Autor: brkng

  • „Letzte Generation“: 42 Personen angeklagt

    Aussendung „Letzte Generation“ im Wortlaut

    Nach zwei Jahren des Abwartens macht die Wiener Staatsanwaltschaft nun ernst gegen die von 2022-2024 friedlich protestierenden Menschen der Letzten Generation: Zwar ist der Vorwurf der kriminellen Vereinigung sang- & klanglos verschwunden, allerdings sollen nun 42 Bürger und Bürgerinnen wegen schwerer Sachbeschädigung belangt werden. Der erste Prozesstag wird erst im neuen Jahr erwartet.

    Paul Kessler, Anwalt und Verteidiger von 14 der Beschuldigten, sagte: “Die Anklage bestätigt das, was wir von Anfang an gesagt haben: Der Vorwurf der kriminellen Vereinigung war unhaltbar und entbehrt jeder rechtlichen Grundlage. Die Staatsanwaltschaft hat nun selbst eingesehen, dass es sich bei den Klimaprotesten – wenn überhaupt um Sachbeschädigungen  – nicht um die Aktivitäten einer kriminellen Vereinigung handelt. Diese Einsicht ist wichtig und zeigt, dass die ursprünglichen Vorwürfe maßlos überzogen waren. Gerade auch von den namhaften Politiker:innen, die Klimaproteste wiederholt in Verbindung zu Terrorismus gebracht haben”.

    “Nun erwartet uns ein Strafprozess in einer unfassbaren Größe, der in der Geschichte der zweiten Republik seinesgleichen sucht. Hat das Landesgericht Wien überhaupt einen Verhandlungssaal, auf dessen Anklagebank 42 Bürger und Bürgerinnen passen?”, fragte Sprecherin Marina Hagen-Canaval. 

  • PKW-Lenker unter Drogeneinfluss flüchtete

    Ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land entzog sich am 28. Oktober 2025 gegen 15 Uhr entlang der A1 einer Anhaltung durch eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung und flüchtete mit teilweise massiv überhöhter Geschwindigkeit durch das Ortsgebiet von Sattledt. Dabei touchierte der Lenker mit seinem Pkw zwei an einer Tankstelle abgestellte PKW und rammte in weiterer Folge die Zivilstreife, wodurch das Dienst-Kfz erheblich beschädigt wurde. Der Lenker flüchtete weiter und konnte durch intensive Fahndungsmaßnahmen in St. Pankraz von Polizeistreifen des Bezirkes Kirchdorf angehalten und festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges konnte ein Schlagring (verbotene Waffe) und zwei Messer aufgefunden werden. Zudem hatte er einen Grinder mit Cannabisanhaftungen in seinem Wagen. Aufgrund vorhandener Anzeichen einer Suchtgiftbeeinträchtigung wurde er einem Arzt vorgeführt, welcher die Fahruntauglichkeit feststellte. Der Führerschein wurde ihm vorläufig abgenommen und er wird mehrfach wegen Verwaltungsübertretungen an die BH Wels-Land angezeigt. Zudem wird der Lenker bei der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt.
    Personen wurden bei diesem Vorfall glücklicherweise nicht verletzt!

  • Vorsicht vor Fake-Shops beim Kauf von Holzpellets

    Die Landespolizeidirektion Niederösterreich warnt angesichts der beginnenden Heizsaison und der damit verbundenen steigenden Nachfrage dringend vor Betrugsmaschen beim Online-Kauf von Holzpellets und ähnlichen Heizmaterialien wie Holzbriketts und Brennholz.
    Derzeit tritt vermehrt ein spezifischer Modus Operandi auf: Kriminelle nutzen betrügerische Online-Shops, um die Vorauszahlungen ahnungsloser Käufer zu kassieren, ohne jemals Ware zu liefern.

    So schützen Sie sich vor dem Fake-Shop-Betrug:

    Cyber-Kriminelle locken mit extrem günstigen Preisen und einer professionell wirkenden Website. Bleiben Sie misstrauisch und beachten Sie folgende Präventionstipps:

    Anbieter überprüfen

    • Impressum checken: Sehen Sie sich das Impressum genau an. Fehlt es oder sind die Angaben unvollständig/unglaubwürdig, kaufen Sie keinesfalls dort ein!
    • Erfahrungsberichte suchen: Geben Sie in einer Suchmaschine den Shop-Namen zusammen mit Begriffen wie „Betrug“, „Fake“, „Erfahrung“ oder „Problem“ ein, um Warnungen und Erfahrungsberichte anderer Konsumenten zu finden.

