Polizisten nahmen am 18. März 2026 gegen 17 Uhr in Wels einen 34-jährigen PKW-Lenker entlang der Römerstraße wahr, wobei dieser mit dem Mobiltelefon hantierte. Eine Anhaltung erfolgte. Dabei konnte der 34-jährige syrische Staatsbürger aus Wels weder einen Zulassungsschein noch einen physischen Führerschein vorlegen. Er zeigte daraufhin einen Führerschein mit einem Foto vor. Dabei handelte es sich allerdings um den Führerschein seines Bruders, seiner wurde vorläufig abgenommen. Einen Alkotest verweigerte er, ebenso eine klinische Untersuchung, trotz Symptome einer möglichen Suchtmittelbeeinträchtigung. Die Weiterfahrt wurde untersagt und er wird angezeigt.
Kategorie: news
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Warnung vom Landeskriminalamt Oberösterreich zu betrügerischen Kfz-Ankäufen
Die Polizei warnt aktuell vor einer neuen Betrugsmasche. Dabei handelt es sich um einen betrügerischen Ankauf von Kraftfahrzeugen. In Deutschland ist dies bereits sehr weit verbreitet, auch in Oberösterreich hat es bereits einen Fall gegeben. Es ist davon auszugehen ist, dass sich diese Betrugsmasche auch zeitnah in Österreich verbreiten wird.
Arbeitsweise der Täter:
» Die Täterschaft reagiert auf private PKW-Verkaufsinserate bei gängigen Internet-Plattformen und täuscht Interesse an den angebotenen Fahrzeugen vor.
» Die Konversation wird sehr bald auf einen Messengerdienst verlagert.
» Zum Nachweis ihrer Identität übermitteln die Täter missbräuchlich verwendete echte oder gefälschte Ausweisdokumente und Gewerbescheine.
» Im Anschluss wird eine gefälschte Überweisungsbestätigung übermittelt, um vorzutäuschen, dass der Kaufpreis bereits überwiesen wurde.
» Danach wird ein in der Regel nicht in die Tathandlungen involviertes Transportunternehmen beauftragt, das Fahrzeug beim Verkäufer abzuholen und nach Deutschland zu verbringen.
» Der vereinbarte Kaufpreis langt natürlich niemals auf dem Konto des Verkäufers ein.Zur „Sicherheit“ behalten die Opfer oftmals einen der beiden Fahrzeugschlüssel sowie die Kfz-Dokumente ein. Dies stört die Tätergruppe jedoch in keinster Weise, da die Fahrzeuge in der Folge einfach nur mit einem Kfz-Schlüssel und gefälschten deutschen Fahrzeugdokumenten weiterverkauft werden.
Relativ kurz nach dem betrügerischen Erlangen der Fahrzeuge werden diese, zumeist weit unter Wert, in Deutschland über gängige Internet-Plattformen zum Verkauf angeboten.
Oft werden Beschädigungen verursacht, um den günstigen Preis rechtfertigen zu können.Es wird eindringlich vor solchen Geschäften, sowohl was den Verkauf, als auch den Kauf betrifft, gewarnt.
Beim Verkauf:
» Verkaufen Sie Ihren PKW nicht an Personen, die nicht persönlich auftreten.
» Werden Sie misstrauisch, wenn der Käufer an einer Besichtigung nicht interessiert ist.
» Werden Sie misstrauisch, wenn der Käufer sofort mit dem ausgerufenen Preis einverstanden ist.
» Übergeben Sie Ihr Fahrzeug erst, wenn sich das Geld tatsächlich auf Ihrem Konto befindet.Beim Kauf:
» Niemand hat etwas zu verschenken! Wenn ein Preis zu günstig ist, sollte man misstrauisch werden.
» Oft argumentieren die Täter mit Scheidung, Jobverlust, Tod eines nahen Angehörigen, …
» Werden Sie misstrauisch, wenn Sie beim Kauf nur einen Fahrzeugschlüssel erhalten. Oftmals wird versichert, den Schlüssel nachzubringen oder per Post zu übermitteln.
» Werden Sie misstrauisch, wenn der Verkaufsort kurzfristig an eine andere Örtlichkeit verlegt wird (oftmals Gewerbegebiet)
» Werden Sie misstrauisch, wenn sich der Verkäufer bei der Fahrzeugübergabe durch vermeintliche Verwandte (zB Tochter) vertreten lässt
» Eine Überprüfung der übergebenen Kfz-Dokumente ist für einen Laien nicht möglich, zumal es sich bei den Papieren um gestohlene Blanko-Dokumente, sprich um echte Dokumente handelt, die von den Tätern entsprechend befüllt werden.
» Achtung: Es kommt auch vor, dass die Täter einen Zweitschlüssel nachmachen, der das Fahrzeug sogar sperrt – Anmerkung: aber nicht startet -
Arbeiter bei Mäharbeiten ertrunken
Ein 53-jähriger polnischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Wels-Land führte am 17. März 2026 gegen 17 Uhr im Bezirk Wels-Land Baumschnitt- und Mäharbeiten durch. Dabei verwendete der Mann eine Motorsense, welche er mit einem Brustgeschirr an seinem Oberkörper befestigt hatte. Der 53-Jährige arbeitete im Uferbereich eines dort befindlichen Fischteiches. Das Ufer ist im betreffenden Bereich steil abfallend und mit Wurzelstöcken durchsetzt. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte der 53-Jährige in den Teich und verhedderte sich vermutlich mit der Motorsense, wodurch er sich nicht mehr selbstständig aus dem Wasser befreien konnte. Gegen 19:15 Uhr konnte der 53-Jährige von seinem 49-jährigen Nachbarn im Wasser treibend vorgefunden werden. Dieser verständigte umgehend die Einsatzkräfte. Der 53-Jährige wurde von der Feuerwehr aus dem Teich geborgen, der Notarzt konnte leider nur noch den Tod feststellen.
