270 Rekruten schworen am Schärdinger Stadtplatz gestern die Treue.
Für die 700 Besucher gab es Gulaschsuppe und eine Mini-Leistungsschau vom Bundesheer.
270 Rekruten schworen am Schärdinger Stadtplatz gestern die Treue.
Für die 700 Besucher gab es Gulaschsuppe und eine Mini-Leistungsschau vom Bundesheer.
Lückenschluss der Nordostumfahrung startet mit Freilandabschnitt
Die ASFINAG erfüllt mit dem Lückenschluss der S 1 Wiener Außenringschnellstraße (Schwechat bis Süßenbrunn) den im Bundestraßengesetz festgeschriebenen entsprechenden Auftrag. Die Realisierung startet nördlich der Donau mit dem sogenannten Freilandabschnitt von Groß-Enzersdorf bis Knoten Süßenbrunn. Für diesen Abschnitt liegen sämtliche Genehmigungen rechtssicher und damit unanfechtbar vor. Der Baustart erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2026. Die Kosten betragen 500 Mio. EUR.
„Nachhaltiges Bauen ist eine unserer Kernkompetenzen und das wird der Mobilitätspartner ASFINAG mit dem Projekt erneut unter Beweis stellen. Gleichzeitig sichert das Vorhaben überregionale wie regionale Wertschöpfung, sorgt für eine spürbare Reduktion der Verkehrsbelastung für Anwohner:innen und leistet einen enormen Beitrag für einen auch in Zukunft wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Es handelt sich um eines der bestgeprüften Infrastrukturprojekte der Republik, das Mobilität und Entlastung garantiert“, so die ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser.
Entlastung und Wirtschaftsentwicklung
Damit wird sichergestellt, dass hunderttausende Menschen vom Durchzugsverkehr entlastet werden, der Wohlstand der Ost-Region erhalten bleibt und Wirtschaftswachstum ermöglicht wird. Denn die Umsetzung der S 1 setzt einen maßgeblichen Impuls für Konjunkturbelebung und Arbeitsplätze. Laut Studien von WIFO und Eco Austria beträgt der volkswirtschaftliche Nutzen 4 Mrd. Euro und übersteigt damit bei weitem die Gesamtkosten der Schnellstraße. Ein großer Teil des Transitverkehrs wird in Zukunft nicht mehr mitten durch Wien, sondern um die Bundeshauptstadt herumgeleitet, wodurch Stauzeiten verringert werden und sich die Produktivität erhöht.
Errichtung in Abschnitten
Die Realisierung in getrennt voneinander errichteten Verwirklichungsabschnitten ist Teil der Genehmigung der Umweltverträglichkeitsprüfung. Der erste, 10 km lange Verwirklichungsabschnitt stellt sowohl für die bauliche Umsetzung als auch für die Betriebsführung ein eigenständiges Projekt dar und ist für sich verkehrswirksam. Das bedeutet, dass mit diesem ersten Teil der S 1 rund 100.000 Menschen in den Wiener Stadtteilen Eßling, Aspern, Breitenlee sowie in den niederösterreichischen Gemeinden Raasdorf und Groß-Enzersdorf entlastet werden. Außerdem wird das Wiener Stadtentwicklungsgebiet Seestadt an das hochrangige Straßennetz angebunden und damit Mobilität für zehntausende Menschen ermöglicht.
Die Errichtung des zweiten Verwirklichungsabschnitts erfolgt nach Fertigstellung des Abschnitts Groß-Enzersdorf bis Süßenbrunn. Der Tunnel Donau-Lobau bildet den finalen Lückenschluss. Mit Errichtung der Donauquerung als Tunnel ist sichergestellt, dass keine negativen Auswirkungen auf den Nationalpark Donau-Auen oder das Grundwasser in den angrenzenden Siedlungsgebieten auftreten. Damit ist optimaler Umwelt- und Anrainerschutz bei gleichzeitig hoher verkehrlicher Wirksamkeit sichergestellt und es gelten höchste Maßstände hinsichtlich einer nachhaltigen Bauabwicklung.
Für den Tunnel Donau–Lobau hat das Bundesverwaltungsgericht einen Antrag an den EuGH gestellt, um zu klären, ob das Verfahren auch dem Unionsrecht entspricht. Weiters sind hier noch Wasserrechts- und Naturschutz-Verfahren zu führen. Ein Baubeginn ist daher frühestens ab 2030 möglich.
Gesetzlicher Auftrag für die ASFINAG
Laut Bundesstraßengesetz ist die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße zwischen Schwechat und Süßenbrunn – mit dem Tunnel Donau-Lobau – als Lückenschluss im „Regionenring“ um Wien vorgesehen. Dadurch wird eine Entlastung für die stark frequentierten Strecken A 23 Südosttangente und A 4 Ostautobahn zwischen der Bundeshauptstadt und dem Knoten Schwechat sowie für den 22. Wiener Gemeindebezirk und zahlreiche niederösterreichischen Gemeinden erreicht werden. Die Gesamtlänge beträgt 19 Kilometer, davon sind 8,3 Kilometer Tunnel.
Nach knapp 17 Jahren Prüfung, Gutachten und viel Hick-Hack wird Österreichs umstrittenstes Verkehrsprojekt umgesetzt. Minister Peter Hanke (SPÖ) und ASFINAG-Chef Hartwig Hufnagl gaben heute grünes Licht für den Lückenschluss im Norden Wiens. Damit einher geht auch der Bau vom Lobautunnel.
Die gesamten Baukosten für den Lückenschluss belaufen sich auf rund 2,7 Milliarden Euro und werden zu 100% über die ASFiNAG finanziert.
Das Projekt ist fast eine unendliche Geschichte.
Im Jahr 1993 wurde es Thema und kursierten erste Projektdetails.
Im Jahr 2002 wurde der dann der Bau der S1 in das Bundesstraßengesetz aufgenommen.
Zuletzt wurde der Lobautunnel der ehemaligen Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) verzögert.
