Kategorie: news

  • Kollektivvertrag Sozialwirtschaft: Streiks werden ausgeweitet


    Bei der heutigen vierten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die 130.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich) machten die Arbeitgeber in 15 Verhandlungsstunden folgendes Angebot für eine Gehaltserhöhung auf zwei Jahre:

    Mit 1. April 2026 sollen die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter um + 2,3 Prozent steigen. Das entspricht einer Erhöhung von 1,72 Prozent für das Gesamtjahr 2026, weil für die ersten drei Monate keine Erhöhung vorgesehen ist. Damit wurde das Angebot für 2026 im Vergleich zur letzten Verhandlungsrunde de facto nicht erhöht. Die IST-Löhne und -Gehälter sollen mit 1. April 2026 um + 2 Prozent steigen.

    Mit 1. Jänner 2027 sollen die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter um + 1,7 Prozent, die IST-Löhne und -Gehälter um + 1,5 Prozent steigen.

    Dieses Angebot ist nach wie vor unzureichend. Die Gewerkschaften GPA und vida werden daher die Streiks räumlich und zeitlich ausdehnen. Schwerpunkt der Streiks wird von 16. bis 18. Dezember sein. Ein neuer Verhandlungstermin im Jänner wird noch vereinbart. ++++

    Eva Scherz, Verhandlerin für die Gewerkschaft GPA: „Die Arbeitgeber verwechseln eine Kollektivvertragsverhandlung offenbar mit einer Selbsthilfegruppe. Anstatt bei den Gewerkschaften über die Situation zu jammern, müssen die Arbeitgeber endlich gegenüber der Politik entschieden auftreten. Uns zu erzählen, wie schlecht es ihnen geht, leistet keinen Beitrag zur Verbesserung der Situation. Unsere Kolleginnen und Kollegen können sich von Ausreden nichts kaufen. Wir werden die Streiks jetzt ausweiten und den Druck weiter erhöhen. Die Belegschaften sind kampfbereit und werden der mangelnden Wertschätzung der Arbeitgeber entsprechend begegnen.“

    „Es bleibt dabei: In der Sozialwirtschaft haben wir einen Fachkräftemangel. Wer glaubt, die Branche brauche keine Attraktivierung und könne trotzdem weiter die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen, der täuscht sich gewaltig. Die Beschäftigten haben Rechnungen zu bezahlen und spüren die Teuerung voll im Geldbörsel. Das Angebot der Arbeitgeber ist für uns nicht annehmbar, deshalb antworten wir mit Maßnahmen in den Betrieben“, sagt Michaela Guglberger, Verhandlerin für die Gewerkschaft vida.

  • Zehnjähriger zündete Mülltonne an!

    Durch intensive Ermittlungen gelang es der Polizei in Wels einen Zehnjährigen aus Wels auszuforschen. Dieser wird verdächtigt, durch Entzünden pyrotechnischer Gegenstände (Böller sogenannte „DumBums“) im hinteren Bereich der Müllinsel die Feuersbrunst vorsätzlich verursacht zu haben. Die Müllinsel mit sieben Containern brannte zur Gänze nieder, vier nächst der Müllinsel abgestellte Fahrzeuge und die Fassade des nächstgelegenen Wohnhauses wurden dadurch zum Teil schwer beschädigt.

  • OÖ: 158 Biber-Tötungen pro Jahr erlaubt!

    Obwohl es keinen Gesamtüberblick möglicher Schäden gibt!

    Die Landesregierung hat heute eine neue Biberverordnung beschlossen

    Kurios ist die Begründung für den Schritt. In einer Aussendung von Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner (FPÖ) steht zu lesen: „Die wachsende Biberpopulation führt zunehmend zu Konflikten mit Land- und Forstwirtschaft und verursacht Schäden am Hochwasserschutz sowie an der Infrastruktur.“

    Mit einer schriftlichen Anfrage wollten daher die Grünen wissen, welche konkreten durch Biber verursachte Schäden in OÖ in den vergangenen zehn Jahren durch wenn erhoben wurden.
    Vom Land Oö werden aber gar keine Schäden und Schadenssummen erhoben – so das Ergebnis der Anfrage. Von Seiten der Abteilung Naturschutz des Landes OÖ gibt es also keine aktiv erhobenen Schäden oder Schadenssummen, da Abgeltungen von Schäden durch Biberaktivitäten aus Naturschutzmitteln des Landes OÖ nicht vorgesehen sind.