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Kein Abriss wie in Linz: Jahrhundertprojekt Donaubrücke Stein-Mautern vor Landtagsbeschluss
Die Niederösterreichische Landesregierung hat heute den nächsten Schritt für das Jahrhundertprojekt „Donaubrücke Stein-Mautern“ gesetzt: Die Vorlage zur grundsätzlichen Genehmigung wird nun dem NÖ Landtag übermittelt. Das Land Niederösterreich trägt die Erhaltungspflicht für die 130 Jahre alte denkmalgeschützte Brücke. Im Rahmen des Gesamtprojekts werden das 376 Meter lange Stahltragwerk sowie der Unterbau unter Einhaltung der Vorgaben des Denkmalschutzes und des UNESCO-Weltkulturerbes umfassend saniert.
Für die Gesamtbaukosten von 145 Millionen Euro bedarf es der Sicherung finanzieller Mittel bis 2033, die im Rahmen der Budgethoheit dem Landtag zukommt. In den Wochen nach Ostern findet die halbjährliche Brückenüberprüfung statt. Dabei wird entschieden, unter welchen Rahmenbedingungen die Donaubrücke für den Verkehr freigegeben werden kann. Entscheidend ist die Verkehrssicherheit.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Mit der Generalsanierung der Donaubrücke Stein–Mautern stellen wir sicher, dass die Menschen, Betriebe und Gemeinden in der Region auch in den kommenden Jahrzehnten auf eine sichere und leistungsfähige Verbindung über die Donau vertrauen können. Gleichzeitig sorgen wir mit der Ersatzbrücke dafür, dass Mobilität und Wirtschaftskraft in der Region während der Bauphase möglichst wenig beeinträchtigt werden.“
Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer: „Die Zusicherung des Budgets ist Grundvoraussetzung dafür, dass wir das Jahrhundertprojekt Schritt für Schritt und effektiv umsetzen können. An den Vorgaben des Bundesdenkmalamtes kommen wir nicht vorbei. Der Projektzeitplan ist an die Ausschreibung der Ersatzbrücke sowie den Neubau der anprallsicheren Strompfeiler gebunden.“
Um den Verkehr während der Hauptbauarbeiten in der Region aufrechtzuerhalten, wird eine Ersatzbrücke errichtet. Diese dient als direkte Donauquerung und Umleitungsstrecke, während die Bestandsbrücke unter einer Totalsperre umfassend saniert wird. Die Verkehrsfreigabe der Ersatzbrücke ist für 2028 vorgesehen, während die umfassende Sanierung der Bestandsbrücke insgesamt vier Jahre (2028 bis 2032) in Anspruch nehmen wird.
„Unser Auftrag ist es, eine sichere und leistungsfähige Donauquerung für Pendler, Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus für die nächsten 100 Jahre sicherzustellen. Genau das setzen wir um“, so Landbauer.
„Wir schaffen eine Donauquerung, die den Anforderungen der nächsten Generationen gerecht wird. Auch in Zeiten knapper öffentlicher Budgets setzen wir dieses Projekt Schritt für Schritt verlässlich und konsequent um – im Interesse der Menschen und des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich“, so Mikl-Leitner.
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Zollamt Österreich sicherte 2025 über 8 Milliarden Euro für Staatshaushalt
Im Jahr 2025 wurden 6.780.678 Zollabfertigungen im grenzüberschreitenden Güterverkehr durchgeführt. Die Zöllnerinnen und Zöllner des Zollamts Österreich führten in Summe 633.466 Kontrollen durch. Das Abgabenaufkommen in Höhe von 8,364 Milliarden Euro unterstreicht einmal mehr die zentrale Rolle des Zolls bei der Sicherung staatlicher Einnahmen. Gleichzeitig schützt das Zollamt Österreich (ZAÖ) mit seinen Kontrollen die Bevölkerung vor illegalen, gefährlichen oder nicht konformen Waren und sorgt für faire Wettbewerbsbedingungen.
Finanzminister Markus Marterbauer: „Durch seine vielfältige Arbeit leistet der Zoll entscheidende Arbeit für das Budget, aber auch für die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung und einen gerechten Wettbewerb für die Unternehmen im Land. Ob die Abführung von diversen Abgaben, die Sicherstellung von illegal eingeführten Tieren und Pflanzen oder Aufgriffe von gefälschten Arzneipräparaten: in all diesen Fällen zeigt sich die bedeutende Arbeit des Zolls. Mit dem Fall der Zollfreigrenze auf EU-Ebene für Pakete mit einem Wert unter 150 Euro und den Vorbereitungen auf verstärkte Zollzusammenarbeit werden die Aufgaben in Zukunft noch bedeutender werden.“
Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl: „Der österreichische Zoll ist eine zentrale Säule für Sicherheit, fairen Wettbewerb und einen funktionierenden internationalen Warenverkehr. Klare Regeln und verlässliche Kontrollen sorgen dafür, dass gleiche Spielregeln für alle Marktteilnehmer gelten und der Verbraucherschutz gewährleistet wird. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zollamts Österreich für ihren täglichen Einsatz, ihre hohe Fachkompetenz und ihr Engagement.“
„Der Zoll vollzieht seine Aufgaben in international herausfordernden Zeiten und trägt so zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes und zum Schutz von Unternehmen, von Bürgerinnen und Bürgern, der Umwelt sowie der finanziellen Interessen der Union und von Österreich bei“, so ZAÖ-Vorständin Andrea Reuter.
Wichtiger Beitrag zu den Staatseinnahmen – Vielzahl von Kontrollen
Durch den Einsatz der insgesamt 1.713 Zöllnerinnen und Zöllner des Zollamts Österreich wurden im Jahr 2025 Abgaben in Höhe von 8,364 Milliarden Euro aus diversen Steuern eingenommen.
