gesetzt.

  • PKW-Lenker kollidierte mit E-Bike-Fahrer: 86-Jähriger verstorben.

    Ein 19-Jähriger aus dem Bezirk Ried fuhr am 29. August 2026 gegen 11:50 Uhr mit seinem PKW auf der L522 von Ort im Innkreis kommend Richtung Antiesenhofen. Im Ortschaftsbereich Hübing, Gemeinde Reichersberg, kam es zur Kollision mit einem 86-jährigen E-Bike-Lenker aus dem Bezirk Ried, der laut Augenzeugen die L522 geradeaus Richtung Münsteuer queren wollte. Der 86-Jährige wurde in das angrenzende Feld geschleudert, wo er trotz Reanimationsversuchen seinen Verletzungen erlag.

  • Nach Klingelstreich: Nachtschwärmer mit Gewehr bedroht

    Vier Nachtschwärmer aus dem Bezirk Perg führten am 28. August 2026 gegen 23:45 Uhr Klingelstreiche durch. Zum selben Zeitpunkt kehrte ein 27-Jähriger, der in dem Gebäude wohnt, nach Hause zurück. Dabei konnte er die Nachtschwärmer wahrnehmen und konfrontierte sie mit ihrem Verhalten. Daraufhin kam es vor der Haustüre zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der 64-jährige Vater des 27-Jährigen, der ebenfalls in dem Gebäude wohnt, wurde durch den Lärm geweckt. Als er seinen Sohn bei der Auseinandersetzung sah, nahm er sein Luftdruckgewehr und begab sich damit vor das Haus. Vor dem Haus repetierte er einmal, ohne dabei Munition in das Patronenlager einzuführen, und richtete das Gewehr in Richtung der Nachtschwärmer. Daraufhin entfernten diese sich und verständigten den Notruf.
    Beim Eintreffen der Beamten konnten sämtliche Beteiligten vor dem Haus angetroffen werden. Diese zeigten sich aufgrund des vorangegangenen Vorfalls sichtlich aufgebracht. Die beteiligten Personen wurden voneinander getrennt und jeweils zum Sachverhalt befragt; das Luftdruckgewehr wurde sichergestellt. Gegen den 64-Jährigen wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen und er wird angezeigt.

  • Deutscher (83) bei Wanderung von Polizeihubschrauber-Crew gerettet

    Ein 83-jähriger deutscher Staatsangehöriger wollte am 27. August 2026 mit seinem Begleiter vom Almtalerhaus in Grünau im Almtal zur Welser Hütte auf 1726m wandern. Dem 83-jährigen standen 6,3km Wegstrecke und 1017 Höhenmeter zur bewirtschafteten Hütte bevor. Gegen 17:21 Uhr war der Pensionist bereits stark erschöpft und aufgrund seines Zustandes nicht mehr in der Lage weiter zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt war der Deutsche bereits auf 1470m bei dem sogenannten „Militär Bankerl“. Trotz schlechten Handyempfangs gelang es einen Notruf abzusetzen, woraufhin ein Alpinpolizist und die Bergrettung Grünau alarmiert wurden. Die Einsatzkräfte koordinierten das weitere Vorgehen und so wurde zur Rettung des Wanderers der Polizeihubschrauber beigezogen. Zeitgleich ging ein Bergretter, welcher zufällig auf der Welser Hütte war, abwärts zum 83-Jährigen, um dessen genauen Zustand zu eruieren und den Hubschrauber einzuweisen. Die Crew des Polizeihubschraubers konnte den Mann rasch lokalisieren und per Tau zurück zum Almtalerhaus fliegen. Bis auf den Erschöpfungszustand war dieser unverletzt.

  • 86-jährige PKW-Lenkerin erfasste Frau auf Schutzweg

    Eine 86-Jährige aus Linz fuhr am 27. August 2026 gegen 20:55 Uhr mit einem PKW in Linz in der Garnisonstraße in Richtung stadteinwärts und bog an der ampelgeregelten Kreuzung links in die Weißenwolffstraße ein. Zur selben Zeit war eine 27-jährige Linzerin zu Fuß auf der Garnisonstraße unterwegs und querte die Kreuzung mit der Weißenwolffstraße in selbiger Richtung auf dem dortigen Schutzweg.
    Die PKW-Lenkerin erfasste die Frau auf dem Schutzweg, wodurch diese auf die Motorhaube stürzte und ein paar Meter weiter am Boden zum Liegen kam. Die 27-Jährige wurde schwer verletzt und nach der Erstversorgung mit dem ÖRK und dem Notarzt in das UKH Linz eingeliefert. Die PKW-Lenkerin blieb unverletzt.

