Kategorie: news

  • Am Mittwoch wartet ein Fünffachjackpot mit 6 Millionen Euro

    Der erste Vierfachjackpot des Jahres hat sich gleich zum ersten Fünffachjackpot 2026 weiterentwickelt. Denn auch am Sonntag hatte niemand die “sechs Richtigen” auf einem abgegebenen Tippschein angekreuzt. Am Mittwoch warten nun im Jackpottopf für den oder die Sechser bereits 6 Millionen Euro auf die Spielteilnehmer:innen.

    Beim Fünfer mit Zusatzzahl gab es hingegen gleich vier Gewinner:innen. Je dreimal wurde ein Fünfer mit Zusatzzahl im Burgenland abgegeben, bei allen Dreien fehlte jeweils die Zahl 32 auf den Sechser. Der vierte Fünfer mit Zusatzzahl wurde in Wien getippt. Alle vier Gewinner:innen erhalten jeweils etwas mehr 43.000 Euro.

  • 2025 wurden 29.922 Kilogramm gefährlicher Altmunition geborgen, untersucht und fachgerecht entsorgt

    Der Entminungsdienst des Bundesministeriums für Landesverteidigung hat im Jahr 2025 erneut einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der österreichischen Bevölkerung geleistet. Zwischen 1. Jänner und 31. Dezember 2025 wurden österreichweit 1.094 Meldungen über Funde von Kriegsmaterial bearbeitet und insgesamt 29.922 Kilogramm gefährlicher Altmunition geborgen, untersucht und fachgerecht entsorgt.
    2025 befanden sich unter den geborgenen Kampfmitteln auch besonders gefährliche Funde, darunter 172 Streubomben, 4 Anti-Personen-Minen sowie 13 Bombenblindgänger mit einem Gewicht von über 50 Kilogramm. Diese Kampfmittel unterliegen internationalen Melde- und Vernichtungsverpflichtungen und erfordern höchste fachliche Expertise bei der Entschärfung.

    Die Tauchgruppe des Entminungsdienstes barg im Jahr 2025 aus österreichischen Gewässern 5.589,55 Kilogramm Kriegsmaterial. Zusätzlich wurden durch die Alpingruppe im hochalpinen Grenzgebiet zu Italien 211 Kilogramm sprengkräftiger Altmunition unschädlich gemacht.
    Die größten Mengen an geborgenem Kriegsmaterial entfielen auf Niederösterreich (8.712 kg) und Wien (7.243 kg), gefolgt von Kärnten (6.361 kg) und der Steiermark (3.552 kg). Insgesamt legten die 16 Einsatzfahrzeuge des Entminungsdienstes im Berichtsjahr 298.784 Kilometer zurück.
    Die Vernichtung und Entsorgung erfolgte überwiegend auf den Sprengplätzen Großmittel und Allentsteig, wo 23.010 Kilogramm Kriegsmaterial gesprengt wurden. Weitere große Mengen an Infanteriemunition und Kriegsschrott wurden thermisch behandelt oder der Wiederverwertung zugeführt. Zusätzlich mussten 50 Sofortsprengungen vor Ort durchgeführt werden. Sämtliche Maßnahmen erfolgten ohne Personen- oder Sachschäden.

    „Die Leistungen unseres Entminungsdienstes zeigen eindrucksvoll, wie wichtig professionelle Vorsorge für die Sicherheit der Bevölkerung ist. Mehr als 29 Tonnen unschädlich gemachtes Kriegsmaterial im Jahr 2025 belegen den hohen Einsatz und die Expertise unserer Soldaten. Mein Dank gilt den Spezialisten, die Tag und Nacht im Einsatz sind!“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

    Der Entminungsdienst ist für die Sicherung, den Transport, die Verwahrung und die Vernichtung von Kriegsmaterial aus der Zeit vor 1955 zuständig. Die Einsätze erfolgen im gesamten Bundesgebiet und werden durch die Hauptdienststelle Wien sowie die Außenstellen Hörsching und Graz durchgeführt. Ein durchgehender Einsatzbetrieb ist durch Rufbereitschaft gewährleistet. Der unsachgemäße Umgang mit Munition und Sprengmitteln ist für unbefugte Personen lebensgefährlich. Wenn ein Objekt aufgefunden wird, das in Herkunft oder Beschaffenheit verdächtig erscheint, sollte man unverzüglich Abstand wahren, dafür sorgen, dass weder Menschen noch Tiere sich dem Fund nähern, und die nächste Polizeidienststelle verständigen. Im Anschluss werden spezialisierte Kräfte des EMD des Bundesheeres alarmiert, die das Kriegsrelikt fachgerecht entschärfen und sicher abtransportieren.

  • Österreich kämpft vor EU-Gericht für den Emmentaler

    Der Emmentaler steht im Mittelpunkt eines europäischen Gerichtsverfahrens und Österreich ist nun offiziell Teil davon. Im sogenannten „Emmentalerverfahren“ hat das Europäische Gericht (EuG) Österreich als Streithelfer zugelassen. Damit kann Österreich nun klare Stellung im Rechtsstreit rund um den traditionsreichen Käse beziehen.

    Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig betont: „Mit der Zulassung als Streithelfer der Kommission zum Verfahren vor dem Europäischen Gericht sind wir unserem Ziel ein Stück näher, dass es auch in Zukunft Emmentaler aus Österreich geben kann. Denn es geht um Arbeitsplätze, um Wertschöpfung im ländlichen Raum und um Rechtssicherheit für unsere bäuerlichen Familienbetriebe.“

    Auslöser für das Verfahren war der Antrag der Schweiz, den Namen „Emmentaler“ als geschützte Ursprungsbezeichnung exklusiv für sich zu beanspruchen. Nachdem die Europäische Kommission dieser Forderung eine Absage erteilt hatte, brachte die Schweiz eine Klage beim EuG ein. Österreich beantragte daraufhin auf Initiative von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig die Beteiligung an dem Verfahren, um die Kommission als Streithelfer zu unterstützen.

