Autor: brkng

  • Verpuffung beim Schnapsbrennen: 73-Jähriger erlitt großflächige Brandverletzungen

    Am Samstagnachmittag, 28. März 2026 kam es beim Schnapsbrennen im Keller eines Wohnhauses zu einer Verpuffung. Ein 73-Jähriger wurde dabei schwer verletzt.

    Gegen 14:15 Uhr war ein 73-Jähriger im Keller seines Wohnhauses mit der Destillation des Feinbrandes beschäftigt, als es vermutlich auf Grund eines Siedeverzugs zum Überkochen des Kesselinhalts und in weiterer Folge zu einer schlagartigen Verpuffung kam. Ein lokaler Brand entstand, der vom 73-Jährigen größtenteils selbst gelöscht werden konnte. Der Mann konnte den Kellerraum durch einen ebenerdigen Ausgang ins Freie verlassen. Durch den Brand erlitt der 73-Jährige großflächige Brandverletzungen und wurde nach der Erstbehandlung durch die anwesenden Rettungskräfte vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 ins LKH Graz geflogen. Ein Fremdverschulden konnte nicht ermittelt werden.

  • Fußgängerin beim Spazieren mit dem Hund angefahren

    Zu einem Zusammenstoß zwischen einer Fußgängerin und einer Autofahrerin kam es am 27. März 2026 gegen 20:30 Uhr im Gemeindegebiet von Ansfelden. Eine 47-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land lenkte dabei ihr Auto auf der Ansfeldner Straße Richtung Zentrum Ansfelden. Bei der Kreuzung mit der Haider Straße bog sie links ab. Zum selben Zeitpunkt ging eine 60-Jährige mit ihrem Hund auf dem parallellaufenden Geh- und Radweg und wollte die anschließende Geh- und Radfahrüberfahrt passieren. Es kam zur Kollision, wodurch die Fußgängerin zu Boden geschleudert wurde. Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde ins Kepler Uniklinikum eingeliefert.

  • Suchtmittel, verbotene Waffen und Rohrbombe bei Hausdurchsuchung sichergestellt

    Beamte der Polizeiinspektion Weyer sowie des Landeskriminalamtes Oberösterreich führten am Vormittag des 24. März 2026 eine von der Staatsanwaltschaft Steyr angeordnete Hausdurchsuchung einer Wohnung im Bezirk Steyr-Land durch. Es konnten unterschiedliche Mengen an Suchtmittel, darunter Amphetamine, Cannabis und MDMA-Tabletten, aufgefunden werden. Ebenso wurden in der Wohnung des 27-Jährigen mehrere verbotene Waffen sichergestellt. Überdies konnten eine beträchtliche Menge Sprengpulver und eine funktionstüchtige Rohrbombe aufgefunden werden, was den Einsatz des Entschärfungsdienstes notwendig machte.

  • Mann von Stier attackiert und tödlich verletzt

    Ein 64-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach war in den Morgenstunden des 27. März 2026 im Betrieb des Sohnes mit Stallarbeiten beschäftigt. Dabei wurde der Altbauer von einem Stier attackiert. Die Verletzungen waren so schwer, dass der Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. Die Angehörigenverständigung wurde im Beisein des Kriseninterventionsteams durchgeführt.

  • Ostergeschenke auf zwei Rädern – was Eltern und Kinder beachten müssen

    So manchem Kind wird der Osterhase heuer wieder ein trendiges Transportmittel bringen. Ob Tretroller oder E-Scooter, ob Laufrad oder Fahrrad – und manchmal auch ein Skateboard: Spielwaren und Trendsportgeräte stehen als Ostergeschenke jedes Jahr hoch im Kurs. Damit die Kinder mit ihren neuen Gefährten bereits ab der ersten Ausfahrt sicher und unfallfrei unterwegs sind, gilt es im Straßenverkehr ein paar wichtige Regeln zu beachten. „In der Beratung unserer Mitglieder stellen wir immer wieder fest, dass es gerade bei Kinderfahrrädern, Scootern und Co. viele Unsicherheiten gibt, wenn es um die Nutzung im öffentlichen Raum geht. Teilweise kursieren unter Eltern auch gefährlich falsche Annahmen“, weiß Nikolaus Authried aus der ÖAMTC-Rechtsberatung.

    Damit das Radeln und Rollern mit den Ostergeschenken auch ein konfliktfreies Vergnügen wird, hat der Jurist des Mobilitätsclubs die wichtigsten Regeln, Tipps und Neuerungen zusammengefasst.

    Zwtl.: Regeln fürs Radfahren unter 12 Jahren; Spezialfall “Kinderfahrräder”

    Kinder unter 12 Jahren müssen beim Radeln im öffentlichen Raum begleitet werden. Einzige Ausnahme: „Wenn Kinder die Radfahrprüfung absolviert haben und daher über einen Radfahrausweis verfügen, dürfen sie sich auch schon vor Vollendung des 12. Lebensjahres allein im Straßenverkehr bewegen. In jedem Fall gilt für alle Kinder bis 12 Jahre eine Helmpflicht“, hält Authried fest. Achtung: „Wenn es sich bei dem Zweirad um ein E-Bike handelt, muss nun bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres verpflichtend ein Helm getragen werden. Das geht aus der StVO-Novelle hervor, die ab 1. Mai in Kraft tritt“, ergänzt der ÖAMTC-Jurist.

    Auch das Nebeneinanderfahren im Straßenverkehr ist extra geregelt: „Kinder unter 12 Jahren und deren Begleitpersonen dürfen grundsätzlich nebeneinander fahren – außer auf Schienenstraßen“, informiert der Rechtsberater. Wichtig beim Nebeneinanderfahren ist, dass dazu nur der äußerst rechte Fahrstreifen genutzt werden darf, das Rechtsfahrgebot zu beachten ist und öffentliche Verkehrsmittel nicht behindert werden dürfen.

    Spezialfall „Kinderfahrräder“ – erkennbar am äußeren Felgendurchmesser (bis 30 cm): Diese dürfen ausnahmsweise auch in Fußgängerzonen, Wohn- und Spielstraßen sowie auf Gehsteigen und -wegen benützt werden. Der Grund liegt in ihrer Klassifikation als „Spielzeug“.