Um die Korrektheit der Abfuhr der Abgaben zu sichern, kam es zu 3.100 Einsätzen, bei denen 366.484 mobile Kontrollen durchgeführt wurden. Dabei kam es zu 13.867 Feststellungen. Dazu kamen 81.083 Kontrollen im Reiseverkehr mit 5.871 Feststellungen sowie 7.743 Kontrollen im Bereich der Verbrauchsteuern bei 54.198 Anmeldungen. Bei der Zollabfertigung wurden rund 6,8 Millionen Anmeldungen abgewickelt, wobei 177.525 Kontrollen durchgeführt und 7.556 Feststellungen dokumentiert wurden. Diese Kontrollen erfolgen risikoorientiert und dienen sowohl der korrekten Abgabenerhebung als auch der Einhaltung von Verboten, Beschränkungen und Sicherheitsvorgaben.
Im Rahmen der Betriebsprüfung wurden 631 Prüfungen durchgeführt, die zu einem Mehrergebnis von 24,7 Millionen Euro führten, ein Plus von 74,5 % im Vergleich zum Vorjahr.
Artenschutz, Pflanzen und tierische Produkte
Im Bereich des Artenschutzes kam es durch Kontrollen des Zollamts Österreich zu 188 Meldungen. Dabei wurde versucht 55 lebende Tiere illegal einzuführen, außerdem wurden 22.078 Stück und 85,66 Kilogramm sonstige Waren aus artengeschützten Tieren und Pflanzen aufgegriffen. Solche Kontrollen sind wesentlich, um geschützte Arten zu bewahren und die Einschleppung von Tierseuchen oder Pflanzenschädlingen zu verhindern. Ein bemerkenswerter Aufgriff gelang Ende März am Flughafen Wien, als bei einem Flug aus Doha sieben lebende Warane abgenommen wurden.
Arzneiwaren, Suchtgift und Tabakwaren
Im Bereich der Arzneiwaren wurden 2025 insgesamt 4.012 Meldungen erfasst. Dabei konnten 392.118 Stück illegal eingeführte Arzneimittel beziehungsweise gefälschte oder verfälschte Arzneiwaren sowie Anabolika sichergestellt werden. Ein größerer Aufgriff gelang Ende Juli, als am Flughafen Wien 24.936 Stück Potenzpillen in zwei Reisetaschen aus Delhi entdeckt wurden. Gerade bei Arzneimitteln dienen Zollkontrollen dem Schutz der Gesundheit, da Zusammensetzung, Herkunft und Dosierung dieser Produkte oft nicht nachvollziehbar sind.
Ein bedeutender Fall ereignete sich im Mai 2025 im Postverteilzentrum Wien. In zwei Paketen aus Großbritannien wurden Dopingmittel in Pulverform sowie drei Rollen mit vorbeschrifteten Etiketten für diese Doping-Substanzen festgestellt und beschlagnahmt. Der Aufgriff des Zolls bildete die Grundlage für weiterführende Ermittlungen des Bundeskriminalamtes, die schließlich zur Aufdeckung eines Untergrundlabors in Wien führten. Dort wurden unter nicht sterilen Bedingungen Dopingsubstanzen abgefüllt, etikettiert und für den Weiterversand in andere EU-Staaten vorbereitet.
Die Anzahl der Suchtgiftaufgriffe belief sich auf 1.329. Insgesamt wurden rund 447,93 Kilogramm Suchtgift sichergestellt. Cannabis machte dabei mit 382,53 Kilogramm den größten Anteil aus, gefolgt von 31,93 Kilogramm psychotropen Substanzen, 23,66 Kilogramm neuen psychoaktiven Substanzen, 4,92 Kilogramm Kokain und 1,60 Kilogramm Opiaten.
Auch im Bereich Tabakwaren wurden 2025 erhebliche Aufgriffe verzeichnet. In 2.625 Meldungen wurden 8.814.953 Zigaretten beschlagnahmt.
Ein besonders bedeutender Aufgriff an Schmuggelware aus Dubai gelang am Flughafen Wien. In einer Tarnladung aus Elektromaterial und Autoteilen wurden zunächst 768.000 Stück Zigaretten entdeckt. Im Zuge weiterer Ermittlungen und Kontrollen konnten in Suben 2.304.000 Zigaretten und am Rastplatz Hochleithen 960.000 Zigaretten sichergestellt werden. Ende Oktober 2025 wurden zudem weitere Sendungen mit derselben Tarnladung aus Seoul am Flughafen Wien aufgegriffen. Bei dieser Kontrolle wurden 1.209.000 weitere Zigaretten beschlagnahmt. Insgesamt wurden allein bei diesem Einsatz eine Gesamtmenge von rund 22.400 Stangen Zigaretten in Österreich aufgegriffen.
Bargeldkontrollen, Marktüberwachung und Produktpiraterie
Die sogenannte Cash-Control, also die Kontrolle von Bargeldein und -ausfuhr, verzeichnete 2025 insgesamt 2.461 Anmeldungen. In 101 Verfahren wurden nicht korrekt angemeldete Geldbeträge im Gesamtwert von 2,99 Millionen Euro festgestellt.
Außerdem wurden 11 Falschgeldsendungen identifiziert, deren Gesamtwert sich auf 9.116.277 Euro belief. Diese Kontrollen sind ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Aufdeckung verdächtiger Geldbewegungen über die Grenze.
Warenkontrollen im Zuge der Zollabfertigung dienen neben fiskalischen Aspekten auch dazu, sicherzustellen, dass Produkte den bestehenden Regelungen zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit sowie Verbraucher- und Umweltschutz entsprechen. Diese Kontrollen des Zollamts Österreich im Bereich der Marktüberwachung führten 2025 zu 1.530 Meldungen an die zuständigen Marktüberwachungsbehörden. In 1.311 Fällen wurde keine Überführung der Produkte in den freien Verkehr genehmigt.
Ein prägnantes Beispiel dafür war ein Aufgriff im Jänner 2025 am Hafen Wien: In zwei aus China kommenden Containern wurden insgesamt 120.000 Stück Badeenten aus Kunststoff kontrolliert. Neben dem Verdacht auf Produktpiraterie wurde auch die Konformität dieser Waren hinsichtlich der Produktsicherheit angezweifelt. Nach einer Meldung an die zuständige Marktüberwachungsbehörde und einer Laboruntersuchung wurde festgestellt, dass die Produkte stark gesundheitsgefährdende Substanzen enthielten und daher nicht als Badespielzeug geeignet waren.
