Eine bislang unbekannte Täterschaft ist verdächtig, im Zeitraum von 1. bis 10. Juli 2025 auf einer Weide nahe einem landwirtschaftlichen Objekt in Unterach am Attersee im Bezirk Vöcklabruck auf bislang unbekannte Art und Weise ein sog. Yak (Rinderart, ursprünglich stammend aus Südostasien), circa ein Jahr alt, langes dunkles Fell, gestohlen zu haben.
Eine Nachschau durch umliegende Jägerschaften verliefen negativ, weshalb die Besitzer von einem Diebstahl ausgehen.
Kategorie: news
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Yak von Weide verschwunden – Diebstahl steht im Raum!
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ÖAMTC: Spritpreise zogen im Juli weiter an – Diesel aktuell teurer als Super
Für Autofahrer ist der Sommer 2025 alles andere als günstig. Wie bereits im Juni zogen die Spritpreise auch im Juli weiter an und lagen im Schnitt durchgehend bei über 1,50 Euro pro Liter: Diesel kostete im Juli 1,548 Euro pro Liter und war damit um vier Cent teurer als noch im Juni, bei Super fiel die Steigerung mit knapp 1,5 Cent (auf durchschnittlich 1,523 Euro) etwas moderater aus. Unterm Strich ist Diesel damit erneut das deutlich teurere Produkt an österreichischen Tankstellen.
Nachvollziehbar ist die Preissteigerung gegenüber dem Vormonat aus Sicht des Mobilitätsclubs jedoch nicht: Beim Rohölpreis hat sich gegenüber Juni im Schnitt wenig getan – egal, ob man in Euro oder Dollar rechnet. Die Sommerferien sind ebenfalls kein Grund, die Preise zu erhöhen, weil trotz vieler Urlaubsfahrten keine Engpässe zu erwarten sind.
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Marktamt: Schwerpunktkontrollen bei Taxiunternehmen
Preis- und Tarifgestaltung unter der Lupe
Das Marktamt Wien hat im Zuge einer Schwerpunktkontrolle 212 Taxis überprüft. Die gute Nachricht – 90 Prozent der Taxiunternehmen halten sich an die gültigen Bestimmungen, lediglich 10 Prozent mussten wegen verschiedener Übertretungen angezeigt werden.
Aufgrund laufender Beschwerden aus der Bevölkerung hinsichtlich nicht sichtbarer Taxilenker*innenausweise oder auch vollgeräumter Sitze in den Fahrzeugen wurden 212 Taxis kontrolliert. Tatsächlich können Übertretungen nach den Kontrollen des Marktamtes bestätigt werden: Taxitarife waren nicht sichtbar im Innenraum der Taxis angebracht, Taxilenker haben in den Taxis geraucht und diverse Fahrgastsitze waren vollgeräumt, sodass eine optimale Beförderung von Fahrgästen kaum möglich gewesen wäre. Ebenso wurden Anzeigen wegen Übertretungen der Gewerbeordnung erhoben, fehlende Geschäftsführer oder fehlende Gewerbeberechtigungen am Standort wurden durch das Marktamt festgestellt. Bezüglich Taxitarif wurden Rechnungen von bisherigen Fahrten unter die Lupe genommen, hierbei wurde keine Übertretung festgestellt.
„Die Kontrollen wurden aufgrund aktueller Beschwerden vom Marktamt durchgeführt. Taxis sind oft für Menschen, die nach Wien kommen, die erste Anlaufstelle in dieser Stadt und somit ein gewisses Aushängeschild. Grund genug, um hier genau Nachschau zu halten. Der Schwerpunkt wird jedenfalls fortgesetzt. Die positive Nachricht: Der Taxitarif wird mittlerweile in Wien eingehalten“, erklärt Marktamtsdirektor Andreas Kutheil und ergänzt „natürlich werden wir auch weiterhin ganz genau auf die Branche achten“.
Der Taxitarif folgt entweder der Taxameterangabe oder einer Berechnung aus Zeit und Länge der Fahrt nach einem fixen Schlüssel, wobei diese Berechnung des Preisbands per Routenplaner des Umweltministeriums erfolgen muss. Rund 20% der kontrollierten Taxis, vorwiegend ehemalige Mietwagengewerbe, verrechnen den Taxitarif mittels Preisbandtoleranz. Dabei muss natürlich die kürzeste Strecke und Fahrtzeit gewählt werden. Das genannte Preisband darf die Fahrtzeit- und Fahrtlängenberechnung um 20% unter- bzw. überschreiten.
Das Marktamt hat heuer bereits mehr als 700 Taxis kontrolliert. Insgesamt werden jährlich mehr als 97.000 Kontrollen vom Marktamt in verschiedenen Betrieben Wiens durchgeführt.
Nähere Informationen gibt es beim Marktamts-Telefon unter der Wiener Telefonnummer 4000 – 8090. Das Marktamts-Telefon ist Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 21 Uhr, Samstag zwischen 8 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 9 und 15 Uhr besetzt.
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Linz berät bei Pilzen
LINZ. Schwammerlbeschau ab 18.8. wieder offen.
Ab dem 18. August kann man jeweils am Montag und am Donnerstag von 8 bis 10 Uhr im Neuen Rathaus gefunden Pilze begutachten lassen.
Zum Start der diesjährigen Schwammerlsaison öffnet auch in diesem Jahr die kostenlose Pilzberatung der Stadt Linz ihre Pforten.
Wer auf Nummer sicher gehen und seine frisch gesammelten Pilze vor dem Verzehr vom Experten überprüfen lassen möchte, liegt mit der Pilzberatung der Stadt Linz genau richtig. Die Pilzberatung öffnet ab Montag, 18. August, jeweils am Montag und Donnerstag von 8 bis 10 Uhr im Neuen Rathaus und schließt am Donnerstag, 30. Oktober 2025.
Die Beratung dauert etwa 15 Minuten – eine wertvolle Zeit, in der wir die Exemplare begutachten und feststellen können, ob der Pilz genießbar ist oder nicht. Es wird ersucht, nur frische, ganze Fundstücke inklusive Stiel zur Bestimmung mitzubringen, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen.
Die Pilzberatung der Stadt Linz ist im Geschäftsbereich Gesundheit und Sport, Lebensmittelaufsicht und Veterinärwesen, in der Hauptstraße 1-5, 1. Stock, Zimmer 1043, im Neuen Rathaus angesiedelt.