    Zwtl.: Auf Gehsteig und Co. sind E-Scooter tabu – auch zu zweit fahren ist strafbar

    „Mit dem E-Scooter darf man nur dort fahren, wo auch das Radfahren generell erlaubt ist“, so Authried. Das bedeutet: auf der Fahrbahn bzw. auf Radwegen und Radfahrstreifen. Sind Radfahranlagen vorhanden, muss man diese in der Regel benützen – auch mit dem Elektro-Scooter. Ist die Benutzungspflicht ausnahmsweise aufgehoben, erkennt man das an einem eckigen blauen Verkehrszeichen. „Auf Gehsteigen und Gehwegen ist das Fahren mit dem E-Scooter grundsätzlich verboten“, betont der ÖAMTC-Rechtsberater und gibt weiters zu bedenken: “Auch für E-Scooter hält die StVO-Novelle ab Mai neue Regeln bereit: Dann gilt für Nutzer:innen bis 16 Jahre eine Helmpflicht. Außerdem müssen E-Scooter künftig mit einer Klingel oder Hupe ausgerüstet sein und über Fahrtrichtungsanzeiger verfügen.”

    Und: Egal ob Kind, Jugendliche:r oder Erwachsene:r – auf einem E-Scooter darf sich immer nur eine Person befinden – zu zweit oder gar zu dritt zu fahren, ist nicht erlaubt. „Wer dagegen verstößt, muss mit einer Geldstrafe rechnen“, so der Jurist des Mobilitätsclubs.

    Zwtl.: Tretroller und Skateboards: Eltern trifft Obsorgepflicht, Nutzung gleich wie bei Kinderfahrrädern

    Für Scooter ohne elektrischen Antrieb, sogenannte Tretroller, und Skateboards gelten andere Vorschriften: Man darf mit ihnen ausschließlich dort fahren, wo Fußverkehr erlaubt ist – also etwa auf Gehsteigen und Gehwegen. „Selbstverständlich muss dabei immer Rücksicht auf Fußgänger:innen genommen werden, man darf sie keinesfalls gefährden“, so Authried. Auf der Fahrbahn haben Tretroller und Skateboards jedenfalls nichts verloren: „Besonders in ländlichen Gebieten und in Gemeinden mit wenig Verkehr kommt es häufig vor, dass Kinder im Beisein ihrer Eltern damit auf der Fahrbahn unterwegs sind“, warnt der ÖAMTC-Jurist und appelliert an Erziehungsberechtigte, Kinder mit Tretrollern, Laufrädern oder Skateboards keinesfalls auf die Fahrbahn zu lassen – davon ausgenommen sind Wohn- und Spielstraßen.

    Auch wenn ein Kind ab acht Jahren bereits „alt genug“ ist, um allein mit Tretroller und Skateboard zu fahren, haben Eltern weiterhin die Pflicht zur Obsorge: „Daher ist es besonders wichtig, das eigene Kind über Regeln und Gefahren aufzuklären“, so Authried abschließend.

    Die ÖAMTC-Rechtsberatung steht Mitgliedern kostenlos mit Rat und Hilfe zur Seite. In Notfällen sind die Jurist:innen des Mobilitätsclubs auch in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen erreichbar. Alle Infos und Kontaktmöglichkeiten unter www.oeamtc.at/rechtsberatung. Eine Rechtsschutzversicherung erleichtert im Streitfall die Rechtsdurchsetzung.

  • Japaner verursachte als „Gaffer“ Unfall

    Ein 36-jähriger japanischer Staatsbürger aus Linz lenkte seinen PKW am 25. März 2026 gegen 15:20 Uhr auf der A7 Mühlkreisautobahn Richtung Norden. Bei StrKm 3,4 ließ sich der Mann von einem auf der Richtungsfahrbahn Süden ereigneten Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ablenken und fuhr gegen das Heck eines vor ihm verkehrsbedingt zum Stillstand gekommenen PKW einer 22-jährigen bosnischen Staatsbürgerin aus dem Bezirk Linz-Land. Die Frau wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung in das Kepler Uniklinikum gebracht. Während der Unfallaufnahme entstand ein erheblicher Rückstau, der bis zur A1 Westautobahn zurückreichte.

  • Mehrere Festnahmen aufgrund von Suchtmittel

    Über Behördenauftrag wurde am 23. März 2026 gegen 7:30 Uhr eine Anordnung zum Betreten und Durchsuchen eines Mehrparteienhauses im Linzer Stadtteil Neue Heimat zur Überprüfung des rechtmäßigen Aufenthaltes nach dem Fremdengesetz angeordnet. Bei der Durchsuchung konnten in insgesamt drei Wohnungen mehrere verdächtige nigerianische Staatsangehörige festgestellt werden, die kontrolliert wurden. Dabei wurden insgesamt fünf Personen nach dem Fremdenpolizeigesetz festgenommen, darunter ein 26-Jähriger, ein 27-Jähriger und ein 31-Jähriger. Drei der fünf Festgenommenen erhielten nach der Erstbefragung eine Ausreiseverpflichtung. Zwei wurden in die Sicherungsmaßnahme genommen, zudem wurde eine Sicherheitsleistung von 820 Euro eingehoben. Darüber hinaus konnte bei der Durchsuchung ein 34-jähriger Nigerianer festgestellt werden, der aufgrund einer bestehenden Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Linz nach dem Suchtmittelgesetz festzunehmen war. Ein 39-Jähriger nigerianischer Staatsbürger, der auf frischer Tat betreten werden konnte, wurde nach dem Suchtmittelgesetz festgenommen. Bei der Dursuchung und Kontrolle kam es zur Sicherstellung von über einem halben Kilogramm Kokain und über zwei Kilogramm Cannabiskraut. Außerdem konnte Bargeld in einem niedrigen vierstelligen Bereich sichergestellt werden. Die Ermittlungen laufen.

  • Warnung vor Schockanrufen durch falsche Polizisten

    Das Landeskriminalamt Oberösterreich warnt erneut vor Schockanrufen

    Kriminelle Anrufer setzen dabei auf die emotionale Ausnahmesituation, in die sie die Angerufenen mit ihren Lügengeschichten versetzen.

    Seit 14 Tagen versuchen professionelle Telefonbetrüger dies nun auch in Oberösterreich mit dieser Betrugsmasche.

    Die Anrufer geben sich am Telefon als Polizisten, Staatsanwälte oder Richter aus und versuchen den Opfern einzureden, dass Tochter/Sohn oder ein nahes Familienmitglied einen Verkehrsunfall verursacht habe. Nur durch Bezahlung einer Kaution könne die Festnahme verhindert werden, wobei im Hintergrund häufig durch die Täter eine weinende bzw. schluchzende Stimme eingespielt wird.
    In Oberösterreich kam es am Nachmittag des 24. März 2026 zu einer derartigen Übergabe, wobei eine 70-jährige Pensionisten Goldwerte an die Betrüger übergab.

