Kategorie: news

  • Illegale Werkstatt in Floridsdorfer Gemeindebau stillgelegt

    Nach einem Medienbericht wurde zur Mittagszeit im Zuge eines Einsatzes unter der Leitung der Gruppe Sofortmaßnahmen und in Zusammenarbeit mit Wiener Wohnen, dem Magistratischen Bezirksamt, der MA 22 (Umweltschutz) und Wien Kanal eine illegale Werkstatt in einem Gemeindebau in Wien-Floridsdorf stillgelegt.

    Vor Ort befanden sich mehrere Fahrzeuge, die widerrechtlich abgestellt waren. Da in der Garage ausgetretenes Öl sowie Zigarettenstummel gefunden wurden, bestand Brandgefahr. Drei Autos wurden wegen Gefahr in Verzug abgeschleppt und werden nun auf einem Gelände der MA 48 verwahrt. Im Anschluss wurde die Garage gereinigt und die Graffitis entfernt.

    Walter Hillerer, Leiter der Gruppe Sofortmaßnahmen, sagt: „Neben dem Betreiben einer illegalen Werkstatt in einer Garage einer Wohnhausanlage, in der Dutzende Menschen leben, ist der fahrlässige Umgang mit Öl und Zigaretten lebensgefährlich. Zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner haben wir die sofortige Entfernung der Fahrzeuge veranlasst.“

  • Cobra-Einsatz: Schuss in Richtung einschreitender Beamten abgegeben!

    Am 14. August 2025, gegen 23:30 Uhr, führten Beamte einer Polizeistreife im Bezirk Spittal an der Drau Erhebungen aufgrund einer Lärmerregung im Stadtgebiet durch. Beim Annähern an das betreffende Mehrparteienhaus wurde aus einem Fenster ein Schuss in Richtung der einschreitenden Beamten abgegeben. Sowohl der Schussknall als auch das Mündungsfeuer wurden von beiden Beamten wahrgenommen. In weiterer Folge suchten diese unverzüglich eine Deckung auf und forderten Unterstützungskräfte an. Ein unbeteiligter Passant, der sich im Gefahrenbereich aufhielt, suchte ebenfalls Schutz.

    Durch die sofort eingeleiteten Einsatzmaßnahmen, unter Beteiligung von mehreren Streifen des Bezirkspolizeikommandos Spittal an der Drau, des EKO Cobra, der Schnellen Interventionsgruppe sowie zwei Diensthundestreifen, konnte ein 62-jähriger Mann aus Spittal an der Drau, in einer Wohnung lokalisiert werden. Die Wohnungstür wurde zwangsweise geöffnet und der Beschuldigte festgenommen. In der Wohnung wurden zwei Schreckschusswaffen samt Munition vorgefunden und sichergestellt. Der 62-Jährige gab an, mit beiden Schreckschusswaffen geschossen zu haben. Gegen ihn wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Ein Alkotest verlief positiv.

    Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt. Der Mann wird mehrfach angezeigt.

  • Robert Kratky zieht sich aus dem Ö3-Wecker zurück

    Abgang beim ORF

    Moderator Robert Kratky kommt nicht vom Urlaub retour, er hängt den Job bei Ö3 an den Nagel.

    Laut ORF sind dafür gesundheitlichen Gründe verantwortlich.

    Auf der Top-10-Gagenkaiser-Liste (14 Monatsgehälter mit Bonifikationen 2024) belegte der österreichweit bekannte Morgenwecker-Moderator auch heuer wieder unangefochten Platz 1. Exakt 472.701 Euro und 82 Cent verrechnete der Freiberufler dem ORF für seine Radiodienste, berichtete dazu die Krone.

  • Feuer am Gelände der FKK Sportliga

    Ein unbekannter Täter dürfte auf bisher unbekannte Weise fahrlässig am 15. August 2025 gegen 1 Uhr am Gelände der FKK Sportliga Linz in Gstocket bei der Hütte eines 45-Jährigen aus Wels eine Feuersbrunst herbeigeführt haben. Dabei brannte es zunächst vor der Hütte, wobei die Flammen auf die Hütte übergriffen, und diese beschädigten. Der 45-Jährige und seine zwei Kinder (8 und 5 Jahre alt) schliefen bei Brandausbruch zunächst in der Schlafkoje im ersten Stock der Hütte. Der 45-Jährige wurde wach, weckte nach Feststellung des Brandes seine Kinder und trug diese ins Freie. Sowohl er und die beiden Kinder wurden dabei leicht verletzt. Ebenso leicht verletzt wurden drei in der benachbarten Hütte Schlafende. Es handelt sich dabei um einen 31-Jährigen aus Wien und zwei Kinder im Alter von 6 und 8 Jahren.
    Der 45-Jährige begann unmittelbar nach dem Verlassen der Hütte mit den Löscharbeiten, indem er einen im Außenbereich angebrachten Feuerlöscher verwendete. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr konnte beinahe der gesamte Brand gelöscht werden. Ein Übergreifen auf weitere angrenzende Hütten konnte auf Grund des raschen und zahlreichen Eingreifens verhindert werden. Brandausbruchstelle dürfte im Außenbereich gewesen sein.