    Preise vergleichen und Zahlungsmittel beachten

    • Realistische Preise: Extreme Preisnachlässe und Angebote, die weit unter dem marktüblichen Durchschnitt liegen, sind ein starkes Alarmzeichen für einen Fake-Shop.
    • Vorsicht bei Vorkasse: Werden am Beginn verschiedene Zahlungsmethoden angeboten, am Ende des Bestellvorgangs jedoch ausschließlich Vorkasse per Banküberweisung verlangt, brechen Sie den Kauf sofort ab. Eine Banküberweisung im Voraus bietet keinerlei Käuferschutz.

    Vorsicht bei Abwicklung außerhalb von Plattformen

    • Plattform-Sicherheit nutzen: Bei Käufen über Kleinanzeigenplattformen versuchen Betrügerinnen und Betrüger oft, die Sicherheitsvorkehrungen der Plattform zu umgehen, und weichen auf E-Mail oder WhatsApp aus. Ein Kauf sollte immer direkt über die Plattform abgewickelt werden. Weigert sich die Verkäuferin oder der Verkäufer, ist das ein klares Alarmsignal.
  • Jäger bei Treibjagd von Schrotkugeln getroffen

    Ein 67-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen wurde am 26. Oktober 2025 gegen 13:15 Uhr bei einer Treibjagd in Michaelnbach von zwei Schrotkugeln getroffen und verletzt. Die Jäger umstellten ein kleines abschüssiges Waldstück und ließen die Tiere auf das angrenzende Feld treiben. Der 62-jährige Jäger aus dem Bezirk Grieskirchen, welcher den Schuss abgeben hat, stand auf der Wiese in einer Senke und schoss auf den etwa 30 Meter über ihn vorbeilaufenden Hasen. Der 67-jährige Jäger saß dabei in einer Entfernung von etwa 120 Metern auf der Kuppe des Feldes, schräg gegenüber dem Schützen, und wartete ebenfalls auf vorbeilaufendes Niederwild. Der Schuss wurde vermutlich durch einen Stein abgefälscht und der 67-Jährige von zwei Schrotkugeln getroffen. Dieser wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung durch den Notarzt in das Klinikum Wels gebracht.

  • Bub stürzte durch Futterluke

    Ein 44-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach fütterte am Nachmittag des 25. Oktober 2025 im Stall seine Rinder. Sein siebenjähriger Sohn half ihm dabei. Gegen 16:15 Uhr stolperte der Bub und stürzte vor den Augen seines Vaters durch die Futterluke etwa drei Meter tief auf den Betonboden. Der Siebenjährige wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Linzer Krankenhaus geflogen.

  • Stelzer will Sky Shield im Mühlviertel

    OBERÖSTERREICH. Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) fordert zum Nationalfeiertag, dass ein Teil des Raketenschutzschirms Sky Shield über Oberösterreich gespannt wird.

    Laut Experten wird allerdings zur Abdeckung von ganz Österreich nur ein System mit großer Reichweite benötigt.

    Der Wunsch aus dem Linzer Landhaus wäre jedenfalls eine Raketenabwehr im Mühlviertel.

    Laut Stelzer hat Oberösterreich – gleich nach Wien – die meisten Anlagen und Einrichtungen, die zur systemkritischen Infrastruktur gehören.

    Beim Bundesheer gibt es für Interessierte 15 ANTWORTEN ZU „SKY SHIELD“

  • Illegale Personsbeförderung: Festnahme eines 30-jährigen chinesischen Lenkers.

    Eine Polizeistreife führte am 23. Oktober 2025 gegen 10 Uhr entlang der B 166 in Bad Goisern Verkehrskontrollen durch. Darunter wurde mitunter ein Fahrzeug mit tschechischen Kennzeichen kontrolliert. Aufgrund des Augenscheins einer illegalen Personsbeförderung durch den 30-jährigen chinesischen Lenker wurde der Sachverhalt genauer erhoben. Dabei stellte sich heraus, dass der 30-jährige Lenker die Fahrgäste entgeltlich zu verschiedenen Urlaubszielen in Österreich befördert hatte. Dafür konnte er allerdings keine geeignete Berechtigung vorweisen. Die Bezirkshauptmannschaft Gmunden wurde über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt und nach Rücksprache eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 1.453 Euro eingehoben. Zudem wurde der Lenker nach dem Fremdenrecht festgenommen und zur Fremdenpolizei Wels gebracht.