    Tipps:
    » Weder die Polizei noch Staatsanwaltschaft verlangt am Telefon Geld
    » In Österreich gibt es keine derartigen Kautionen
    » Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
    » Sensibilisieren Sie ihre Familienmitglieder
    » Geben Sie den Tätern keine Chance – beenden sie sofort das Gespräch
    » Verständigen Sie über den Notruf – 133 – die Polizei

  • 9-Jähriger vom Hund gebissen

    Am 22. März 2026 kam es im Gemeindegebiet von Hirschbach im Mühlkreis zu einem Hundebiss, wo ein 9-jähriges Kind verletzt wurde. Das Kind aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung wurde gegen 15:20 Uhr von einem Hund gebissen und unbestimmten Grades verletzt. Die 30-jährige Hundebesitzerin aus dem Bezirk Freistadt wird wegen Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.

  • 153 km/h im 70er – Vorläufige Beschlagnahme von PKW

    Am 23. März 2026 gegen 0:15 Uhr führte die Polizei Hörsching auf der B1 in Fahrtrichtung Linz Lasermessungen durch. Dabei konnte ein 20-jähriger PKW-Lenker aus dem Bezirk Linz-Land bei erlaubten 70 km/h mit 153 km/h gemessen werden. Der Lenker wurde angehalten, der Führerschein vorläufig abgenommen, die Weiterfahrt untersagt und sein Fahrzeug vorläufig beschlagnahmt. Er wird angezeigt.

  • Kolbegasse: Jugendliche mit Messer bedroht

    Zwei 14-Jährige warteten in der Kolbegasse im Bereich einer Bushaltestelle, als sich drei vorerst unbekannte junge Männer näherten. Plötzlich setzten die drei Männer Sturmhauben auf, und einer der Tatverdächtigen zückte ein Messer.

    Die beiden Jugendlichen ergriffen daraufhin die Flucht. Nach einer längeren Verfolgungsjagd gelang es den Jugendlichen zu entkommen und die Polizei zu verständigen.
    Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Beamten zwei der drei Tatverdächtigen anhalten. Bei einer Personendurchsuchung wurden das Messer sowie die Sturmhauben sichergestellt.

    Die beiden Tatverdächtigen, ein 19- Jähriger (StA.: Österreich), und ein 20-Jähriger (StA.: Österreich), wurden festgenommen. Die Ermittlungen zum dritten, bislang unbekannten Tatverdächtigen dauern an.

  • Schwerverkehr: 33 Kennzeichen in 2 Tagen auf der A8 wegen schwerer technischer Mängel abgenommen!

    Die Landesverkehrsabteilung Oberösterreich führte am 19. und 20. März 2026 am Kontrollplatz Kematen auf der A8 Innkreisautobahn Schwerverkehrskontrollen durch. Die technische Überprüfung der selektierten Fahrzeuge erfolgte anschließend durch Sachverständige des Amtes der oberösterreichischen Landesregierung. Von den insgesamt 103 kontrollierten Fahrzeugen mussten 84 einer gründlichen technischen Kontrolle unterzogen werden. An all diesen Fahrzeugen wurden zumindest schwere technische Mängel festgestellt, davon an 33 Fahrzeugen so schwere technische Mängel, dass wegen Gefahr im Verzug die Kennzeichen an Ort und Stelle abgenommen werden mussten. Insgesamt erstatteten die Beamten 331 Anzeigen wegen technischer Mängel. Bei den Überprüfungen der Lenk- und Ruhezeiten ergaben sich weitere 103 Anzeigen nach den Sozialvorschriften. Drei Lenker wurden wegen Fälschung von Beweismittel bzw. Urkundenfälschung bei der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt. Zur Sicherung der Strafverfahren für die festgestellten Übertretungen wurden Sicherheitsleistungen in der Höhe von insgesamt 67.000,- € eingehoben und an die Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen überwiesen. Für geringfügige Übertretungen wurden Organstrafverfügungen ausgestellt.

  • Suchtgiftszene in der Kremplstraße: 85 Beschuldigte bislang festgenommen – zehn weitere Festnahmeanordnungen vorliegend!

    Monatelanger Schwerpunkt führt zu massivem Schlag gegen die Suchtgiftszene in Linz

    Aufgrund einer deutlich wahrnehmbaren Häufung von Suchtgifthandel sowie begleitender Eigentums- und Gewaltkriminalität im Bereich der Kremplstraße in Linz wurde durch das zuständige Kriminalreferat im September 2025 ein umfassender, strategisch geplanter Schwerpunkt ins Leben gerufen. Ziel war es, die dort gewachsenen Strukturen nachhaltig zu zerschlagen und die Sicherheit im betroffenen Stadtgebiet spürbar zu erhöhen.

    Über mehrere Monate hinweg führten die Ermittlerinnen und Ermittler intensive kriminalpolizeiliche Maßnahmen durch. Dabei kamen sowohl offene als auch verdeckte Ermittlungsmethoden zum Einsatz. Die Vorgehensweise zeichnete sich durch hohe Professionalität, Ausdauer, akribische Analysearbeit und eine konsequente operative Umsetzung aus.
    Die Ermittlungen ergaben, dass über die im Fokus stehenden Vertriebsstrukturen hinweg ein umfangreicher Suchtgifthandel betrieben wurde, durch den mutmaßlich Erlöse im siebenstelligen Eurobereich erzielt wurden.

    Die Bilanz dieses groß angelegten Schwerpunkts ist äußerst beachtlich:

    85 Beschuldigte wurden bislang festgenommen, gegen zehn weitere bestehen Festnahmeanordnungen der Staatsanwaltschaft Linz.

    Neben den Suchtmitteldelikten konnten die Ermittler zahlreiche weitere strafbare Handlungen zur Anzeige bringen: acht Fälle von Geldwäscherei, zwei Raubdelikte, ein Widerstand gegen die Staatsgewalt, drei gefährliche Drohungen, eine Körperverletzung, acht Einbruchsdiebstähle und drei Urkundenunterdrückungen

    Die Dimension des aufgedeckten Suchtgifthandels wird zudem durch die bisher vollzogenen Sicherstellungen bestätigt: rund 3,4 Kilogramm Cannabiskraut, 400 Gramm Kokain sowie 200 Gramm Heroin.