  • Termin steht: 1. Prozess gegen Benko im Oktober!

    Zum ersten Prozess gegen den Rene Benko wird es ab 14. Oktober in Innsbruck kommen. Die wurde heute bekannt.

    Benko ist ein österreichischer Unternehmer, dessen Firmen zu den größten Insolvenzen der Geschichte Österreichs gehören.

    Die Hauptverhandlung wird am 14. und am 15. Oktober im Schwurgerichtssaal des Innsbrucker Landesgerichts stattfinden.

    Der KSV Berichtete erst gestern:

    „Insol­venz René Benko: Kaum Bewe­gung bei den Insol­venz­for­de­rungen. Kaum Bewe­gung bei den ange­mel­deten und fest­ge­stellten Insol­venzforderungen.“

  • Information des Außenministeriums: Mögliches Datenleck entdeckt!

    Aussendung BMEIA – Presseabteilung

    Am 13. August hat das Außenministerium Kenntnis über ein mögliches Datenleck erlangt. Es wurden umgehend Untersuchungen eingeleitet, um den Vorfall so schnell wie möglich aufzuklären. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Daten aus der Reiseregistrierung sowie der öffentlichen Website des Außenministeriums betroffen sein könnten. Der Umfang wird mit Nachdruck untersucht und Betroffene werden umgehend informiert. Die zentralen IT-Systeme des Ministeriums sind nicht betroffen.

    Wir haben sofort Maßnahmen ergriffen, um weiteren unbefugten Zugriff zu verhindern. Aus Vorsicht werden einige Online-Services des Außenministeriums, wie die Reiseregistrierung vorübergehend nicht verfügbar sein.

    In dringenden Fällen stehen die österreichischen Vertretungsbehörden und das Außenministerium selbstverständlich rund um die Uhr telefonisch unter +43 1 90115 4411 zur Verfügung.

    Wir nehmen den Vorfall sehr ernst. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

  • ARBÖ: Reiseverkehr, langes Wochenende, Frequency und MotoGP sorgen für lange Staus

    Auch wenn die Wetterprognosen bislang Sommerwetter vorhersagen, ist dies noch nicht garantiert. Was wir vom ARBÖ jedoch sehr wohl voraussagen können, ist, dass es an diesem Wochenende zu langen Staus auf Österreichs Straßen kommen wird.
    Grund dafür sind das Ferienende in Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland sowie im Süden der Niederlande, das „Frequency-Festival“ in Sankt Pölten, der „MotoGP“ am Red Bull Ring in Spielberg und das verlängerte Wochenende durch den Feiertag am Freitag.

    Maria Himmelfahrt, am Freitag, 15.08.2025, bringt den Österreichern ein verlängertes Wochenende. Viele werden dies für einen Ausflug aufs Land oder in die Nachbarländer nutzen. Die ARBÖ-Verkehrsexperten erwarten erfahrungsgemäß eine Reisewelle mit Staus ab dem Donnerstagnachmittag, vor allem rund um die Großstädte. Auf den folgenden Strecken sollten Verkehrsteilnehmer bis in den späteren Abend mit langen Verzögerungen rechnen:

    • Westautobahn (A1) in den Großräumen Linz, Salzburg und Wien
    • Südautobahn (A2) rund um Graz und zwischen Wien und dem Knoten Guntramsdorf
    • Ostautobahn (A4), zwischen Knoten Prater und Knoten Schwechat und vor der Grenze Nickelsdorf/Hegyeshalom
    • Mühlkreisautobahn (A7) im Stadtgebiet von Linz
    • Pyhrnautobahn (A9), bei Graz und vor der Grenze Spielfeld/Sentilj
    • Tauernautobahn (A10), rund um Salzburg und Villach
    • Donauuferautobahn (A22), zwischen Knoten Kaisermühlen und Korneuburg
    • Südosttangente (A23), im gesamten Verlauf

    Ebenso sollte man sich auf folgenden Straßen auf Staus gefasst machen: Altmannsdorfer Straße, Triester Straße und Westausfahrt in Wien, Kärntner Straße und Triester Straße in Graz, Autobahnzubringer Graz/Ost, Umfahrung Ebelsberg in Linz sowie Münchner Bundesstraße und Sterneckstraße in Salzburg.

    Am Wochenende, vor allem am Samstag, aber auch schon am Freitag, wird es auf folgenden „Klassikern“ stauen:

    • Pyhrnautobahn (A9): vor den Tunnelketten Klaus–St. Pankraz, dem Bosrucktunnel, dem Baustellenbereich Kalwang–Mautern sowie dem Gleinalmtunnel
    • Tauernautobahn (A10): vor der Mautstelle St. Michael sowie den Tunnelportalen des Tauerntunnels und Katschbergtunnels
    • Karawankenautobahn (A11): vor dem Karawankentunnel
    • Inntalautobahn (A12): vor der Grenze Kufstein/Kiefersfelden sowie im Großraum Innsbruck
    • Brennerautobahn (A13): vor der Mautstelle Schönberg und dem Baustellenbereich vor der Luegbrücke
    • Fernpassstraße (B179): auf der Umfahrung Reutte und zwischen Lermoos und Nassereith
    • Zillertalstraße (B169) mit Blockabfertigung vor dem Brettfalltunnel