  • 25 Einbruchsdiebstähle geklärt: 33-jähriger Einbrecher in Haft

    Nach intensiven Ermittlungen durch den Kriminaldienst des Bezirkspolizeikommando Urfahr-Umgebung konnte am 1. August 2025 ein 33-jähriger tschechischer Staatsbürger in einem Hotel in Linz festgenommen werden. Der Mann steht im Verdacht, zwischen dem 24. Mai und 28. Juli 2025 insgesamt 25 Einbruchsdiebstähle, sowie einen Fahrraddiebstahl in mehreren oberösterreichischen Bezirken begangen zu haben. Die Tatorte verteilten sich auf die Bezirke Urfahr-Umgebung, Freistadt, Linz-Stadt und Linz-Land und umfassten Einbrüche in sieben Wohnhäuser, ein landwirtschaftliches Objekt, fünf Geschäftslokale, zwei Vereinsräume von Sportunionen, ein Tennisclubraum, eine Stockschützenhalle, vier Fahrzeuge, sowie zwei Wohnwägen, ein Wohnmobil und einen Tankautomaten. Die Ermittlungen begannen Anfang Juli 2025 als Kriminalbeamte des Bezirkspolizeikommandos Urfahr-Umgebung bei einem betroffenen Hotel Videoaufnahmen sicherstellten, die einen zunächst unbekannten Täter beim Ausspionieren der Hotelanlage zeigten. Kurz darauf kam es zu einem weiteren Einbruch in ein Wohnhaus in der Gemeinde Vorderweißenbach, bei dem mehrere Mobiltelefone gestohlen wurden. Eines der Geräte konnte später in der tschechischen Stadt Pilsen vom Geschädigten geortet werden. Ein von den Ermittlern angefertigtes Lichtbild des unbekannten Täters wurde an die Kriminalpolizei in Pilsen übermittelt. Dort erkannte man eine Ähnlichkeit zu einem polizeibekannten Straftäter, woraufhin die tschechischen Behörden ihre österreichischen Kollegen informierten. Durch die Auswertung von Tatortspuren und weiteren kriminaltechnischen Erkenntnissen konnte der Tatverdacht gegen den tschechischen Staatsbürger erhärtet werden. Die Festnahme erfolgte am 1. August 2025 durch Beamte des Bezirkspolizeikommandos Urfahr in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Linz-Ebelsberg in einem Linzer Hotel, wo er wegen Betrug (Nichtbezahlen der Konsumation) zur Anzeige gebracht wurde. Der Beschuldigte zeigte sich in der Einvernahme geständig und räumte 25 Einbrüche in Wohnhäuser, Geschäftslokale, Vereinsräume, sowie Fahrzeuge und Wohnwagen ein. Zudem gestand er auch zwei Fahrraddiebstähle in Oberösterreich und Tschechien.
    Der Mann aus Tschechien reiste für die Straftaten aus Tschechien an und hielt sich zeitweise in einem aufgebrochenen Wohnmobil in Linz auf, das ihm als Ausgangspunkt für seine Einbruchstouren diente. Das gestohlene Diebesgut wie Bargeld, Schmuck, Taschenuhrensammlung, elektronische Geräte, Werkzeuge, Kindermotorrad, Fahrräder beträgt €?26.000.-! Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass er seinen Drogenbedarf teilweise über einen 47-jährigen Straftäter aus Linz deckte. Der 47-jährige mutmaßliche Drogenlieferant konnte ebenfalls von Kriminalbeamten des Stadtpolizeikommandos Linz ausgeforscht und am 22. Oktober 2025 festgenommen werden. Beide Männer wurden in die Justizanstalt Linz eingeliefert. Aufgrund der effizienten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den tschechischen Behörden, war dies maßgeblich zur raschen Klärung der Einbruchsserie ausschlaggebend!