    Zusätzlich wurden Vermögenswerte und Tatmittel Umfang sichergestellt, darunter rund 65.000 Euro Bargeld, 49 Mobiltelefone, mehrere Laptops und Tablets, ein PKW, Identitätsdokumente und Wertgegenstände. Weiters konnte umfangreiches Diebesgut, darunter Fahrräder, E-Scooter, Notebooks sowie diverse Handelswaren, aufgefunden und sichergestellt werden.

    Die gesetzten Maßnahmen führten zu einer deutlichen Schwächung der lokalen Suchtgiftszene und zu einer nachhaltigen Störung bestehender Vertriebsstrukturen. Insbesondere die konsequente Vermögensabschöpfung stellt sicher, dass kriminell erlangte Gewinne entzogen werden und somit die wirtschaftliche Grundlage für weitere Straftaten reduziert wird.

    Mit dieser Schwerpunktaktion wurde ein klares Zeichen gesetzt: Organisierter Suchtgifthandel und begleitende Kriminalität werden konsequent verfolgt. Die Sicherheit der Bevölkerung und die Lebensqualität im öffentlichen Raum stehen dabei im Mittelpunkt des polizeilichen Handelns.

  • Schüler konsumierten Tabakwaren – Notarzt im Einsatz

    Drei Schüler im Alter von 14 Jahren einer Schule aus dem Bezirk Steyr-Land rauchten am 19. März 2026 nach Schulschluss zwei verschiedene elektronische Zigaretten. Durch den Konsum wurde allen dreien ziemlich schlecht bzw. musste sich einer der Schüler übergeben und einer war vorerst kaum ansprechbar.
    Zwei Schüler blieben zusammen, während der dritte in Richtung Weyer-Ortszentrum ging.

    Zwei Lehrerinnen nahmen beim Nachhauseweg die beiden Jugendlichen wahr, kümmerten sich um sie und verständigten das Rote Kreuz. In weiterer Folge wurde auch ein Notarzt hinzugezogen. Schließlich wurden die beiden Schüler mit dem Roten Kreuz in Begleitung des Notarztes in ein Krankenhaus gebracht.
    Inzwischen konnte auch der dritte Schüler am Bahnhof Weyer angetroffen werden. Er war nicht so beeinträchtigt, da er laut seinen Angaben nur einmal von einer der Zigaretten „kurz angezogen“ hatte. Dieser stimmte auf der PI Weyer einem freiwilligen Harntest zu, welcher negativ verlief.

    Vom Krankenhaus wurde mitgeteilt, dass einer der 14-Jährigen positiv auf THC anschlug.

    Alle Burschen wurden durchsucht, wobei Tabakwaren – elektronische Zigaretten und Nikotinbeutel – vorgefunden und sichergestellt wurden. Mehrere Verwaltungsanzeigen werden an die Bezirkshauptmannschaft Steyr-Land übermittelt.

  • Syrische Staatsbürger zeigte Polizisten Führerschein des Bruders und verweigerte Alkotest

    Polizisten nahmen am 18. März 2026 gegen 17 Uhr in Wels einen 34-jährigen PKW-Lenker entlang der Römerstraße wahr, wobei dieser mit dem Mobiltelefon hantierte. Eine Anhaltung erfolgte. Dabei konnte der 34-jährige syrische Staatsbürger aus Wels weder einen Zulassungsschein noch einen physischen Führerschein vorlegen. Er zeigte daraufhin einen Führerschein mit einem Foto vor. Dabei handelte es sich allerdings um den Führerschein seines Bruders, seiner wurde vorläufig abgenommen. Einen Alkotest verweigerte er, ebenso eine klinische Untersuchung, trotz Symptome einer möglichen Suchtmittelbeeinträchtigung. Die Weiterfahrt wurde untersagt und er wird angezeigt.

  • Warnung vom Landeskriminalamt Oberösterreich zu betrügerischen Kfz-Ankäufen

    Die Polizei warnt aktuell vor einer neuen Betrugsmasche. Dabei handelt es sich um einen betrügerischen Ankauf von Kraftfahrzeugen. In Deutschland ist dies bereits sehr weit verbreitet, auch in Oberösterreich hat es bereits einen Fall gegeben. Es ist davon auszugehen ist, dass sich diese Betrugsmasche auch zeitnah in Österreich verbreiten wird.

    Arbeitsweise der Täter:

    » Die Täterschaft reagiert auf private PKW-Verkaufsinserate bei gängigen Internet-Plattformen und täuscht Interesse an den angebotenen Fahrzeugen vor.
    » Die Konversation wird sehr bald auf einen Messengerdienst verlagert.
    » Zum Nachweis ihrer Identität übermitteln die Täter missbräuchlich verwendete echte oder gefälschte Ausweisdokumente und Gewerbescheine.
    » Im Anschluss wird eine gefälschte Überweisungsbestätigung übermittelt, um vorzutäuschen, dass der Kaufpreis bereits überwiesen wurde.
    » Danach wird ein in der Regel nicht in die Tathandlungen involviertes Transportunternehmen beauftragt, das Fahrzeug beim Verkäufer abzuholen und nach Deutschland zu verbringen.
    » Der vereinbarte Kaufpreis langt natürlich niemals auf dem Konto des Verkäufers ein.

    Zur „Sicherheit“ behalten die Opfer oftmals einen der beiden Fahrzeugschlüssel sowie die Kfz-Dokumente ein. Dies stört die Tätergruppe jedoch in keinster Weise, da die Fahrzeuge in der Folge einfach nur mit einem Kfz-Schlüssel und gefälschten deutschen Fahrzeugdokumenten weiterverkauft werden.

    Relativ kurz nach dem betrügerischen Erlangen der Fahrzeuge werden diese, zumeist weit unter Wert, in Deutschland über gängige Internet-Plattformen zum Verkauf angeboten.
    Oft werden Beschädigungen verursacht, um den günstigen Preis rechtfertigen zu können.

    Es wird eindringlich vor solchen Geschäften, sowohl was den Verkauf, als auch den Kauf betrifft, gewarnt.

    Beim Verkauf:

    » Verkaufen Sie Ihren PKW nicht an Personen, die nicht persönlich auftreten.
    » Werden Sie misstrauisch, wenn der Käufer an einer Besichtigung nicht interessiert ist.
    » Werden Sie misstrauisch, wenn der Käufer sofort mit dem ausgerufenen Preis einverstanden ist.
    » Übergeben Sie Ihr Fahrzeug erst, wenn sich das Geld tatsächlich auf Ihrem Konto befindet.