    Zwtl: 3 Tage „Frequency“ sorgt für Staus in und um Sankt Pölten

    Von Mittwoch, 13. August 2025, bis Freitag, 15. August 2025, wird Sankt Pölten wieder zum Zentrum der Musikszene in Österreich. Das „Frequency Festival“ findet im „Green Park“ statt – und das gleich auf fünf Bühnen. Das Line-up mit unter anderem Finch, Post Malone, Shawn Mendes und Will Smith wird mehr als 180.000 Besucherinnen und Besucher anziehen. Viele von ihnen werden mit dem Auto anreisen. Daher erwarten die ARBÖ-Verkehrsexperten Staus und lange Verzögerungen – teilweise bereits bei der Anreise, vor allem jedoch bei der Abreise. Betroffen sind insbesondere die Kelsengasse, die Mariazeller Straße (B20) sowie die Westautobahn (A1) auf und vor den Anschlussstellen Sankt Pölten Süd und Knoten Sankt Pölten. Auch rund um die Parkplätze im Ostteil der Hesser-Kaserne ist mit Wartezeiten und zähflüssigem Verkehr zu rechnen. „Öffentlich reisen Sie bequem mit der ÖBB und der Westbahn zum Hauptbahnhof Sankt Pölten an. Die ÖBB setzen neben den regulären Zügen laut Fahrplan auch Entlastungszüge ein, um dem Fahrgastansturm gerecht zu werden. Vom Hauptbahnhof Sankt Pölten verkehren dann Shuttle-Busse zum Festivalgelände und retour“, weiß der ARBÖ-Informationsdienst.

    Zwtl: „MotoGP“ bringt zigtausende Besucher in die Obersteiermark

    Vom 15. bis 17. August 2025 gastiert die MotoGP am Red Bull Ring in Spielberg. Neben den Rennen erwartet die Besucher ein Rahmenprogramm mit Konzerten, Stunt-Shows und Showruns. Besonders am Sonntag ist bei der An und – speziell – bei der Abreise mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, besonders auf der Murtal Schnellstraße (S36), der Gaberl Straße (B77) und der Friesacher Straße (B317). Zusätzlich sorgen Baustellen auf der S6 zwischen Gloggnitz und Maria Schutz, Spital am Semmering und Mürzzuschlag West sowie Niklasdorf und Leoben für Verzögerungen. Wer Wartezeiten vermeiden möchte, sollte früh anreisen oder auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Für Bahnreisende stehen von Freitag bis Sonntag ab Knittelfeld kostenlose Shuttles zum Ring zur Verfügung. Pkw-Parkplätze befinden sich in Gehdistanz zum Gelände, für Radfahrer gibt es ein „Park & Bike“-Angebot ab der Therme Fohnsdorf, Motorradfahrer nutzen den zentralen Parkplatz P4. „Campern wird empfohlen, am Freitag oder Samstag vor 9 Uhr anzureisen. Die Abreise ist am Sonntag ab 20 Uhr möglich,“ so der ARBÖ-Informationsdienst abschließend.

  • Frontalzusammenstoß forderte zwei Todesopfer

    Ein 45-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land lenkte seinen Pkw am 11. August 2025 gegen 17:10 Uhr auf der Umfahrung Lambach von Gunskirchen kommend Richtung Schwanenstadt. Zur selben Zeit fuhr ein 71-jähriger deutscher Staatsbürger aus dem Bezirk Vöcklabruck mit seinem Pkw in Begleitung seiner 71-jährigen Ehefrau auf der B1 in die entgegengesetzte Richtung. Aus bislang unbekannter Ursache kam es bei StrKm 223,6, Bereich Edt bei Lambach, auf einem geraden Straßenabschnitt zu einem Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Alle Insassen wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die ersteintreffende Streife begann unmittelbar nach der Bergung mit Reanimationsmaßnahmen am schwer verletzten 45-Jährigen, diese musste allerdings wenig später vom Notarzt erfolglos abgebrochen werden. Die schwerverletzte 71-jährige Beifahrerin wurde von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit und nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber „Christophorus 10“ in das Unfallkrankenhaus Linz geflogen. Ihr 71-jähriger Ehemann wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstorben ist. Die B1 war im Bereich der Unfallstelle für etwa sechs Stunden gesperrt.

  • Achtung Phishing: Falsche E-Mails zu Datenerhebung von Statistik Austria im Umlauf!

    Zurzeit sind falsche E-Mails von einer vermeintlichen Mailadresse von Statistik Austria im Umlauf. Die Empfänger:innen werden per E-Mail mit dem Betreff „Anforderung von Daten zur statistischen Auswertung“ im Namen von Statistik Austria aufgefordert, an einer Studie zu internationalen Wirtschaftsbeziehungen teilzunehmen. Die falschen E-Mails sind vom Design täuschend ähnlich zu jenen von Statistik Austria. Die urhebende Mailadresse data@statistik-gv.at gehört nicht zu Statistik Austria. Mailadressen von Statistik Austria enden auf @statistik.gv.at (Punkt statt Bindestrich).