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Chronisch Kranker aus dem Bezirk Braunau findet keinen Arzt, der ihm dringend benötigtes Rezept verschreibt
Ein Mann aus Altheim ist chronisch krank. Er muss in regelmäßigen Abständen ein Medikament mittels einer Spritze verabreicht bekommen. Und dieses Medikament ist ziemlich teuer. Darum hat er es sich bisher immer bei seinem Hausarzt als Rezept verschreiben lassen. Der ist nun allerdings in Pension gegangen.
In der 5.000-Einwohner-Gemeinde gibt es jetzt nur noch einen einzigen Allgemeinmediziner, der keine neuen Patient:innen nimmt. Also auch nicht den chronisch kranken 55-Jährigen. „Mein Mann ist total verzweifelt. Er ist wegen der dringend benötigten Spritze schließlich ins Krankenhaus Braunau gefahren. Dort wurde ihm gesagt, er soll woanders hingehen. Erst auf massives Drängen meines Mannes hat ihm ein Arzt die Spritze als Rezept verschrieben. Mit dem Hinweis, dass er das in Zukunft nicht mehr machen wird“, erzählt die Ehefrau des 55-Jährigen. Die Situation in Altheim in Sachen Hausarzt/Hausärztin sei unerträglich. „Am besten ist wirklich, du wirst nicht krank. Mein Mann ist völlig verzweifelt. Er braucht die Spritze. Aber wer stellt ihm ein Rezept aus? Und wie weit muss er fahren, um überhaupt ein Rezept zu bekommen?“, so die Innviertlerin.
„Dieses Ping-Pong-Spiel zwischen Krankenhäusern und dem niedergelassenen Bereich, bei dem die Versicherten auf der Strecke bleiben, ist ein inakzeptabler Zustand“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl. Die Arbeitnehmer:innen zahlen Steuern sowie Sozialversicherungsbeiträge und sollen sich somit auf eine adäquate Versorgung verlassen können. Dabei zeigt sich, dass die Kassenfusion immer mehr zum Problem wird. „Es braucht wieder eine Arbeitnehmermehrheit in den Entscheidungsgremien der Gesundheitskasse“, fordert Präsident Stangl.
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Drogenaufgriff bei Fahrzeugkontrolle in Vorarlberg – 1 Kilogramm Ketamin sichergestellt
Eine Kurierfahrt von einem Kilogramm Ketamin wurde dank der gezielten Kontrolle des Zolls verhindert.
Zollbeamte führten bei einem Lenker, der nach Österreich einreiste, eine Kontrolle durch. Unter dem Fahrersitz fanden die Beamten ein in Plastik verpacktes weißes Pulver. Auf Nachfrage bestritt der Mann, Kenntnisse über die Substanz zu haben. Auffällig war, dass während der Kontrolle mehrfach Anrufe auf dem Handy des Lenkers eingingen. Das Mobiltelefon wurde daher sichergestellt.
Ein Test ergab, dass es sich bei der sichergestellten Substanz um Ketamin mit einem Gesamtgewicht von 1.009,4 Gramm handelte. Im Zuge der Einvernahme verweigerte der Verdächtige Angaben zur Herkunft des Suchtmittels, gab jedoch an, die Ware zu einem Bekannten bringen zu wollen. Der Lenker wurde in der Folge nach dem Suchtmittelgesetz und aufgrund von Fluchtgefahr festgenommen.
„Mit dem erfolgreichen Aufgriff haben die Beamtinnen und Beamten des Zolls einmal mehr gezeigt, dass der Schmuggel von Suchtgift in Österreich konsequent verfolgt und erfolgreich verhindert wird. Der Zoll leistet eine hervorragende Arbeit zum Schutz der Bevölkerung und ich danke den Einsatzkräften für ihr entschlossenes und professionelles Vorgehen“, so Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl.
Ketamin ist ein Arzneistoff, der ursprünglich als Narkosemittel entwickelt wurde und vor allem in der Human- und Tiermedizin zur Kurznarkose oder Schmerzbehandlung eingesetzt wird. Es wirkt vor allem über eine Blockade des NMDA-Rezeptors im Gehirn und hat dadurch bewusstseinsverändernde, schmerzlindernde und sedierende Eigenschaften. Wegen seiner dissoziativen Wirkung wird es jedoch auch als Partydroge missbraucht, was mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist.
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Coupe de la Jeunesse 2025: Results
ÖRV-Team Coupe de la Jeunesse
1.-3. August, Ottensheim (AUT)JW1x (Einer)
Finale A: Daisy O‘Reilly (GBR) 7:53,04 Min. 4. Emilia Brummer 8:04,52 Min. – Rang 4
JW2x (Doppelzweier)
Finale B: 1. Schweiz 7:33,71 Min.; 2. Sophie Milton /Alessia Gabor 7:42,54 Min. – Rang 8
JW4x (Doppelvierer)
Finale B: 1. Österreich (Carolin Krause /Mia Profoß /Louisa Ömer/ Darina Kishkina) 7:00,02 Min. – Rang 7
JW2- (Zweier)
Finale A: 1. Italien 7:43,56 Min.; 5. Emma Witz /Leonie Janauschek 7:59,95 Min. – Rang 5
JM2x (Doppelzweier)
Finale A: 1. Portugal 6:39,17 Min. 5. Daniel Horak /Jerrik Giselbrecht 6:49,47 Min. – Rang 5
JM4x (Doppelvierer)
Finale B: 1. Frankreich 6:09,29 Min. 4. Österreich (Benedek Münch/ Florian Hafergut /Elias Öckmayer /Paul Gutsjahr) 6:15,87 – Rang 10
JM4- (Vierer):
Finale B: 1. Belgien 6:22,86 Min.; 3. Österreich (Hasan Muratovic/ James Jackson/ Felix Pruckner /Konstantin Gotsmy) 6:25,72 Min. – Rang 9 -
Neu: Bundesheer entwickelt und baut eigene Satelliten
5 Satelliten sollen Österreichs Unabhängigkeit und Sicherheit erhöhen
Das Bundesheer entwickelt erstmalig gemeinsam einen Satelliten mit den Niederlanden. Das Projekt nennt sich LEO2VLEO (Low Earth Orbit to Very Low Earth Orbit) und wird zwischen dem Low Earth Orbit (rund 500 km Höhe) und dem Very Low Earth Orbit (rund 200 km) fliegen. Es umfasst zwei Teile: satellitengestützte Navigation und das Satellitenbild. Vorgesehen ist der Bau von insgesamt vier Satelliten, wobei drei für den operativen Einsatz bestimmt sind und ein weiterer als Testobjekt gilt. Die Gesamtkosten liegen bei rund zehn Millionen Euro – davon trägt Österreich sechs Millionen. Aktuell befindet sich das Projekt in der Bauphase; der Start der Satelliten ist für Ende 2026 bzw. Anfang 2027 geplant. Der große Vorteil: Die Satelliten liefern deutlich schärfere Bilder als herkömmliche Satelliten – und damit genauere Informationen für Einsätze.