    „Es gibt keine für uns zugänglichen Zahlen dazu. Keinen Gesamtüberblick, was der heimtücksche Biber angeblich angerichtet hat. Das hat unsere schriftliche Anfrage an LR Haimbuchner gar klar aufgezeigt.“ so die Grünen.

  • SPAR ruft vorsorglich „SPAR Cherrytomaten 500g“ zurück 

    Produktrückruf 

    Bei den „SPAR Cherrytomaten 500g“ mit der Chargennummer S48/06 wurde eine mögliche mikrobiologische Verunreinigung (Salmonellen) festgestellt. Aus diesem Grund ruft SPAR vorsorglich die „SPAR Cherrytomaten 500g“ mit der obigen Chargennummer zurück. Die betroffene Ware mit der Chargennummer S48/06 wurde bereits aus dem Verkehr genommen.

    Kund:innen werden aufgefordert die „SPAR Cherrytomaten 500g“ mit der Chargennummer S48/06 nicht zu konsumieren. Alle anderen Obst- und Gemüse-Artikel der SPAR-Qualitätsmarke beziehungsweise Tomaten anderer Marken sind von diesem Rückruf nicht betroffen. 

    Alle Kund:innen, die besagtes Produkt gekauft haben, können dieses selbstverständlich im nächstgelegenen SPAR-, EUROSPAR- sowie INTERSPAR-Markt oder Maximarkt zurückgeben. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden auch ohne Kassabon rückerstattet.

  • Festnahmen nach PKW-Diebstahl: Drei Wiener Jugendliche im Polizeianhaltezentrum

    Eine Streife wurde am 9. Dezember 2025 gegen 5:25 Uhr im Bereich der Union-Kreuzung auf einen PKW mit gestohlenen Kennzeichen aufmerksam. Daraufhin schalteten die Polizisten das Blaulicht und Folgetonhorn ein und wollten den Wagen anhalten. Der Lenker beschleunigte allerdings den PKW und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit entlang der Hamerlingstraße Richtung Lastenstraße. Während seiner Flucht überfuhr der Lenker auch mehrere rote Ampeln. Schließlich konnte der PKW im Bereich der Krankenhausstraße aufgefunden werden. Der Motor lief und der Wagen war gegen einen Container geprallt. Da sich im Fahrzeug niemand mehr befand, wurde durch mehrere Streifen im Nahbereich gefahndet. Letztendlich konnten drei Verdächtige, 15, 16 und 18 Jahre alt, allesamt aus Wien, festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Linz gebracht werden.

  • Am Freitag startet der Christbaumverkauf an 234 Wiener Marktplätzen!

    Alle Jahre wieder: Rund 400.000 Weihnachtsbäume werden in Wien in der Weihnachtszeit verkauft. Los geht es heuer am 12. Dezember an insgesamt 234 Standorten in Wien, täglich von 8 Uhr bis maximal 20 Uhr.

    „Mit der in Wien bestehenden Vielzahl an möglichen Christbaummarktplätzen ist vom Marktamt gewährleistet, dass ausreichend Bäume für alle Wiener*innen angeboten werden können. Die Abdeckung des Bedarfs ist jedenfalls gesichert“, betont Marktamtsdirektor Andreas Kutheil.

    Das Marktamt regelt die jährliche Platzvergabe der Christbaum-Marktplätze und kontrolliert die Preisauszeichnung sowie die Einhaltung der genehmigten Standgröße.

    Die Auswahl der Bäume reicht von der heimischen Tanne bis zur dänischen Fichte. In Wien wird die Tanne aufgrund ihrer kräftigen Farbe und der im Verhältnis stumpfen Nadeln bevorzugt. Bei den Christbäumen auf den Wiener Standplätzen werden vorwiegend Bäume direkt von heimischen Produzenten angeboten. Für eine heimische Tanne ist mit 25 bis 70 Euro pro Meter zu rechnen, eine Blaufichte ist ebenfalls zwischen 20 und 50 Euro pro Meter zu haben.