Im Bereich der Produktpiraterie wurden aufgrund von Kontrollfeststellungen in 4.635 Verfahren insgesamt 115.850 gefälschte Waren beschlagnahmt und eingezogen. Der Zoll schützt damit nicht nur Konsumentinnen und Konsumenten vor potenziell unsicheren Produkten, sondern auch Unternehmen vor Wettbewerbsverzerrung durch Fälschungen.
Strafsachen, Anzeigen und Rechtshilfe
Im Bereich der Strafsachen wurden 2025 insgesamt 2.971 Verfahren erledigt. Die verhängten Strafen einschließlich Wertersatz, Werterlag und Verfall beliefen sich auf 1.869.716 Euro. Darüber hinaus wurden 5.189 Anzeigen und Meldungen an andere Behörden erstattet. Im Bereich der Amts- und Rechtshilfe wurden 865 eingehende und ausgehende Fälle bearbeitet. Die enge Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Behörden ist dabei wesentlich, um grenzüberschreitende Schmuggel- und Betrugsstrukturen wirksam zu bekämpfen.
Ein besonders umfangreicher Fall betraf Goldschmuggel aus der Türkei. Ausgangspunkt war ein Aufgriff im Reiseverkehr mit 1,1 Kilogramm Goldschmuck. Durch Ermittlungen der Zollfahndung konnten insgesamt 56 Transporte mit rund 187 Kilogramm Goldschmuck im Wert von rund 8,5 Millionen Euro ausgeforscht werden, die im Flugverkehr von der Türkei nach Österreich verbracht worden waren, ohne ordnungsgemäß beim Zoll angemeldet zu werden. Die Vorgehensweise war gezielt darauf ausgerichtet, die Zollkontrollen zu umgehen. Nach der Ankunft am Flughafen Wien wurde jeweils unrechtmäßig der Grünkanal benutzt. Danach wurde der Goldschmuck an weitere Bandenmitglieder übergeben, welche damit Juweliere in Wien belieferten. Dort wiederum wurde der Schmuck gewinnbringend an Privatpersonen weiterverkauft.
Im Zuge der Ermittlungen wurden sechs Personen ausgeforscht und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Gegen vier der sechs Angeklagten ergingen Ende 2025 bereits Schuldsprüche.
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Warnmitteilung: Es laufen Ermittlungen gegen Mitglieder einer Gruppierung, die derzeit in OÖ & NÖ campieren!
Das Landeskriminalamt Oberösterreich ermittelt gegen Mitglieder einer Gruppierung, die derzeit an mehreren Standorten in Ober- und Niederösterreich campieren. Diese fahren tagsüber mit mehreren Mietfahrzeugen umher und suchen Hausbesitzer auf, denen Fassadenreinigungen und weitere Dienstleistungen angeboten werden. Weitere Mitglieder geben sich als Mitarbeiter bekannter Firmen aus und behaupten, dass sie Messungen, Bohrungen oder ähnliches durchführen müssten. Als „Kunden“ werden ältere Personen bevorzugt.
Im Zuge der Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass es bei diesen Tätigkeiten zu Einschleichdiebstählen gekommen ist. Das heißt, während die späteren Opfer durch den angeblichen Firmenmitarbeiter abgelenkt werden, schleicht eine weitere Person ins Haus, durchsucht sämtliche Räumlichkeiten und stiehlt vorwiegend Bargeld und Schmuck.
Weiters ist anzuführen, dass bei den angebotenen Reinigungsarbeiten keinerlei Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und dadurch die verwendeten Reinigungsmittel ins Erdreich gelangen. Abklärungen möglicher Umweltschäden werden noch durchgeführt. -
195 km/h im 70er: 34-jähriger bosnischer Staatsangehöriger war nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung!
Eine Gmundner Streife führte in der Nacht auf den 16. März 2026 auf der B145 in der „Wiesensenke“ im Gemeindegebiet von Pinsdorf Geschwindigkeitsmessungen in einer dort beschilderten 80 km/h-Beschränkung durch. Gegen 23:45 Uhr konnte ein 34-jähriger bosnischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Gmunden, welcher mit dem PKW seiner Freundin unterwegs war, mit einer Geschwindigkeit von 128 km/h in Fahrtrichtung Vöcklabruck gemessen werden. Die Beamten nahmen die Nachfahrt auf, wobei aufgrund der rasanten Fahrweise des PKW-Lenkers rasch die Bezirksgrenze nach Vöcklabruck überquert wurde. Anschließend konnte der 34-Jährige zwischen der Autobahnabfahrt Regau und Vöcklabruck, in der dortigen 70 km/h-Beschränkung, mit einer Geschwindigkeit von 195 km/h gemessen werden. Erst bei Straßenkilometer 15,4, kurz vor der „Himmelreichkreuzung“, konnte der Lenker angehalten und einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen werden. Dabei wurde festgestellt, dass der 34-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung ist. Außerdem wies der Mann den Verdacht einer Beeinträchtigung durch Alkohol auf. Einen Alkomattest verweigerte der Lenker jedoch. Es folgen mehrere Anzeigen.
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1 Toter nach Messerangriff in der Linzer Innenstadt!
Ein 34-jähriger kroatischer Staatsangehöriger aus Linz ist verdächtig, am 14. März 2026 gegen 17:45 Uhr zwei Männer niedergestochen zu haben. Einer der beiden verstarb wenig später im Krankenhaus.