„Der sicherheitspolitische Wandel – insbesondere durch den Krieg in der Ukraine – hat gezeigt, wie wichtig Satelliten für militärische Einsätze sind. Deshalb richtet sich das Bundesheer im Bereich Weltraum neu aus und will künftig weniger von anderen Staaten abhängig sein“, sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Dafür wird in eine moderne Weltraumstrategie investiert. Unter der Leitung von Brigadier Friedrich Teichmann führt das Bundesheer aktuell zwei Forschungsprojekte durch. Ziel ist es, eigene Satelliten für Kommunikation, Navigation und Satellitenbilder zu entwickeln. Angesichts moderner Bedrohungen wie Cyberangriffen und geopolitischer Abhängigkeiten ist dieser Schritt essenziell für die Einsatzfähigkeit und Souveränität Österreichs.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Es geht um Unabhängigkeit und darum, dass wir unsere eigene Infrastruktur im All haben. Auch das ist ein Teil unserer „Mission vorwärts“. Eine moderne und umfassende Landesverteidigung erfordert im 21. Jahrhundert zwingend den eigenständigen Zugang zu weltraumgestützter Infrastruktur. Mit dem Bau eigener Satelliten wird Österreich nicht länger nur Nutzer, sondern endlich auch aktiver Gestalter und Anbieter im Orbit. Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass wir als Bundesheer gemeinsam mit unseren Partnern diesen zukunftsweisenden Schritt zur sicherheitspolitischen Unabhängigkeit Österreichs gehen.“
Ein weiteres rein österreichisches Projekt ist BEACONSAT, das das Bundesheer gemeinsam mit zivilen Unternehmen umsetzt. Geplant ist der Bau eines Satelliten, der für die Navigation über Satellitensignale zuständig ist. Die Besonderheit liegt in der äußerst geringen Baugröße, wodurch der Satellit als sicher und schwer angreifbar gilt. Die Projektkosten belaufen sich auf unter einer Million Euro. Das Projekt befindet sich derzeit in der Bauphase, der Start ist für Ende 2026 vorgesehen.
Mit den Projekten LEO2VLEO und BEACONSAT, die zusammen 5 Satelliten umfassen, schließt Österreich strategisch zur internationalen Entwicklung im Bereich der militärischen Weltraumnutzung auf und positioniert sich künftig als aktiver Mitgestalter. Langfristig will das Bundesheer die drei wichtigsten Satellitendienste – Kommunikation, Navigation und Satellitenbild – eigenständig bereitstellen, um die Abhängigkeit von anderen Staaten deutlich zu reduzieren. Die Betriebsdauer der geplanten Systeme beträgt drei bis fünf Jahre; um eine dauerhafte Satellitenverbindung zu gewährleisten, plant man, in regelmäßigen Abständen neue Satelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen. Grundsätzlich ist zwischen zivilen Satelliten – etwa für Wetterbeobachtung, Internet oder Fernsehen – und militärischen Satelliten zu unterscheiden, die für Einsatzführung und Lagebilder unerlässlich sind. Ohne diese weltraumgestützten Dienste wäre eine moderne Auslandseinsatzfähigkeit des Bundesheeres nicht mehr gegeben.
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Übungen des Österreichischen Bundesheeres
04.08. 2025 – 15.08.2025 im Raum OÖ und NÖ!
» Übungsdauer: Mo 04.08.2025 – Fr 15.08.2025
» Anzahl der an der Übung teilnehmenden Soldaten: 80
» Nationalität der teilnehmenden Soldaten: AUT
» Anzahl der Räderfahrzeuge: 10
» Anzahl der Luftfahrzeuge: bis zu 10 tieffliegende Luftfahrzeuge (bis zu 20m über Grund)
» Art der Luftfahrzeuge: HS AB 212, S70, OH58, FL PC6, PC7, EFT💥 Die Verwendung von Knall-, Markier-, Leucht- und Signalmunition ist vorgesehen! Sammeln von Munition und Munitionsteilen ist gefährlich. Bitte NICHT berühren! Bitte Meldung an die nächste Polizeiinspektion erstatten.
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Mit 3,40 Promille davongefahren: Zeugin meldete Alkolenker
Eine Zeugin wählte am 1. August 2025 gegen 20:15 Uhr den Notruf und gab an, dass sie soeben in Laakirchen einen Mann beobachten konnte, welcher mit einer blutenden Kopfwunde in einen Lieferwagen gestiegen und davongefahren sei. Außerdem sei der Mann stark alkoholisiert. Aufgrund einer Zulassungsanfrage war rasch bekannt, dass es sich bei dem Lenker vermutlich um einen 54-Jährigen aus dem Bezirk Gmunden handeln würde. Als die Polizisten bei der Meldeadresse eintrafen, stand der Lieferwagen bereits in der Einfahrt. An der Fahrertüre befanden sich sichtbare Blutspuren. Da bekannt war, dass der vermeintliche Lenker verletzt sei und trotz mehrfachem Klingen und Klopfen niemand öffnete, betraten die Beamten die unverschlossene Eingangstüre. Der Mann konnte am Boden liegend vorgefunden werden. Aufgrund der sichtbaren Kopfverletzung wurde umgehend die Rettung verständigt. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 3,40 Promille, dem Mann wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Er wurde nach der Erstversorgung in das Salzkammergut Klinikum Gmunden gebracht.
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Inflation im Juli 2025 laut Schnellschätzung bei 3,5 %
Deutlicher Preisauftrieb bei Industriegütern und Energie.
Die Inflationsrate für Juli 2025 beträgt voraussichtlich 3,5 %. Das geht aus einer Schnellschätzung von Statistik Austria hervor.
Im Vergleich zum Vormonat Mai stieg das Preisniveau voraussichtlich um 0,2 %.