    Ein Tipp, damit der Christbaum an Heiligabend auch knackig grün ist: Der Nadelbaum sollte nach dem Kauf nach Möglichkeit im Freien aufbewahrt werden oder erst kurz vor dem 24. Dezember gekauft und in ein Gefäß mit Wasser gestellt werden. Wer echte Kerzen verwendet, sollte diese nur in den ersten Tagen anzünden und den Baum nie unbeaufsichtigt lassen, da die Brandgefahr erfahrungsgemäß sehr groß ist.

    Nähere Informationen gibt es beim Marktamts-Telefon unter der Wiener Telefonnummer 4000 – 8090. Das Marktamts-Telefon ist Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 21 Uhr, Samstag zwischen 8 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt.

  • Wilderei: Erlegter Biber angeschwemmt

    Ein bislang unbekannter Täter erschoss vermutlich mit einem Kleinkalibergewehr einen Biber im Bereich des Almflusses in Grünau im Almtal. Der Kadaver wurde am 8. Dezember 2025 im Sagbach beim örtlichen Fernheizwerk angeschwemmt.

  • Linz: 75-Jährige Passantin zwischen Unfallautos eingeklemmt und verstorben.

    Am 6. Dezember 2025 kam es gegen 14 Uhr in der Mozartstraße in Linz zu einem tödlichen Unfall. Eine 70-jährige aus Linz kam aus ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab und touchierte ein am linken Fahrbahnrand abgestelltes Auto, wodurch ihr Auto zur Seite kippte und in weiter Folge in ein weiteres Auto rutschte. Durch die Wucht des Aufpralles wurde dieses abgestellte Auto wiederum in ein dahinter abgestelltes Auto geschleudert.
    Zwischen diesen beiden Autos befand sich zu diesem Zeitpunkt fußläufig eine 75-Jährige aus Linz, die dabei eingeklemmt wurde.
    Die beim Unfall schwer verletzte 75-Jährige ist um 19.05 Uhr im Unfallkrankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Die 7-jährige Enkelin der 70-Jährigen, die zum Unfallzeitpunkt bei ihrer Oma im Auto war, wurde ebenfalls verletzt und befindet sich zur Behandlung im Universitätsklinikum Linz.

  • Kundenfrequenz heute leicht unter Vorjahresniveau.

    Kundenfrequenz am Samstag leicht unter Vorjahresniveau. Gutscheingeschäft nimmt Fahrt auf. Ski-Openings & Adventmärkte stärken stationären Handel. Große Erwartungen an 8. Dezember.

    Nach einem erfolgreichen ersten Adventwochenende 2025, das die Erwartungen des heimischen Handels übertroffen hatte, war auch der heutige zweite Adventsamstag für die Branche ein Erfolg. Sowohl die Einkaufsstraßen als auch die Shoppingcenter meldeten ein solides Kundenaufkommen und dementsprechend gute Umsätze. Viele Menschen nutzten den kalten, aber trockenen Samstag für einen Bummel in den Stadt- und Ortskernen, vorzugsweise mit anschließendem Besuch bei einem Christkindlmarkt.

    Nachdem heuer der 8. Dezember („Maria Empfängnis“) auf den Montag fällt, steht dem Handel im Vergleich mit 2024 ein zusätzlicher Tag zur Verfügung, der traditionell gerne zum X-Mas-Shopping genutzt wird. Am Marienfeiertag dürfen die Geschäfte von 10.00 bis 18.00 Uhr offenhalten, allerdings machen nicht alle Händler davon Gebrauch.

    Das verlängerte Einkaufswochenende verteilt die Kundenfrequenz heuer auf zwei starke Tage. Für viele Handelsbranchen ist der 8. Dezember umsatzmäßig fast mit einem Einkaufssamstag vergleichbar, dementsprechend groß sind die Erwartungen.