Das Straßenprojekt S1 Wiener Außenring Schnellstraße sei notwendig, um den Wirtschaftsstandort der gesamten Ostregion zu sichern, wurde festgehalten.
Ein 45-jähriger bosnischer Staatsangehöriger fuhr am 24. September 2025 gegen 10 Uhr mit seinem Sattelzug auf der Innviertlerstraße (B 137) von Wels kommend in Richtung Schärding. Im Gemeindegebiet von St. Florian am Inn wurde er von einer Polizeistreife angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten eklatante Übertretungen fest. So lenkte der Mann das Sattelzugfahrzeug trotz Fahrverbots auf der Straße und fuhr zeitweilig mit bis zu 95 km/h auf der Bundesstraße. Zudem waren die Scheiben der vorderen Bremsen stark verschlissen und die Schraubverbindungen zu den Radnaben korrodiert. Die Auswertung der Lenk- und Ruhezeiten ergab weitere schwerwiegende Verstöße. So konnten mehrere Dutzend Übertretungen festgestellt werden, einmal wies der Mann eine durchgehende Lenkzeit von knapp 37 Stunden auf, hatte eine tägliche Ruhezeit von unter vier Stunden und hatte seine Lenkpause (45 Minuten) erst nach über acht Stunden Lenkzeit eingehalten. Unzählige Male war er auch ohne Fahrerkarte unterwegs, so war er vor der Anhaltung trotz eigentlich vorgeschriebener Ruhezeit bereits beinahe sieben Stunden ohne Fahrerkarte gefahren.
Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Sicherheitsleistung von mehreren tausend Euro eingehoben. Er wird sowohl bei der Bezirkshauptmannschaft Schärding als auch bei der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis angezeigt. Als Rechtfertigung gab er an, im letzten Jahr starke Betriebsverluste erlitten zu haben. Mit diesem Verhalten habe er der Firma wieder Geld einbringen wollen.
„Your countries are going to hell“ – mit diesen drastischen Worten hat US-Präsident Donald Trump gestern vor der UNO-Vollversammlung die europäische Migrationspolitik an den Pranger gestellt. Für die freiheitliche EU-Abgeordnete Petra Steger ist das eine unmissverständliche Warnung: „Trump hat recht – wenn wir unsere Grenzen nicht sofort schließen und endlich großflächige Abschiebungen durchführen, dann verlieren wir unsere Sicherheit, unsere Kultur und am Ende unsere ganze Heimat.“
Besonders alarmierend war Trumps Hinweis: „Now they want to go to Sharia law.“ Was der US-Präsident in Richtung London sagte, gilt längst auch für Österreich. „Wenn in Wien bereits Scharia-Regeln in zivilrechtlichen Streitigkeiten herangezogen werden und in Meidling Messerstechereien durch Migranten die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen, dann zeigt das, wie tief wir bereits in einer Paralleljustiz und Gewaltspirale stecken“, so Steger.
Die freiheitliche EU-Abgeordnete fordert daher eine radikale Wende: „Grenzschließung, Abschiebungen im großen Stil, Null-Toleranz gegenüber Asylmissbrauch und illegaler Migration – nur so lässt sich der Niedergang stoppen. Alles andere bedeutet Kapitulation vor einer Entwicklung, die unser Land zerstört.“
Steger abschließend: „Die Worte von Donald Trump sind ein Weckruf. Europa darf nicht länger tatenlos zusehen, sondern muss sofort handeln.“
Die KV-Verhandlungen für die Metalltechnische Industrie konnten heute erfolgreich abgeschlossen werden. Christian Knill, Obmann des Fachverbands Metalltechnische Industrie: „Es war wichtig, dass wir heuer einen vernünftigen und pragmatischen Abschluss vereinbaren konnten. Die lösungsorientierte Sozialpartnerschaft zeigt damit wieder ein Lebenszeichen. In den vergangenen Monaten haben wir in vielen Gesprächen mit der Gewerkschaft eine gemeinsame Sichtweise auf den dramatischen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen entwickelt. Mit dieser sozialpartnerschaftlichen Einigung geben wir den Beschäftigten und Unternehmen eine Perspektive für den Produktionsstandort Österreich. Der Abschluss läuft über zwei Jahre, besteht aus flexiblen Elementen und einer noch vertretbaren nachhaltigen Komponente. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.“
Der Zweijahresabschluss für die metalltechnische Industrie setzt sich aus den folgenden Elementen zusammen:
1. November 2025
1. November 2026
Der Anstieg der Löhne und Gehälter orientiert sich am Inflationsziel in der Eurozone und soll auch ein Signal an andere Branchen sowie die Bundesregierung senden. Alle Akteure müssen gemeinsam durch zurückhaltende Lohnabschlüsse und eine aktive Wirtschaftspolitik dazu beitragen, die Inflation auf den europäischen Zielwert zu bringen.
„Die Orientierung der Lohnerhöhungen an der heimischen Inflation hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die Lohnkosten im Vergleich zu unseren Mitbewerbern viel zu stark gestiegen sind. Dadurch sind die Produkte der Metalltechnischen Industrie aus österreichischer Produktion auf den Weltmärkten preislich nicht mehr wettbewerbsfähig. Unser Ziel war es, diese Entwicklung zu stoppen. Mit diesem Abschluss können wir den Unterschied zu den Mitbewerbern etwas glätten und den Betrieben in der Kalkulation etwas mehr Spielraum verschaffen. Nach einigen schwierigen Jahren konnten die Sozialpartner nun wieder ihre gemeinsame Lösungskompetenz unter Beweis stellen. Allein über den Kollektivvertrag werden wir die großen Probleme am Standort Österreich aber nicht lösen können. Dazu braucht es eine deutlich aktivere Standortpolitik, eine Senkung der Lohnnebenkosten und eine konkrete Entlastung der Unternehmen von bürokratischem Aufwand“, so Christian Knill abschließend.
Umbruch in vielen Bereichen der Medienlandschaft.
🗞️ DER STANDARD baut 25 Stellen ab
📰 Die österreichische Tageszeitung muss sparen.