Alle Daten auf statistik.at.
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90 Jahre Großglockner Hochalpenstraße – Ein Jahrhundertbauwerk feiert am 3. August Geburtstag
Am 3. August 1935 wurde Österreichs visionärstes Straßenbauprojekt eröffnet. Heute ist die Großglockner Hochalpenstraße das größte Denkmal der Republik und ein Symbol für technischen Mut, landschaftliche Schönheit im Hochgebirge und nationale Identität – und feiert 2025 ihr Jubiläumsjahr.
Am 3. August 2025 jährt sich die feierliche Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße zum 90. Mal. Was am 3. August 1935 mit Böllerschüssen, Festmessen und internationaler Aufmerksamkeit begann, ist heute nicht nur eine der spektakulärsten Panoramastraßen Europas, sondern auch ein Symbol für österreichischen Pioniergeist, das Alpine Österreich sowie den Versuch der bestmöglichen Verbindung von Natur, Technik und Tourismus.
Am Samstag, den 3. August 1935, also vor exakt 90 Jahren, wurde mitten in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Großglockner Hochalpenstraße in Anwesenheit von Bundespräsident Wilhelm Miklas und einer Hundertschaft des Offiziellen Österreich feierlich eröffnet. Ein visionäres Projekt, getragen vom Planer, dem Kärntner Landesbeamten Ing. Franz Wallack und dem politischen Wegbereiter aus Salzburg, Landeshauptmann Franz Rehrl, schuf 3.000 Arbeitsplätze und verband – erstmals in dieser Form – den Norden und Süden Österreichs über die majestätische Alpenkulisse der Glocknergruppe und der Hohen Tauern, ein Gebiet, das Anfang der 2000er Jahre als Nationalparks Hohe Tauern auch international anerkannt wurde.
In den vergangenen Jahren wurde sie mit viel Verantwortungsbewusstsein als Nationalparkstraße und Besucherlenkung weiterentwickelt – mit konkreten Maßnahmen im Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie einem eigenen Umwelt Governance. Dabei wurden Emissions-senkende Maßnahmen (wie die Einführung des Nachtfahrverbotes, Fahr-Langsam-Kampagnen, das Aufstellen von Radargeräten udgl) bis zur Förderung alternativer Antriebstechnologien, wie der Elektromobilität durch die Errichtung von E-Tankstellen oder die Einführung reduzierter E-Tarife und der Errichtung von 15 Ausstellungen entlang der Straße, die sich überwiegend mit dem Nationalpark, der Flora und Fauna und der Geschichte beschäftigen, im Sinne eines zeitgemäßen Edutainments umgesetzt. Die Großglockner Hochalpenstraße wurde darüber hinaus im Juli 2015 unter Denkmalschutz gestellt und besetzt somit als eines der bedeutendsten Ausflugsziele Österreichs seit exakt zehn Jahren auch den Platz als flächenmäßig größtes Denkmal der Republik.
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ACHTUNG: Dreifachjackpot – am Sonntag geht es um rund 3,3 Millionen Euro
Die Jackpot-Serie bei Lotto „6 aus 45“ wird um – vorerst – eine Runde weitergeschrieben, denn auch am vergangenen Mittwoch hat es keinen Sechser gegeben. Damit geht es am Sonntag um den bereits achten Dreifachjackpot des Jahres, und wenn man sich die bisherigen sieben derartigen Ereignisse anschaut, dann findet man nur einen Dreifachjackpot, der auch geknackt wurde: Ende April gab es einen Solo-Sechser in Wien, alle anderen gingen in zumindest eine weitere Runde.
Drei Spielteilnehmer durften sich am Mittwoch über einen Fünfer mit Zusatzzahl und damit über jeweils rund 35.800 Euro freuen. Zwei Gewinne wurden in Oberösterreich erzielt und einer in Salzburg, und alle drei waren mit Normalscheinen erfolgreich.
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Finanzpolizei deckt Lohndumping bei Umbau eines Geschäftslokals auf – 20 Arbeiter mutmaßlich unterentlohnt!
Aussendung Bundesministerium für Finanzen
20 Arbeiter mutmaßlich unterentlohnt, 50.000 Euro an Strafen blühen
Die Finanzpolizei im Amt für Betrugsbekämpfung nahm bei zwei Kontrollen die Umbaumaßnahmen einer renommierten Modekette in der Plus City bei Linz genauer unter die Lupe. Dabei wurden insgesamt 20 Fälle von Lohndumping festgestellt, die betroffenen Baufirmen müssen nun mit Strafen in Höhe von rund 50.000 Euro rechnen.
„Die Kontrollen der Finanzpolizei im Bereich des Lohn- und Sozialdumpings leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Arbeitnehmerrechte sowie für eine gerechte Entlohnung der Arbeitenden. Wir werden auch weiterhin strikt gegen Verstöße vorgehen, um einen fairen Wettbewerb zwischen den Unternehmen zu gewährleisten“, so Finanzminister Markus Marterbauer.
Die Finanzpolizisten des Bezirks Linz-Land nahmen routinemäßige Kontrollen bei der Baustelle in dem Shoppingcenter vor. Dabei wurden auch die Lohnunterlagen genau überprüft und rasch kam der Verdacht auf, dass die Arbeiter nicht korrekt nach den österreichischen Vorschriften entlohnt werden.
Die insgesamt 34 angetroffenen Arbeiter aus Spanien, Portugal und Polen sowie Ecuador, Peru und Mali wurden bei den Umbaumaßnahmen zu einem großen Teil mutmaßlich zu Billigstlöhnen eingesetzt. Die insgesamt beantragte Strafhöhe nach dem Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz für die Betriebe beträgt rund 50.000 Euro.
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Hüttenknigge: Weil Berghütten „kein Laufsteg“ sind!
Der Österreichische Alpenverein (ÖAV) und seine Partnerorganisationen aus Deutschland und Südtirol haben einen aktualisierten „Hüttenknigge“ mit zehn Regeln veröffentlicht. Grund dafür ist die zunehmende „Rücksichtslosigkeit“ auf Berghütten.
Die Kernbotschaft: Eine Hütte ist kein Hotel und kein Laufsteg. Wanderer sollen daher nur das Notwendigste mitnehmen.
Die neuen Benimmregeln sollen Gäste für respektvolles und verantwortungsbewusstes Verhalten sensibilisieren und über Probleme wie Doppelreservierungen oder hohen Ressourcenverbrauch aufklären.