  • Österreichs Berge auf Instagram: Dachstein bleibt Nummer 1

    APA-Comm analysierte die Social-Media-Präsenz heimischer Berge – Dachstein führt das Instagram-Ranking vor Arlberg und Großglockner an

    Der Dachstein bleibt 2025 der Favorit unter Österreichs Bergen auf der Meta-Plattform Instagram. Zum Stichtag 30. Juli 2025 erreicht der zwischen der Steiermark und Oberösterreich gelegene Berg mit über einer Viertelmillion Postings mit dem Hashtag „Dachstein“ erneut Platz 1. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des PR- und Kommunikationsdienstleisters APA-Comm, der nach 2019 und 2022 zum dritten Mal die Hashtag-Präsenz österreichischer Berge untersucht hat. Mit Traunstein und Grünberg konnten zwei weitere Vertreter aus Oberösterreich ihre Präsenzen im Vergleich zu 2019 mitunter am stärksten ausbauen.

    Top-Positionen weiter gefestigt
    Von der berühmten Südwand über den gläsernen „Sky Walk“ bis hin zu Österreichs höchstgelegener Hängebrücke bietet der 2.995 Meter hohe Dachstein zahlreiche Fotospots. Auch das sichtbare Abschmelzen des Dachstein-Gletschers bewegt viele Besucherinnen und Besucher, ihre Eindrücke festzuhalten und online zu teilen. Mit über 263.000 Postings erreicht der Dachstein seit 2019 eine Verdoppelung seiner Präsenz auf Instagram.

    Den zweiten Platz belegt der für exklusive Resorts und Skipisten international bekannte Arlberg. Die im Grenzgebiet zwischen Tirol und Vorarlberg liegende Erhebung vereint auf der Fotoplattform über 190.000 Postings.

    Mit Platz 3 reiht sich der Großglockner in die Spitzengruppe der Instagram-Stars unter Österreichs Bergen ein. Insgesamt finden sich 174.000 Hashtag-Einträge zum höchsten Gipfel Österreichs, was im Vergleich zur Analyse 2019 ein Plus von 107 Prozent bedeutet. Sowohl die Großglockner-Hochalpenstraße als auch der Blick auf die Pasterze verleihen dem Berg besondere Strahlkraft auf Instagram.

    Mit einem Plus von 59 Prozent und nunmehr 148.000 Postings belegt das Salzburger Kitzsteinhorn Platz 4 unter den begehrtesten alpinen Fotomotiven Österreichs auf Instagram. Den fünften Platz verzeichnet wie in den Jahren 2019 und 2022 der in Salzburg gelegene Hochkönig mit 102.000 Postings.

    Oberösterreich im Höhenflug
    Der Traunstein, auch „Wächter des Salzkammerguts“ genannt, verbucht unter den Top-20 der beliebtesten Berge den größten Zuwachs: Mit einem Plus von 170 Prozent verzeichnet der Traunstein 67.200 Beiträge auf Instagram und belegt Platz 8 in der APA-Comm-Analyse (2019: Platz 13). Einen regelrechten Posting-Boom erlebt auch der benachbarte Grünberg: Mit einem Rekordwachstum von 231 Prozent verzeichnet der Gmundner Hausberg 17.520 Hashtag-Einträge und verbessert seine Position im Vergleich zu 2019 um 26 Plätze auf Rang 39.

    Ostalpen erreichen eine höhere Platzierung
    Auch die Berge in Niederösterreich, wie der Schneeberg (Platz 6), die Rax (7) und die Hohe Wand (13) rücken – verglichen mit der APA-Comm-Analyse 2019 – jeweils um mehrere Plätze nach vorne und schaffen es allesamt unter die Top-15 der beliebtesten heimischen Berge auf Instagram.

    Österreichs Top-20-Berge auf Instagram 2025:

    1. Dachstein (Oberösterreich/Steiermark): 263.000 Postings (2019: Platz 1)
    2. Arlberg (Tirol/Vorarlberg): 190.000 Postings (2019: Platz 2)
    3. Großglockner (Kärnten/Tirol): 174.000 Postings (2019: Platz 4)
    4. Kitzsteinhorn (Salzburg): 148.000 Postings (2019: Platz 3)
    5. Hochkönig (Salzburg): 102.000 Postings (2019: Platz 5)
    6. Schneeberg* (Niederösterreich): 83.200 Postings (2019: Platz 9)
    7. Rax (Niederösterreich): 68.700 Postings (2019: Platz 8)
    8. Traunstein* (Oberösterreich): 67.200 Postings (2019: Platz 13)
    9. Planai (Steiermark): 63.400 Postings (2019: Platz 7)
    10. Kahlenberg (Wien): 55.400 Postings (2019: Platz 6)
    11. Hahnenkamm* (Tirol): 54.880 Postings (2019: Platz 10)
    12. Grazer Schlossberg* (Steiermark): 45.600 Postings (2019: Platz 11)
    13. Hohe Wand (Niederösterreich): 43.400 Postings (2019: Platz 16)
    14. Schafberg (Salzburg): 42.400 Postings (2019: Platz 17)
    15. Pyramidenkogel (Kärnten): 41.200 Postings (2019: Platz 12)
    16. Pfänder (Vorarlberg): 41.200 Postings (2019: Platz 14)
    17. Gerlitzen (Kärnten): 38.500 Postings (2019: Platz 15)
    18. Dobratsch (Kärnten): 36.000 Postings (2019: Platz 19)
    19. Schmittenhöhe (Salzburg): 32.700 Postings (2019: Platz 23)
    20. Schöckl (Steiermark): 31.300 Postings (2019: Platz 22)