    Beim Kauf:

    » Niemand hat etwas zu verschenken! Wenn ein Preis zu günstig ist, sollte man misstrauisch werden.
    » Oft argumentieren die Täter mit Scheidung, Jobverlust, Tod eines nahen Angehörigen, …
    » Werden Sie misstrauisch, wenn Sie beim Kauf nur einen Fahrzeugschlüssel erhalten. Oftmals wird versichert, den Schlüssel nachzubringen oder per Post zu übermitteln.
    » Werden Sie misstrauisch, wenn der Verkaufsort kurzfristig an eine andere Örtlichkeit verlegt wird (oftmals Gewerbegebiet)
    » Werden Sie misstrauisch, wenn sich der Verkäufer bei der Fahrzeugübergabe durch vermeintliche Verwandte (zB Tochter) vertreten lässt
    » Eine Überprüfung der übergebenen Kfz-Dokumente ist für einen Laien nicht möglich, zumal es sich bei den Papieren um gestohlene Blanko-Dokumente, sprich um echte Dokumente handelt, die von den Tätern entsprechend befüllt werden.
    » Achtung: Es kommt auch vor, dass die Täter einen Zweitschlüssel nachmachen, der das Fahrzeug sogar sperrt – Anmerkung: aber nicht startet

  • Arbeiter bei Mäharbeiten ertrunken

    Ein 53-jähriger polnischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Wels-Land führte am 17. März 2026 gegen 17 Uhr im Bezirk Wels-Land Baumschnitt- und Mäharbeiten durch. Dabei verwendete der Mann eine Motorsense, welche er mit einem Brustgeschirr an seinem Oberkörper befestigt hatte. Der 53-Jährige arbeitete im Uferbereich eines dort befindlichen Fischteiches. Das Ufer ist im betreffenden Bereich steil abfallend und mit Wurzelstöcken durchsetzt. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte der 53-Jährige in den Teich und verhedderte sich vermutlich mit der Motorsense, wodurch er sich nicht mehr selbstständig aus dem Wasser befreien konnte. Gegen 19:15 Uhr konnte der 53-Jährige von seinem 49-jährigen Nachbarn im Wasser treibend vorgefunden werden. Dieser verständigte umgehend die Einsatzkräfte. Der 53-Jährige wurde von der Feuerwehr aus dem Teich geborgen, der Notarzt konnte leider nur noch den Tod feststellen.

  • Kein Abriss wie in Linz: Jahrhundertprojekt Donaubrücke Stein-Mautern vor Landtagsbeschluss

    Die Niederösterreichische Landesregierung hat heute den nächsten Schritt für das Jahrhundertprojekt „Donaubrücke Stein-Mautern“ gesetzt: Die Vorlage zur grundsätzlichen Genehmigung wird nun dem NÖ Landtag übermittelt. Das Land Niederösterreich trägt die Erhaltungspflicht für die 130 Jahre alte denkmalgeschützte Brücke. Im Rahmen des Gesamtprojekts werden das 376 Meter lange Stahltragwerk sowie der Unterbau unter Einhaltung der Vorgaben des Denkmalschutzes und des UNESCO-Weltkulturerbes umfassend saniert.

    Für die Gesamtbaukosten von 145 Millionen Euro bedarf es der Sicherung finanzieller Mittel bis 2033, die im Rahmen der Budgethoheit dem Landtag zukommt. In den Wochen nach Ostern findet die halbjährliche Brückenüberprüfung statt. Dabei wird entschieden, unter welchen Rahmenbedingungen die Donaubrücke für den Verkehr freigegeben werden kann. Entscheidend ist die Verkehrssicherheit.

    Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Mit der Generalsanierung der Donaubrücke Stein–Mautern stellen wir sicher, dass die Menschen, Betriebe und Gemeinden in der Region auch in den kommenden Jahrzehnten auf eine sichere und leistungsfähige Verbindung über die Donau vertrauen können. Gleichzeitig sorgen wir mit der Ersatzbrücke dafür, dass Mobilität und Wirtschaftskraft in der Region während der Bauphase möglichst wenig beeinträchtigt werden.“

    Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer: „Die Zusicherung des Budgets ist Grundvoraussetzung dafür, dass wir das Jahrhundertprojekt Schritt für Schritt und effektiv umsetzen können. An den Vorgaben des Bundesdenkmalamtes kommen wir nicht vorbei. Der Projektzeitplan ist an die Ausschreibung der Ersatzbrücke sowie den Neubau der anprallsicheren Strompfeiler gebunden.“

    Um den Verkehr während der Hauptbauarbeiten in der Region aufrechtzuerhalten, wird eine Ersatzbrücke errichtet. Diese dient als direkte Donauquerung und Umleitungsstrecke, während die Bestandsbrücke unter einer Totalsperre umfassend saniert wird. Die Verkehrsfreigabe der Ersatzbrücke ist für 2028 vorgesehen, während die umfassende Sanierung der Bestandsbrücke insgesamt vier Jahre (2028 bis 2032) in Anspruch nehmen wird.

    „Unser Auftrag ist es, eine sichere und leistungsfähige Donauquerung für Pendler, Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus für die nächsten 100 Jahre sicherzustellen. Genau das setzen wir um“, so Landbauer.

    „Wir schaffen eine Donauquerung, die den Anforderungen der nächsten Generationen gerecht wird. Auch in Zeiten knapper öffentlicher Budgets setzen wir dieses Projekt Schritt für Schritt verlässlich und konsequent um – im Interesse der Menschen und des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich“, so Mikl-Leitner.

  • Zollamt Österreich sicherte 2025 über 8 Milliarden Euro für Staatshaushalt

     

    Im Jahr 2025 wurden 6.780.678 Zollabfertigungen im grenzüberschreitenden Güterverkehr durchgeführt. Die Zöllnerinnen und Zöllner des Zollamts Österreich führten in Summe 633.466 Kontrollen durch. Das Abgabenaufkommen in Höhe von 8,364 Milliarden Euro unterstreicht einmal mehr die zentrale Rolle des Zolls bei der Sicherung staatlicher Einnahmen. Gleichzeitig schützt das Zollamt Österreich (ZAÖ) mit seinen Kontrollen die Bevölkerung vor illegalen, gefährlichen oder nicht konformen Waren und sorgt für faire Wettbewerbsbedingungen.