    Neben Österreich sind auch Deutschland, Frankreich und die Niederlande als Mitgliedstaaten am Verfahren beteiligt. Zusätzlich wurden auch mehrere Interessenvertretungen zugelassen und zur Stellungnahme aufgefordert. Emmentaler wird in Österreich seit mehr als 90 Jahren hergestellt. Allein im Jahr 2023 wurden hierzulande mehr als 13.700 Tonnen des beliebten Hartkäses produziert. Sollte sich die Schweizer Klage durchsetzen, hätte das gravierende Folgen. Emmentaler aus Österreich dürfte künftig nicht mehr unter diesem Namen verkauft werden.

    Nächster Schritt: Stellungnahme beim Europäischen Gerichtshof
    In den kommenden Monaten werden die zugelassenen Parteien ihre Stellungnahmen beim Europäischen Gerichtshof einbringen. Norbert Totschnig: „Der Emmentaler ist kein exklusives Schweizer Kulturgut, sondern ein fester Bestandteil der europäischen und insbesondere der österreichischen kulinarischen Tradition. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass es auch künftig Emmentaler aus Österreich gibt.“

  • Trauer um Bischof emeritus Maximilian Aichern OSB

    Die Diözese Linz und das Stift St. Lambrecht trauern um Bischof emeritus Maximilian Aichern OSB. Der Benediktiner, der fast 24 Jahre lang Oberhirte der Diözese war, ist am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben.

    Die große Glocke des Mariendoms lud mit15-minütigem Läuten zum Gebet für den Verstorbenen ein. Als Zeichen der diözesanweiten Trauer werden in den oö. Pfarrgemeinden zur nächsten bzw. übernächsten vollen Stunde die Kirchenglocken für 10 Minuten läuten. Alle kirchlichen Gebäude werden schwarz beflaggt.

    Lebenslauf von Bischof em. Maximilian Aichern OSB

    1. Dezember 1932 – 31. Jänner 2026

    Maximilian Aichern wurde am 26. Dezember 1932 als Sohn eines Fleischhauers in Wien geboren. Sein Vater stammte aus Kärnten, die Mutter aus Niederösterreich. 1954 trat er in das Benediktinerkloster St. Lambrecht (Steiermark) ein. Er studierte an der Universität Salzburg und an der Päpstlichen Hochschule Sant‘Anselmo in Rom. 1959 wurde er in der Abtei Subiaco bei Rom zum Priester geweiht. 1964 erfolgte die Wahl zum Abtkoadjutor. Die Abtweihe empfing Maximilian Aichern am 12. Juli 1964. 1977 wurde er, nach dem Tod seines Vorgängers, Abt von St. Lambrecht. Ein Jahr später wählte man ihn auch zum Abtpräses der österreichischen Benediktinerkongregation.

    Am 15. Dezember 1981 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum zwölften Bischof von Linz. Die Bischofsweihe am 17. Jänner 1982 führte trotz der arktischen Temperaturen rund 10.000 Gläubige in den Linzer Mariendom. Die Weihe wurde von Kardinal Dr. Franz König gemeinsam mit Bischof Dr. Franz Zauner und Bischof Dr. Alois Wagner vollzogen. Als bischöflichen Wahlspruch wählte sich Maximilian Aichern „In caritate servire“ (In Liebe dienen). Sein persönlicher Lebensstil war auch als Bischof stets von Einfachheit und Bescheidenheit geprägt.
    Vom Beginn seines bischöflichen Wirkens an gewann Bischof Maximilian mit seiner herzlichen, zugewandten Art die Zuneigung der Oberösterreicher:innen. Es war kennzeichnend für sein bischöfliches Wirken, dass er in nur zehn Jahren nach seinem Amtsantritt in sämtlichen Pfarren der Diözese zur offiziellen bischöflichen Visitation war. Zu den Höhepunkten der ersten zehn Jahre im Bischofsamt gehörten zweifellos auch die beiden Besuche von Papst Johannes Paul II. in Österreich (1983 und 1988).

    Bischof Maximilian machte sich über die Grenzen Österreichs hinaus einen Namen als „Sozialbischof“. Immer wieder meldete er sich zu Wort, wenn es galt, die Menschenwürde zu verteidigen und wenn durch gesellschaftliche Tendenzen die Verzweckung des Menschen drohte. Der 1990 erschienene „Sozialhirtenbrief“ der österreichischen Bischöfe, das Sozialwort der 14 christlichen Kirchen 2003, die 1997 im Bischofshof unterzeichnete „Allianz für den freien Sonntag“ – alle diese sozialen Meilensteine trugen Aicherns Handschrift.

    Ein besonderes Anliegen waren ihm auch ein fruchtbares Miteinander von Priestern, Diakonen und Laienmitarbeiter:innen in der Seelsorge und die Förderung von Frauen. Er gründete 1997 die diözesane Frauenkommission und startete 2001 einen Gleichstellungsprozess in der Kirche Oberösterreichs.
    Am 18. September 2005 übergab Bischof Maximilian Aichern das Amt des Diözesanbischofs an den bisherigen Weihbischof von Wien, Ludwig Schwarz. Auch unter Diözesanbischof Manfred Scheuer, der das Amt am 17. Jänner 2016 von Bischof Ludwig übernahm, brachte sich Bischof Maximilian in der Diözese und weit darüber hinaus aktiv in das kirchliche, gesellschaftliche, soziale und kulturelle Leben ein. Ein Anliegen war ihm stets ein enger Kontakt zu den Partnerdiözesen, zudem vertrat er viele Jahre lang die österreichischen Bischöfe in der italienischen Bischofskonferenz.