    *Aus Stichproben errechneter Anteil unterschiedlich verwendeter Hashtags (z.B. Stadt Traunstein in Deutschland vs. Berg Traunstein in Oberösterreich).

  • Alkolenker (1,24 Promille) raste durch Garten

    Ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck lenkte am 10. August 2025 gegen 23:30 Uhr seinen Pkw von Lemming kommend Richtung Powang in Straß im Attergau. In einer Linkskurve kam der 27-Jährige mit seinem Pkw auf das rechte Bankett, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und raste anschließend durch den Garten eines Einfamilienhauses. Dadurch wurden mehrere Pflanzen, Sträucher und ein Teil des Gartens zerstört. Der 27-jährige Lenker setzte seine Fahrt jedoch anschließend fort. Im Zuge der Unfallaufnahme am Morgen des 11. August 2025 konnten mehrere Fahrzeugteile durch die einschreitenden Beamten festgestellt werden. Kurz darauf fiel den Polizisten bei der örtlichen Fahndung ein Pkw auf, welcher ohne Kennzeichen und ziemlich stark beschädigt abgestellt war. An der Adresse des Zulassungsbesitzers wurde der 27-Jährige angetroffen. Er gab an, dass er mit seinem Auto einen Unfall hatte. Aufgrund des starken Alkoholgeruches wurde der 27-Jährige zu einem Alkotest aufgefordert, welcher 1,24 Promille ergab. Der Führerschein wurde dem 27-Jährigen vorläufig abgenommen.

  • Erdbeben der Stärke 6,1 erschütterte die Westtürkei

    Das Epizentrum lag im Bezirk Sindirgi in der Provinz Balikesir in einer Tiefe von ca. 11 Kilometern.

    Das Beben war auch in den über 200 Kilometer entfernten Metropolen Istanbul und Izmir spürbar.

    Innerhalb der ersten Stunde gab es sechs Nachbeben, insgesamt sollen es über 100 gewesen sein, das stärkste mit einer Stärke von 4,6.

    Es gab einen Toten und 29 Verletzte.

    Fernsehbilder zeigen eingestürzte Gebäude in Balikesir. Mehrere Häuser stürzten ein oder wiesen tiefe Risse auf. Im Dorf Golcuk stürzte unter anderem das Minarett einer Moschee ein.

  • Feuerwehrkran stürzte seitlich in Feld

    In den Morgenstunden des 10. August 2025 ereignete sich in der Traundorfer Straße ein Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn und einem Pkw. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde die Straßenbahn dabei entgleist. Insgesamt rückten neun Feuerwehren zum Unfallort aus. Diese wollten die Straßenbahn gegen 7:35 Uhr mit einem Feuerwehrkran wieder in die Gleise heben. Aus bislang unbekannter Ursache geriet der Kran plötzlich Richtung eines Feldes in Bewegung. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich neben dem 33-jährigen Kranführer aus dem Bezirk Wels-Land auch ein 53-jähriger Feuerwehrmann aus Linz sowie ein 47-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung auf dem Fahrzeug. Kurz darauf stürzte der Kran direkt neben der Traundorfer Straße seitlich in ein Feld. Alle anwesenden Einsatzkräfte eilten den unter dem Fahrzeug eingeklemmten Personen sofort zur Hilfe. Der 53-Jährige und der 47-Jährige wurden bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung in das Unfallkrankenhaus Linz bzw. Kepler Uniklinikum eingeliefert. Die Ermittlungen zu dem Unfallhergang laufen.

  • Kraftfahrer mit 2,6 Promille unterwegs

    Ein Verkehrsteilnehmer verständigte am 9. August 2025 gegen 19:15 Uhr die Polizei und gab an, dass vor ihm auf der S10 bei Unterweitersdorf Richtung Freistadt ein Lkw in Schlangenlinien unterwegs sei. Außerdem habe das Fahrzeug bereits mehrmals die rechte und linke Betonleitwand touchiert sowie mehrere Verkehrsleiteinrichtungen beschädigt. Als der Kraftfahrer, ein 58-jähriger ukrainischer Staatsbürger, am ersten Fahrstreifen plötzlich stehen blieb, ging der Zeuge zum Lkw und nahm den Schlüssel ab. Kurz darauf traf die verständigte Streife ein. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 2,6 Promille, dem Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Da der 58-Jährige über Schmerzen klagte, wurde er mit der Rettung in das Klinikum Freistadt gebracht. Er wird wegen mehrerer Übertretungen angezeigt.