  • Wanderin am Großen Priel abgestürzt

    Eine 71-jährige Wienerin stolperte am 26. August 2026 gegen 13:25 Uhr beim Abstieg vom Großen Priel im Bereich des Kühkars so unglücklich, dass sie fiel und etwa 70 Meter über schroffes Felsgelände abstürzte. Dabei erlitt sie multiple Verletzungen am ganzen Körper. Die Rettung der Verletzten wurde vom Notarzthubschrauber per Taubergung durchgeführt. Dabei wurde das Team des Notarzthubschrauber durch zufällig anwesende Alpinpolizisten aus Kirchdorf, die eine Einsatzübung im Bereich des Prielschutzhauses durchführten, unterstützt. Die Wienerin wurde nach einer Erstversorgung in das Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf geflogen.

  • B126: Motorradlenker überholte und wurde bei Unfall schwer verletzt

    Eine 22-Jährige aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung fuhr am 25. August 2026 gegen 18:40 Uhr mit ihrem PKW auf der B126 im Kolonnenverkehr stadtauswärts. Zur selben Zeit war ein 43-jähriger Motorradlenker aus Linz ebenfalls stadtauswärts unterwegs und überholte dabei mehrere Fahrzeuge der Kolonne.
    Als ihm ein PKW entgegenkam, dürfte sich der 43-Jährige wieder in die Kolonne eingereiht haben. Dabei prallte er gegen das Heck des PKW der 22-Jährigen. Der Motorradlenker wurde über das Fahrzeug geschleudert und kam auf der Fahrbahn zu liegen.
    Der 43-Jährige wurde schwer verletzt und nach der Erstversorgung durch Rettung und Notarzt in das UKH Linz eingeliefert. Die 22-Jährige blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit.

  • Die „Linz Strom Gas Wärme GmbH“ bestätigt Legionellen-Nachweis in einer Anlage

    Aussendung via Stadt Linz

    Linz Strom Gas Wärme GmbH informiert zum Legionellen-Maßnahmenstatus Anlage auf Trockenbetrieb umgestellt

    In Abstimmung mit der Behörde und den hinzugezogenen Experten wurden die unmittelbar nach Bekanntwerden des Legionellen-Nachweises eingeleiteten sofortig wirksamen Maßnahmen zur Beseitigung der Legionellen vollumfänglich durchgeführt.

    Zu diesen Maßnahmen an der betroffenen Anlage zählen unter anderem: Intensive Reinigung inklusive vollständigem Wassertausch sowie hochdosierte Desinfektionen.

    Da die finalen Messergebnisse zu den getroffenen Maßnahmen noch nicht vorliegen, und da es die aktuellen Temperaturen zulassen, wurde als zusätzliche Maßnahme beschlossen, die betroffene Anlage im Laufe des heutigen Tages (Montag, 24. August 2026) auf Trockenbetrieb umzustellen.

    Mit dieser zusätzlichen Sicherheitsmaßnahme wird die mögliche Bildung von Legionellen ausgeschlossen.

    Die Gesundheitsbehörde wurde in Kenntnis gesetzt.

    Wichtige Information: Die Trinkwasserversorgung ist nicht betroffen.

  • Probeführerscheinbesitzer mit 150 km/h bei erlaubten 60: Auto vorläufig beschlagnahmt

    Eine Verkehrsstreife führte am 23. August 2026 gegen 1 Uhr Lasermessungen auf der B115, Ennser Straße, im Stadtgebiet von Steyr durch. Dabei wurde ein 17-jähriger Probeführerscheinbesitzer aus dem Bezirk Steyr-Land mit 150 km/h bei erlaubten 60 km/h gemessen. Aufgrund der massiven Geschwindigkeitsübertretung wurde dem jungen Lenker der Führerschein vorläufig abgenommen und der Wagen vorläufig beschlagnahmt.

  • Radfahrer prallte gegen Beifahrertür

    Ein 27-jähriger türkischer Staatsbürger aus Wels öffnete am 20. August 2026 gegen 16:10 Uhr am rechten Fahrbahnrand in einer Parklücke in der Schubertstraße die Beifahrertüre. Genau in diesem Moment kam ein 33-jähriger Radfahrer aus Wien auf dem unmittelbar daneben befindlichen Radweg an dem Wagen vorbei und kollidierte mit der Beifahrertür. Der Mann stürzte ohne Helm mit dem Kopf auf den Asphalt. Er wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung durch den Notarzt in das Klinikum Wels eingeliefert.