Das Freiheitsgefühl, das man in den Bergen so gerne verspürt, scheinen die Hüttenregeln, die einen bei der Ankunft auf einer Hütte erwarten, zunächst etwas zu dämpfen. Aber bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass die „Regeln“ nicht dem Spaßverderb dienen, sondern einen möglichst respektvollen Umgang mit der Umwelt und Mitmenschen ermöglichen sollen.
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Fußballfans attackierten PKW-Insassen
Zu einem Zwischenfall auf dem Autobahnrastplatz Hainbach kam es am 26. Juli 2025 gegen 20:30 Uhr. Eine Gruppe Fußballfans attackierte Verkehrsteilnehmer, die dort Rast machten.
Die Gruppe Fußballfans befand sich auf der Heimreise nach einem Auswärtsspiel. Ihr Fanbus legte beim Rastplatz Hainbach eine Pause ein. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich im Bereich der LKW-Parkplätze zwei PKW – darin fünf Personen. Aus noch unbekannter Ursache kam es dort zu einer Rauferei. Rund 20 Fußballfans gingen auf drei Fahrzeuginsassen los. Es handelte sich um einen 20-jährigen Österreicher, einen 20-jährigen Iraker und einen 17-jährigen russischen Staatsangehörigen alle aus dem Bezirk St. Johann im Pongau. Diese erlitten dabei Verletzungen unbestimmten Grades. Auch die beiden Fahrzeuge wurden leicht beschädigt. Während der Fanbus seine Heimfahrt fortsetzte, erstatteten die Opfer Anzeige beim Polizeinotruf. Die Polizisten konnten den Bus im Bereich Mondsee anhalten und die Daten der Insassen aufnehmen. Die weiteren Ermittlungen laufen. -
ICE „Donauwalzer“ steckte stundenlang in Tunnel
MEGA PANNE BEI DER ÖBB
Der ICE „Donauwalzer“ war eigentlich pünktlich um 13.13 Uhr vom Hauptbahnhof in Wien abgefahren.
Doch kurz nach Meidling blieb er heute im ersten Tunnel auf der Westbahnstrecke hängen. Grund soll ein derzeit nicht näher bekannter technischer Defekt gewesen sein.
Da ein Ersatzzug nicht angekoppelt werden konnte, machten sich zahlreiche Passagiere nach 5 Stunde in Dunkelheit auf eigene Faust auf durch den Tunnel.
Zwei Personen mussten später sogar ambulant betreut werden. Konkret wegen Panikattacken!
Mehrere Medien berichten von totalem Chaos.
Stundenlanges Warten ob einer simplen Panne sorgte bei den Passagieren jedenfalls für großen Ärger.
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Medienförderung: Etablierte Medien klar im Vorteil – Rechnungshof empfiehlt mehrere Änderungen
Der Rechnungshof sorgt sich um Ausbau von Medienvielfalt in Österreich!
PIKANT: Im heute veröffentlichten Bericht des Rechnungshofs zu „Medienförderungen durch die KommAustria und die RTR“ wurde nun festgestellt, dass die Medienförderungen des Bundes zwischen 2019 und 2024 um 88 Prozent – von 46 Millionen auf rund 87 Millionen Euro – gestiegen sind.
Sämtliche Förderungen seien an eine Mindestbestehdauer der Medien geknüpft, womit neue Medienunternehmen nicht umfasst sind und man fokusiert sich somit auf eine „strukturerhaltende Wirkung“.
Medienunternehmen lukrieren neben Förderungen unter anderem auch Werbeeinnahmen von öffentlichen Einrichtungen. Ein Gesamtüberblick über sämtliche Mittel, die die öffentliche Hand für Medien aufwendet, war nicht verfügbar. Einmal mehr betont der Rechnungshof, dass Medienkampagnen und Medienschaltungen kein Instrument der Medienfinanzierung sind.
Hier die Aussendung im Wortlaut:
Medienförderung: Etablierte Medien klar im Vorteil – Rechnungshof
empfiehlt Qualitätskriterien verstärkt als Fördervoraussetzung
Medien kommt in einer demokratischen Gesellschaft eine zentrale Rolle zu.
Allerdings sind die Funktionsfähigkeit des österreichischen Medienmarkts und die Medienvielfalt durch den Wegfall etablierter Einnahmequellen gefährdet. Daher unterstützt der Gesetzgeber den Markt mit der staatlichen Medienförderung.
Doch: Diese ist nur beschränkt ausgestaltet, um die Medienvielfalt im Sinne
einer Meinungsvielfalt zu steigern und den Marktzutritt neuer Anbieter zu
fördern. In seinem heute veröffentlichten Bericht „Medienförderungen durch die KommAustria und die RTR“ empfiehlt der Rechnungshof, die Medienförderung
für neue Marktteilnehmer zu öffnen und auf Anreize für eine (meinungs-)
vielfältige Medienlandschaft sowie für professionelle journalistische Tätigkeit Bedacht zu nehmen.
Ebenfalls heute veröffentlicht wurde der Bericht „RTR – Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH“. Das nunmehr zuständige Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) soll das Beteiligungsmanagement für die RTR weiter professionalisieren.
Prüfungszeitraum waren jeweils die Jahre 2019 bis 2023. Der Rechnungshof
betont, dass durch seine Empfehlungen nicht in die Unabhängigkeit der
Regulierungsbehörden und der Kommissionen eingegriffen wird, vielmehr zielen sie darauf ab, diese zu stärken. Medienförderungen erhöhten sich von 2019 bis 2024 um 88 Prozent
Der Rechnungshof überprüfte im Bericht „Medienförderungen durch die KommAustria und die RTR“ Förderungen, die von der Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria) und der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) verwaltet werden. Ein Schwerpunkt lag auf den hoch dotierten Förderungen.
Etwaige Medienförderungen anderer Gebietskörperschaften sowie die Finanzierung des Österreichischen Rundfunks (ORF) waren nicht Teil dieser Prüfung. Die Medienförderung des Bundes erhöhte sich zwischen 2019 und 2024 um 88 Prozent – von 46,23 Millionen Euro auf budgetierte 86,85 Millionen Euro im Jahr 2024. Durch die Einführung der Förderung der digitalen Transformation und die damit einhergehende einmalige Vergabe von 54 Millionen Euro vergaben die RTR und die KommAustria im Jahr 2022 über 100 Millionen Euro an Medienförderung.