Der Mann ist verdächtig, bereits in den Nachmittagsstunden gegenüber seiner Frau fremdgefährdende Äußerungen getätigt zu haben. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei, weshalb bereits nach dem 34-Jährigen gefahndet wurde. Noch während der Fahndungsmaßnahmen langte um 17:49 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein, wonach in der Linzer Innenstadt jemand niedergestochen worden sei. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 34-Jährige im Bereich der Bismarckstraße einen noch unbekannten Autofahrer angepöbelt habe. Drei junge Männer afghanischer Herkunft bekamen dies mit und wiesen ihn verbal zurecht. Die Männer gingen danach in einen Friseursalon. Als sie diesen einige Zeit später wieder verließen, war der 34-Jährige noch zugegen. Der 34-Jährige dürfte den Männern dann gefolgt sein und einem 24-Jährigen unvermittelt von hinten mit einem Messer Verletzungen im Halsbereich zugefügt haben. Daraufhin ergriffen die anderen beiden die Flucht. Der 26-Jährige kam dabei zu Sturz. Der 34-Jährige sei den beiden gefolgt und habe den Gestürzten zunächst mit Fußtritten gegen den Kopf und danach mit dem Messer in den Oberkörper attackiert. Danach flüchtete der Beschuldigte und wurde vom dritten Opfer, einem 21-Jährigen, verfolgt. Wenig später konnte der Beschuldigte von einer Streife der Schnellen Interventionsgruppe festgenommen werden. Die beiden Stichopfer wurden in Linzer Krankenhäuser gebracht, wo der 26-Jährige wenig später verstarb. Der 24-Jährige wurde schwer verletzt. Die Ermittlungen laufen. -
Fußgänger von PKW erfasst – Zeugenaufruf
Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem noch unbekannten PKW-Lenker und einem Fußgänger kam es am 15. März 2026 um kurz nach 2 Uhr im Welser Stadtgebiet.
Mit einem dunklen Audi war der Autofahrer auf der Dragonerstraße unterwegs. Auf Höhe der Kreuzung mit der Franz-Fritsch-Straße kollidierte er mit einem 42-jährigen Ukrainer aus Wels. Dieser erlitt lebensgefährdende Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der unbekannte Lenker beging Fahrerflucht, weshalb etwaige Zeugen gebeten werden, sich mit der Verkehrsinspektion Wels in Verbindung zu setzen. -
Alkolenkerin (2,1 Promille) prallte gegen Mauer
Zu einem Verkehrsunfall einer Alkolenkerin kam es am Abend des 11. März 2026 im Gemeindegebiet von Prambachkirchen. Eine 21-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen fuhr mit ihrem Auto auf der Langstögener Straße Richtung Baumgarten. Noch im Gemeindegebiet von Prambachkirchen touchierte sie zunächst ein parkendes Auto und prallte dann gegen eine Betonmauer. Durch den Aufprall wurde das eCall-System des Wagens ausgelöst und der Notruf gewählt. Der Besitzer des geparkten Wagens hörte den Unfall und half der Unfalllenkerin aus dem Fahrzeug. Sie wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Klinikum Wels eingeliefert. Der Alkotest ergab 2,1 Promille, weshalb der 21-Jährigen der Führerschein vorläufig abgenommen wurde.
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ARBÖ warnt vor Nachteilen bei neuer Spritpreis-Regel
Die Bundesregierung einigte sich darauf, dass Treibstoffpreise künftig nur noch dreimal pro Woche angehoben werden dürfen. „Damit“, kritisiert KommR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, „wird weder den Autofahrern schnell geholfen noch die Treibstoffkosten gesenkt. Vielmehr ist zu befürchten, dass Tankstellen dann auch seltener einen sinkenden Preis an die Konsumenten weitergeben, da Preisanpassungen nach oben eben nur noch an drei Tagen in der Woche durchgeführt werden dürfen. Dann wäre diese Maßnahme ein Schuss nach hinten.“
Weitaus sinnvoller wäre ein komplettes Aussetzen der CO2-Bepreisung oder Mineralölsteuer beziehungsweise eine Senkung der Mehrwertsteuer, die – ganz nach dem Vorbild der Lebensmittelpreise – schnell umgesetzt werden kann. „Das wären rasche Entlastungsmaßnahmen für die Kraftfahrer. Autofahren ist ja kein Selbstzweck, sondern notwendig um das soziale Leben zu organisieren und den Arbeitsplatz zu erreichen. Für uns ist es unverständlich, dass bei diesem wichtigen Thema die Bundesregierung säumig bleibt und keine Lösungen liefert“, ärgert sich Gerald Kumnig über das Ergebnis des heutigen Ministerrates. Ziel muss weiterhin ein Treibstoffpreis von 1,50 Euro sein, wie Kumnig weiter ausführt: „Wir fordern eine echte Entlastung und keinen halbherzigen politischen Kompromiss, der den Konsumenten kaum etwas bringt.“
Während der Preis der Rohölsorte Brent am heutigen Mittwoch auf unter 90 US-Dollar sinkt, bleiben die Treibstoffpreise weiterhin auf hohem Niveau: Diesel kostete im Durchschnitt 1,925 Euro, Super 95 hat einen durchschnittlichen Liter-Preis von 1,721 Euro.
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Ein Sechser nach Sechsfachjackpot – 7,7 Mio. Euro Gewinn
Der 20. Sechsfachjackpot in 40 Jahren Lotto „6 aus 45“ hat eine Gewinnerin bzw. einen Gewinner gefunden. Ein Glückspilz, der seine Tipps auf der Spieleplattform win2day abgegeben hatte, beendete die Jackpot-Serie mit einem Solo-Sechser und erhält dafür exakt 7.712.071,80 Euro.
Der Gewinn wurde mittels Normalschein erzielt. Platziert wurden die „sechs Richtigen“ – 4, 14, 18, 25, 27 und 35 – gleich in den ersten von drei gespielten Tipps.
Für die Ziehung wurden 5,9 Millionen Tipps abgegeben und damit die Erwartungen der Österreichischen Lotterien genau getroffen.
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Sportministerium verhängt Förderstopp für Tischtennis-Verband
In Reaktion auf mögliche Versäumnisse beim Umgang mit Vorwürfen im österreichischen Tischtennis-Verband hat das Sportministerium heute einen Förder- und Abrechnungsstopp verhängt. Im Raum steht u.a. die Verletzung der Förderverträge, deren Bestandteil auch Maßnahmen im Bereich Prävention und Integrität sind.