    Finanzminister Markus Marterbauer: „Durch seine vielfältige Arbeit leistet der Zoll entscheidende Arbeit für das Budget, aber auch für die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung und einen gerechten Wettbewerb für die Unternehmen im Land. Ob die Abführung von diversen Abgaben, die Sicherstellung von illegal eingeführten Tieren und Pflanzen oder Aufgriffe von gefälschten Arzneipräparaten: in all diesen Fällen zeigt sich die bedeutende Arbeit des Zolls. Mit dem Fall der Zollfreigrenze auf EU-Ebene für Pakete mit einem Wert unter 150 Euro und den Vorbereitungen auf verstärkte Zollzusammenarbeit werden die Aufgaben in Zukunft noch bedeutender werden.“ 

    Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl: „Der österreichische Zoll ist eine zentrale Säule für Sicherheit, fairen Wettbewerb und einen funktionierenden internationalen Warenverkehr. Klare Regeln und verlässliche Kontrollen sorgen dafür, dass gleiche Spielregeln für alle Marktteilnehmer gelten und der Verbraucherschutz gewährleistet wird. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zollamts Österreich für ihren täglichen Einsatz, ihre hohe Fachkompetenz und ihr Engagement.“

    „Der Zoll vollzieht seine Aufgaben in international herausfordernden Zeiten und trägt so zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes und zum Schutz von Unternehmen, von Bürgerinnen und Bürgern, der Umwelt sowie der finanziellen Interessen der Union und von Österreich bei“, so ZAÖ-Vorständin Andrea Reuter.

    Wichtiger Beitrag zu den Staatseinnahmen – Vielzahl von Kontrollen

    Durch den Einsatz der insgesamt 1.713 Zöllnerinnen und Zöllner des Zollamts Österreich wurden im Jahr 2025 Abgaben in Höhe von 8,364 Milliarden Euro aus diversen Steuern eingenommen.

    Um die Korrektheit der Abfuhr der Abgaben zu sichern, kam es zu 3.100 Einsätzen, bei denen 366.484 mobile Kontrollen durchgeführt wurden. Dabei kam es zu 13.867 Feststellungen. Dazu kamen 81.083 Kontrollen im Reiseverkehr mit 5.871 Feststellungen sowie 7.743 Kontrollen im Bereich der Verbrauchsteuern bei 54.198 Anmeldungen. Bei der Zollabfertigung wurden rund 6,8 Millionen Anmeldungen abgewickelt, wobei 177.525 Kontrollen durchgeführt und 7.556 Feststellungen dokumentiert wurden. Diese Kontrollen erfolgen risikoorientiert und dienen sowohl der korrekten Abgabenerhebung als auch der Einhaltung von Verboten, Beschränkungen und Sicherheitsvorgaben.

    Im Rahmen der Betriebsprüfung wurden 631 Prüfungen durchgeführt, die zu einem Mehrergebnis von 24,7 Millionen Euro führten, ein Plus von 74,5 % im Vergleich zum Vorjahr.

    Artenschutz, Pflanzen und tierische Produkte

    Im Bereich des Artenschutzes kam es durch Kontrollen des Zollamts Österreich zu 188 Meldungen. Dabei wurde versucht 55 lebende Tiere illegal einzuführen, außerdem wurden 22.078 Stück und 85,66 Kilogramm sonstige Waren aus artengeschützten Tieren und Pflanzen aufgegriffen. Solche Kontrollen sind wesentlich, um geschützte Arten zu bewahren und die Einschleppung von Tierseuchen oder Pflanzenschädlingen zu verhindern. Ein bemerkenswerter Aufgriff gelang Ende März am Flughafen Wien, als bei einem Flug aus Doha sieben lebende Warane abgenommen wurden.

    Arzneiwaren, Suchtgift und Tabakwaren

    Im Bereich der Arzneiwaren wurden 2025 insgesamt 4.012 Meldungen erfasst. Dabei konnten 392.118 Stück illegal eingeführte Arzneimittel beziehungsweise gefälschte oder verfälschte Arzneiwaren sowie Anabolika sichergestellt werden. Ein größerer Aufgriff gelang Ende Juli, als am Flughafen Wien 24.936 Stück Potenzpillen in zwei Reisetaschen aus Delhi entdeckt wurden. Gerade bei Arzneimitteln dienen Zollkontrollen dem Schutz der Gesundheit, da Zusammensetzung, Herkunft und Dosierung dieser Produkte oft nicht nachvollziehbar sind.

    Ein bedeutender Fall ereignete sich im Mai 2025 im Postverteilzentrum Wien. In zwei Paketen aus Großbritannien wurden Dopingmittel in Pulverform sowie drei Rollen mit vorbeschrifteten Etiketten für diese Doping-Substanzen festgestellt und beschlagnahmt. Der Aufgriff des Zolls bildete die Grundlage für weiterführende Ermittlungen des Bundeskriminalamtes, die schließlich zur Aufdeckung eines Untergrundlabors in Wien führten. Dort wurden unter nicht sterilen Bedingungen Dopingsubstanzen abgefüllt, etikettiert und für den Weiterversand in andere EU-Staaten vorbereitet. 

    Die Anzahl der Suchtgiftaufgriffe belief sich auf 1.329. Insgesamt wurden rund 447,93 Kilogramm Suchtgift sichergestellt. Cannabis machte dabei mit 382,53 Kilogramm den größten Anteil aus, gefolgt von 31,93 Kilogramm psychotropen Substanzen, 23,66 Kilogramm neuen psychoaktiven Substanzen, 4,92 Kilogramm Kokain und 1,60 Kilogramm Opiaten.

    Auch im Bereich Tabakwaren wurden 2025 erhebliche Aufgriffe verzeichnet. In 2.625 Meldungen wurden 8.814.953 Zigaretten beschlagnahmt. 

    Ein besonders bedeutender Aufgriff an Schmuggelware aus Dubai gelang am Flughafen Wien. In einer Tarnladung aus Elektromaterial und Autoteilen wurden zunächst 768.000 Stück Zigaretten entdeckt. Im Zuge weiterer Ermittlungen und Kontrollen konnten in Suben 2.304.000 Zigaretten und am Rastplatz Hochleithen 960.000 Zigaretten sichergestellt werden. Ende Oktober 2025 wurden zudem weitere Sendungen mit derselben Tarnladung aus Seoul am Flughafen Wien aufgegriffen. Bei dieser Kontrolle wurden 1.209.000 weitere Zigaretten beschlagnahmt. Insgesamt wurden allein bei diesem Einsatz eine Gesamtmenge von rund 22.400 Stangen Zigaretten in Österreich aufgegriffen.