    Maximilian Aichern unterstützte Bischof Manfred Scheuer bis ins hohe Alter in liturgischen und repräsentativen Aufgaben; er übernahm Aushilfen in oberösterreichischen Pfarren und manche Dienste auch in österreichischen Klöstern. Probleme mit den Beinen hatten ihn in seinen letzten Lebensjahren in seiner Mobilität erheblich eingeschränkt und ihn zunehmend geschwächt. Am 31. Jänner 2026 verstarb Bischof em. Maximilian Aichern im Linzer Domherrenhaus.

    Auszeichnungen und Ehrungen
    Bischof Maximilian Aichern erhielt 1993 von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Passau die Würde eines Ehrendoktors der Theologie verliehen. Die Stadt Linz ernannte Bischof Aichern 1994 zum Ehrenbürger. Er war Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes OÖ (2005), ebenfalls 2005 erhielt er die Goldene Ehrennadel für Verdienste um die Oberösterreichische Wirtschaft. 2006 wurde ihm der Karl-Leitl-Partnerschaftspreis „Partnerschaft in der Arbeitswelt“ an der JKU Linz (2006) verliehen, 2007 der Fritz-Freyschlag-Ehrenpreis der Arbeiterkammer OÖ. 2008 erhielt er den „Erwin-Wenzl-Ehrenpreis“ der ÖVP, 2011 den „Mérite Européen“ in Gold der Europäischen Föderalistischen Bewegung beim Europa-Forum Neumarkt (Stmk.), 2013 den ÖGB-Award. 2019 wurde Bischof em. Maximilian Aichern der Sonderpreis „Oberösterreicher von Herzen“ des von der BezirksRundschau vergebenen „Regionalitätspreises“ verliehen. 2023 wurde er vom „European Youth Forum Neumarkt“ mit der Europa-Friedensmedaille geehrt.

  • Wegen Schwarzfahren Zugbegleiter Messer vorgehalten

    Drei rumänische Staatsbürger (40, 48 und 55 Jahre) wurden am 29. Jänner 2026 in einem Zug Richtung Salzburg ohne gültige Fahrkarten angetroffen. Nachdem ihnen die Weiterfahrt untersagt worden war, zeigte der 55-Jährige dem Zugbegleiter ein nicht aufgeklapptes Taschenmesser. Der Vorfall wurde vom Zugbegleiter der Polizei gemeldet. Am Bahnhof Vöcklabruck wurden die Männer von der Polizei angehalten und kontrolliert. Dabei verhielt sich der 40-Jährige aggressiv, leistete massiven Widerstand gegen eine Durchsuchung und musste festgenommen werden. Er versuchte mehrfach, die einschreitenden Polizisten zu attackieren.
    Aufgrund seiner starken Alkoholisierung war eine sofortige Einvernahme nicht möglich. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wurden der 48- und 55-Jährige entlassen. Der 40-jährige Festgenommene wurde am Folgetag, den 30. Jänner 2026 einvernommen, zeigte sich geständig und wird angezeigt.

  • Festnahme nach Verkehrsunfall: Ägypter hielt sich nicht rechtmäßig im Land auf!

    Die Autobahnpolizei Haid wurde am 29. Jänner 2026 gegen 11:25 Uhr über einen Verkehrsunfall mit Sachschaden auf der A1 Westautobahn Richtung Wien informiert. Beim Eintreffen der Streife befand sich ein PKW-Transportanhänger samt geladenen PKW quer zur Fahrbahn über zwei Fahrstreifen auf der Seite liegend. Ein 23-jähriger Ägypter und ein 47-jähriger Libanese befanden sich unverletzt neben dem Unfallwrack. Zuerst wurde angegeben, dass der Ägypter das Fahrzeug gelenkt hatte. Bei den Unfallerhebungen beschuldigten sich beide gegenseitig gefahren zu sein. Bei der weiteren Kontrolle wurde bei dem 23-Jährigen festgestellt, dass er sich nicht rechtmäßig im Land aufhält; er wurde festgenommen und in Wels der Fremdenpolizei übergeben. Da sich beide Personen gegenseitig beschuldigten, das Fahrzeug gelenkt zu haben, werden beide angezeigt.

  • SPÖ-Seltenheim: „SPÖ-Klage gegen FPÖ TV erfolgreich: FPÖ-Parlamentsklub wegen ‚Linke Zecke‘-Sager zu 5.000 Euro Strafe verurteilt“

    Aussendung der SPÖ

    Als „wichtiges demokratiepolitisches Signal und starkes Zeichen für alle, die dem Hass und der Hetze der FPÖ ausgesetzt sind“, wertet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim das heutige Urteil des Wiener Straflandesgerichts in Sachen ‚Linke Zecke‘-Sager von FPÖ-Chef Kickl. „Die Klage der SPÖ gegen FPÖ TV war erfolgreich. Der FPÖ-Parlamentsklub wurde heute – nicht rechtskräftig – wegen übler Nachrede zu einer Strafe von 5.000 Euro verurteilt. Dieses Urteil ist auch ein demokratiepolitischer Erfolg. Die FPÖ verwendet immer häufiger eine Sprache, die die Gesellschaft spaltet. Es ist ein demokratiepolitisches Gebot, Hass und Hetze der FPÖ mit allen Mitteln zu bekämpfen, damit aus Worten nicht wieder Taten werden“, betonte Seltenheim heute, Donnerstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

    Kickl hatte SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Andreas Babler bei einer Parteiveranstaltung als ‚linke Zecke‘ verunglimpft. „Wenn man jemanden als Zecke bezeichnet, geht es darum, jemanden zu entmenschlichen. Das erinnert an die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte. Die FPÖ unter Kickl wird immer extremer, sät Hass und spaltet die Gesellschaft. Sie verschiebt die Grenzen immer weiter und entmenschlicht Andersdenkende. Das betrifft uns alle. Wir haben gesehen, dass jede Gewalttat durch Sprache vorbereitet wird. Umso wichtiger ist es, sich gegen den Hass der FPÖ zur Wehr zu setzen“, so Seltenheim, der betonte, dass mit der FPÖ kein Staat zu machen ist.