  • 63-jährige Wanderin schwer verletzt aufgefunden

    Zwei befreundete Wanderer im Alter von 65 und 59 Jahren stiegen am 22. Oktober 2025 gegen 15:50 Uhr vom Traunstein über den Mair Alm Steig ab. Kurz nach Beginn ihres Abstiegs fiel den beiden Bergsteigern eine volle Trinkflasche auf dem Weg auf. Nach etwa weiteren 40 Höhenmetern bergwärts entdeckten sie deutliche Blutspuren am Steig. In Sorge um eine verletzte Person suchten sie daraufhin das Gelände in Falllinie ab und fanden eine schwer verletzte, nicht ansprechbare Frau vor. Die beiden leisteten sofort Erste Hilfe und verständigten die Bergrettung Gmunden per Notruf. Daraufhin machten sich die Einsatzkräfte der Bergrettungsstelle Gmunden, ein Alpinpolizist sowie eine Polizeibeamtin auf den Weg zur Unglücksstelle. Der Notarzthubschrauber „Martin 3“ konnte den Unfallort schnell lokalisieren und flog weitere Bergretter zur Einsatzstelle. Da sich der Zustand der Frau während des Einsatzes verschlechterte, wurde sie von den Einsatzkräften reanimiert. Die schwer verletzte Frau wurde mittels Tau-Bergung zunächst ins Tal gebracht, dort stabilisiert und anschließend mit dem Notarzthubschrauber in das Landesklinikum Wels geflogen. Da keine Zeugen den Unfallhergang beobachtet hatten, ist die genaue Unfallursache weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Einsatzkräfte zudem mit weiteren Erhebungen. Letztendlich konnte die Verletzte als 63-jährige deutsche Staatsbürgerin identifiziert werden, die alleine unterwegs war.

  • Giftköder aufgefunden

    Eine 53-Jährige Hundebesitzerin aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung entdeckte am 22. Oktober 2025 gegen 17:45 Uhr beim Spaziergang mit ihrem Hund ein präpariertes Wurststück im Waldstück nahe des Sportplatzes Altenberg bei Linz. Das Wurststück war mit einer Stecknadel versehen und befand sich unmittelbar neben dem Weg. Der Hund hatte den gefährlichen Gegenstand erschnüffelt, bevor die Besitzerin diesen bemerkte und eingreifen konnte. Hundehalterinnen und Hundehalter werden gebeten, in dem betroffenen Bereich besonders aufmerksam zu sein und sich beim Fund verdächtiger Gegenstände bei der Polizeiinspektion Gallneukirchen unter 059133/4330100 zu melden.

  • Verkehrsunfall zwischen Einsatzfahrzeug der Polizei und Taxi

    Gestern Abend ereignete sich in Wien-Leopoldstadt ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Streifenkraftwagen der Polizei und einem Taxi. Die Beamten waren im Zuge einer Einsatzfahrt auf der Nordbahnstraße unterwegs, als ein Taxilenker plötzlich sein am Fahrbahnrand abgestelltes Fahr-zeug in die Mitte der Fahrbahn lenkte. Der Lenker des Funkwagens versuchte noch auszuweichen, konnte eine Kollision jedoch nicht mehr verhindern. Durch den Aufprall wurde der Streifenkraftwagen von der Fahr-bahn auf eine Grünfläche geschleudert, prallte dort gegen einen Baum und kam schwer beschädigt zum Stehen.

    Der 26-jährige Lenker des Funkwagens und sein 25-jähriger Kollege erlitten durch den Aufprall mehrere leichte Verletzungen. Sie wurden an der Unfallstelle durch die Berufsrettung Wien notfallmedizinisch erstversorgt und anschließend in ein Spital gebracht. Der Taxilenker und der sich in seinem Fahrzeug befindliche Fahrgast wurden ebenfalls leicht verletzt, konnten jedoch in häusliche Pflege entlassen werden.
    Im Zuge der Erhebungen des Verkehrsunfallkommandos der Landespolizeidirektion Wien vor Ort, stellte sich heraus, dass der 28-jährige Lenker des Taxis über keinen Taxischein verfügt.

  • Urlauberpaar mit Mietauto am Weg auf den Dachstein verirrt!

    Ein Urlauberpaar versuchte am Vormittag des 20. Oktober 2025 mit einem Mietauto auf den Hohen Dachstein zu fahren. In Gosau verließen sie die asphaltiere Straße und folgten der vorgeschlagenen Route auf Google-Maps. Trotz des bestehenden Fahrverbots fuhren sie mehrere Kilometer auf Forststraßen, bis sie bemerkten, dass ihr Vorhaben nicht durchführbar war, und kehrten daraufhin um. Bei der Rückfahrt in Richtung Gosau kam das Paar bei einem geschlossenen Forstschranken nicht mehr weiter. Es gelang ihnen zwar, einen Notruf abzusetzen, sie konnten jedoch ihren genauen Standort nicht mitteilen. Eine Polizeistreife machte sich daraufhin auf die Suche und konnte das Urlauberpaar letztendlich im Bereich Gosau Vordertal antreffen. Die Kosten für den Polizeieinsatz werden ihnen nachträglich verrechnet.