🩶 Das Qualitätsmedium punktet mit positiver Headline zum Thema.
🤷🏻 Der Boulevard titelt härter …
🖇️ Schwacher Trost: Für die noch Mitarbeitenden wurde ein Sozialplan aufgelegt.
📱 Jetzt will man die Digitalstrategie verstärken.
🔗 https://www.derstandard.at/story/3000000288730/standard-klarer-kurs-fuer-die-zukunft
🔗 https://www.oe24.at/businesslive/medien/der-standard-baut-25-mitarbeiter-ab/649688414
Elch Emil wurde im Bereich Sattledt betäubt und per Anhänger an den Rand des Böhmerwaldes (Nahbereich zum Nationalpark Šumava) abgeschoben.
Dort wird der Elch nun über eine Ohrmarke mit GPS-Sender getrackt.
Aufgrund ihrer auffälligen Fahrweise wollte eine Streife am 20. September 2025 gegen 22:10 Uhr in Mauthausen eine 21-jährige Probeführerscheinbesitzerin aus dem Bezirk Linz-Land zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle anhalten. Die Frau ignorierte allerdings sämtliche Anhaltesignale und setzte ihre Fahrt auf der B3 Richtung Perg mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von 180 km/h fort. Unter anderem versuchte die 21-Jährige die Polizisten auch durch das Abschalten ihrer Fahrzeugbeleuchtung abzuhängen. Bei der Abfahrt Oberwagram fuhr die Frau von der B3 ab, über die Umfahrung Oberwagram und lenkte ihren Wagen wieder zurück auf die B3 Richtung Mauthausen. Schließlich blieb sie in der Gewerbestraße in Mauthausen stehen. Bei der Lenker- und Fahrzeugkontrolle bemerkten die Polizisten am Rücksitz einen 21-Jährigen aus dem Bezirk Perg. Dieser gab an, seine Freundin zu sämtlichen Verwaltungsübertretungen verleitet zu haben. Der Führerschein wurde der 21-Jährigen vorläufig abgenommen. Außerdem wurde vom Journaldienst der Bezirkshauptmannschaft aufgrund der Geschwindigkeitsübertretung die Beschlagnahme des Fahrzeuges angeordnet.
Mehr als 500 Einsätze, dabei mussten 13 Todesopfer beklagt werden. Abgesehen von Unfällen auf Skipisten bleiben schlechte Vorbereitung, mangelhafte Ausrüstung und Selbstüberschätzung die Hauptursachen.
Die Alpinpolizei Oberösterreich blickt auf ihre Saison zurück: Seit 1. November 2024 mussten 506 Einsätze bewältigt werden – ein Minus von knapp 13 Prozent im Vergleich zur Vorsaison. Unterstützt wurden sie dabei von der Bergrettung und weiteren freiwilligen Einsatzorganisationen. Es waren 13 Todesopfer zu beklagen, ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als 29 Personen bei Alpinunfällen in Oberösterreich verstarben. Bei der Disziplin Wandern/Bergsteigen und Hochtouren hält sich die Zahl der Einsätze auf einem konstant hohen Niveau: mit 172 Einsätzen liegt man im Bereich der Vorjahre (2023: 170, 2024: 176). Die Zahl der Todesopfer in dieser Disziplin ist rückläufig. Waren es 2023 noch elf und im Vorjahr acht Menschen, die ihr Leben verloren, so verzeichnete man in der vergangenen Saison sechs Todesfälle. Wenngleich jeder Todesfall einer zu viel ist, ist der Rückgang ein erfreulicher Trend – das obwohl der „Verkehr“ in den Bergen merkbar hoch ist und viele Menschen ihre Freizeit in der Natur verbringen.
Ursachen für alpine Notlagen
Die häufigsten Gründe für Notfälle im alpinen Raum bei den Sommerdisziplinen bleiben mangelhafte Vorbereitung, unzureichende Ausrüstung und Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten. Zudem führen unvorhersehbare Wetterumschwünge regelmäßig zu gefährlichen Situationen. Bereits im Spätsommer können in hochalpinen Lagen winterliche Bedingungen herrschen, die eine entsprechende Ausrüstung und Erfahrung erfordern. Sneakers haben im Gebirge nichts verloren – festes Schuhwerk, wärmende Kleidung sowie Notfallausrüstung sind unverzichtbar.
Eigenverantwortung und Prävention
Ein zentrales Anliegen der Polizei bleibt die Sensibilisierung der Bergsportlerinnen und -sportler:
Im Notfall gilt: sofort den Notruf wählen (Euronotruf 112 oder 140) und mit allen Mitteln auf sich aufmerksam machen. Auffällige Kleidung, Lichtsignale oder akustische Rufe können lebensrettend sein.
Fazit
Die Saison 2024/25 verdeutlicht einmal mehr: Sicherheit am Berg beginnt bei der eigenen Verantwortung. Gute Vorbereitung, richtige Ausrüstung und realistische Selbsteinschätzung sind die besten Maßnahmen, um Unfälle und Notfälle zu vermeiden.
Alpinpolizei und Flugpolizei
In Oberösterreich verrichten 41 Polizistinnen und Polizisten Alpindienst. Zehn davon sind zusätzlich Flight Operatoren und sind als Crewmitglied beim Polizeihubschrauber, welcher am Flughafen Linz stationiert ist, tätig. Für deren Ausbildung verantwortlich ist der Landesausbildungsleiter Kurt Arnold. „Zu unseren Aufgaben zählen die Erhebung von Alpinunfällen – also Unfälle im alpinen Gelände, aber auch Unfälle, bei deren Erhebung alpin geschultes Personal erforderlich ist, wie z.B. in Kletterhallen, beim Mountainbiken oder Langlaufen. Dazu kommt die Organisation von Suchaktionen und Fahndungen im alpinen Gelände. Hierbei können wir auf langjährige verlässliche Partner wie die Bergrettung und private Flugrettungsunternehmen vertrauen“, sagt Arnold und meint weiter: „Die Verrechnung von Einsätzen der Alpin- und Flugpolizei erfolgt bei Vorliegen von grober Fahrlässigkeit. In diesen Fällen besteht eine gesetzliche Kostenersatzpflicht nach dem Sicherheitspolizeigesetz.“
Das Bundesministerium für Inneres und die Landespolizeidirektion Wien laden zum „Tag der Wiener Polizei“ mit Innenminister Gerhard Karner und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl ein. Vor Ort wird es Vorführungen der Polizeidiensthundeeinheit, der WEGA und ein Konzert der Polizeimusik Wien geben.