    Die FPÖ legte umgehend Berufung wegen Nichtigkeit, Schuld und Strafe an!

    FPÖ – Schnedlitz: „‚Glaskinn‘ Babler jammert vor Gericht, statt Teuerung zu bekämpfen und sich zum ‚SPÖ-Spionage-Prozess‘ zu äußern!“
    Erstinstanzliches Urteil ist für FPÖ inakzeptabel – Berufung wird eingelegt – Meinungsfreiheit lässt sich nicht von Systemparteien verbieten!

    Als „politisch motivierten Versuch, die Opposition mundtot zu machen“, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz das noch nicht rechtskräftige Urteil im Medienverfahren von SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler gegen den Freiheitlichen Parlamentsklub. Das Gericht hatte dem Klub die Zahlung von 5.000 Euro aufgetragen. Für Schnedlitz sei dieses erstinstanzliche Urteil ein weiterer Beleg für die Realitätsferne der aktuellen Regierungspolitik.

    „SPÖ-Vizekanzler Babler beweist einmal mehr, dass er – wie auch einer seiner Vorgänger als SPÖ-Chef – ein politisches ‚Glaskinn‘ hat. Anstatt sich endlich zum ‚SPÖ-Spionage-Prozess‘ zu äußern und sich mit der brutalen Teuerungswelle, die über unsere Bürger hereinbricht, zu beschäftigen, flüchtet er sich in die Gerichte, um unliebsame Kritik abzuwürgen. Wenn er nur halb so viel Energie in den Kampf gegen die Inflation stecken würde wie in seine juristischen Privatfehden, ginge es den Österreichern heute deutlich besser“, so Schnedlitz, der dem SPÖ-Chef vorwarf, die Sorgen der Bevölkerung zu ignorieren. Es sei ein Armutszeugnis für einen Vizekanzler, wenn er seine Prioritäten derart falsch setze und sich mehr um persönliche Befindlichkeiten als um das Wohl des Landes kümmere.

    Für den FPÖ-Generalsekretär reiht sich das Vorgehen Bablers nahtlos in das Gesamtversagen der „Verlierer-Koalition“ ein: „Dieses Urteil ist ein weiterer Beweis für den Versuch der Systemparteien, die Opposition zum Schweigen zu bringen. Es ist doch bezeichnend: Während die Regierung bei der Bekämpfung der Armut, der illegalen Masseneinwanderung und dem Ausverkauf unserer Heimat komplett versagt, wird mit aller Härte gegen politische Meinungsäußerungen vorgegangen. Die Prioritäten dieser Regierung sind ein Schlag ins Gesicht für jeden hart arbeitenden Österreicher!“

    Abschließend kündigte Schnedlitz an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen: „Wir lassen uns von einem solchen erstinstanzlichen Urteil selbstverständlich nicht einschüchtern und werden diesen Kampf für die Meinungsfreiheit weiterführen. Es ist ein Kampf gegen die beleidigte Zensur-Elite der Einheitspartei. Die Österreicher haben die Nase voll von Politikern, die sich um ihre eigene Eitelkeit kümmern, statt die Probleme im Land zu lösen. Wir werden weiterhin Klartext sprechen – ob es den Herren in der Regierung passt oder nicht!“

  • Semesterferienstart wird zeitweise zu Verzögerungen führen

    Beginn in Wien, Niederösterreich, Teilen Deutschlands und Tschechiens

    Der Ferienbeginn in Wien, Niederösterreich, einigen deutschen Bundesländern sowie in Teilen Tschechiens wird sich auf den Transitrouten Österreichs nicht dramatisch, zeitweise aber doch bemerkbar machen. Ab Freitagnachmittag wird auf den Stadtautobahnen und den Hauptverbindungen in Wien einiges los sein. Die direkten Zufahrten in die Skigebiete werden laut ÖAMTC-Mobilitätsinformationen stark frequentiert sein und mehr Fahrzeit sollte eingeplant werden.

    Zwtl.: Staustrecken

    Speziell am Samstag werden laut ÖAMTC in Vorarlberg die Rheintal Autobahn (A14) vor den Abfahrten Montafon und in weiterer Folge die L188, Montafoner Straße und die Arlberg Schnellstraße (S16) vor den Tunnelbereichen betroffen sein. Staus wird es in Tirol abschnittsweise auf der Inntal Autobahn (A12) im Großraum Innsbruck und bei Kufstein, auf der Fernpassstraße (B179) im gesamten Verlauf zwischen Füssen und Nassereith, in den Seitentälern des Inntals, etwa Ötz- (B186) und Zillertal (B169), auf der Eibergstraße (B173) zwischen Söll und Kufstein sowie im Großraum Kitzbühel geben. Wegen einer Baustelle muss man Wartezeiten auf der Reschen Straße (B180) zwischen Pfunds-Kajetansbrücke und Nauders einplanen.

    In Salzburg erwartet der Club auf der Tauern Autobahn (A10) vor den Tunnelbereichen, auf der Pinzgauer Straße (B311), Bischofshofen – Zell am See – Lofer sowie auf der Katschberg Straße (B99) zwischen Radstadt und Mauterndorf Verzögerungen.

    Dichten Verkehr wird es in der Steiermark auf der Ennstal Straße zwischen Schladming und Liezen geben. Auch auf der Semmering Schnellstraße (S6) zwischen Mürzzuschlag und Neunkirchen in Niederösterreich wird es zeitweise langsamer hergehen.

    In Oberösterreich wird es auf der Pyhrn Autobahn (A9) zwischen Kirchdorf an der Krems und Spital am Pyhrn sowie auf der Zufahrt nach Hinterstoder stockenden Verkehr geben.

    Zwtl: Nordische Kombination in Seefeld

    Am Wochenende findet in Seefeld der FIS Weltcup Nordic Combined Triple statt. Mit Verzögerungen ist auf der Seefelder Straße (B177) zu rechnen. Wegen der begrenzten Anzahl von Parkplätzen rät der ÖAMTC zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel.