    Bargeldkontrollen, Marktüberwachung und Produktpiraterie

    Die sogenannte Cash-Control, also die Kontrolle von Bargeldein und -ausfuhr, verzeichnete 2025 insgesamt 2.461 Anmeldungen. In 101 Verfahren wurden nicht korrekt angemeldete Geldbeträge im Gesamtwert von 2,99 Millionen Euro festgestellt.

    Außerdem wurden 11 Falschgeldsendungen identifiziert, deren Gesamtwert sich auf 9.116.277 Euro belief. Diese Kontrollen sind ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Aufdeckung verdächtiger Geldbewegungen über die Grenze.

    Warenkontrollen im Zuge der Zollabfertigung dienen neben fiskalischen Aspekten auch dazu, sicherzustellen, dass Produkte den bestehenden Regelungen zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit sowie Verbraucher- und Umweltschutz entsprechen. Diese Kontrollen des Zollamts Österreich im Bereich der Marktüberwachung führten 2025 zu 1.530 Meldungen an die zuständigen Marktüberwachungsbehörden. In 1.311 Fällen wurde keine Überführung der Produkte in den freien Verkehr genehmigt.

    Ein prägnantes Beispiel dafür war ein Aufgriff im Jänner 2025 am Hafen Wien: In zwei aus China kommenden Containern wurden insgesamt 120.000 Stück Badeenten aus Kunststoff kontrolliert. Neben dem Verdacht auf Produktpiraterie wurde auch die Konformität dieser Waren hinsichtlich der Produktsicherheit angezweifelt. Nach einer Meldung an die zuständige Marktüberwachungsbehörde und einer Laboruntersuchung wurde festgestellt, dass die Produkte stark gesundheitsgefährdende Substanzen enthielten und daher nicht als Badespielzeug geeignet waren. 

    Im Bereich der Produktpiraterie wurden aufgrund von Kontrollfeststellungen in 4.635 Verfahren insgesamt 115.850 gefälschte Waren beschlagnahmt und eingezogen. Der Zoll schützt damit nicht nur Konsumentinnen und Konsumenten vor potenziell unsicheren Produkten, sondern auch Unternehmen vor Wettbewerbsverzerrung durch Fälschungen.

    Strafsachen, Anzeigen und Rechtshilfe

    Im Bereich der Strafsachen wurden 2025 insgesamt 2.971 Verfahren erledigt. Die verhängten Strafen einschließlich Wertersatz, Werterlag und Verfall beliefen sich auf 1.869.716 Euro. Darüber hinaus wurden 5.189 Anzeigen und Meldungen an andere Behörden erstattet. Im Bereich der Amts- und Rechtshilfe wurden 865 eingehende und ausgehende Fälle bearbeitet. Die enge Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Behörden ist dabei wesentlich, um grenzüberschreitende Schmuggel- und Betrugsstrukturen wirksam zu bekämpfen.

    Ein besonders umfangreicher Fall betraf Goldschmuggel aus der Türkei. Ausgangspunkt war ein Aufgriff im Reiseverkehr mit 1,1 Kilogramm Goldschmuck. Durch Ermittlungen der Zollfahndung konnten insgesamt 56 Transporte mit rund 187 Kilogramm Goldschmuck im Wert von rund 8,5 Millionen Euro ausgeforscht werden, die im Flugverkehr von der Türkei nach Österreich verbracht worden waren, ohne ordnungsgemäß beim Zoll angemeldet zu werden. Die Vorgehensweise war gezielt darauf ausgerichtet, die Zollkontrollen zu umgehen. Nach der Ankunft am Flughafen Wien wurde jeweils unrechtmäßig der Grünkanal benutzt. Danach wurde der Goldschmuck an weitere Bandenmitglieder übergeben, welche damit Juweliere in Wien belieferten. Dort wiederum wurde der Schmuck gewinnbringend an Privatpersonen weiterverkauft.

    Im Zuge der Ermittlungen wurden sechs Personen ausgeforscht und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Gegen vier der sechs Angeklagten ergingen Ende 2025 bereits Schuldsprüche.

  • Warnmitteilung: Es laufen Ermittlungen gegen Mitglieder einer Gruppierung, die derzeit in OÖ & NÖ campieren!

    Das Landeskriminalamt Oberösterreich ermittelt gegen Mitglieder einer Gruppierung, die derzeit an mehreren Standorten in Ober- und Niederösterreich campieren. Diese fahren tagsüber mit mehreren Mietfahrzeugen umher und suchen Hausbesitzer auf, denen Fassadenreinigungen und weitere Dienstleistungen angeboten werden. Weitere Mitglieder geben sich als Mitarbeiter bekannter Firmen aus und behaupten, dass sie Messungen, Bohrungen oder ähnliches durchführen müssten. Als „Kunden“ werden ältere Personen bevorzugt.
    Im Zuge der Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass es bei diesen Tätigkeiten zu Einschleichdiebstählen gekommen ist. Das heißt, während die späteren Opfer durch den angeblichen Firmenmitarbeiter abgelenkt werden, schleicht eine weitere Person ins Haus, durchsucht sämtliche Räumlichkeiten und stiehlt vorwiegend Bargeld und Schmuck.
    Weiters ist anzuführen, dass bei den angebotenen Reinigungsarbeiten keinerlei Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden und dadurch die verwendeten Reinigungsmittel ins Erdreich gelangen. Abklärungen möglicher Umweltschäden werden noch durchgeführt.

  • 195 km/h im 70er: 34-jähriger bosnischer Staatsangehöriger war nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung!