  • E-Scooter-Fahrer bei Sturz schwer verletzt

    Ein 60-Jähriger aus Steyr fuhr mit seinem E-Scooter am 8. August 2025 gegen 19:20 Uhr in Christkindl die Gugerlehnerstraße bergab. Aus bislang unbekannter Ursache kam der Mann dabei zu Sturz und wurde schwer verletzt. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung in das Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr gebracht. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,20 Promille.

  • Freibad: Pommes kosten schon bis zu 7 Euro!

    TEUERUNG.

    Preisvergleich bei 139 Freibädern zeigt: Transparente Auszeichnung, meist stabile Eintrittspreise – aber Pommes können zwischen 2,50 Euro und 7 Euro kosten

    Ob die Kontrolleure der Preisaufsicht ihre Badetasche mitgebracht haben, ist nicht überliefert – dafür aber die Ergebnisse der großen Preiserhebung der oö. Preisaufsicht: In 139 oberösterreichischen Freibädern wurden Eintrittspreise und Buffetangebote erhoben und auf Transparenz geprüft. Die gute Nachricht: Die Eintrittspreise sind im Vergleich zum Vorjahr überwiegend stabil geblieben, viele Bäder haben gar nicht erhöht, und wo es Preissteigerungen gab, fielen diese nur leicht aus.

    „Die Preiserhebung zeigt: In vielen Regionen Oberösterreichs kann man auch heuer wieder leistbar baden gehen – das ist besonders für Familien eine wichtige Entlastung in einem Sommer, in dem vieles teurer geworden ist“, betont der für Konsument:innenschutz zuständige Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder. „Wer genau schaut, kann sich einiges sparen – etwa bei Snacks oder bei der Wahl des Bades.“

    Teilweise kostenfreier Eintritt, aber deutliche regionale Unterschiede

    Einige Bäder – insbesondere in weniger touristisch geprägten Regionen – bieten sogar freien Eintritt für alle Besucher:innen. Die teuerste Tageskarte kostet derzeit 8 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder. Ein Blick auf die geografische Lage zeigt: In klassischen Tourismusgebieten wie dem Seengebiet sind die Preise in der Regel am höchsten, während viele Gemeindebäder in ländlichen Regionen besonders günstig oder kostenlos sind.

    Große Unterschiede bei Pommes und Getränken

    Ein Blick auf die Buffetpreise zeigt hingegen teils starke Unterschiede:

    Eine Portion Pommes gibt’s je nach Bad zwischen 2,50 € und 7,00 €
    Eine 0,5l Limonade kostet zwischen 2,00 € und 5,50 €
    Die Preisauszeichnung war in allen Bädern ordentlich und transparent, was Landesrat Kaineder positiv hervorhebt: „Gerade im Freizeitbereich ist es wichtig, dass Konsumentinnen und Konsumenten wissen, was sie erwartet. Wer Preise klar anschreibt, sorgt für Fairness.“

    Jugendgetränk-Kontrollen: Nur drei Verstöße festgestellt

    Auch heuer wurde wieder überprüft, ob das gesetzlich vorgeschriebene günstige Jugendgetränk korrekt angeboten wird. Dabei wurden nur in drei Fällen Verstöße festgestellt.

  • Ex-ÖFB-Präsident Leo Windtner ist tot

    Leo Windtner ist tot, berichtet der ORF. Er soll beim Aufstieg auf den Traunstein einen Herzstillstand erlitten haben.

    https://ooe.orf.at/stories/3316891

  • Wetter: Hitze retour!

    Für das Wochenende wird in Österreich eine Hitzewelle erwartet, mit Temperaturen von bis zu 36 Grad.

    Zwar nicht in allen Teilend es Landes, der 30er fällt aber fast überall.

  • Hitzefalle Auto – Kinder und Tiere niemals im Fahrzeug zurücklassen

    Mit den sommerlichen Temperaturen steigt auch das Risiko, dass Fahrzeuge zur tödlichen Gefahr werden. Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner mahnt eindringlich zur Vorsicht und ruft alle Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker zur Achtsamkeit auf:

    „Ein geparktes Auto kann sich binnen Minuten auf lebensbedrohliche Temperaturen aufheizen. Wer Kinder oder Tiere im Fahrzeug zurücklässt, riskiert ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben“, so Steinkellner.

    Schon wenige Minuten können kritisch sein

    Bereits bei Außentemperaturen um die 25 °C erreicht das Wageninnere in kurzer Zeit über 40 °C – ein gefährlicher Hitzestau, der besonders für Kinder und Tiere schnell zur ernsten Bedrohung wird. Da ihr Körper die Hitze weniger gut regulieren kann, sind sie deutlich anfälliger für Kreislaufprobleme, Hitzschlag und Atemnot.

    „Auch wenn es nur ein kurzer Einkauf ist – niemand sollte Kinder oder Tiere im Fahrzeug zurücklassen. Jedes einzelne Grad im Innenraum kann zur Gefahr werden. Mit einfachen Maßnahmen können wir schwere Schicksale verhindern. Achten wir gemeinsam aufeinander – und besonders auf jene, die sich nicht selbst helfen können“, so Landesrat Steinkellner abschließend.