  • Mit Fahrrad gestürzt und daraufhin verstorben: Abgängiger Mann tot aufgefunden

    Ein 75-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land wurde am 20. August 2026 gegen 2:40 Uhr von Angehörigen als abgängig gemeldet. Der Mann war am Vorabend mit dem Fahrrad unterwegs und sei nicht zurückgekehrt. Aufgrund des vorliegenden Sachverhaltes wurde von einem Unfallgeschehen ausgegangen und eine Suchaktion eingeleitet. Vom Landeskriminalamt wurde eine Standortpeilung durchgeführt, außerdem wurde zusätzlich zu den Streifen der Polizeihubschrauber zur Suche eingesetzt. Gegen 8 Uhr meldete ein Bauarbeiter, dass er soeben eine reglose Person auf einem Schotterweg entlang einer Schottergrube aufgefunden habe. Der 75-Jährige dürfte mit dem Fahrrad gestürzt und daraufhin verstorben sein.

  • Mit Leichtkraftfahrzeug mehrmals überschlagen

    Ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Eferding lenkte am 18. August 2026 um 19:30 Uhr ein vierrädriges Leichtkraftfahrzeug im Gemeindegebiet von Eidenberg auf der Genger Straße von Bad Leonfelden kommend in Richtung Gramastetten. Auf der regennassen Fahrbahn kam er aus bisher unbekannter Ursache ins Schleudern und kam links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. 
    Er und sein mitfahrender gleichaltriger Freund, ebenfalls aus dem Bezirk Eferding, wurden nur leicht verletzt und nach Erstversorgung durch den Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert. Die Freiwillige Feuerwehr Geng führte die Fahrzeugbergung durch.

  • Das Landeskriminalamt OÖ warnt vor SMS/Telefon Betrügern

    Das Landeskriminalamt OÖ warnt vor Betrügern, die derzeit wieder intensiv im gesamten Bundesland mittels SMS und Telefonanrufen ihre Opfer zur Herausgabe von Vermögenswerten, bzw. zu Geldüberweisungen zu bewegen versuchen.
    Neben diesem Betrugsphänomen häufen sich derzeit in OÖ wieder betrügerische Telefonanrufe. Unbekannte Täter geben sich als Polizisten, Ärzte oder Staatsanwälte aus und versuchen, Menschen mit erfundenen Notfällen, wie schwere Erkrankungen von Angehörigen, verursachte Verkehrsunfälle, wo eine Kaution zu stellen ist sowie Einbrüche oder Überfälle in der Nachbarschaft, um ihr Geld zu bringen.
    Die Opfer werden von den Tätern durch die Androhung von tödlichen oder zumindest schwerwiegende Konsequenzen für die Angehörigen unter so hohen Druck gesetzt, dass sie oft ihre gesamten Vermögenswerte freiwillig an die Täter übergeben.

    Dringende Warnung der Kriminalpolizei:

    » Beenden Sie dubiose Anrufe sofort
    » Weder ein Arzt, ein Polizist oder Staatsanwalt wird sie jemals anrufen und sie zur Zahlung einer Kaution oder zur Übergabe von Bargeld oder Gold auffordern
    » Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über Bargeld, Wertgegenstände oder Bankguthaben, bzw. Kontodaten
    » Niemals eine SMS eines „Finanzamtes“ oder ihrer Bank öffnen. Keine dieser Institutionen wird sie per SMS kontaktieren. Auch keine anderen Institute wie die Österr. Krankenkasse oder Versicherungsinstitute
    » Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – Gespräch beenden – die Polizei mittels Notrufes und Angehörige verständigen.

  • Frau wollte Brennpaste nachfüllen und wurde durch Stichflamme verletzt

    Eine 24-jährige kroatische Staatsbürgerin aus Linz war am 15. August 2026 gegen 14:25 Uhr in Alkoven mit Gastro-Arbeiten beschäftigt. Dabei wollte sie die beiden Brenner der Warmhaltebehälter mit Brennpaste nachfüllen. Aufgrund der Sonneneinstrahlung dürfte die Arbeiterin übersehen haben, dass in einem der beiden Brenner noch etwas Feuer war. Als sie die Paste nachfüllen wollte, kam es dadurch zu einer Stichflamme, welche sofort auf die 24-Jährige übergegriffen hat. Augenzeugen konnten die Flammen ersticken und setzten sofort die Rettungskette in Gang. Die Frau wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in das AKH nach Wien geflogen.