Wann: 20. September 2025, 10:00 Uhr
Wo: Rossauer Kaserne, Schlickplatz 6, 1090 Wien
Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) gibt bekannt, dass Omar Haijawi-Pirchner mit Ende des Jahres 2025 die Funktion des Direktors auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen elf Monate vor Ablauf der Bestelldauer beenden wird.
Das Bundesministerium für Inneres (BMI) respektiert diese Entscheidung und dankt ihm für das Engagement und den wertvollen Beitrag zur Entwicklung des Verfassungsschutzes in den vergangenen Jahren. Der Verfassungsschutz wird seine strategische und operative Ausrichtung weiterhin wie bisher fortsetzen. Omar Haijawi-Pirchner wird zukünftig im BMI das Projekt für die vorgesehene Evaluierung des Staatsschutz- und Nachrichtendienstgesetzes bzw. der DSN leiten.
„Direktor des österreichischen Verfassungsschutzes zu sein bedeutet, das Fundament für ein sicheres Miteinander zu gestalten. Das ist eine besonders verantwortungsvolle und ehrenvolle Aufgabe, die ich stets mit Respekt gegenüber den Menschen ausgeübt habe. In den vergangenen beinahe vier Jahren seit Implementierung der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst sind wir viele wichtige Schritte gegangen, die uns heute auf einen vertraulichen, verlässlichen und vernetzten Verfassungsschutz blicken lassen. Unser gemeinsames Ziel war und ist es stets gewesen: entschlossen und konsequent gegen jede Form von Extremismus vorzugehen. Dies war vor allem dank der herausragenden Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DSN möglich, bei denen ich mich für ihr kompetentes und motiviertes Engagement aufrichtig bedanke. Die Entscheidung, meine Funktion bereits elf Monate vor Ablauf meiner offiziellen Bestelldauer aus persönlichen Gründen zurückzulegen, ist mir nicht leichtgefallen“, sagt Omar Haijawi-Pirchner.
Am 9. September 2025 kündigte gegen 13 Uhr in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ein 20-jähriger Zivildiener eine schwere Gewalttat mit Waffengewalt gegen andere Bedienstete der Gedenkstätte an. Seitens der Verantwortlichen der KZ-Gedenkstätte wurde schnell reagiert und die Polizei verständigt, die umgehend die Örtlichkeit sicherte und die Ermittlungen aufnahm. Der Beschuldigte hatte zu diesem Zeitpunkt die Gedenkstätte bereits wieder verlassen. Es bestand zum Zeitpunkt der Drohung keine unmittelbare Gefahr für die Bediensteten und die Besucher der Gedenkstätte Mauthausen.
Die österreichische Bundespolizei ist auf derartige Szenarien sowohl kriminalpolizeilich als auch bei der Gefahrenerforschung vorbereitet: Nach der sofortigen Herstellung der Sicherheit vor Ort begann umgehend die Zeugenbefragung, um den Sachverhalt zu erhellen. Zeitgleich wurde der beschuldigte 20-jährige Österreicher im Hintergrund durchleuchtet, um etwaige Gefahrenpotenziale, „Red Flags“ oder andere besondere Variablen, die polizeilich relevant sind, zu identifizieren.
Die Staatsanwaltschaft Linz ordnete kurz darauf die Festnahme des 20-Jährigen aus dem Bezirk Freistadt an. Das Einsatzkommando Cobra vollzog gemeinsam mit Kräften der Polizei Oberösterreich diese Festnahmeanordnung an der Wohnadresse des Beschuldigten, der keinen Widerstand gegen die Intervention leitstete. Die Ermittlungen laufen, der Beschuldigte befindet sich zur Stunde in Haft.
Update 16.9. – 14:40 Uhr:
Stellungnahme von FPÖ-Handlos
„Offenbar handelte es sich um einen persönlichen Streit zwischen Bediensteten der Gedenkstätte und einem ehemaligen Zivildiener der Gedenkstätte, der FPÖ-Parteimitglied ist. Wir haben umgehend gehandelt und verurteilen die Drohungen aufs Schärfste. Nach Bekanntwerden der Drohungen eines an der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Mauthausen tätigen Zivildieners wurde das Parteiausschlussverfahren eingeleitet“, so der Bezirksparteiobmann der FPÖ Freistadt, LAbg. Peter Handlos.
Am 15. September 2025 um 19:47 Uhr wurde eine Polizeistreife in Steyr auf einen PKW-Lenker aufmerksam, der im Bereich Taborknoten, Fahrtrichtung Enns, offensichtlich mit massiv überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Unverzüglich wurde die Nacheile aufgenommen und versucht, den Lenker anzuhalten.
Da dies negativ verlief und der PKW-Lenker, ein 20-Jähriger aus Steyr, flüchtete, wurde mehrere Streifen der Nacheile hinzugezogen.
Die Nachfahrt erstreckte sich auf der Ennser Straße im Ortsgebiet von Steyr mit deutlich über 150km/h. Nach dem Verlassen des Ortsgebietes flüchtete der 20-Jährige auf der B309 mit mehreren gefährlichen Überholmanövern mit deutlich über 200 km/h. Die verfolgende Streife konnte kaum die Nacheile halten und versuchte den Standort via Funk durchzugeben. Nach dem Verlassen der B309 und weiteren extrem gefährlichen Fahrmanövern durch den flüchtenden Lenker konnte dieser nur durch das Abdrängen mittels Funkwagen kurz vor dem Ortsgebiet von Enns gestoppt werden.