Der Stopp bleibt aufrecht, bis der Tischtennis-Verband umfassend zur Klärung der erhobenen Vorwürfe beigetragen und ein funktionierendes Präventions- und Integritätsmanagement umgesetzt hat. Dieses muss auch sicherstellen, dass Vorwürfen von Fehlverhalten im gesamten Verband und den Vereinen konsequent, unabhängig und professionell nachgegangen wird.
Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt: „Ich will, dass Mädchen und Frauen im österreichischen Tischtennis sicher sind. Die im Raum stehenden Vorwürfe sind erschreckend und dürften im Verband schon länger bekannt sein. Anzügliche Nachrichten oder Nachbesprechungen im Bett haben zwischen Jugendlichen und Trainer:innen keinen Platz. Unter den derzeitigen Voraussetzungen kann ich es nicht verantworten, derartige Zustände mit Steuergeld zu unterstützen. Athlet:innen, insbesondere Mädchen und Frauen im österreichischen Sport haben sich ein angstfreies Umfeld verdient“, so Schmidt.
Die Sport-Staatssekretärin begrüßt weiterhin die Aufklärung des Falles durch die Staatsanwaltschaft, weist aber auch darauf hin, dass das Strafrecht nicht die einzigen Grenzen für korrektes Verhalten im Sport setze. Präventionskonzepte müssten nicht nur auf dem Papier und auf Websites verfügbar sein, sondern tatsächlich gelebt werden.
Schmidt sieht sich auch darin bestätigt, den Bereich Integrität im österreichischen Sport neu aufzustellen. „Sport ist ein Spiegel der Gesellschaft, im Positiven wie im Negativen. Aufgabe der Sportpolitik ist es, für einen sauberen und ethisch korrekten Sport zu sorgen. Ich sehe den Bedarf für eine deutliche Stärkung des Integritätsmanagements im österreichischen Sport. Dafür gibt es auch ausreichend europäische Vorbilder“, so Schmidt.
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Vorwürfe der sexuellen Belästigung: ORF-Generaldirektor Roland Weißmann tritt mit sofortiger Wirkung zurück
Aussendung des ORF
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann hat Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer und den Stellvertretenden Vorsitzenden Gregor Schütze gestern über seinen Rücktritt von seiner Funktion mit sofortiger Wirkung informiert. In den vergangenen Tagen hat eine ORF-Mitarbeiterin gegenüber dem Generaldirektor Vorwürfe der sexuellen Belästigung erhoben. Roland Weißmann bestreitet diese Vorwürfe.
Der im Raum stehende Vorwurf verlangt dennoch eine rasche und transparente Aufklärung in enger Kooperation mit der ORF-Compliance-Stelle, bei der die Wahrung des Schutzes der betroffenen Person das oberste Ziel sein müsse, so der Stiftungsrats-Vorsitzende und sein Stellvertreter. Lederer und Schütze danken Roland Weißmann für seine Verdienste und die 30jährige Tätigkeit im ORF.
Die Sitzungen des ORF-Stiftungsrats in dieser Woche werden wie geplant stattfinden. Bereits in der Plenarsitzung am Donnerstag soll die amtierende Hörfunkdirektorin Ingrid Thurnher auf Vorschlag von Schütze und Lederer mit der vorläufigen Führung der Geschäfte des Generaldirektors beauftragt werden, die den ORF aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung in leitenden redaktionellen Funktionen und nun seit mehr als vier Jahren im Direktorium hervorragend führen wird.
Heinz Lederer, Vorsitzender des ORF-Stiftungsrats: „Es ist die Verantwortung des ORF-Stiftungsrats, nun rasch die nötigen Schritte zu setzen, damit die erhobenen Vorwürfe transparent und mit aller Konsequenz aufgeklärt werden können und die reibungslose Fortführung der Geschäftsführung garantiert ist. Mit der von uns als Generaldirektorin vorgeschlagenen Ingrid Thurnher ist dies sichergestellt!“
Gregor Schütze, Stellvertretender Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates: „Mit der entschiedenen Vorgangsweise zeigt der ORF-Stiftungsrat, dass er auch in schwierigen Momenten eine ruhige Hand bewahrt. Ingrid Thurnher wird den ORF mit ihrer großen Erfahrung souverän durch diese herausfordernden Zeiten führen!“
Am Fahrplan für die Neubestellung der ORF-Geschäftsführung für die Periode ab 1.1.2027 ändert sich nichts.
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Deutscher Radfahrer (1,46 Promille) stürzte in Inn
Ein 71-jähriger deutscher Staatsbürger lenkte sein Fahrrad am 7. März 2026 gegen 18:30 Uhr auf einem Radweg in Wernstein von Schärding kommend Richtung Passau. Dabei kam der Mann mit seinem Fahrrad links vom Radweg ab und stürzte in den angrenzenden Inn. Der Mann wurde unbestimmten Grades verletzt und mit der Rettung in das Krankenhaus Schärding gebracht. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,46 Promille.
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Alkolenker (2,32 Promille) verlor Vorderrad von PKW auf der Autobahn
Eine Verkehrsteilnehmerin erstattete am 4. März 2026 gegen 2:50 Uhr Anzeige, dass ein PKW ohne Vorderrad auf der A7 Richtung Norden, kurz nach dem Knoten Linz stehen würde. Die Autobahnmeisterei kam wenig später zufällig zur Unfallstelle und sicherte diese ab. Bei der der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 57-jähriger Lenker aus dem Bezirk Linz-Land mit seinem Fahrzeug auf der A1, Richtungsfahrbahn Salzburg fuhr und die von ihm geplante Ausfahrt in Asten verpasst hatte. Anschließend fuhr er bei der Abzweigung der A7 von der A1 auf den dortigen Anpralldämpfer auf und verlor ein Vorderrad. Trotz des fehlenden Rades setzte er seine Fahrt fort und stellte den schwer beschädigten PKW schließlich am ersten Fahrstreifen ab. Weitere Verständigungen oder Absicherungen unterließ er. Beim 57-Jährigen konnten eindeutige Merkmale einer Alkoholisierung festgestellt werden. Ein durchgeführter Alkomattest ergab einen Wert von 2,32 Promille. Der Führerschein wurde ihm vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.