Fördervergabe in Verantwortung von Einzelpersonen
Die KommAustria ist eine weisungsfreie, unabhängige Medienbehörde. Die RTR ist unter anderem der Geschäftsapparat der KommAustria und untersteht diesbezüglich deren Weisungen. Einen großen Teil der Förderungen verwaltet und vergibt die RTR im Fachbereich Medien selbst. Die Prüferinnen und Prüfer des Rechnungshofes weisen kritisch darauf hin, dass die Verwaltung und Vergabe der Medienförderungen – bis auf eine Ausnahme – in die Verantwortung von Einzelpersonen fielen: Bei der KommAustria war dies ein Einzelmitglied einer weisungsfreien Behörde, bei der RTR die Geschäftsführung des Fachbereichs Medien.
Qualitätskriterien zur Berechnung der Förderhöhe
Sämtliche Förderungen waren an eine Mindestbestehensdauer der Medien geknüpft. Neue Medienunternehmen beziehungsweise Medieninnovationen waren im Prüfungszeitraum von den Förderungen nicht umfasst. Konkrete Qualitätskriterien wurden nur in seltenen Fällen als Voraussetzung zur Gewährung einer Förderung verwendet. Qualitätskriterien, wie etwa ein abgeschlossenes Redaktionsstatut, führten zu Zusatzbeträgen. Der Rechnungshof empfiehlt, konkrete Qualitätskriterien als Voraussetzung zur Gewährung einer Förderung und für die Berechnung der Förderhöhe zu berücksichtigen. Angestrebt werden sollte zudem eine Harmonisierung der inhaltlichen Ausschlussgründe für die Zuerkennung von Medienförderungen.
Strukturerhaltende Wirkung der Medienförderung
Maßgeblich für die Bemessung der Förderhöhe waren wirtschaftliche Kriterien, wodurch die Medienförderung strukturerhaltende Wirkung zeigte. Nicht entscheidend hingegen waren Maßnahmen zur Unterstützung des Strukturwandels, etwa zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber großen globalen Plattformen, zur Weiterentwicklung der Finanzierungsmodelle oder zum Aufbau der Fähigkeit, dem veränderten Nutzungs- und Konsumverhalten zu begegnen.
Um den „dringend notwendigen digitalen Transformationsprozess der Medienbranche“ zu unterstützen, wurde die Förderung der digitalen Transformation eingeführt.
Doch: Die ausgezahlten Fördermittel im Bereich der Förderung der digitalen Transformation, aber auch jene des Privatrundfunks konzentrierten sich stark auf wenige Unternehmensverbände. Die zehn Medienkonzerne, die die höchsten Fördermittel erhielten, lukrierten zusammen 73 Prozent der ausgezahlten Fördersumme.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Förderungen der KommAustria und der RTR waren auf bereits etablierte Medien ausgerichtet. Die Voraussetzung einer gewissen Mindestbestehensdauer („Etabliertheit“) der förderwerbenden Medien behinderte den Ausbau der Medienvielfalt.
Der Rechnungshof empfiehlt daher dem nunmehr zuständigen BMWKMS, im Rahmen der angekündigten Restrukturierung des Systems der Medienförderung auf eine weitere Öffnung der Förderprogramme gegenüber neuen Marktteilnehmern hinzuwirken und insbesondere auf Anreize für eine (meinungs-)vielfältige Medienlandschaft sowie für professionelle journalistische Tätigkeit Bedacht zu nehmen.
Medienunternehmen lukrieren neben Förderungen unter anderem auch Werbeeinnahmen von öffentlichen Einrichtungen. Ein Gesamtüberblick über sämtliche Mittel, die die öffentliche Hand für Medien aufwendet, war nicht verfügbar. Einmal mehr betont der Rechnungshof, dass Medienkampagnen und Medienschaltungen kein Instrument der Medienfinanzierung sind.
Fachbereichsübergreifende Unternehmensstrategie für RTR empfohlen Neben der Vergabe von Medienförderungen ist die RTR für regulatorische und für weitere gesetzlich festgelegte Aufgaben zuständig – etwa für die Einrichtung einer Servicestelle zur Künstlichen Intelligenz (KI). Die RTR ist in zwei Fachbereiche – mit jeweils einer Geschäftsführung – gegliedert: den Fachbereich Medien sowie den Fachbereich Telekommunikation und Post.
Die RTR hat zunehmend thematische Herausforderungen, wie Fragen zur KI, zu bewältigen, bei denen die Verantwortung und die Aufsicht auf unterschiedliche Bereiche aufgesplittert waren. Sie sollte diesen ineinandergreifenden Themen fachbereichsübergreifend begegnen. Daher empfiehlt der Rechnungshof im Bericht „RTR – Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH“, eine übergeordnete – fachbereichsübergreifende – Unternehmensstrategie und eine daraus abgeleitete Personalstrategie zu erarbeiten. Das nunmehr zuständige BMWKMS sollte die Grundlagen des Beteiligungsmanagements für die RTR weiter professionalisieren.
Überdurchschnittlicher Gender-Pay-Gap
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 zählte die RTR 155 Beschäftigte. Weibliche Beschäftigte waren in niedrigeren Einkommensbereichen stark vertreten. Im oberen Einkommensbereich fanden sich fast nur männliche Beschäftigte. Einzelne Gehälter der weiblichen Beschäftigten zwischen 2019 und 2023 stiegen zwar an, die Differenz zwischen dem durchschnittlichen Jahresgehalt von Frauen und Männern erhöhte sich jedoch von rund 26.900 Euro (2019) auf rund 30.500 Euro (2023). Der Gender-Pay-Gap der RTR lag im Jahr 2023 mit 34 Prozent deutlich über dem Gender-Pay-Gap des österreichischen Bundesdienstes von zuletzt 8 Prozent und auch über jenem der Privatwirtschaft von 18 Prozent (2022).Aussendung als DOWNLOAD beim Rechnungshof.
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Neuregelung zur Trinkgeldpauschale
Nach intensiven Verhandlungen hat die Bundesregierung heute eine Einigung zur Trinkgeldpauschale vorgestellt. Der neuen gesetzlichen Lösung vorangegangen war ein Vorschlag der Sozialpartner. Sie bringt österreichweit einheitliche Standards sowie Transparenz für Beschäftigte und sichert deren Einkommen im Krankheitsfall, während der Arbeitssuche und in der Pension.