Nach erfolgter Anhaltung widersetzte sich der Lenker noch den Anweisungen der Polizisten, weshalb Pfefferspray eingesetzt werden musste. Der Führerschein wurde dem 20-Jährigen noch an Ort und Stelle vorläufig abgenommen. Am Funkwagen und am betreffenden PKW entstand Sachschaden in bisher unbekannter Höhe. Verletzt wurde niemand. Einen Grund für die riskante Flucht konnte der Angezeigte nicht anführen. Ein Alkotest verlief negativ.
280 Verkehrstote zwischen 1. Jänner und 14. September 2025
In der vergangenen Woche starben drei Pkw-Lenker, zwei Fußgänger, ein Leichtmotorrad-Lenker und ein Fahrrad-Lenker bei Verkehrsunfällen. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Donnerstag, 11. September 2025, im Bezirk Salzburg Stadt, Salzburg, bei dem die oben erwähnte Fahrradfahrerin getötet wurde. Die 23-jährige fuhr mit ihrem Fahrrad auf dem Mehrzweckstreifen und beabsichtigte die Kreuzung in gerader Linie zu übersetzen. Ein herannahender Lkw-Lenker bog an der betreffenden Kreuzung nach rechts ab. Dabei kam es zur Kollision mit der Fahrradfahrerin, die in der Folge zu Sturz kam und vom Lkw überrollt wurde. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb die 23-jährige noch an der Unfallstelle aufgrund ihrer schweren Verletzungen. Am Wochenende verunglückten zwei der sieben verstorbenen Verkehrsteilnehmer.
Drei Personen kamen in der Vorwoche auf Landesstraßen B, zwei auf Gemeindestraßen und je einer auf einer Autobahn und auf einer Landesstraße L ums Leben. Drei Verkehrstote mussten in Oberösterreich, zwei in Salzburg und jeweils einer in Wien und in Niederösterreich beklagt werden.
Vermutliche Hauptunfallursache waren in drei Fällen Unachtsamkeit/Ablenkung, in zwei Fällen Vorrangverletzung und in einem Fall eine nichtangepasste Geschwindigkeit. Bei einem Unfall konnte die vermutliche Ursache bisher nicht geklärt werden. Drei tödliche Unfälle waren Alleinunfälle und drei Verkehrstote waren ausländische Staatsangehörige.
Vom 1. Jänner bis 14. September 2025 gab es im österreichischen Straßennetz 280 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2024 waren es 264 und 2023 295.
Steuerfahndung ermittelt im Taxigewerbe: Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vermutet
Das im Finanzministerium angesiedelte Amt für Betrugsbekämpfung (ABB) führte Anfang September eine großangelegte Durchsuchung in Wien und Umgebung durch. Im Fokus der Maßnahmen stand eine Unternehmerfamilie, die mehrere Taxiunternehmen betreibt und im Verdacht steht, Abgabenhinterziehungen in Millionenhöhe begangen zu haben. Die Steuerfahndung des ABB konnte Luxusfahrzeuge, hochpreisige Uhren und Bargeld sicherstellen. Ein Diensthund des Zoll hat Bargeld in Höhe von 60.000 Euro erschnüffelt.
Die Geschäftsbereiche Steuerfahndung und Strafsachen des ABB führten die Kontrollen mit Unterstützung des Zollamts Österreichs (ZAÖ) an sieben Einsatzorten in Wien und dem Wiener Umland durch. Die Ermittlungen richten sich gegen mehrere Mitglieder der Taxibranche, denen vorgeworfen wird, über Jahre hinweg systematisch Umsätze verschleiert und dadurch hohe Beträge an Steuern und Abgaben hinterzogen zu haben. Der mutmaßliche Schaden für die öffentliche Hand beläuft sich auf einen siebenstelligen Eurobetrag.
Im Zuge der Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, darunter Geschäftsunterlagen, elektronische Datenträger, Smartphones sowie zahlreiche Vermögenswerte. Hierzu zählen hochpreisige Fahrzeuge, erhebliche Bargeldbestände und hochwertige Uhren. Die Sicherstellung dieser Vermögenswerte dient auch der Absicherung möglicher Strafzahlungen im Falle einer Verurteilung. Ein speziell ausgebildeter Spürhund des ZAÖ, trainiert auf das Auffinden von Bargeld, war besonders erfolgreich und entdeckte Bargeld in Höhe von 60.000 Euro.
„Die Bekämpfung von Steuer- und Abgabenbetrug ist zentral für die Aufrechterhaltung von Fairness und Rechtsstaatlichkeit in der Wirtschaft“, betonte Christian Ackerler, der Vorstand des ABB. „Die Aktion zeigt, dass wir in allen Branchen gegen organisierte Steuerkriminalität vorgehen – auch dort, wo sie auf den ersten Blick gut getarnt ist.“
Die Auswertung der sichergestellten Unterlagen wird in den kommenden Wochen durch das ABB erfolgen. Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Details veröffentlicht werden.
Der Österreich-Pavillon auf der EXPO 2025 in Osaka überschreitet eine bedeutende Marke: Seit der Eröffnung der EXPO im April wurden bereits mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher gezählt. Das entspricht einem Tagesdurchschnitt von rund 6.500 Gästen bzw. erlebten pro Stunde rund 540 Besucherinnen und Besucher den Pavillon und die Ausstellung, die unter dem Motto „Austria. Composing the Future“ steht.
Eine 41-Jährige aus dem Bezirk Eferding ging am 12. September 2025 gegen 21:50 Uhr in Aschach mit ihrem Hund spazieren. Plötzlich bemerkte sie einen Esel, welcher frei herumlief und auf sie und ihren Hund zukam. Der Esel ging, vermutlich aus Angst vor dem Hund, auf den Hund und seine Besitzerin los. Die 41-Jährige kam schließlich zu liegen und der Esel trat auf sie ein. Vorbeikommende Passanten kamen der 41-Jährigen zu Hilfe, zerrten den Esel von ihr weg und banden ihn an einem Zaun an.