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Nach ganzer Serie: Polnische Einbrecher in Haft
Das Landeskriminalamt Oberösterreich konnte in enger Zusammenarbeit mit der tschechischen Polizei und der Observationsgruppe Mitte zwei polnische Staatsbürger festnehmen. Die beiden sind verdächtig, im Februar 2026 in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark in drei Serien insgesamt 32 Firmenbusse aufgebrochen und daraus Werkzeuge im sechsstelligen Euro-Bereich gestohlen zu haben. Die Tatorte waren vorwiegend Firmenparkplätze oder Einfahrten/Carports von Einfamilienhäusern. Die Täter reisten für die Taten aus dem Nordwesten Polens nach Südböhmen an, wo sie sich für jeweils drei bis vier Tage aufhielten und jede Nacht nach Österreich fuhren, um Einbruchsdiebstähle zu begehen. Bei der letzten Rückfahrt von Österreich nach Polen am 19. Februar 2026 konnten sie von der tschechischen Polizei nahe Prag angehalten werden. In ihrem Fahrzeug wurde Diebesgut im fünfstelligen Euro-Bereich, welches sie zuvor bei Einbrüchen in den Bezirken Freistadt und Urfahr-Umgebung stahlen, sichergestellt. Die polnischen Staatsbürger wurden aufgrund eines umgehend von der Staatsanwaltschaft Linz ausgestellten Europäischen Haftbefehls festgenommen und am 27. Februar 2026 von Tschechien nach Österreich ausgeliefert. Beide Täter wurden im Jahr 2024 in Osnabrück (Deutschland) wegen Einbruchsdiebstählen zu viereinhalb Jahren bzw. vier Jahren und neun Monaten Freiheitsstrafe verurteilt und wurden erst im Oktober bzw. November 2025 bedingt aus der Haft entlassen. Beide waren geständig, die Einbruchsdiebstähle in Österreich begangen zu haben. Das bereits zuvor gestohlene Diebesgut haben sie angeblich in Polen über das Internet an ihnen unbekannte Personen weiterverkauft. Die Täter wurden noch am 27. Februar 2026 in die Justizanstalt Linz eingeliefert.
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Warnung vor betrügerischen Fassadenreinigern
In dieser Woche traten im Bezirk Vöcklabruck mehrere unbekannte Männer als sogenannte Fassadenreiniger auf und boten Hausbesitzern ihre Dienste an.
Die Polizei warnt eindringlich vor unseriösen Haustürgeschäften durch angebliche Fassadenreiniger, die oft überrumpelnd auftreten und keine fachmännischen Arbeiten zu massiv überhöhten Preisen anbieten. Es handelt sich meist um Betrugsmaschen. Keine Unterschriften leisten, keine Barzahlungen tätigen und im Zweifel sofort die Polizei über den Notruf (110 oder 133) verständigen.Fahndungshinweis:
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen steht ein weißer Kleintransporter. Bei dem vermeintlichen Haupttäter handelt es sich um einen in Frankreich geborenen 38-jährigen Mann, der derzeit über keine aufrechte Wohnsitzmeldung im Bundesgebiet verfügt.
Hinweise erbeten:
Mögliche weitere Geschädigte sowie Personen, die verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit Fassadenreinigern im Bezirk Vöcklabruck und darüber hinaus gemacht haben, werden ersucht, sich bei der zuständigen Polizeiinspektion Vöcklabruck zu melden. Insbesondere wird gebeten, auf entsprechende Personen und Fahrzeuge Bedacht zu nehmen und verdächtige Wahrnehmungen umgehend der Polizei mitzuteilen.
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Wien: Verbot der „Mozartverkäufer“ in der City!
Stadt reagiert auf zunehmende Beschwerden und Verstöße – Verbot am Stephansplatz, Kärntner Straße, Herbert-von-Karajan-Platz und am Graben
Die Stadt Wien reagiert auf zunehmende Beschwerden in Sachen „Mozartverkäufer“, also gewerbliche, kostümierte Ticketverkäufer in der Innenstadt: Ihnen wurden aufgrund einer Zonierungsverordnung 2021 maximal 18 Plätze für ihre Verkaufstätigkeit gestattet, auf zentralen Plätzen wie vor dem Hauptportal des Stephansdomes wurde diese gewerbliche Tätigkeit bereits damals verboten. Es war dies der erste Versuch einer Regulierung durch begrenzte Kontingente, der jedoch nicht ausreichend war und daher ist ein nächster Schritt nötig. Denn in letzten Jahren kam es zu einer Zunahme an groben Verstößen der Vorgaben: Regelmäßige Kontrollen zeigen, dass innerhalb der relevanten Bereiche in der City regelmäßig Ticketverkäufer ohne Genehmigungen anzutreffen sind, besonders auffällig auch vor dem Stephansdom, wo es bedingt auch durch den U-Bahn-Ausgang und großer Touristenströme ohnehin sehr beengt ist. 2024 wurden durch den Magistrat der Stadt Wien an 42 Aktionstagen insgesamt 579 Ticketverkäufer*innen in der Inneren Stadt überprüft. Dabei wurden insgesamt 299 Verstöße festgestellt.
Zugenommen haben auch die Beschwerden, sowohl bei der Stadt, also auch bei der Staatsoper und bei Wien Tourismus. Passantinnen, aber auch Besucherinnen der Oper oder Tourist*innen fühlen sich vermehrt durch das aufdringliche Verhalten der Mozartverkäufer belästigt. „Das ist inakzeptabel, der öffentliche Raum in der Innenstadt ist ohnehin schon sehr beengt, die Besucherinnenzahlen steigen und wir wollen hier Belästigungen aller Art abstellen. Daher wollen wir den Ticketverkauf durch die sogenannten Mozartverkäufer im Gebiet der bestehenden Zonierungsverordnungen, also Stephansplatz, Kärntner Straße, Herbert-von-Karajan-Platz und Graben in der Inneren Stadt künftig untersagen“, kündigt Planungsstadträtin Ulli Sima an. Im Zuge einer vierwöchigen Begutachtungsfrist können Stellungnahmen zum vorliegenden Entwurf abgegeben werden, In Kraft treten soll die Verordnung Anfang Mai.