    Zwtl: Club erinnert an die neue Vignette 2026

    Ab 1. Februar benötigen alle, die auf Autobahnen bzw. Schnellstraßen unterwegs sind, die Klebe- oder die digitale Vignette 2026. Bitte beachten Sie, dass die digitale Vignette erst am 18. Tag nach dem Online-Kauf gültig ist, es sei denn, man kauft sie bei einem ÖAMTC-Stützpunkt. Hier gibt es den großen Vorteil, dass auch die digitale Vignette direkt nach dem Kauf gültig ist. Die Klebevignette wird es nur noch dieses Jahr geben.

  • St. Pölten hat gewählt: Amtliches Ergebnis

    Die Gemeinderatswahl in der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten brachte folgendes amtliches Ergebnis:

    44.063 St. Pöltner:innen waren am 25. Jänner aufgerufen, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Die unterschiedlichsten Möglichkeiten – alleine 6.540 Personen wählten mittels Wahlkarte – nutzten 59,1 Prozent aller Wahlberechtigten. 98,82 Prozent der Stimmen waren gültig.

    Die Gemeinderatswahl in der Landeshauptstadt brachte folgendes Ergebnis:

    Liste Bürgermeister Matthias Stadler – SPÖ (Kurzbezeichnung – SPÖ)
    10.967 Stimmen, das sind 42,61 % und 19 Mandate

    Team Krumböck – Volkspartei & Unabhängige (Kurzbezeichnung – ÖVP)
    5.496 Stimmen, das sind 21,36 % und 9 Mandate

    Freiheitliche Partei Österreichs (Kurzbezeichnung – FPÖ)
    5.074 Stimmen, das sind 19,72 % und 8 Mandate

    Die Grünen St. Pölten – (Kurzbezeichnung – GRÜNE)
    2.483 Stimmen, das sind 9,65 % und 4 Mandate

    NEOS Das Neue Niederösterreich (Kurzbezeichnung – NEOS)
    700 Stimmen, das sind 2,72 % und 1 Mandat

    Kommunistische Partei Österreichs (Kurzbezeichnung – KPÖ)
    983 Stimmen, das sind 3,82 % und 1 Mandat

    Liste Multikulturelle Gesellschaft (Kurzbezeichnung – LMG)
    33 Stimmen, das sind 0,13 % (kein Mandat)

  • 17-Jähriger spazierte mit Waffe durch Einkaufszentrum!

    Zu einem großen Polizeieinsatz kam es am Abend des 26. Jänner 2026. Eine 16-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land rief gegen 18:30 Uhr die Polizei und schilderte ihre Beobachtungen. Demnach habe sie kurz davor einen Mann wahrgenommen, der in der Straßenbahn eine Faustfeuerwaffe durchgeladen habe. Danach sei er ausgestiegen und in ein Einkaufszentrum gegangen. Ein polizeilicher Großeinsatz war die Folge: sämtliche Polizeistreifen und das Einsatzkommando Cobra sowie die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) begaben sich zum Einkaufszentrum. Dank einer guten Personsbeschreibung gelang es einer Streife der Bereitschaftseinheit um 19 Uhr, einen 17-jährigen türkischen Staatsangehörigen aus dem Bezirk Linz-Land anzutreffen und die Waffe sicherzustellen. Der Jugendliche hatte zu diesem Zeitpunkt das Einkaufszentrum bereits wieder verlassen und befand sich bei der Straßenbahnhaltestelle. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine Schreckschusswaffe. Die Waffe und das Magazin mit 13 Patronen wurde sichergestellt. Gegen den 17-Jährigen besteht bereits ein behördliches Waffenverbot. Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

  • 10-facher Vater verkaufte ein halbes Kilo Kokain

    Durch umfangreiche Ermittlungen der Kriminalbeamten des Landeskriminalamtes Oberösterreich (Suchtmittelkriminalität) konnte bereits im Frühjahr 2024 ein 41-jähriger Mann, der im Zusammenhang mit Kokaingeschäften stand, ausgeforscht werden. Zu diesem Zeitpunkt wurden seine Komplizen aus Wien und Linz festgenommen, da diese 250 Gramm Kokain in Wien verkauften. Bei späteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Hintermann und Organisator dieser Kokainübergabe der 41-jährige Mann war. Zusätzlich konnten die Kriminalbeamten ermitteln, dass der Hintermann, der augenscheinlich gut in der Szene vernetzt war, weitere ca. 250 Gramm Kokain im Raum Wien mit Gewinnaufschlag durch von ihn bestimmte Personen verkauft haben dürfte. Da der Wiener Organisator mitbekommen haben muss, dass seine beiden Mittäter und noch zwei weitere Mittäter in Wien festgenommen wurden, flüchtete er zuerst nach Italien, später nach Spanien und schlussendlich in die Dominikanische Republik. Ende des Jahres 2025 klickten für den 41-jährigen 10-fachen Vater am Flughafen von Madrid/Spanien bei der Einreise auf Grund eines bestehenden internationalen Haftbefehls die Handschellen. Nach der Überstellung nach Österreich verweigerte der Beschuldigte seine Aussage. Der Beschuldigte wird sich beim Landesgericht Wien zum Suchtgift Verkauf verantworten müssen.

  • Tödlicher Skiunfall am Feuerkogel: 14-Jähriger verstarb noch an der Unfallstelle.

    Zu einem tödlichen Skiunfall kam es Montagvormittag im Skigebiet Feuerkogel im Gemeindegebiet von Ebensee. Ein 14-Jähriger aus Tschechien war im Zuge eines Winterurlaubes gemeinsam mit zwei Begleitpersonen auf der Skiabfahrt Nr. 2 unterwegs. Gegen 10 Uhr kam der Jugendliche, der als letzter der Gruppe talwärts fuhr, aus bislang unbekannter Ursache rechts von der präparierten Piste ab und stürzte in freies Gelände. Dabei prallte der Jugendliche gegen einen Felsen und erlitt schwere Verletzungen. Ein zufällig vorbeikommender Mitarbeiter der Seilbahn eilte umgehend zur Unfallstelle und setzte einen Notruf ab. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb der Jugendliche noch an der Unfallstelle.