Durch die Tritte des Esels erlitt die 41-jährige leichte Verletzungen. Der Hund blieb unverletzt. Der Eselbesitzer (61) konnte verständigt werden und brachte den Esel wieder in seinen Stall, aus dem er davor auf unbekannte Weise ausgebrochen war.
Darüber gibt es einen Fixbetrag von 67,50 Euro!
Die Regierung hat nun die Erhöhung der Pensionen für 2026 präsentiert.
Sie werden durchschnittlich um 2,25 Prozent angehoben. Allerdings werden nur Pensionen bis 2.500 Euro brutto / Monat die volle Inflationsabgeltung von 2,7 Prozent erhalten.
Bezüge darüber hinaus erhalten lediglich einen Fixbetrag von 67,50 Euro (monatlich).
Für das klamme Budget soll eine Ersparnis von 350 Millionen Euro bleiben.
Rund 71 Prozent (1,65 Millionen Menschen) der Pensionisten würden die volle Abgeltung erhalten. Ihre Pensionen liegen unter dem Schwellenwert.
Positive Entwicklung im August 2025: Die Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) verzeichnete gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 3,7% auf 4.606.219 Passagiere. Am Standort Wien erhöhte sich das Passagieraufkommen um 2,3% auf 3.407.359 Reisende im August 2025 – dem damit passagierstärksten Monat in der Flughafen Wien-Geschichte. Am 3. August 2025 verzeichnete der Airport mit 121.905 Fluggästen (2024: 115.989) außerdem einen neuen Tageshöchstwert.
Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere gegenüber August 2024 auf 2.625.316 (+1,9%) und jene der Transferpassagiere nahm auf 755.154 (+1,1%) Reisende zu. Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 23.227 Starts und Landungen (+1,9%). Das Frachtaufkommen nahm gegenüber dem August 2024 um 5,6% auf 25.402 Tonnen zu.
Details zum Passagieraufkommen
Im August 2025 ging das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa auf 1.145.670 Reisende (-0,1% im Vergleich zum Vorjahr) leicht zurück. Nach Osteuropa reisten insgesamt 286.760 Passagiere (+3,1%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 57.555 Reisende (-3,8%) und nach Afrika 30.165 (-0,7%). Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten stieg auf 86.410 Fluggäste (+16,2%). Der Ferne Osten verzeichnete einen starken Passagierzuwachs von 14,9% auf 61.302 Reisende.
Die Flughafen-Wien-Beteiligungen entwickeln sich weiterhin positiv: Der Flughafen Malta verzeichnete im August 2025 insgesamt 1.072.390 Passagiere (+9,1%). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 126.470 Reisende (+0,9%) zu.
Kumuliertes Passagieraufkommen Jänner bis August 2025: +1,8% in Wien und +3,9% in der FWAG-Gruppe
Von Jänner bis August 2025 legte das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Vergleich zum Vorjahr um 1,8% auf kumuliert 21.427.535 Fluggäste zu. Das Frachtaufkommen stieg um 8,7% auf 207.497 Tonnen. In der gesamten Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) stiegen die Passagierzahlen in diesem Zeitraum um 3,9% auf 28.656.085 Reisende.
Am 9. September 2025 gegen 23:30 Uhr lenkte ein 45-jähriger rumänischer Staatsbürger seinen PKW entlang der B 38 von Rohrbach kommend Richtung Peilstein. In einer steilen Linkskurve im Gemeindegebiet Öpping kam der Lenker aufgrund der Spurenlage rechts von der Fahrbahn ab, fuhr auf die Leitschiene auf und überschlug sich mehrmals. Dabei kam er in einem Bachbett zum Stillstand. Das verunfallte Fahrzeug konnte am 10. September 2025 gegen 13 Uhr von einem Zeugen gefunden werden. Der Notarzt konnte tragischerweise nur mehr den Tod des Lenkers feststellen.
Bei einem Sturz mit einem E-Bike wurde Montagabend ein 65-jähriger Mann aus dem Bezirk Gmunden tödlich verletzt. Der Mann war mit seinem E-Bike am 8. September 2025 gegen 17 Uhr von Altaussee über die Blaa Alm in Richtung Rettenbachalm unterwegs. Nachdem er dort nicht ankam, wurde die Polizei verständigt. Es wurde umgehend eine Suchaktion eingeleitet. Der 65-Jährige konnte schließlich gegen 23:15 Uhr im Bereich der Rettenbachalm gefunden werden. Der E-Biker dürfte vom Weg abgekommen und über ein steiles Gelände gestürzt sein. Der 65-Jährige erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Bischof Manfred Scheuer feierte am 7. September 2025 mit etwa 150 Gläubigen die 76. Bergmesse auf dem Traunstein bei Gmunden. Berge sind für ihn Orte der Sehnsucht, des Glaubens und des Staunens, aber auch der Grenzerfahrungen.
Die traditionelle Traunsteinmesse findet seit 75 Jahren unter dem mächtigen Heimkehrerkreuz statt. Bischof Manfred Scheuer machte sich am Sonntag, kurz vor 7 Uhr früh mit Mitgliedern der Bergrettung und begleitet vom Gmundner Bürgermeister Stefan Krapf auf den Weg über die Mairalm zum Gipfel des Traunsteins in 1.691 Meter Seehöhe. Der Berg ist für ihn kein Unbekannter: Im August 1969 hat er den Traunstein zum ersten Mal bestiegen, mittlerweile gehört der Gmundner Hausberg jedes Jahr zu seinem „Bergprogramm“. Mit dem Traunstein verbindet Manfred Scheuer „Faszination und Respekt, Schönheit und Weitblick, aber auch Gefahr und Abweisung“.
Etwa 150 Gläubige waren gekommen, um mit Bischof Scheuer bei idealem Bergwetter die 76. Traunsteinmesse mitzufeiern. Musikalisch gestaltet wurde sie vom Musikverein Pettenbach unter der Leitung von Kapellmeisterin Lisa Sieberer.