  • OÖ: Tausende Alkovortests bei landesweiter Schwerpunktaktion gegen Alkohol und Suchtgift am Steuer!

    Im Hinblick auf Lenker, die durch Alkohol oder Suchtgift beeinträchtigt ihre Fahrzeuge in Betrieb nehmen, führten Polizisten im gesamten Bundesland schwerpunktmäßige Kontrollen durch. Dabei kontrollierten sie rund 4.800 Fahrzeuge und führten 3.610 Alkovortest und 108 Alkomatuntersuchungen durch. 34 Fahrzeuglenker überschritten den Wert von 0,8 Promille und 35 weitere zumindest den Wert von 0,5 Promille. Dazu kamen 15 Fahrzeuglenker, die durch Suchtgift beeinträchtigt waren. 13 Lenker wurden erwischt, weil sie ohne Lenkberechtigung ihr Fahrzeug in Betrieb genommen hatten. Wegen weiterer Delikte erstatteten die Polizisten 394 Anzeigen und stellten 259 Organstrafverfügungen aus.

  • Hohe Strafen für Kekse vom „Schwarzmarkt“

    Der Trend, selbstgebackene Weihnachtskekse privat in größeren Mengen, oft über soziale Medien, zu verkaufen, bewegt sich in Österreich in einer Gefahrenzone der Schwarzarbeit. Was als süßer Zuverdienst beginnt, kann zu empfindlichen Verwaltungsstrafen führen.

    Wer Kekse gegen Entgelt anbietet, ohne die nötige Gewerbeberechtigung als Konditor oder Bäcker zu besitzen, betreibt eine unbefugte Gewerbeausübung. Diese ist in der österreichischen Gewerbeordnung (GewO) geregelt und wird streng geahndet.

    Die Höchststrafe für die unbefugte Ausübung eines reglementierten Gewerbes liegt aktuell bei bis zu 3.600 Euro (§ 366 Abs. 1 Z 1 GewO). Die Finanzpolizei und die Gewerbebehörden können entsprechende Kontrollen durchführen.

    Auch die Abnehmer von „Schwarz-Keksen“ sind nicht sicher: Käufer, die wissentlich bei illegalen Anbietern bestellen, können in bestimmten Fällen zur Kasse gebeten werden. Hier sind laut Medienberichten Strafen von bis zu 2.180 Euro möglich.

    Profibäcker sehen sich durch die meist günstigeren Schwarzmarkt-Preise (ca. 25–30 €/kg) benachteiligt, da sie alle strengen Hygiene-, Steuer- und Sozialversicherungsvorschriften erfüllen müssen, während private Anbieter diese umgehen.

  • Stelzer brachte ORF-Friedenslicht zum Bundespräsidenten

    Nach dem Papst war der Landeshauptmann von Oberösterreich nun auch beim Bundespräsidenten in der Hofburg.

    In festlicher Atmosphäre hat Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) gestern in der Hofburg den traditionellen Weihnachtsbaum an Bundespräsident Alexander Van der Bellen übergeben. Die rund 4,5 Meter hohe Nordmanntanne stammt aus Stroheim (Bezirk Eferding) und wurde von den Oberösterreichischen Christbaumbauern gespendet.

    Im Rahmen der Feier wurde auch das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem an den Bundespräsidenten – begleitet von einem ORF-Mitarbeiter – überreicht.

    Die ORF-Aktion wirkt leider langsam leicht politisch und zu sehr inszeniert.

    Bilder und weitere infos gibt es via OTS.

  • Brandausbruch beim Schnapsbrennen

    Am 3. Dezember 2025 gegen 8:45 Uhr führte ein 52-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land in einem Nebengebäude arbeiten durch und erzeugte dabei hochprozentigen Alkohol. Dazu hatte er das Destilliergerät in Betrieb genommen und den Brenner eingeschaltet, während er einen Vorlauf des Schnapses zurück in den Kessel leeren wollte und diesen dazu öffnete. Dabei begann das Gemisch im Kessel zu brennen, wodurch rasch ein großer Druck im Raum entstand und die zuvor geöffnete Türe ins Schloss fiel. Als dies geschah, baute sich noch mehr Druck im Raum auf, wodurch ein Fenster zerberste. Erst nach diesem Drucknachlass schaffte er es, die Türe zu öffnen und den Raum zu verlassen. Er konnte daraufhin noch selbstständig die Flammen löschen und die noch im Raum befindlichen Gasflaschen des Schnapsbrenners aus dem Raum entfernen. Die Familie nahm akustisch den Vorfall wahr und setzte die Rettungskette in Gang. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Brand bereits gelöscht. Der 52-Jährige wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

  • Wort des Jahres: „Elch Emil“

    „Elch Emil“ ist zum österreichischen Wort des Jahres gewählt worden.