  • Achtung: Wichtige Rückrufaktion wegen defekter Airbags!

    Viele Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller betroffen

    Der ÖAMTC erinnert an eine großangelegte, bereits seit mehreren Jahren laufende Rückrufaktion für Fahrzeuge mit Airbag-Systemen des Herstellers Takata. Trotz Verständigungen über den Österreichischen Versicherungsverband haben sich viele Fahrzeughalter:innen bislang noch nicht bei den zuständigen Fachwerkstätten gemeldet.

    „Wir empfehlen dringend, den Rückruf ernst zu nehmen und betroffene Fahrzeuge so rasch wie möglich überprüfen zu lassen“, appelliert ÖAMTC-Techniker Florian Merker. „Auch, wenn der Fehler hauptsächlich in Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit aufgetreten ist und das Risiko in Österreich deshalb als geringer eingeschätzt wird, bleibt der Airbag eine potenzielle Gefahrenquelle.“

    Airbags können beim Auslösen gefährlich werden

    Hintergrund der Rückrufaktion ist, dass es in bestimmten Fällen beim Auslösen der Airbags zu überhöhtem Innendruck im Gasgenerator kommen kann. Das kann dazu führen, dass Metallteile des Airbag-Gehäuses in den Fahrgastraum geschleudert werden – mit möglichen schweren Folgen für Insass:innen. „Die Behebung des Mangels ist für Fahrzeugbesitzer:innen kostenlos und wird in einer Fachwerkstatt durchgeführt“, erklärt Merker. „Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme – aber eine sehr wichtige.“

  • Yak von Weide verschwunden – Diebstahl steht im Raum!

    Eine bislang unbekannte Täterschaft ist verdächtig, im Zeitraum von 1. bis 10. Juli 2025 auf einer Weide nahe einem landwirtschaftlichen Objekt in Unterach am Attersee im Bezirk Vöcklabruck auf bislang unbekannte Art und Weise ein sog. Yak (Rinderart, ursprünglich stammend aus Südostasien), circa ein Jahr alt, langes dunkles Fell, gestohlen zu haben.
    Eine Nachschau durch umliegende Jägerschaften verliefen negativ, weshalb die Besitzer von einem Diebstahl ausgehen.

  • ÖAMTC: Spritpreise zogen im Juli weiter an – Diesel aktuell teurer als Super

    Für Autofahrer ist der Sommer 2025 alles andere als günstig. Wie bereits im Juni zogen die Spritpreise auch im Juli weiter an und lagen im Schnitt durchgehend bei über 1,50 Euro pro Liter: Diesel kostete im Juli 1,548 Euro pro Liter und war damit um vier Cent teurer als noch im Juni, bei Super fiel die Steigerung mit knapp 1,5 Cent (auf durchschnittlich 1,523 Euro) etwas moderater aus. Unterm Strich ist Diesel damit erneut das deutlich teurere Produkt an österreichischen Tankstellen.

    Nachvollziehbar ist die Preissteigerung gegenüber dem Vormonat aus Sicht des Mobilitätsclubs jedoch nicht: Beim Rohölpreis hat sich gegenüber Juni im Schnitt wenig getan – egal, ob man in Euro oder Dollar rechnet. Die Sommerferien sind ebenfalls kein Grund, die Preise zu erhöhen, weil trotz vieler Urlaubsfahrten keine Engpässe zu erwarten sind.

  • Marktamt: Schwerpunktkontrollen bei Taxiunternehmen

    Preis- und Tarifgestaltung unter der Lupe

    Das Marktamt Wien hat im Zuge einer Schwerpunktkontrolle 212 Taxis überprüft. Die gute Nachricht – 90 Prozent der Taxiunternehmen halten sich an die gültigen Bestimmungen, lediglich 10 Prozent mussten wegen verschiedener Übertretungen angezeigt werden.

    Aufgrund laufender Beschwerden aus der Bevölkerung hinsichtlich nicht sichtbarer Taxilenker*innenausweise oder auch vollgeräumter Sitze in den Fahrzeugen wurden 212 Taxis kontrolliert. Tatsächlich können Übertretungen nach den Kontrollen des Marktamtes bestätigt werden: Taxitarife waren nicht sichtbar im Innenraum der Taxis angebracht, Taxilenker haben in den Taxis geraucht und diverse Fahrgastsitze waren vollgeräumt, sodass eine optimale Beförderung von Fahrgästen kaum möglich gewesen wäre. Ebenso wurden Anzeigen wegen Übertretungen der Gewerbeordnung erhoben, fehlende Geschäftsführer oder fehlende Gewerbeberechtigungen am Standort wurden durch das Marktamt festgestellt. Bezüglich Taxitarif wurden Rechnungen von bisherigen Fahrten unter die Lupe genommen, hierbei wurde keine Übertretung festgestellt.