  • Nahrungsmittel tragen nur 0,3 Prozentpunkte zur Teuerung bei

    Laut Statistik Austria stiegen die Preise im September 2025 im Jahresvergleich um durchschnittlich 4,0 %. Gegenüber dem Vormonat August 2025 sank das Preisniveau leicht um 0,2 %. Nahrungsmittel bleiben mit 0,3 % insgesamt unter der allgemeinen Inflation – und das trotz gestiegener Preise für weltweit gehandelte Rohwaren wie Kaffee oder Kakao.

    Nahrungsmittel haben mit 0,3 Prozentpunkten geringen Einfluss auf Inflation
    Die Entwicklung zeigt: Nahrungsmittel tragen nur mit 0,3 Prozentpunkten zur Gesamtinflation bei. Die Hauptverantwortung für die anhaltend hohe Teuerung liegt weiterhin bei den Dienstleistungen und der Energie. Besonders Strom bleibt ein wesentlicher Preistreiber: Mit einem Anstieg von 35,9 % gegenüber dem Vorjahr lag die Strompreisentwicklung nahezu auf dem Niveau des Vormonats (37,2 %) und leistete damit weiterhin einen erheblichen Beitrag zur Inflationsrate. Auch sind Gebühren deutlich angehoben worden (u.a. Führerschein +48,8 %, Reisepass +47,6 %).

  • Alkolenker (1,3 Promille) fuhr gegen Anpralldämpfer

    Ein 57-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land fuhr mit seinem PKW in der Nacht auf den 20. Oktober 2025 auf der A25 in Richtung Wels. Gegen 00:30 Uhr wollte er eine kurze Pause machen und nahm die Zufahrt zum Parkplatz Pucking. Beim Zufahren auf den Parkplatz prallte der 57-Jährige mit seinem PKW gegen dem dortigen Anpralldämpfer. Der Unfalllenker war nicht angegurtet und wurde bei dem Aufprall verletzt. Zudem ergab ein Alkotest einen Wert von 1,3 Promille. Der 57-Jährige wurde mit der Rettung ins Krankenhaus verbracht.

  • Über Bach gesprungen – Mopedfahrer flüchtete vor der Polizei!

    Die Nachfahrt eines Mopedlenkers musste eine Polizeistreife zunächst abbrechen – der Lenker war über einen Bach gesprungen. Entkommen konnte er deshalb aber nicht.

    Bei Verkehrskontrollen in Geretsberg wurden die Polizisten auf ein Moped aufmerksam, welches ohne Kennzeichen von der L504 in die Gemeindestraße Henkham einbog. Als die Beamten die Verfolgung aufnahmen, beschleunigte der Lenker stark und versuchte, sich der Anhaltung zu entziehen. Nach einer rund zwei Kilometer langen Nachfahrt, bei der der Lenker mehrere Verkehrsübertretung beging, bog er in einen Feldweg ein. Auf einer Kuhweide musste die Streife ihre Nachfahrt beenden, weil der Mopedlenker über einen Bach gesprungen war. Nachdem die Beamten aber die Fluchtrichtung beobachten konnten, gelang es ihnen den Wohnort des Flüchtigen herauszufinden.

    Es handelte sich um eine 15-Jährigen aus dem Bezirk Braunau. Die anschließende Kontrolle an seinem Wohnort ergab, dass er nicht im Besitz einer Lenkberechtigung war. Außerdem war das Moped nicht zum Verkehr zugelassen und wies einige teilweise gravierende Mängel auf. Aufgrund seiner Fahrweise und der illegalen Umbauten wird der 15-Jährige bei der Bezirkshauptmannschaft Braunau angezeigt.