    „Rabattpickerl“ ist Unwort des Jahres

  • Proteste gegen Westring-Rodungen

    In Linz laufen die Protestegegen die Rodungen im Bergschlösslpark für die Autobahn A26, Westring.

    @linznews 🎥 Rodung für Westring: Baumriese fällt! ⚠️ Ein Großeinsatz der Polizei sicherte die Waldarbeiten für die A26. 🎥 Leservideo #a26 #rodung #linz #linznews #einsatz ♬ Originalton – Linz News
  • Ryanair fordert Bundeskanzler „Sleepy“ Stocker auf, aufzuwachen

    Ryanair fordert Bundeskanzler „Sleepy“ Stocker auf, aufzuwachen und Maßnahmen zu ergreifen, nachdem die Tourismuslandesräte der österreichischen Bundesländer letzte Woche gemeinsam gefordert hatten, die österreichische Luftverkehrssteuer in Höhe von 12 Euro abzuschaffen. Diese schädliche Steuer vernichtet Arbeitsplätze, treibt Touristen über die Grenze und hat nichts als Rückgänge in der österreichischen Luftfahrt, Wirtschaft, im Tourismus und Arbeitsplätzen bewirkt.

    ryanair.com

  • Tödlicher Arbeitsunfall: Mann von Gabel eines Staplers erdrückt!

    Am 2. Dezember 2025 ereignete sich im Bezirk Linz-Land in einer Firma ein Arbeitsunfall mit tödlichem Ausgang. Während ein 61-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten in der dortigen Werkstatthalle Reparaturen an einem Gabelstapler durchführte, fiel plötzlich die Gabel des Staplers herunter und erdrückte den Mann. Durch die Feuerwehr Enns musste der Verunglückte geborgen werden. Der Notarzt und das Team des Notarzthubschraubers „Christophorus 10“ führten die Reanimationsmaßnahmen durch – tragischerweise verstarb der 61-Jährige noch vor Ort aufgrund seiner schweren Verletzungen.

  • Landeskriminalamt mit Warnung vor Schockanrufen!

    Opfer übergab größeren Goldbestand in Form von Münzen!

    Am 28. November 2025 um 11:46 Uhr kontaktierte ein bislang unbekannter männlicher Täter mit einer privaten Rufnummer eine Pensionistin aus dem Bezirk Eferding auf ihrem Handy und gab sich als Leiter der Chirurgie eines Krankenhauses aus.

    Der Täter teilte der Frau telefonisch mit, ihr Sohn sei in ein Krankenhaus in Linz eingeliefert worden und es sei eine Krebserkrankung im Endstadium diagnostiziert worden. Weiters teilte der Täter dem Opfer mit, es gäbe in der Schweiz ein Medikament für ihren Sohn, welches jedoch 180.000 Schweizer Franken koste.

    Das Ehepaar beauftragte schließlich den Täter mit der Beschaffung dieses Medikaments. Der Mann wurde vom Täter ersucht, in das Krankenhaus nach Linz zu seinem Sohn zu fahren – während seine Frau weiter mit dem Täter telefonierte.

    Die Pensionistin wurde dabei vom Täter aufgefordert, als Sicherheit für die Krankenkasse Wertgegenstände bereitzustellen und diese einem Mitarbeiter der Krankenkasse zu übergeben. Die darauffolgenden 30 Minuten wurde die Pensionistin vom Täter weiterhin durchgehend am Telefon gehalten. Gegen 12:40 Uhr kam eine unbekannte männliche Person mit einem Rucksack zum Haus der Familie. Das Opfer übergab diesem Mann dann nach weiterer Aufforderung einen größeren Goldbestand in Form von Münzen, sowie zahlreiche Schmuckstücke. Der Mann verließ daraufhin das Grundstück in unbekannte Richtung.