Berge als Schule des Lebens und des Glaubens
In seiner Predigt bezeichnete der Bischof die Berge als Räume der Sehnsucht, Orte des Glaubens und des Staunens: „Berge erinnern mich, die Ziele meines Lebens nicht zu niedrig anzusetzen. Beim Gehen wird der Alltag gereinigt und das Leben neu geordnet.“ Vom Berggehen hätte er viel fürs Leben gelernt: „‘Wer einen hohen Berg erklimmen will, tut das nicht in Sprüngen, sondern schrittweise und langsam‘, hat schon Gregor der Große vor 1.400 Jahren gemeint. Schrittweise und langsam: Das gilt für die Einübung von Freundschaft, für das Erlernen eines Berufes, für Studium und Ausbildung, auch für den Weg des Glaubens.“ Die Berge seien für ihn auch zu einer Schule der Aufmerksamkeit, der Konzentration und der äußeren und inneren Beweglichkeit geworden, denn: „Berge lassen sich nicht einfach konsumieren und schon gar nicht kaufen. Die Freude über den Gipfel gibt es nicht ohne Übung, Training und Askese.“
Als Jugendlicher habe er erste Klettertouren unternommen und dabei bald Grenzerfahrungen am Scheideweg von Leben und Tod gemacht: sei es beim Mitgerissen-Werden von einem Schneebrett, beim Hängen im Seil, beim Einbrechen in eine Gletscherspalte oder beim Tod eines Freundes. Diese Erfahrung sei für ihn eine radikale Unterbrechung des „Höher“, „Weiter“, „Schwieriger“ gewesen, so Scheuer im Rückblick: „Der sportliche Ehrgeiz hat ganz aufgehört. Ich bin damals ängstlicher, zurückhaltender und zweifelnder geworden, nicht nur beim Bergsteigen. Und dankbarer. War es ‚Zufall‘ oder ‚Geschenk‘ oder ‚Auftrag‘, dass ich gefährliche Situationen überlebt habe?“ Gipfelerfahrungen hätten heute für ihn „den Beigeschmack des Wunders, der Scheu, der Ehrfurcht, der Bescheidenheit und der Auslieferung an die Gefahr. Ein Hauch von Angst ist bleibend dabei.“
Gipfelkreuze als Versöhnungszeichen
Das Gipfelkreuz auf dem Traunstein bezeichnete Bischof Scheuer als „Symbol für Trost, Frieden und Versöhnung nach den abgründigen Schrecken des Zweiten Weltkriegs“. Hinter den Gipfelkreuzen würden sich Geschichten verbergen: Einige Gipfelkreuze erinnerten an Unglücke und Katastrophen, viele seien nach dem Krieg aufgestellt worden. Scheuer bezog sich damit auf den Ursprung des Heimkehrerkreuzes, das 1950 in Gedenken an alle Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen der beiden Weltkriege aufgestellt worden war. „Versöhnung war nach dem Krieg notwendig, Gesellschaftsgruppen mussten wieder zueinander finden. Das Land musste wieder aufgebaut werden – materiell, aber auch immateriell. Der Krieg schlug ungezählte seelische Wunden“, betonte Scheuer.
Gipfelkreuze seien aber auch eine Erinnerung an die Unverfügbarkeit. „Die Berge in ihrer Größe, in ihrer Unbezwingbarkeit haben wir nicht unter Kontrolle. Wir können uns den Berg nicht untertan machen. Ein Gipfelkreuz erinnert uns daran, dass die Natur unverfügbar und ein Geschenk ist – wir nennen es Schöpfung“, so der Bischof. Versöhnung schließe daher auch den Umgang mit der Schöpfung mit ein. „Ein Gipfelkreuz steht an einem Gipfel, an einem Ort, wo man nicht hastig weitergeht, wo man nicht nur auf Durchreise ist, wo man nicht nur schon an den nächsten Schritt denkt. Der Berggipfel ist ein Ort, an dem man verweilt, an dem man schaut, an dem man nachdenkt, an dem man staunt. Es ist ein Ort der Unterbrechung, ein Ort, wo man den eigenen Zugang zur Welt neu oder anders bedenken kann. Ein Ort, um sich mit der Schöpfung zu versöhnen.“
Gedenken an Pfarrer Christian Öhler
Bischof Scheuer erinnerte auch an den Bad Ischler Pfarrer Christian Öhler, der die Bergmesse auf dem Traunstein im vergangenen Jahr gefeiert hatte. Beim Abstieg war Öhler zusammengebrochen und verstorben. Bischof Scheuer sprach jenes Gebet, das auch Öhler im Vorjahr gesprochen hatte, im Gedenken an den verstorbenen Pfarrer und die vielen Menschen, die auf dem Traunstein verunglückt sind.
Bischof Scheuer bedankte sich bei den Bergretter:innen für ihr Engagement, für unzählige Stunden der Übungen und des Einsatzes, gerade auch in äußerst schwierigen Situationen. „Ihr habt Leben gerettet, aber auch immer wieder Erfahrungen des Todes machen müssen. Gott segne euer Leben und euer Wirken“, so der Bischof.
Mit einem musikalischen Glückwunsch überraschte der Musikverein Pettenbach nach der Bergmesse Bischof Manfred Scheuer, der am 10. August 2025 das 70. Lebensjahr vollendet hat.
Kreuz im Jahr 1950 in 4.000 Einzelteilen zum Gipfel gebracht
Das Traunstein-Gipfelkreuz aus Aluminium war im Jahr 1950 in den Traunsteinwerkstätten Swoboda gefertigt worden. Der spätere Gmundner Bürgermeister Karl Pieringer war Ideengeber. Er wollte damit nach seiner Heimkehr aus russischer Gefangenschaft im jugoslawischen Skopolie (heute Bosnien) allen gefallenen, vermissten und verstorbenen Kriegskameraden beider Weltkriege ein Denkmal setzen. Der Transport des 10 Meter hohen Kreuzes auf den Berg war eine besondere Herausforderung: Neben den 4000 Einzelteilen und der 50 Kilogramm schweren Bodenplatte mussten noch Unmengen in Flaschen abgefülltes Wasser, 750 Kilogramm Sand, 250 Kilogramm Zement und Stahlseile auf den Berg getragen werden. Schließlich konnten 520 Männer und 80 Frauen, darunter eine Abordnung der Gendarmerie von Gmunden und Ebensee, an einem einzigen Wochenende die Kreuzteile und das Baumaterial zum Traunsteingipfel schleppen.