  • Rund neun Kilogramm Kokain in Ferienwohnung entdeckt – Festnahme

    Eine 45-jährige Frau entdeckte am Donnerstagmittag im Zuge der Reinigung einer Ferienwohnung in der Engerthstraße (Bezirk Brigittenau) rund neun Kilogramm Kokain, das in einem Sofa versteckt war, und verständigte umgehend die Polizei.
    Polizisten der Polizeiinspektion Leopoldsgasse trafen vor Ort auf den Mieter der Ferienwohnung, einen 34-jährigen serbischen Staatsangehörigen. Dieser gab an, er warte darauf, wieder Zutritt zur Wohnung zu erhalten, da diese von der Reinigungskraft versperrt worden sei.
    Gemeinsam mit dem Mann betraten die Polizisten die Wohnung, stellten das Suchtmittel sicher und nahmen den 34-Jährigen fest. Der Tatverdächtige machte zum Besitz des Kokains keine Angaben.
    Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt eingeliefert. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum/Ost, hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

  • Drei Polizisten im Zuge einer Festnahme verletzt

    Am späten Freitagabend wurde ein Rettungsdienst wegen eines augenscheinlich stark alkoholisierten Mannes zu den U-Bahnbögen im 8. Bezirk gerufen. Da sich der Mann gegenüber den Sanitätern aggressiv verhielt, wurde die Polizei hinzugezogen.
    Polizisten der Polizeiinspektion Hernalser Gürtel versuchten, den Mann zu beruhigen. Dieser zeigte sich jedoch zunehmend aggressiver und warf im Zuge der Amtshandlung eine Glasflasche mit Wucht in eine angrenzende Grünfläche. Aufgrund seines gefährlichen Verhaltens wurde der Mann angehalten, um seine Identität festzustellen.
    Plötzlich attackierte der 28-jährige österreichische Staatsbürger die Beamten mit einem Ellbogenschlag. Unter massivem Widerstand nahmen die Beamten den Mann festgenommen. Drei Polizisten wurden dabei leicht verletzt.

  • Alkolenker mit 1,94 Promille von Stopp-Tafel gestoppt. Er krachte dagegen.

    Weil eine Stopp-Tafel nicht zur Seite weichen wollte, wurde sie am 18. Oktober 2025 gegen 1:30 Uhr ihrem Namen buchstäblich gerecht.
    Ein 29-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung war mit seinem PKW im Ortsgebiet von Katsdorf unterwegs. Bei der Kreuzung der Katsdorfer Straße mit dem Breitwiesweg krachte er gegen das dortige Vorschriftszeichen „Halt“ (umgangssprachlich Stopp-Tafel), welches dadurch stark beschädigt wurde. Die herbeigerufene Polizeistreife fand den Verursacher wenig später. Er befand sich auf dem Parkplatz nebenan offensichtlich stark alkoholisiert in seinem Auto. Zeugen des Unfalls hatten ihn immer wieder daran gehindert davonzufahren. Der Alkotest ergab 1,94 Promille. Er wird angezeigt.

  • 15-Jähriger E-Scooter Fahrer rammte Fußgänger (73). Der Mann kam mit Kopfverletzungen in das Klinikum Wels.

    Ein 15-Jähriger aus Wels lenkte am 17. Oktober 2025 um 11:35 Uhr laut einer Zeugin mit erhöhter Geschwindigkeit einen E-Scooter in Wels auf dem nördlichen Geh- und Radweg auf der Hans-Sachs-Straße in Fahrtrichtung Osten. Auf Höhe Haus Nr. 137 kollidierte dieser mit einem 73-jährigen kroatischen Staatsangehörigen aus Wels, der auf dem Geh- und Radweg zu Fuß unterwegs war. Dieser wurde durch die Wucht angehoben und schlug mit dem Hinterkopf auf den Asphalt auf. Der 73-Jährige wurde aufgrund der Kopfverletzungen mit der Rettung ins Klinikum Wels eingeliefert. Der Bursch kam durch die Kollision nicht zu Sturz. Bei einem anschließenden Rollertest des E-Scooters wurde ein relevanter Messwert von 53 km/h festgestellt. Mehrere Verkehrsanzeigen werden erstattet.

  • Josef Grünwidl: Vom Pfarrer zum Erzbischof

    Neuer Erzbischof von Wien hat jahrzehntelange Erfahrung in der Pfarrseelsorge – 62-Jähriger war schon seit Emeritierung von Kardinal Schönborn mit Leitung der Erzdiözese Wien betra

    Vatikanstadt/Wien (OTS)
    Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien. Papst Leo XIV. ernannte den bisherigen Apostolischen Administrator der Erzdiözese Wien am Freitag zum Nachfolger von Kardinal Christoph Schönborn (80). Die Entscheidung wurde mittags im vatikanischen Pressebulletin veröffentlicht. Der 62-jährige Grünwidl leitete die Wiener Erzdiözese seit 22. Jänner 2025 bereits interimistisch, nachdem Papst Franziskus (2013-2025) das altersbedingte Rücktrittsgesuch Schönborns genau an dessen 80. Geburtstag angenommen hatte. Zur Ernennung des neuen Erzbischofs läutete die Pummerin des Wiener Stephansdoms.