    Der gegenständliche Sachverhalt wurde um 13:20 Uhr bei der Polizei angezeigt. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.

    Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt OÖ übernommen.

    So können Sie sich vor Telefonbetrügern schützen:

    » Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.

    » Rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an.

    » Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

    » Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!

    » Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie die Polizei.

    » Bedenken Sie: Niemals ist die Behandlung einer kranken Person in einem Krankenhaus von einer vorherigen Zahlung eines Geldbetrages abhängig.

  • WKO-Chefin Schultz will an Pflichtmitgliedschaft festhalten

    Mahrer-Interimsnachfolgerin Martha Schultz der WKO will – keine Überraschung – an der Zwangsmitgliedschaft festhalten.

    Sie möchte – laut einem Zeitungsinterview – auch in Zukunft an der Pflichtmitgliedschaft für Unternehmer bei der WKO fix festhalten. Auch bei Reformen der Länderstrukturen zeigte sie sich sehr zurückhaltend.

    Die Pflichtmitgliedschaft sei „unumstößlich“.

    Lediglich bei Veranstaltungen und beim Personal werden seitens der Wirtschaftskammer Möglichkeiten für Einsparungen gesehen.

    Viele Unternehmer sehen dies vermutlich komplett anders. Eine echte Reform klingt anders.

    Auf Basis Freiwilligkeit würden für den übersättigten Apparat, der vor allem für kleinere Firmen keinen erkennbaren Nutzen hat, wohl schwere Zeiten anbrechen.

    Derzeit müssen rund 593.000 Mitglieder B eiträge an die WKO zahlen.

  • Mitja Mörec per sofort von seinen Aufgaben als Trainer bei Blau-Weiß entbunden!

    Vor den letzten beiden Pflichtspielen bis zur Winterpause gibt der FC Blau-Weiß Linz Änderungen im Trainerteam bekannt. Mitja Mörec wird per sofort von seinen Aufgaben als Trainer der Blau-Weißen entbunden. Bis auf Weiteres wird Andreas Gahleitner als Interimstrainer übernehmen.

    Sportdirektor Christoph Schößwendter sagt: „Diese Entscheidung ist alles andere als leichtgefallen, da ich Mitja auf und neben dem Platz für seine Expertise als auch seinen Charakter sehr schätze. Allerdings hat uns die negative Entwicklung mit zuletzt sechs Niederlagen in Serie zu diesem Schritt gezwungen. Wir waren zuversichtlich, gemeinsam den Turnaround zu schaffen, leider ging die Tendenz aber in die negative Richtung. Mit zehn Punkten nach 15 Runden und fünf Punkten Rückstand auf Platz 11 können wir uns nicht zufriedengeben, folglich ist diese Freistellung notwendig. Ich möchte mich bei Mitja für sein Engagement bedanken und wünsche ihm auf seinem weiteren Weg nur das Beste. Wir werden nun den Fokus auf die letzten zwei Heimspiele vor der Winterpause legen und zeitgleich den Markt nach passenden Persönlichkeiten für die Cheftrainerposition analysieren.“

    Mitja Mörec übernahm im Sommer die Blau-Weißen als Cheftrainer und bestritt 18 Pflichtspiele (6 Siege, 1 Unentschieden, 11 Niederlagen).

  • Notlandung eines Segelfliegers sorgte für Sperre der A2 

    Kurz vor der Grenze zu Italien Maschine gelandet.

    Ein nicht alltägliches Ereignis führte Samstagnachmittag zu einer Sperre der Süd Autobahn (A2) in Kärnten: “Ich traute meinen Augen nicht, als die Meldung kurz vor 16 Uhr hereinkam. Zunächst dachte ich, dass es sich um ein Versehen handeln muss, bald war aber klar: Es war tatsächlich ein Flugzeug auf der Fahrbahn notgelandet. Allerdings keine Passagiermaschine, an die man ja zunächst denkt, sondern ein Segelflugzeug,” erzählt ÖAMTC-Verkehrsexperte Marc Römer. 

