Jugendliche sollten mutmaßlichem Räuber Bargeld überweisen

Am Areal des Seebahnhofes in Gmunden kam es am 29. April 2026 gegen 20 Uhr zu einem Raub.
Als sich zehn Jugendliche aus dem Bezirk Gmunden trafen, tauchte plötzlich ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden auf und bot ihnen mehrfach Suchtgift zum Kauf an. Obwohl die Gruppe angab nichts kaufen zu wollen, stellte der Mann den jungen Männern nach und zog letztlich eine Pistole aus seiner Jackentasche. Da sie noch immer nichts kaufen wollten, forderte der Mann die Jugendlichen mit gezogener Schreckschusspistole auf, ihre Geldbörsen zu öffnen. Sie übergaben ihm schließlich geringe Mengen Bargeld, womit sich der 23-Jährige aber nicht zufriedengab. Er forderte die Gruppe dann auf, ihm Geld zu überweisen. Erst als einer der Jugendlichen den Mann informierte, dass die Polizei bereits alarmiert worden ist, ergriff dieser die Flucht.
Aufgrund der Personsbeschreibung konnte der 23-Jährige unweit des Tatortes festgenommen werden. Gegen den Mann bestand zudem ein behördliches Waffenverbot. Er wurde mehrfach angezeigt und in die Justizanstalt Wels überstellt.