    Grünwidl wurde am 31. Jänner 1963 im niederösterreichischen Hollabrunn geboren und wuchs in Wullersdorf auf. Nach der Matura trat er ins Wiener Priesterseminar ein und studierte Theologie an der Universität Wien sowie Konzertfach Orgel an der Musikuniversität Wien. Nach der Priesterweihe 1988 war Grünwidl Kaplan bzw. Kurat in Pfarrgemeinden in Wien-Leopoldstadt und Wiener Neustadt sowie ab 1993 Diözesanjugendseelsorger der Erzdiözese Wien. Von 1995 bis 1998 arbeitete er als erster Sekretär des damals neu ernannten Wiener Erzbischofs Christoph Schönborn.

    Danach wechselte Grünwidl wieder in die Pfarrseelsorge. Von 1998 bis 2014 war er Pfarrer in Kirchberg am Wechsel, Feistritz, St. Corona und Trattenbach im südlichen Niederösterreich, anschließend bis 2023 Pfarrmoderator in Perchtoldsdorf bei Wien. Über mehrere Jahre hinweg wirkte er parallel auch als Dechant. Von 2016 bis 2023 war er zudem geschäftsführender Vorsitzender des Wiener Priesterrats.

    Anfang 2023 ernannte Kardinal Schönborn Josef Grünwidl zum Bischofsvikar für das Vikariat Süd der Erzdiözese Wien. Das Vikariat ist eine der drei territorialen Verwaltungseinheiten der Erzdiözese, in der mehr als eine Million Katholiken leben und die neben der Stadt Wien auch das östliche Niederösterreich umfasst.

    Mit der Bestellung zum Apostolischen Administrator kam Grünwidl zu Jahresbeginn 2025 bereits übergangsmäßig an die Diözesanspitze. In dieser Rolle profilierte er sich als seelsorgeorientierter und kommunikativer Leiter. Er befürwortet eine freie Diskussion zu Themen wie Zölibat, Frauenämter oder Synodalität, äußerte sich dabei jedoch zurückhaltend. Als Administrator nahm er mehrere Frauen ins diözesane Leitungsteam auf.

    Grünwidl ist in der kirchlichen Basis verankert, pastoral erfahren und ein dialogbereiter Zuhörer. Er selbst versteht seine Aufgabe vor allem spirituell. Kirche brauche weniger Strukturdebatten, sondern mehr geistliche Tiefe, erklärte er mehrfach. In seiner ersten Stellungnahme zur Ernennung betonte er, Gott wolle ihn „nicht perfekt, sondern verfügbar“.

  • Nachfahrt mit bis zu 200 km/h: Führerscheinloser Raser aus Verkehr gezogen!

    Am 17. Oktober 2025 gegen 1:45 Uhr führte eine Polizeistreife Lasermessungen auf der B3, Gemeindegebiet Langenstein, durch. Gegen 1:59 Uhr konnte ein PKW-Lenker mit 157 km/h gemessen werden. Trotz einer sofortigen Nachfahrt mit bis zu 200 km/h konnte auf den angeführte PKW nicht aufgeschlossen werden. Im Gemeindegebiet von Steyregg holten die Polizisten schließlich den PKW ein und hielten den PKW-Lenker bei der dortigen Tankstelle an. Als Lenker konnte ein 18-jährige Linzer, der nicht im Besitz eines Führerscheines war, festgestellt werden. Am Beifahrersitz befand sich der 27-jährige Fahrzeug- und Zulassungsbesitzer, ebenfalls aus Linz. Der 18-Jährige gab an, er habe Panik bekommen, als er die Polizeistreife sah und gab Gas, da er nicht glaubte, dass ihn die Streife einholen werde. Beide werden wegen mehrerer festgestellter Verwaltungsübertretungen angezeigt.