    Somit konnte der Verkehr zwischen Hermagor und Arnoldstein zunächst auch an dem Unglücksflieger vorbeigeleitet werden. Die Feuerwehr schleppte das Flugzeug ab etwa 16.20 Uhr ab, die Autos konnten im Schritttempo folgen. Die Bergungsarbeiten werden bis voraussichtlich 17.00 andauern. Im Gefolge des Flugzeugs bildete sich ein rund 3 Kilometer langer Stau.

  • Alkolenker versteckte sich vor Polizei

    Eine zivile Verkehrsstreife wurde am 29. November 2025 gegen 0:05 Uhr auf einen vor ihnen auffällig fahrenden PKW auf der B1, von Vöcklabruck kommend Richtung Frankenmarkt fahrend, aufmerksam. Der Lenker des PKW hatte dabei Probleme, die Spur zu halten. Im Gemeindegebiet von Timelkam forderten die Beamten den PKW-Lenker zum Anhalten auf, woraufhin dieser an den rechten Straßenrand fuhr und stehen blieb. Die Beamten lenkten anschließend ihren Streifenwagen neben das Fahrerfenster, um den Lenker zur Nachfahrt aufzufordern. Dabei konnten sie feststellen, dass sich am Fahrersitz keine Person mehr befand. Am Beifahrersitz saß jedoch ein 33-jähriger rumänischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Vöcklabruck. Nach dem Öffnen der hinteren Fahrzeugtür, konnten die Beamten einen 24-jährigen rumänischen Staatsangehörigen aus dem Bezirk Vöcklabruck antreffen. Der 24-Jährige gestand, den PKW gelenkt zu haben und nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung zu sein. Ein bei dem 24-Jährigen durchgeführter Alkomattest ergab 0,52 Promille. Der Lenker wird mehrfach angezeigt. Die Weiterfahrt wurde anschließend vom Beifahrer als Lenker fortgesetzt.

  • Linz: Bombendrohung gegen Hauptbahnhof

    ALARM AM BAHNHOF: Der Grund war eine erneute Bombendrohung.

    Bombe wurde dann keine gefunden.

  • Drogenlenker erwischt – Freund war ebenfalls fahruntauglich

    Eine Streife führte am Nachmittag des 27. November 2025 im Gemeindegebiet von Suben entlang der B149 Verkehrskontrollen durch. Gegen 15:30 Uhr wurde ein 62-Jähriger aus dem Bezirk Braunau mit seinem LKW zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten. Während der Amtshandlung konnten die Polizisten bei dem 62-Jährigen extremes Zittern sowie eine träge Pupillenreaktion feststellen. Ein freiwilliger Urintest verlief positiv. Bei der klinischen Untersuchung stellte der Arzt die Fahruntauglichkeit fest und dem Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Daraufhin kontaktierte der 62-Jährige einen 57-jährigen Freund aus dem Bezirk Braunau, um ihn abzuholen. Nach dessen Eintreffen bemerkten die Beamten auch bei ihm deutliche Suchtgift-Symptome. Ein freiwilliger Urintest verlief ebenfalls positiv. Der Arzt stellte erneut eine Fahruntauglichkeit fest und auch ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.

  • XXL-Bundesregierung: 16.310.135,23 Euro Kosten für Berater im 3. Quartal

    Sparen dürfte leider ein Fremdwort sein! Nachdem eine Anfrage vom Alma Zadic (Grüne) bereits 404 Kabinetts-Mitarbeiter zeigte, machen auch andere Zahlen etwas nachdenklich.

    So gab die größte Bundesregierung Österreichs aller Zeiten (eine größere ist derzeit nicht bekannt) 16.310.135,23 Euro für externe Berater aus. Nur im 3. Quartal 2025, also von Juli bis September.

    Auch andere Zahlungen kamen so an die Öffentlichkeit. Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) wurde etwa für einen Fototermin von einer Visagistin um 456 Euro „aufgehübscht“.