  • 37-Jähriger nach Messerangriff festgenommen

    Am Morgen des 14. August 2026 kam es in einer Wohnung im Bezirk Ried zu einem heftigen Streit zwischen einem 37-Jährigen und seiner 30-jährigen ehemaligen Lebensgefährtin. Dabei soll der Mann mit einem Küchenmesser zweimal auf den Rücken und einmal auf den Oberarm der Frau eingestochen haben. Zwei Kinder der 30-Jährigen befanden sich zu diesem Zeitpunkt in einem anderen Zimmer und dürften die Tat nicht mitbekommen haben.
    Der schwer verletzten Frau gelang die Flucht in einen Nachbarort, wobei sie vom 37-Jährigen mit dem Messer verfolgt wurde. Zwei vorbeikommende Verkehrsteilnehmer nahmen die Frau in ihr Fahrzeug auf. Als der Tatverdächtige die Fahrzeugtür öffnen und die Frau erneut angreifen wollte, verhinderte dies der Lenker. Beim Wegfahren stach der 37-Jährige noch mit dem Messer gegen die Heckscheibe.
    Einsatzkräfte nahmen den Mann anschließend widerstandslos in seiner Wohnung fest und stellten die mutmaßliche Tatwaffe sicher. Bei seiner ersten Einvernahme gestand der 37-Jährige die Tat und äußerte laut Ermittlern eine Tötungsabsicht.
    Die 30-Jährige wurde zunächst im Krankenhaus Ried versorgt und anschließend mit dem Notarzthubschrauber in ein Linzer Krankenhaus geflogen. Sie erlitt schwere Verletzungen, befand sich laut behandelndem Arzt jedoch nicht in akuter Lebensgefahr.
    Der 37-Jährige soll am 15. August 2026 in die Justizanstalt Ried eingeliefert werden.

  • Granate aus dem Zweiten Weltkrieg im alpinen Gelände gesprengt

    Am 14. August 2026 gegen 10 Uhr wurde von zwei Beamten des Entminungsdienstes eine ca 10 cm große Granate aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt.
    Das Kriegsrelikt war bereits am Vortag im weglosen Gelände südlich des Modersteins auf einer Seehöhe von rund 2.100 Metern aufgefunden worden. Der Finder sicherte die GPS-Koordinaten der Fundstelle, wodurch die Granate am Folgetag rasch wieder lokalisiert werden konnte.
    Aufgrund des schwer zugänglichen Geländes erfolgte der Einsatz mit Unterstützung der Crew des Polizeihubschraubers „Libelle Quebec“ aus Hörsching. Zudem war ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe Gmunden im Einsatz. Die kontrollierte Sprengung durch den Entminungsdienst konnte erfolgreich durchgeführt werden.

  • ARBÖ: Mariä Himmelfahrt bringt starken Reise- und Rückreiseverkehr

    Das Wochenende rund um Mariä Himmelfahrt am Samstag, 15.08.2026, wird nach Einschätzung des ARBÖ-Informationsdienstes für viele Autofahrerinnen und Autofahrer zu einer Geduldsprobe. Von Freitag, 14.08.2026, bis Sonntag, 16.08.2026, treffen auf den wichtigsten Transitrouten in Österreich weiterhin zahlreiche Urlauberinnen und Urlauber aufeinander.

    Während ein Teil der Reisenden noch in Richtung Italien, Slowenien und Kroatien unterwegs ist, wird gleichzeitig der Rückreiseverkehr aus den südlichen Urlaubsländern Richtung Deutschland und Benelux immer stärker. Für sieben deutsche Bundesländer und einen Teil der Niederlande enden an diesem Wochenende nämlich die Sommerferien.

    Die erste stärkere Reisewelle erwartet der ARBÖ bereits am Freitag ab den Mittags- und frühen Nachmittagsstunden. Am Samstag werden besonders in den Vormittagsstunden lange Verzögerungen Richtung Süden erwartet. Spätestens ab Samstagmittag beziehungsweise Samstagnachmittag nimmt auch der Rückreiseverkehr deutlich zu. Der Sonntag dürfte dann vor allem auf den Nordrouten zu einem der stärksten Rückreisetage des Wochenendes werden. Zusätzliche Verzögerungen sind an den Grenzübergängen nach Deutschland möglich.