    Eine Gmundner Streife führte in der Nacht auf den 16. März 2026 auf der B145 in der „Wiesensenke“ im Gemeindegebiet von Pinsdorf Geschwindigkeitsmessungen in einer dort beschilderten 80 km/h-Beschränkung durch. Gegen 23:45 Uhr konnte ein 34-jähriger bosnischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Gmunden, welcher mit dem PKW seiner Freundin unterwegs war, mit einer Geschwindigkeit von 128 km/h in Fahrtrichtung Vöcklabruck gemessen werden. Die Beamten nahmen die Nachfahrt auf, wobei aufgrund der rasanten Fahrweise des PKW-Lenkers rasch die Bezirksgrenze nach Vöcklabruck überquert wurde. Anschließend konnte der 34-Jährige zwischen der Autobahnabfahrt Regau und Vöcklabruck, in der dortigen 70 km/h-Beschränkung, mit einer Geschwindigkeit von 195 km/h gemessen werden. Erst bei Straßenkilometer 15,4, kurz vor der „Himmelreichkreuzung“, konnte der Lenker angehalten und einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen werden. Dabei wurde festgestellt, dass der 34-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung ist. Außerdem wies der Mann den Verdacht einer Beeinträchtigung durch Alkohol auf. Einen Alkomattest verweigerte der Lenker jedoch. Es folgen mehrere Anzeigen.

  • 1 Toter nach Messerangriff in der Linzer Innenstadt!

    Ein 34-jähriger kroatischer Staatsangehöriger aus Linz ist verdächtig, am 14. März 2026 gegen 17:45 Uhr zwei Männer niedergestochen zu haben. Einer der beiden verstarb wenig später im Krankenhaus.
    Der Mann ist verdächtig, bereits in den Nachmittagsstunden gegenüber seiner Frau fremdgefährdende Äußerungen getätigt zu haben. Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei, weshalb bereits nach dem 34-Jährigen gefahndet wurde. Noch während der Fahndungsmaßnahmen langte um 17:49 Uhr ein Notruf bei der Polizei ein, wonach in der Linzer Innenstadt jemand niedergestochen worden sei. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 34-Jährige im Bereich der Bismarckstraße einen noch unbekannten Autofahrer angepöbelt habe. Drei junge Männer afghanischer Herkunft bekamen dies mit und wiesen ihn verbal zurecht. Die Männer gingen danach in einen Friseursalon. Als sie diesen einige Zeit später wieder verließen, war der 34-Jährige noch zugegen. Der 34-Jährige dürfte den Männern dann gefolgt sein und einem 24-Jährigen unvermittelt von hinten mit einem Messer Verletzungen im Halsbereich zugefügt haben. Daraufhin ergriffen die anderen beiden die Flucht. Der 26-Jährige kam dabei zu Sturz. Der 34-Jährige sei den beiden gefolgt und habe den Gestürzten zunächst mit Fußtritten gegen den Kopf und danach mit dem Messer in den Oberkörper attackiert. Danach flüchtete der Beschuldigte und wurde vom dritten Opfer, einem 21-Jährigen, verfolgt. Wenig später konnte der Beschuldigte von einer Streife der Schnellen Interventionsgruppe festgenommen werden. Die beiden Stichopfer wurden in Linzer Krankenhäuser gebracht, wo der 26-Jährige wenig später verstarb. Der 24-Jährige wurde schwer verletzt. Die Ermittlungen laufen.

  • Fußgänger von PKW erfasst – Zeugenaufruf

    Zu einem Verkehrsunfall zwischen einem noch unbekannten PKW-Lenker und einem Fußgänger kam es am 15. März 2026 um kurz nach 2 Uhr im Welser Stadtgebiet.
    Mit einem dunklen Audi war der Autofahrer auf der Dragonerstraße unterwegs. Auf Höhe der Kreuzung mit der Franz-Fritsch-Straße kollidierte er mit einem 42-jährigen Ukrainer aus Wels. Dieser erlitt lebensgefährdende Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der unbekannte Lenker beging Fahrerflucht, weshalb etwaige Zeugen gebeten werden, sich mit der Verkehrsinspektion Wels in Verbindung zu setzen.

  • Alkolenkerin (2,1 Promille) prallte gegen Mauer

    Zu einem Verkehrsunfall einer Alkolenkerin kam es am Abend des 11. März 2026 im Gemeindegebiet von Prambachkirchen. Eine 21-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen fuhr mit ihrem Auto auf der Langstögener Straße Richtung Baumgarten. Noch im Gemeindegebiet von Prambachkirchen touchierte sie zunächst ein parkendes Auto und prallte dann gegen eine Betonmauer. Durch den Aufprall wurde das eCall-System des Wagens ausgelöst und der Notruf gewählt. Der Besitzer des geparkten Wagens hörte den Unfall und half der Unfalllenkerin aus dem Fahrzeug. Sie wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Klinikum Wels eingeliefert. Der Alkotest ergab 2,1 Promille, weshalb der 21-Jährigen der Führerschein vorläufig abgenommen wurde.

  • ARBÖ warnt vor Nachteilen bei neuer Spritpreis-Regel

    Die Bundesregierung einigte sich darauf, dass Treibstoffpreise künftig nur noch dreimal pro Woche angehoben werden dürfen. „Damit“, kritisiert KommR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, „wird weder den Autofahrern schnell geholfen noch die Treibstoffkosten gesenkt. Vielmehr ist zu befürchten, dass Tankstellen dann auch seltener einen sinkenden Preis an die Konsumenten weitergeben, da Preisanpassungen nach oben eben nur noch an drei Tagen in der Woche durchgeführt werden dürfen. Dann wäre diese Maßnahme ein Schuss nach hinten.“

    Weitaus sinnvoller wäre ein komplettes Aussetzen der CO2-Bepreisung oder Mineralölsteuer beziehungsweise eine Senkung der Mehrwertsteuer, die – ganz nach dem Vorbild der Lebensmittelpreise – schnell umgesetzt werden kann. „Das wären rasche Entlastungsmaßnahmen für die Kraftfahrer. Autofahren ist ja kein Selbstzweck, sondern notwendig um das soziale Leben zu organisieren und den Arbeitsplatz zu erreichen. Für uns ist es unverständlich, dass bei diesem wichtigen Thema die Bundesregierung säumig bleibt und keine Lösungen liefert“, ärgert sich Gerald Kumnig über das Ergebnis des heutigen Ministerrates. Ziel muss weiterhin ein Treibstoffpreis von 1,50 Euro sein, wie Kumnig weiter ausführt: „Wir fordern eine echte Entlastung und keinen halbherzigen politischen Kompromiss, der den Konsumenten kaum etwas bringt.“

    Während der Preis der Rohölsorte Brent am heutigen Mittwoch auf unter 90 US-Dollar sinkt, bleiben die Treibstoffpreise weiterhin auf hohem Niveau: Diesel kostete im Durchschnitt 1,925 Euro, Super 95 hat einen durchschnittlichen Liter-Preis von 1,721 Euro.