  • Olympia 2026: 115-köpfiges Team fährt nach Italien

    Österreich tritt mit 115-köpfigem Team in Italien an!

    Das Österreichische Olympische Comite (ÖOC) hat 52 Athletinnen und 63 Athleten für die Olympischen Winterspiele in Mailand/Cortina nominiert.

    Start ist am 6. Februar und Österreich wird an allen Schauplätzen in Italien vertreten sein.

    Die Spiele dauern bis zum 22. Februar.

  • Die Landeshauptstadt St. Pölten hat gewählt

    44.063 St. Pöltner:innen waren am 25. Jänner aufgerufen, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Die unterschiedlichsten Möglichkeiten – alleine 6.540 Personen wählten mittels Wahlkarte – nutzten 59,1 Prozent aller Wahlberechtigten.

    Die Gemeinderatswahl in der Landeshauptstadt brachte folgendes vorläufiges Ergebnis:

    Liste Bürgermeister Matthias Stadler – SPÖ (Kurzbezeichnung – SPÖ)
    10.930 Stimmen, das sind 42,53 % 

    Team Krumböck – Volkspartei & Unabhängige (Kurzbezeichnung – ÖVP)
    5.494 Stimmen, das sind 21,38 %

    Freiheitliche Partei Österreichs (Kurzbezeichnung – FPÖ)
    5.077 Stimmen, das sind 19,75 %

    Die Grünen St. Pölten – (Kurzbezeichnung – GRÜNE)
    2.483 Stimmen, das sind 9,66 %

    NEOS Das Neue Niederösterreich (Kurzbezeichnung – NEOS)
    700 Stimmen, das sind 2,72 %

    Kommunistische Partei Österreichs (Kurzbezeichnung – KPÖ)
    983 Stimmen, das sind 3,82 % 

    Liste Multikulturelle Gesellschaft (Kurzbezeichnung – LMG)
    33 Stimmen, das sind 0,13 %

    Im vorläufigen Ergebnis der Gemeinderatswahl sind die Wahlkarten bereits berücksichtigt. Das endgültige amtliche Wahlergebnis, wird voraussichtlich am Montag, 26. Jänner 2026 nach der Sitzung der Stadtwahlbehörde bekanntgegeben.

  • Geisterfahrer auf der A9: Bezahlung mittels Karte klappte nicht, Deutscher dreht vor Mautstation um!

    Ein 57-jähriger deutscher Staatsbürger lenkte seinen PKW am 25. Jänner 2026 auf der A9 von Sattledt kommend Richtung Graz. Gegen 5 Uhr wollte der Mann bei der Mautstelle Ardning die Tunnelmaut für den soeben durchfahrenen Bosrucktunnel bezahlen. Aus unbekannten Gründen funktionierte die Bezahlung mittels Karte nicht und somit stand er mit dem Wagen vor dem geschlossenen Schranken der Mautstelle. Daher entschloss sich der 57-Jährige im Mautstellenbereich rückwärts zu fahren, wendete seinen PKW und fuhr auf der Richtungsfahrbahn Graz entgegen der Fahrtrichtung in Richtung Wels. Im Streckenabschnitt zwischen der Mautstelle Ardning und dem Nordportal des Bosrucktunnels kamen ihm laut eigenen Angaben etwa sechs Fahrzeuge entgegen, wobei es zu keinen unfallgefährdenden Situationen kam. Zeitgleich fuhr eine Streife der Mautaufsicht zwischen der Mautstelle Ardning und des Bosrucktunnels Richtung Wels und bemerkte dabei den auf der gegenüberliegenden Fahrbahn fahrenden Geisterfahrer. Die Mautaufsichtsorgane lösten sofort Geisterfahreralarm aus. Der Bosrucktunnel wurde daraufhin sofort gesperrt. Die Mautaufsichtsorgane setzten die Fahrt einsatzmäßig Richtung Wels fort und konnten den Geisterfahrer beim Bosrucktunnel Nordportal anhalten. Der 57-Jährige war während der gesamten Geisterfahrt am rechten Fahrstreifen mit eingeschalteter Warnblinkanlage und mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 bis 70 km/h unterwegs. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Der Lenker wird wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit der Staatsanwaltschaft Steyr angezeigt.

  • Höre auf die Menschen, die dir ehrlich die unangenehmen Dinge sagen!

    Höre auf die Menschen, die dir ehrlich die unangenehmen Dinge sagen! Wenn dem „Chef“ nur „gute Nachrichten“ gemeldet werden, ist der Schmeichelei Tür und Tor geöffnet!

    Predigt von Kardinal Christoph Schönborn zur Bischofsweihe von Erzbischof Josef Grünwidl, am Samstag, 24. Jänner 2026

  • Probeführerscheinbesitzer raste mit Wagen seines Vaters über B1

    Eine Streife führte am 24. Jänner 2026 kurz nach Mitternacht Lasermessungen entlang der B1 an der Rayonsgrenze Marchtrenk/Hörsching durch. Dabei wurde ein 19-jähriger Probeführerscheinbesitzer aus Wels mit dem Wagen seines Vaters in der 70er-Zone mit 125 km/h gemessen. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Seine Beifahrerin setzte die Fahrt fort.

  • Schwerpunktaktion: Mehrere Fahrzeuge in teilweise völlig desolatem Zustand auf der A8!