Am 20. August 1950 wurde das Heimkehrerkreuz auf dem 1691 Meter hohen Pyramidenkogel – der höchsten Erhebung des Traunsteins – vom Gmundner Stadtpfarrer Dechant Franz Dorner vor 3000 Menschen geweiht.
Zwei Freunde aus Linz fuhren am 6. September 2025 nach Obertraun, um den Seewand-Klettersteig an der Gemeindegrenze von Hallstatt und Obertraun zu begehen. Die 21 Jahre und 23 Jahre alten Männer stiegen erst gegen 15 Uhr in den anspruchsvollen und langen Klettersteig auf das Dachsteinplateau ein. Die wenig erfahrenen Bergsportler kamen aufgrund der zunehmenden Erschöpfung nur langsam voran und erreichten erst bei Sonnenuntergang den Ausstieg. Aufgrund fehlender Stirnlampen verloren sie in der Dunkelheit, beim Rückweg vom Klettersteig Richtung Gjaidalm, die Orientierung und kamen vom Weg ab. Da die zwei Männer auch keine warme Kleidung bei sich hatten, kühlten sie zudem sehr schnell aus. Gegen 20:40 Uhr schätzten sie ihre aussichtslose Lage richtig ein und verständigten via Notruf 140 die Bergrettung.
Zehn Bergretter und ein Alpinpolizist machten sich daraufhin auf den Weg, um den Klettersteiggehern zu helfen. Kurz nach 22 Uhr trafen die ersten Bergretter bei den erschöpften und leicht unterkühlten Sportlern im Bereich des Äußeren Schönbühel ein und versorgten sie mit Jause, Kleidung und Stirnlampen. Anschließend wurden sie zuerst zu Fuß, danach mit dem Einsatzfahrzeug der Bergrettung und ab der Station Gjaid mit einer Sonderfahrt der Krippensteinseilbahn ins Tal gebracht. Gegen Mitternacht konnte der Einsatz unfallfrei beendet werden.
Aussendung der FPÖ
Mehrfach in Berichten als „enge Freundin“ bezeichnete ORF-Managerin musste vor Gericht eingestehen, dass sie die Ärztin nur zweimal getroffen hat.
„Den notwendigen Sparstift könnte der ORF sofort einmal bei der zwangssteuerfinanzierten Verbreitung von ‚Fake News‘ durch seine Mitarbeiter ansetzen“, forderte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA und verwies dazu auf den Skandal rund um eine hochrangige ORF-Mitarbeiterin, die mehrfach in der ORF-Berichterstattung als enge Freundin der verstorbenen Ärztin Dr. Kellermayr ohne Kennzeichnung ihres Arbeitsverhälntnisses auftreten konnte: „In einem Gerichtsprozess gegen einen Mann vor wenigen Wochen, dem man eine Mitschuld am Suizid der Ärztin andichten wollte und der letztlich freigesprochen wurde, flog diese üble ORF-Manipulation dann auf: Unter Wahrheitspflicht musste die hochrangige ORF-Mitarbeiterin eingestehen, dass sie mit Kellermayr gar nicht befreundet gewesen war, sondern sie überhaupt nur zweimal in ihrem Leben getroffen hat! Eine Entschuldigung und Richtigstellung seitens des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für diese aufgeflogenen ‚Fake News‘ steht bis heute aus!“
Für Hafenecker habe mit diesem „Fake-News-Skandal“ die „Manipulations- und Desinformationsmaschinerie des ORF“ ein neues, schwerst bedenkliches Ausmaß erreicht. „Offenbar findet man in der System-Propaganda-Anstalt am Küniglberg mit einseitiger Berichterstattung und Auftritten von als ‚Experten‘ getarnten Links-Polit-Aktivisten nicht mehr das Auslangen, sondern muss jetzt schon eigene Mitarbeiter verkleiden und erfundene Geschichten erzählen lassen. Mit öffentlich-rechtlicher Medienarbeit, überhaupt mit Journalismus haben derartige Methoden gar nichts mehr zu tun, sondern entstammen einem Manipulationsdrehbuch, wie es wohl auch die Zensoren und Propagandaapparatschiks im einstigen Ostblock nicht besser hätten schreiben können! Frei nach dem Motto: Wahrheit ist nicht das, was ist, sondern das, was uns gerade in den Kram passt“, so der freiheitliche Mediensprecher weiter.
An einer grundlegenden Reform des ORF samt Abschaffung der „Zwangssteuer“ führe kein Weg mehr vorbei. „Es ist eigentlich ein Wahnsinn, dass die Bürger mit dem ORF-Beitrag derartige gegen sie gerichtete Manipulationsmachwerke auch noch bezahlen müssen. Die ‚Zwangssteuer‘ muss daher weg und der öffentlich-rechtliche Rundfunk zu einem Medienunternehmen reformiert werden, das diesen Namen auch verdient – nämlich zu einem verschlankten Grundfunk, der ohne jegliche Zwangsabgaben auskommt!“, forderte NAbg. Christian Hafenecker, MA. Zudem sei es bedenklich, dass es keinerlei Aufschrei der Mainstream-Medien über das Auffliegen der „falschen Kellermayr-Freundin“ gegeben habe: „Es ist dem freien Medium ‚Report24‘, das bei diesem Gerichtsprozess vor Ort war und danach berichtete, zu verdanken, dass diese ORF-Manipulation überhaupt an die Öffentlichkeit gekommen ist! Die selbsternannten ‚Qualitätsmedien‘ haben nämlich offenbar beide Augen fest zugedrückt.“