    Nach Einschätzung des ARBÖ-Informationsdienstes muss speziell auf folgenden Strecken mit abschnittsweise langen Staus und erheblichen Zeitverlusten gerechnet werden:

    » Westautobahn (A1) in den Großräumen Linz und Salzburg sowie vor dem Grenzübergang Walserberg
    » Südautobahn (A2) vor der Tunnelbaustelle auf der Pack sowie in den Großräumen Graz, Klagenfurt und Villach
    » Ostautobahn (A4) zwischen Wien und dem Grenzübergang Nickelsdorf
    » Innkreisautobahn (A8) vor dem Grenzübergang Suben und im Bereich des Knotens Wels
    » Pyhrnautobahn (A9) vor der Tunnelkette Klaus, dem Bosruck- und Gleinalmtunnel sowie im Großraum Graz
    » Tauernautobahn (A10) zwischen Salzburg und Golling, vor der Mautstelle St. Michael sowie vor dem Tauern- und Katschbergtunnel
    » Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawankentunnel
    » Inntalautobahn (A12) vor Kufstein/Kiefersfelden sowie im Großraum Innsbruck
    » Brennerautobahn (A13) vor der Mautstelle Schönberg und im Bereich der Luegbrücke
    » Zillertalstraße (B169) zwischen Strass im Zillertal und Mayrhofen
    » Loferer Straße (B178) zwischen Wörgl, St. Johann in Tirol und Lofer
    » Fernpassstraße (B179) zwischen dem Grenztunnel Vils/Füssen und Nassereith.

    Einen besonderen Brennpunkt stellt erneut die Tauernautobahn (A10) dar. Zusätzlich zum starken Reiseverkehr gelten zwischen Puch-Urstein und Zederhaus weiterhin Abfahrtssperren für den durchreisenden Verkehr. Autofahrerinnen und Autofahrer ohne Fahrtziel in Österreich dürfen die Autobahn an den betroffenen Anschlussstellen nicht verlassen.

    Am Samstag, 15.08.2026, kommen zwischen 06:00 und 16:00 Uhr weitere Sperren hinzu. Die Abfahrt Kuchl in Fahrtrichtung Villach wird gesperrt. Bei der Anschlussstelle Golling-Abtenau sind sowohl die Auffahrt Richtung Villach als auch die Auffahrt Richtung Salzburg nicht möglich. Die Abfahrt Golling-Abtenau in Richtung Villach bleibt hingegen geöffnet.

  • Linz: 24-Jähriger auf Landstraße mit Messer verletzt

    In der Nacht auf den 13. August 2026 kam es in der Linzer Innenstadt zu einem Messerangriff auf einen 24-Jährigen türkischen Staatsangehörigen. Die Polizei wurde gegen 02:15 Uhr zur Landstraße im Bereich des Volksgartens geordert und konnte dort den Verletzten unter einem Baum sitzend vorfinden. Der Mann wurde von der Rettung unter notärztlicher Begleitung ins Krankenhaus gebracht. Der Täter war nicht mehr vor Ort. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ. Das Kriminalreferat hat die Ermittlungen übernommen.

  • 158 km/h im 100er: Lenker war erst 17!

    Polizisten führten am 12. August 2026 im Gemeindegebiet von Straßham entlang der B133 Lasermessungen durch.

    Gegen 8:45 Uhr bemerkten die Beamten einen PKW, welcher einen anderen PKW überholte und sich anschließend mit hoher Geschwindigkeit den Beamten näherte. Bei der durchgeführten Lasermessung konnten die Beamten, auf dem Messgerät eine Geschwindigkeit von 158 km/h (erlaubt 100 km/h) ablesen, weshalb der PKW angehalten wurde.

    Bei der anschließend durchgeführten Lenker -und Fahrzeugkontrolle stellte sich dann heraus, dass es sich bei dem Lenker um einen 17-Jährigen aus dem Bezirk Eferding handelte, welcher erst Ende Juli 2026 seine Führerscheinprüfung abgelegt hatte. Dieser vorläufige Führerschein wurde an Ort und Stelle aufgrund der vorliegenden Geschwindigkeitsüberschreitung abgenommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

  • Alkolenker mit 3,08 Promille gestoppt: Führerschein vorläufig abgenommen

    Eine Streife wurde am 9. August 2026 gegen 15:05 Uhr über eine anonyme Anzeige in Kenntnis gesetzt, dass auf der B3 Richtung Grein ein weißer PKW in Schlangenlinien unterwegs sei. Die Polizisten sahen den Wagen kurz darauf, als dieser über die Donaubrücke Richtung Kollmitzberg fuhr. Sie nahmen die Nachfahrt auf und konnten den Lenker, einen 54-Jährigen aus dem Bezirk Amstetten, anhalten und kontrollieren. Ein durchgeführter Alkotest ergab dabei einen Wert von 3,08 Promille. Dem Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.