Vereinheitlichung für ganz Österreich
Bisher galten in der Tourismusbranche je nach Bundesland unterschiedliche Pauschalsätze, die vor Abzug der Sozialversicherung zum Bruttolohn addiert werden. Zum Teil variierte diese Pauschale um bis zu 14,53 Euro monatlich für dieselbe Tätigkeit im selben Stundenausmaß. Im Sinne der Fairness und Klarheit wurde dieser Satz nun vereinheitlicht. Der neue österreichweit gültige Pauschalbetrag beträgt 65 Euro für Servicekräfte mit Inkasso. In den Jahren 2027 und 2028 steigen diese Pauschalen auf 85 und 100 Euro. Für Mitarbeiter:innen ohne Inkasso, die Trinkgeld erhalten, gilt künftig eine Pauschale von 45 Euro, die 2028 auf 50 Euro erhöht wird. Ab 2029 wird jährlich valorisiert. Teilzeitkräfte sind von der Reglung mit einem Aliquot-Anteil umfasst. In anderen Trinkgeldbranchen sieht die neue Regelung ebenfalls eine bundesweite Vereinheitlichung vor, aber dort ist die Höhe der Pauschale noch nicht festgesetzt. Dies betrifft etwa das Friseur- und Kosmetikgewerbe und Zustelldienste.
Der steigende Pauschalbetrag bringt spürbare Vorteile bei der Pension, sowie beim Kranken- und Arbeitslosengeld. Im Tourismus, wo Grundlöhne niedrig sind, eine hohe Fluktuation herrscht und Beschäftigte in Nebensaisonen von ihren Arbeitgebern nicht selten beim AMS „zwischengeparkt“ werden, ist diese Absicherung von besonderer Wichtigkeit.
Mehr Nachvollziehbarkeit und Transparenz für Beschäftigte
Ergänzend zur finanziellen Absicherung bringt die Neuregelung auch zusätzliche Transparenzrechte: Beschäftigte können künftig die Höhe des per Kartenzahlungen eingegangenen Trinkgelds beim Chef oder der Chefin erfragen – und zwar bis zu drei Jahre rückwirkend. Ebenso müssen interne Verteilungssysteme für Trinkgeld offengelegt werden. Beides soll sicherstellen, dass das Trinkgeld wirklich bei denen ankommt, die es sich verdient haben und sich Arbeitgeber nicht am Trinkgeld bedienen.
Trinkgeld weiterhin steuerfrei
Eines bleibt, wie gehabt: Trinkgeld ist auch in Zukunft zu 100% steuerfrei. Übersteigt das tatsächlich erhaltene Trinkgeld die Pauschale, dann schützt der Entfall der bisherigen Öffnungsklausel nach oben die Beschäftigten vor Nachforderungen der ÖGK. Erfreulich ist, dass die Arbeitgeber weiterhin einen Beitrag zur Sozialversicherung leisten müssen und sich somit an der Absicherung der Pension, dem Krankengeld und Arbeitslosengeld der Beschäftigten beteiligen. Bei geringerem Trinkgeld können sie auf Antrag statt der Pauschale nur den tatsächlich erhaltenen Betrag anrechnen.
Was bei der vorangegangenen Debatte rund um Trinkgeld-Abgaben nicht vergessen werden darf: Trinkgeld ist eine wichtige Wertschätzung der Gäste gegenüber Beschäftigten. Es darf aber den Lohn nicht ersetzen. Die beste Absicherung für Arbeitnehmer:innen ist noch immer eine sichere und faire Bezahlung durch den Arbeitgeber.
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Brau Union bleibt in Linz und bekommt neuen Campus
Anfang 2026 zieht die Bürozentrale der Brau Union Österreich von der Linzer Poschacherstraße in das neu errichtete, zentral gelegene Quadrill am Areal der Tabakfabrik.
Der Brau Union Campus, so der Name des neuen Bürostandortes, wird die vier Etagen des Hauses Virginia des Quadrills am Areal der Tabakfabrik füllen. Der Innenausbau, der gut voranschreitet, liegt im Zeitplan. Der schrittweise Umzug der Linzer Belegschaft ist für das erste Quartal 2026 geplant.
„Unser neuer Brau Union Campus spiegelt optisch unser modernes, vernetztes Arbeiten wider und erfüllt unseren Anspruch an ein innovatives Arbeitsumfeld. Der Hauptsitz der Brau Union Österreich bleibt in Linz. Die zentrale Lage in Österreich ist wichtig für die Zusammenarbeit unserer 12 regionalen und lokalen österreichischen Brauereien. Ein großer Pluspunkt ist, dass wir nun im Herzen von Linz, direkt neben unserer Linzer Brauerei angesiedelt sind. Die Suche nach einem neuen Standort wurde notwendig, da die Instandhaltung sowie Sanierungen des bestehenden Bürogebäudes in der Poschacherstraße aufgrund des Gebäudezustandes weder ökologisch noch ökonomisch mehr sinnvoll sind“, so Hans Böhm, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich.
Wichtige Auswahlkriterien für den Standort waren die gute öffentliche Erreichbarkeit sowie das gute Angebot an Geschäften, Lokalen und Freizeitmöglichkeiten im Umfeld des Bürogebäudes. Auf vier Etagen finden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein modernes Arbeitsumfeld für flexible und offene Zusammenarbeit vor. Gute Aussichten auf das Linzer Zentrum und den Pöstlingberg werden sowohl ein Bereich fürs Mittagessen und große Besprechungen im vierten Stock als auch die Dachterrasse bieten, die für Besprechungen in kleiner Runde oder Pausen genutzt werden kann.
„Mir ist wichtig, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser zentralen Lage am neuen Standort wohlfühlen und gut auf unser neues modernes Arbeitsumfeld vorbereitet sowie durch das neue Büro bei ihrer innovativen, vernetzten Arbeitsweise unterstützt werden und stolz auf die Brau Union Österreich als Arbeitgeber in Österreich sind“, ergänzt Peter Zielonka, HR Director der Brau Union Österreich.
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ÖAMTC Stauprognose fürs Wochenende: Alle fahren Richtung Süden
Der Sommerreiseverkehr nähert sich seinem Höhepunkt, was zu längeren Staus auf den Transitrouten Richtung Süden führt. Da fast alle deutschen Bundesländer bereits Ferien haben, wird sich der Verkehr von den deutschen Autobahnen auf die Hauptverbindungen in Österreich verlagern. Es wird auch mit vielen Reisenden aus den Niederlanden, Belgien und Skandinavien gerechnet.