    Zwei Streifen der Landesverkehrsabteilung OÖ führten am 22. Jänner 2026 im Beisein des technischen Prüfzuges des Landes OÖ auf der A8 Innkreisautobahn auf Höhe Kematen am Innbach Fahrzeugkontrollen mit Schwerpunkt auf technische Mängel durch. Dabei wurden mehrere Fahrzeuge in teilweise völlig desolatem Zustand festgestellt. Zwei Klein-LKW (bis 3,5 Tonnen) wurde aufgrund einer erheblichen Überladung von jeweils mehr als einer Tonne die Weiterfahrt untersagt. Besonders auffällig war ein kosovarischer LKW samt Anhänger, der aufgrund erheblicher technischer Mängel nur mehr eine Höchstgeschwindigkeit von lediglich rund 50 km/h erreichte. Bei der Kontrolle wurden schwere Mängel im zweistelligen Bereich festgestellt, unter anderem an Kupplung, Bremsanlage, Stoßdämpfern sowie an den Achsen. Das Fahrzeug stellte eine erhebliche Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar und wurde umgehend aus dem Verkehr gezogen. Zusätzlich waren das Fahrzeug sowie der Anhänger um mehrere Tonnen überladen. Der Lenker sowie der Zulassungsbesitzer werden angezeigt. Insgesamt wurden bei der Schwerpunktaktion rund 90 Anzeigen erstattet und Sicherheitsleistungen im vierstelligen Euro-Bereich eingehoben.

  • Unfallbeteiligter (3,1 Promille) flüchtete zu Fuß!

    Am Abend des 21. Jänner wurden Polizisten zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden im Kreuzungsbereich der Walserberg Bundesstraße und der Walserstraße gerufen. Zwei Pkw waren zusammengestoßen, ein Unfallbeteiligter hatte die Örtlichkeit jedoch bereits zu Fuß verlassen. Dank Zeugenaussagen konnte der unfallflüchtige 33-jährige österreichische Lenker kurz darauf im Nahbereich angehalten werden. Ein durchgeführter Alkomattest ergab einen Wert von 3,1 Promille. Die Polizisten nahmen dem 33-Jährigen daraufhin vor Ort den Führer-schein ab und untersagten ihm die Weiterfahrt. Im Zuge der Unfallaufnahme wurde die Strei-fenbesatzung auf ein weiteres Fahrzeug aufmerksam, das mit aktivierter Zündung auf einem Parkplatz im Nahebereich abgestellt war. Am Steuer saß ein 43-jähriger italienischer Staats-angehöriger, der offensichtlich aus einer Bierflasche trank. Ein durchgeführter Alkomattest ergab einen Wert von 1,32 Promille. Auch ihm wurde der Führerschein an Ort und Stelle ab-genommen. Es folgen Anzeigen bei der Bezirkshauptmannschaft Salzburg Umgebung.

  • 125 km/h im 70er: Probeführerscheinbesitzer raste durch Stadtgebiet

    Eine Streife führte am Abend des 21. Jänner 2026 auf der L531 Geschwindigkeitsmessungen durch. Gegen 20:40 Uhr wurde ein Wagen in der 70er-Zone mit 125 km/h gemessen. Beim Lenker handelte es sich um einen 21-jährigen Probeführerscheinbesitzer aus Wels. Diesem wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein vorläufig abgenommen.

  • Gefesselter Toter in Wohnung gefunden!

    Zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt kam es am 19. Jänner 2026 im Stadtgebiet von Linz. Ein 49-Jähriger aus Linz wurde am frühen Nachmittag von einem Verwandten leblos in seiner Wohnung aufgefunden. Der Mann hatte mehrere Verletzungen am ganzen Körper. Außerdem war er gefesselt. Von einer Täterschaft fehlt bislang jede Spur. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt Oberösterreich übernommen.

  • Zollamt Österreich griff Elfenbein, Papageienfedern und eine Schildkröte im Kampf gegen Wildtierkriminalität auf

    Im Rahmen der internationalen Operation „Thunder 2025“ beteiligte sich das Zollamt Österreich (ZAÖ) an koordinierten Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit artengeschützten Tieren, Pflanzen und daraus hergestellten Waren. Die von Interpol mit Unterstützung der Weltzollorganisation organisierte Kooperation fand in den letzten Wochen des Jahres 2025 zum neunten Mal statt.

    In Österreich wurden im Rahmen der Operation sechs Elfenbeinfiguren festgestellt, die über eine Onlineplattform zum Verkauf angeboten wurden, sowie 55 Ohrringe mit Papageienfedern aus Peru, die auf einem Flohmarkt in Wien angeboten waren. Im Reiseverkehr wurde eine griechische Landschildkröte aufgegriffen, die von Reisenden aus Bosnien und Herzegowina über Wien in die USA verbracht werden sollte.

    Darüber hinaus entdeckten die Zöllnerinnen und Zöllner im Postverteilzentrum Wien 540 Kapseln eines Nahrungsergänzungsmittels mit dem Inhaltsstoff Rosenholz sowie 230 Gramm Beluga-Kaviar in Postsendungen. Ein weiterer Aufgriff betraf ein Armband aus Alligatorenleder, das im Zuge einer Zollabfertigung in einer Kuriersendung aus der Türkei festgestellt wurde.

    In allen Fällen wurden Anzeigen gegen insgesamt 7 Personen an die jeweils zuständigen Finanzstrafbehörden des Zollamtes Österreich erstattet. Diese haben die weiteren finanzstrafrechtlichen Ermittlungen übernommen.

    30.000 lebende Tiere weltweit sichergestellt

    Auf internationaler Ebene führte die Operation weltweit zu 4.640 Sicherstellungen und zur Identifizierung von rund 1.100 Tatverdächtigen. Insgesamt wurden nahezu 30.000 lebende Tiere beschlagnahmt, dazu kamen zehntausende geschützte Tier- und Pflanzenprodukte und illegal geschlagenes Holz. Schätzungen gehen von einem jährlichen Umsatz der Wildtierkriminalität von rund 20 Milliarden US-Dollar aus. Aufgrund der Illegalität und der damit verbundenen Dunkelziffer dürfte der tatsächliche Umfang jedoch deutlich höher sein. Inhaltlich zeigte die Operation deutliche Verschiebungen in den Deliktsmustern, berichtet Interpol. Besonders stark nahm der Handel mit lebenden Tieren für den Markt exotischer Haustiere zu.