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Hausparty aufgelöst: 250 bis 300 Feiernde. Bei einem Polizeifahrzeug ein Kennzeichen gestohlen.
Am 27. Februar 2026 gegen 22 Uhr wurde eine Polizeistreife zu einer angezeigten Lärmerregung, sowie zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen im Gemeindegebiet Sierning gerufen. Bei einem Privathaus fand eine nicht angezeigte Hausparty mit etwa 250 bis 300 überwiegend jugendlichen Gästen statt. Neben Besuchern aus Oberösterreich befanden sich auch Personen aus anderen Bundesländern vor Ort. Die Zufahrtsstraßen sowie der unmittelbare Wohnbereich waren durch abgestellte Fahrzeuge und feiernde Personen massiv blockiert. Die Veranstaltung wurde durch die einschreitenden Beamten für beendet erklärt und aufgelöst. Der Großteil der Gäste kam der Aufforderung nach und verließ den Bereich. Ein harter Kern von rund 20 bis 30 Personen verhielt sich jedoch aggressiv, skandierte Parolen gegen die Polizei und warf Gegenstände in Richtung der Einsatzkräfte. Zudem wurde vereinzelt Pyrotechnik gezündet und gegen die Beamten verwendet. Durch konsequentes Einschreiten und Unterstützung weiterer Streifen konnte die Situation rasch unter Kontrolle gebracht und die Personengruppe zerstreut werden. Nach etwa eineinhalb Stunden war die Lage vollständig beruhigt. Verletzt wurde niemand. Während des Einsatzes wurde bei einem Polizeifahrzeug ein Kennzeichen gestohlen. Bei den Abstrom-Kontrollen wurden zahlreiche Identitätsfeststellungen durchgeführt, sowie mehrere Anzeigen wegen Ordnungsstörungen erstattet.
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Lenker verfälschte Drogentest mit Bier
Beamte der Schwerverkehrsgruppe Vöcklabruck führten am 26. Februar 2026 im Bereich B1, Gemeindegebiet Frankenmarkt, PKW- und LKW-Kontrollen durch. Dabei wurden bei einem 28-Jährigen aus dem Bezirk Braunau deutliche Symptome einer möglichen Suchtmittelbeeinträchtigung festgestellt, weshalb ein Drogentest durchgeführt werden sollte. Der Lenker leerte in einem unbeobachteten Moment jedoch Bier in den Testbecher. Der Fälschungsversuch fiel jedoch auf und der Lenker wurde einem Arzt zur klinischen Untersuchung vorgeführt. Bei der Untersuchung wurde die Fahruntauglichkeit des 28-Jährigen attestiert, der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.
Bei den weiteren Kontrollen wurden 65 Anzeigen erstattet und 27 Sicherheitsleistungen eingehoben. 4 Fahrzeuge werden aufgrund von technischen Mängeln dem Land OÖ zur Kontrolle vorgeführt.
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Bei Fassadenarbeiten 18 Meter abgestürzt: Arbeiter an der Unfallstelle verstorben
Ein 57-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt führte am 26. Februar 2026 Fassadenarbeiten an einem Hotel in Linz durch. Kurz nach 11 Uhr stürzte er ca. 18 Meter in die Tiefe. Trotz umfassender notfallmedizinischer Versorgung und Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Maßnahmen verstarb der 57-Jährige leider noch an der Unfallstelle.
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Rottweiler biss neunjährigen Buben am Spielplatz in den Fuß!
Am 24. Februar 2026 gegen 13:40 ereignete sich ein Hundebiss in Linz. Mehrere Kinder einer Gruppe spielten am Spielplatz, als sich der angeleinte Hund einer 52-Jährige aus Linz losriss und einen neunjährigen Buben in den Fuß biss. Ein achtjähriges Mädchen wurde vom Rottweiler umgeworfen, verletzte sich jedoch nicht. Die Hundebesitzerin konnte den Hund wieder einfangen. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung wurden aufgenommen.
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Türkischen Sattelzug (40 Tonnen) mit schweren Mängeln erwischt: Bremsen auf der Hinterachse wirkungslos!
Am 24. Februar 2026 gegen 17:20 Uhr kontrollierten Polizisten bei Schwerpunktkontrollen in Linz einen türkischen Sattelzug. Dieser hatte ein Gesamtgewicht von 40 Tonnen und war mit 24 Tonnen beladen. Eine Vorführung zur Landesregierung erfolgte, wobei schwere Mängel festgestellt wurden. Unter anderem waren die Bremsen nicht funktionsfähig, an der Hinterachse sogar wirkungslos, sowie beim Zugfahrzeug starker Ölverlust. Elf weitere schwere Mängel konnten im technischen Bereich des Fahrzeuges festgestellt werden. Die türkischen Kennzeichen wurden abgenommen und eine Sicherheitsleistung von 2000 Euro eingehoben. Der LKW wurde zur Reparatur in einer Werkstätte abgestellt. Der Lenker wird angezeigt.
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Fußgänger von Auto erfasst und schwer verletzt
Dienstagmorgen kam es in Linz zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger von einem Auto erfasst und schwer verletzt wurde. Ein 57-jähriger Autofahrer aus Wels bog am 24. Februar 2026 gegen 7 Uhr mit seinem PKW von der Kremplstraße kommend in die Wiener Straße ein. Dabei dürfte der Lenker den von links kommenden 37-jährigen Fußgänger aus Linz übersehen haben und fuhr diesen an. Der 37-Jährige wurde dadurch zu Boden gestoßen. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde er mit schweren Verletzungen ins Unfallkrankenhaus Linz gebracht.