  • Doppeljackpot mit 2,3 Mio. Euro bei Bonus-Ziehung am Freitag

    Die Lotto Gewinnermittlung ergab auch am vergangenen Mittwoch keinen Sechser, wodurch es bei der nächsten Ziehung, übrigens eine Bonus-Ziehung am Freitag, um einen Doppeljackpot mit rund 2,3 Millionen Euro geht. Und da es sich eben um eine Bonus-Ziehung handelt, gibt es auch wieder 30.000 Euro extra zu gewinnen, die unter allen mitspielenden Lotto Tipps ausgespielt werden.

    Beim Fünfer mit Zusatzzahl gab es einen Sologewinn, der in Vorarlberg erzielt wurde. Gleich im ersten von zwölf Tipps auf einem Normalschein befand sich jene Kombination, die letztlich mehr als 100.000 Euro wert war.

  • OÖ: Landessicherheitsrat tagte nach Polizeieinsatz in Vorchdorf

    „Die Sicherheit der Bevölkerung steht für uns an oberster Stelle. Die Polizei hat in dieser Situation rasch, entschlossen und besonnen reagiert – genau so, wie es die Menschen in Oberösterreich erwarten dürfen“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer. Er hatte nach dem Polizeieinsatz in Vorchdorf am 11. Oktober den Landessicherheitsrat kurzfristig einberufen, um den Einsatzverlauf sowie die weiteren Schritte umfassend zu analysieren.

    Im Rahmen der Sitzung wurden alle relevanten Fakten auf den Tisch gelegt. Der Landessicherheitsrat befasste sich eingehend mit dem Einsatzablauf und den beteiligten Organisationen. Dabei zeigte sich, dass das Zusammenwirken zwischen Polizei, Bezirkshauptmannschaft und Spezialeinheiten reibungslos funktioniert hat. „Wir haben im Landessicherheitsrat klar festgehalten: Jeder Fall wird sorgfältig geprüft und vollständig aufgeklärt. Wo Handlungsbedarf besteht, wird rasch und effizient gehandelt – wenn jedoch kein Gesetzesverstoß vorliegt, gibt es keine rechtliche Handhabe. Das ist ein Grundprinzip des Rechtsstaates, das wir respektieren und einhalten“, so Stelzer weiter.

    Die Sicherheit der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ist auch der guten Zusammenarbeit aller Sicherheitsbehörden und Einsatzorganisationen zu verdanken. „Unser Sicherheitssystem funktioniert, weil alle Beteiligten professionell und verantwortungsbewusst handeln, wenn es darauf ankommt. Das werden wir auch weiterhin sicherstellen“, betont LH Stelzer.

  • Hunde griff Frau an: Drei verletzte Personen

    Am 12. Oktober 2025 kam es im Gemeindegebiet von Feldkirchen bei Mattighofen zu einem Vorfall zwischen zwei Hunden, bei dem drei Personen verletzt wurden. Gegen 15:40 Uhr attackierte ein nicht angeleinter Hund eines 61-Jährigen aus dem Bezirk Braunau einen anderen Hund, der sich gemeinsam mit seiner 45-jährigen Besitzerin vor einem Lokal befand. Der Hund des 61-Jährigen war zuvor aus einer Garage auf die Straße gelaufen und griff den Hund der 45-jährigen Frau an. Die Angehörigen der Frau, die im Nahbereich waren, bemerkten den Vorfall und eilten der Frau, die sich mitten im Hundeangriff befand, zur Hilfe. Nach einem kurzen Kampf konnte die zwei Männer schließlich die Attacke des Hundes beenden. Die 45-Jährige sowie die beiden Helfer erlitten dabei Verletzungen unbestimmten Grades. Weitere Ermittlungen folgen.

  • Alkolenkerin verunfallte am Mondsee-Ufer

    Eine 27-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck war in der Nacht auf den 13. Oktober 2025 mit ihrem PKW auf der B151 Atterseestraße in Richtung Loibichl unterwegs. Dabei kam sie im Bereich einer langgezogenen Linkskurve von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Leitpflock und einer Strauchhecke. Letztendlich kam sie mit ihrem PKW im Uferbereich des Mondsees zum Stehen und befreite sich selbst aus dem schwer beschädigten Fahrzeug. Die Lenkerin konnte nach dem Unfall ihr Mobiltelefon nicht mehr auffinden und verließ die Unfallörtlichkeit zu Fuß. Die Lenkerin kam gegen 6:30 Uhr morgens mit ihrem Bruder zurück zur Unfallstelle und verständigte die Polizei. Ein Alkotest ergab einen Wert von 0,8 Promille. Die 27-Jährige wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.