    Global wurden 5,8 Tonnen an Buschfleisch sichergestellt, vor allem bei Transporten aus Afrika nach Europa. Auch der illegale Handel mit Meeresarten erreichte ein neues Ausmaß, mit 245 Tonnen beschlagnahmter geschützter Meeresarten, darunter 4.000 Haiflossen. Zunehmend betroffen waren zudem kleinere, häufig artengeschützte Tierarten wie Insekten und Spinnentiere, von denen rund 10.500 weltweit aufgegriffen wurden. Ein Rekordhoch erreichten auch die Aufgriffe von über 10 Tonnen lebender Pflanzen und Pflanzenerzeugnisse, deren Nachfrage von Sammler- und Gartenmärkten hochgetrieben wird.

    Die teilnehmenden Staaten meldeten die Sicherstellung von über 32.000 Kubikmetern Holz sowie rund 14.000 einzelnen Holzprodukten. Illegaler Holzeinschlag verursacht erhebliche wirtschaftliche, soziale und ökologische Schäden und dürfte Schätzungen zufolge zwischen 15 und 30 Prozent des weltweiten Holzhandels ausmachen.

    Die Operation stützte sich maßgeblich auf eine enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und Finanzplattformen, um illegale Geldströme nachzuvollziehen – ein Aspekt, der angesichts der zunehmenden Nutzung von Kryptowährungen durch kriminelle Netzwerke immer wichtiger wird. Die geringe Transparenz digitaler Vermögenswerte macht dabei einen kontinuierlichen Austausch von Informationen erforderlich. Über die unmittelbaren Ermittlungserfolge hinaus liefern die gewonnenen Erkenntnisse wichtige Einblicke in internationale kriminelle Strukturen und ermöglichen es Behörden weltweit, ihre Strategien anzupassen, neue Vorgehensweisen frühzeitig zu erkennen und illegale Lieferketten nachhaltig zu unterbrechen.

  • Lawinenunglück im Pongau: Teilnehmende einer Alpenvereins-Tour betroffen

    Bei einem tragischen Lawinenabgang im Bereich Finsterkopf im Großarltal (Salzburg) sind am Samstag mehrere Menschen ums Leben gekommen und weitere verletzt worden. Der Österreichische Alpenverein bestätigt, dass es sich bei den Betroffenen um Teilnehmende einer geführten Alpenverein-Kursgruppe handelt.

    „Mit großer Bestürzung haben wir gestern vom Unglück im Pongau erfahren. Unsere Gedanken sind bei den Familien, Freundinnen und Freunden der Verstorbenen und Verletzten. Die alpine Gemeinschaft trauert mit den Angehörigen,“ sagt Wolfgang Schnabl, Präsident des Österreichischen Alpenvereins.

    Der Kurs fand im Rahmen eines regulären Winterausbildungsprogramms des Alpenvereins statt. Die genauen Umstände des Lawinenabgangs werden vor Ort von Experten des Alpenvereins und von den zuständigen Behörden untersucht.

    „In unseren Kursen stehen Risikokompetenz und Sicherheitsbewusstsein an oberster Stelle. Dieses Unglück schmerzt zutiefst. Wir stehen in engem Kontakt mit den Behörden sowie den Angehörigen der betroffenen Personen. Für die psychologische Betreuung wurde ein Kriseninterventionsteam aktiviert“, so Jörg Randl, Leiter der Abteilung Bergsport des Österreichischen Alpenvereins.

  • Fünf Lawinentote bei schweren Unglücken im Pongau

    Bei zwei Lawinenabgängen im Salzburger Pongau sind am Samstag fünf Menschen ums Leben gekommen. Trotz Warnungen kam es im freien alpinen Gelände zu mehreren Vorfällen.

    Tödliche Unfälle an Schmugglerscharte und Finsterkopf

    Gegen 12:30 Uhr wurde eine Skitourengeherin im Bereich der Schmugglerscharte (Bad Hofgastein) auf rund 2.200 Metern Höhe verschüttet. Reanimationsversuche blieben ohne Erfolg.

    Kurz nach 14:00 Uhr erfasste eine weitere Lawine am Finsterkopf im Großarltal eine siebenköpfige Gruppe. Für vier Personen kam jede Hilfe zu spät; zwei weitere wurden verletzt, eine davon schwer.

    Ein Großaufgebot an Einsatzkräften, darunter 90 Bergretter, sechs Hundestaffeln und vier Rettungshubschrauber, war vor Ort.

  • Blumenstöcke „schlugen Alarm“: Bewohner vertrieb Einbrecher

    Auf frischer Tat erwischte ein 49-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt zwei Einbrecher am Vormittag des 16. Jänner 2026 im Gemeindegebiet von Wartberg ob der Aist. Die beiden Unbekannten läuteten zunächst an den beiden Glocken des Zweifamilienhauses. Der 49-Jährige öffnete jedoch nicht, weil er der Meinung war, dass es sich um Männer handle, die Dienstleistungen wie Fassadenreinigungen anbieten würden. Danach ging der Bewohner in den Keller und hörte einen Knall aus dem Erdgeschoß, wo seine Eltern wohnhaft sind. Der 49-Jährige begab sich sofort ins dortige Wohnzimmer und traf auf die beiden Männer. Diese flüchteten ohne Beute durch den Garten und weiter mit einem grauen Audi A6 Richtung Unterweitersdorf. Der Grund des Knalls waren Blumenstöcke, die zu Boden fielen, als die Unbekannten das Fenster aufgebrochen hatten. Von den Unbekannten fehlt jede Spur.