Reisende, die zeitlich flexibel sind, sollten Samstage für die Anreise meiden. Wer keine andere Wahl hat, sollte entweder sehr früh oder sehr spät am Tag (z.B. erst am Nachmittag) in den Urlaub starten, um den größten Staus aus dem Weg zu gehen.
Staugefahr in Österreich
A1, West Autobahn, im Großraum Salzburg
A9, Pyhrn Autobahn, Mautstellen Bosruck- und Gleinalmtunnel, Baustelle Kalwang – Mautern, Grenze Spielfeld
A10, Tauern Autobahn, im Raum Salzburg, vor der Mautstelle St. Michael im Lungau sowie vor den Tunnelbereichen, etwa vor dem Oswaldiberg Tunnel bei Villach
A11 Karawanken Autobahn, vor dem Karawanken Tunnel
A12, Inntal Autobahn, Großraum Innsbruck, Grenze Kufstein/Kiefersfelden
A13, Brenner Autobahn, im gesamten Verlauf, speziell im Großraum Innsbruck, vor der Mautstelle Schönberg und vor der Baustelle Luegbrücke
B179, Fernpass Straße, zwischen Füssen in Bayern und NassereithStaugefahr im benachbarten Ausland:
Bereich Großes Deutsches Eck (A8/A93)
Südtirol Brenner Autobahn (A22)
Grenze Slowenien / Kroatien: Gruskovje – Macelj (A4/A2) -
Enns: Mopedlenker nach kurzer Flucht gestoppt
Einer Streife fiel am 20. Juli 2025 gegen 19 Uhr in der Dr. Renner-Straße in Enns ein entgegenkommender Mopedlenker ohne Kennzeichen auf. Als der Mopedlenker, ein 16-Jähriger aus dem Bezirk Linz-Land, die Polizisten bemerkte, ergriff er sofort die Flucht. Der Jugendliche bog in die Eichbergstraße ein und versuchte, der Streife zu entkommen. Bei seiner rücksichtslosen Fahrweise setzte er mehrere Übertretungen. Unter anderem nötigte er einen Autolenker zum Abbremsen, außerdem mussten Eltern ihre Kinder von einem Gehweg in der Nähe des Freibades wegziehen, um eine Kollision zu verhindern. Schließlich konnte der 16-Jährige bei einer Ausfahrt gestoppt werden. Bei der Kontrolle stellten die Polizisten das Kennzeichen in der Hosentasche des 16-Jährigen fest. Bei der technischen Überprüfung des Mopeds wurde eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreicht, anschließend wurde das Kennzeichen vorläufig abgenommen.
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Erfolgreiches erstes Halbjahr für den Tourismus in der Region Wörthersee-Rosental
Dank der strategischen Ausrichtung, den Fokus außerhalb der Kernsaison auf Radfahren, Wandern und Golf zu legen, zeigen sich deutliche Erfolge. Nach dem zweitstärksten April der letzten zehn Jahre mit 47.948 Übernachtungen, konnte die Region auch im Juni 2025 einen neuen Rekord verzeichnen: Mit 257.074 Nächtigungen war es der erfolgreichste Juni des letzten Jahrzehnts.
Insgesamt blickt die Region Wörthersee-Rosental im Zeitraum von Jänner bis Juni 2025 auf 484.468 Übernachtungen zurück, was einem Plus von 3,14 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Beim Blick auf die einzelnen Hauptorte, zeigt sich folgendes Bild:
- Velden: 164.228 Nächtigungen, +5,16%
- Pörtschach: 81.404 Nächtigungen, +6,46%
- Keutschach: 78.959 Nächtigungen, +1,96%
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Pensionist mit Rollstuhl in Bach gestürzt
Ein 77-jähriger Pensionist aus dem Bezirk Rohrbach fuhr am 20. Juli 2025 gegen 16:30 Uhr mit seinem elektrisch betriebenen Rollstuhl im Bezirk Rohrbach auf einem Waldweg Richtung L1553. Kurz vor der Kreuzung mit der Landesstraße kam er aus bisher unbekannten Gründen links vom Waldweg ab und stürzte mit dem Rollstuhl in den unmittelbar angrenzenden Bach. Der 77-Jährige rief seine Gattin an, welche ihn wenig später im Bachbett vorfand. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Pensionisten schließlich bergen. Der 77-Jährige wurde von der Rettung erstversorgt und leicht verletzt ins Klinikum Rohrbach eingeliefert.
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Honigjahr 2025: Eine mäßig zufriedenstellende Ernte in Oberösterreich
Die Honigernte 2025 in Oberösterreich fällt vielerorts unterdurchschnittlich aus und stellt die rund 8.800 Imker vor große Herausforderungen. Die Erträge variieren regional stark, selbst auf kurze Distanzen.
Frühjahrsernte mit Ausfällen und Kälte im Mai
Obwohl das Honigjahr vielversprechend begann und die Bienenvölker sich im April gut entwickelten, bremste der kalte Mai ihre Entwicklung deutlich. In dieser intensiven Wachstumsphase verbrauchten die Bienen vielerorts ihren eingetragenen Honig selbst, teilweise war sogar eine Notfütterung nötig, um ein Verhungern der Völker zu verhindern. Auch die Rapsblüte, normalerweise ein verlässlicher Ertragsbringer, war unterdurchschnittlich. Eine zufriedenstellende Frühjahrsernte konnte nicht erzielt werden, obwohl es in manchen Regionen solide Blütenhonigerträge gab.
Starkes Schwarmjahr durch Kälteperioden
Die anhaltende Kälte und Trachtlücken führten zu einer deutlich erhöhten Schwarmneigung der Bienenvölker. Schwärmende Bienenvölker tragen erfahrungsgemäß weniger Honig ein und erfordern einen erhöhten Arbeitsaufwand.
Waldhonig nur regional verfügbar
Beim Waldhonig wurden regional stark unterschiedliche Erträge verzeichnet, was ihn dieses Jahr zur Mangelware machen könnte. Während in Gebirgsregionen und einzelnen Gunstlagen eine durchschnittliche Waldhonigernte erzielt werden konnte, blieb die Waldtracht im Großteil Oberösterreichs weitgehend aus.