    „Die Kontrollen wurden aufgrund aktueller Beschwerden vom Marktamt durchgeführt. Taxis sind oft für Menschen, die nach Wien kommen, die erste Anlaufstelle in dieser Stadt und somit ein gewisses Aushängeschild. Grund genug, um hier genau Nachschau zu halten. Der Schwerpunkt wird jedenfalls fortgesetzt. Die positive Nachricht: Der Taxitarif wird mittlerweile in Wien eingehalten“, erklärt Marktamtsdirektor Andreas Kutheil und ergänzt „natürlich werden wir auch weiterhin ganz genau auf die Branche achten“.

    Der Taxitarif folgt entweder der Taxameterangabe oder einer Berechnung aus Zeit und Länge der Fahrt nach einem fixen Schlüssel, wobei diese Berechnung des Preisbands per Routenplaner des Umweltministeriums erfolgen muss. Rund 20% der kontrollierten Taxis, vorwiegend ehemalige Mietwagengewerbe, verrechnen den Taxitarif mittels Preisbandtoleranz. Dabei muss natürlich die kürzeste Strecke und Fahrtzeit gewählt werden. Das genannte Preisband darf die Fahrtzeit- und Fahrtlängenberechnung um 20% unter- bzw. überschreiten.

    Das Marktamt hat heuer bereits mehr als 700 Taxis kontrolliert. Insgesamt werden jährlich mehr als 97.000 Kontrollen vom Marktamt in verschiedenen Betrieben Wiens durchgeführt.

    Nähere Informationen gibt es beim Marktamts-Telefon unter der Wiener Telefonnummer 4000 – 8090. Das Marktamts-Telefon ist Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 21 Uhr, Samstag zwischen 8 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt.

  • Linz berät bei Pilzen

    LINZ. Schwammerlbeschau ab 18.8. wieder offen.

    Ab dem 18. August kann man jeweils am Montag und am Donnerstag von 8 bis 10 Uhr im Neuen Rathaus gefunden Pilze begutachten lassen.

    Zum Start der diesjährigen Schwammerlsaison öffnet auch in diesem Jahr die kostenlose Pilzberatung der Stadt Linz ihre Pforten.

    Wer auf Nummer sicher gehen und seine frisch gesammelten Pilze vor dem Verzehr vom Experten überprüfen lassen möchte, liegt mit der Pilzberatung der Stadt Linz genau richtig. Die Pilzberatung öffnet ab Montag, 18. August, jeweils am Montag und Donnerstag von 8 bis 10 Uhr im Neuen Rathaus und schließt am Donnerstag, 30. Oktober 2025.

    Die Beratung dauert etwa 15 Minuten – eine wertvolle Zeit, in der wir die Exemplare begutachten und feststellen können, ob der Pilz genießbar ist oder nicht. Es wird ersucht, nur frische, ganze Fundstücke inklusive Stiel zur Bestimmung mitzubringen, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen.

    Die Pilzberatung der Stadt Linz ist im Geschäftsbereich Gesundheit und Sport, Lebensmittelaufsicht und Veterinärwesen, in der Hauptstraße 1-5, 1. Stock, Zimmer 1043, im Neuen Rathaus angesiedelt.

  • Chronisch Kranker aus dem Bezirk Braunau findet keinen Arzt, der ihm dringend benötigtes Rezept verschreibt

    Ein Mann aus Altheim ist chronisch krank. Er muss in regelmäßigen Abständen ein Medikament mittels einer Spritze verabreicht bekommen. Und dieses Medikament ist ziemlich teuer. Darum hat er es sich bisher immer bei seinem Hausarzt als Rezept verschreiben lassen. Der ist nun allerdings in Pension gegangen.

    In der 5.000-Einwohner-Gemeinde gibt es jetzt nur noch einen einzigen Allgemeinmediziner, der keine neuen Patient:innen nimmt. Also auch nicht den chronisch kranken 55-Jährigen. „Mein Mann ist total verzweifelt. Er ist wegen der dringend benötigten Spritze schließlich ins Krankenhaus Braunau gefahren. Dort wurde ihm gesagt, er soll woanders hingehen. Erst auf massives Drängen meines Mannes hat ihm ein Arzt die Spritze als Rezept verschrieben. Mit dem Hinweis, dass er das in Zukunft nicht mehr machen wird“, erzählt die Ehefrau des 55-Jährigen. Die Situation in Altheim in Sachen Hausarzt/Hausärztin sei unerträglich. „Am besten ist wirklich, du wirst nicht krank. Mein Mann ist völlig verzweifelt. Er braucht die Spritze. Aber wer stellt ihm ein Rezept aus? Und wie weit muss er fahren, um überhaupt ein Rezept zu bekommen?“, so die Innviertlerin.

    „Dieses Ping-Pong-Spiel zwischen Krankenhäusern und dem niedergelassenen Bereich, bei dem die Versicherten auf der Strecke bleiben, ist ein inakzeptabler Zustand“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl. Die Arbeitnehmer:innen zahlen Steuern sowie Sozialversicherungsbeiträge und sollen sich somit auf eine adäquate Versorgung verlassen können. Dabei zeigt sich, dass die Kassenfusion immer mehr zum Problem wird. „Es braucht wieder eine Arbeitnehmermehrheit in den Entscheidungsgremien der Gesundheitskasse“, fordert Präsident Stangl.