Kategorie: news

  • Finanzpolizei deckt massive Missstände bei Fußballspiel in Linz auf

    Security-Unternehmen beschäftigte Minderjährige und fälschte Geburtsdatum

    Im Zuge einer Schwerpunktkontrolle des Amts für Betrugsbekämpfung, Finanzpolizei, bei einem Fußballspiel in Linz wurden gravierende arbeits- und sozialrechtliche Missstände im Bereich der eingesetzten Sicherheitsunternehmen festgestellt.

    „Ob am Fußballfeld oder abseits davon: Fairness muss absolute Priorität haben. Wer unfaire Praktiken ausübt, um sich einen Vorteil zu verschaffen, gehört bestraft. Die Vielen, die sich an die Regeln halten dürfen nicht benachteiligt sein. Nur wenn alle nach denselben Regeln spielen, kann es einen fairen Wettbewerb geben, der schlussendlich auch zu mehr Gerechtigkeit führt“, betont Finanzminister Markus Marterbauer.

    Laut vorliegendem Sicherheitskonzept hätten 176 Sicherheitsmitarbeiter im Einsatz sein sollen. Tatsächlich konnten im Rahmen der Kontrolle jedoch lediglich 93 Personen angetroffen und überprüft werden. Ein erheblicher Teil der eingesetzten Arbeitskräfte war zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht mehr vor Ort.

    Die Überprüfungen ergaben insgesamt 84 Übertretungen. Darunter befanden sich 35 Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten gemäß ASVG, 16 Personen, die gleichzeitig Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung bezogen und 17 Fälle ohne gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeitaufzeichnungen.

    Diese Zahlen verdeutlichen ein strukturelles Problem im Bereich prekärer Beschäftigung. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden offenbar in unsicheren und rechtlich problematischen Arbeitsverhältnissen eingesetzt, vielfach ohne ausreichende Absicherung, Transparenz oder arbeitsrechtliche Dokumentation. Fehlende Meldungen, unklare Arbeitszeiten und paralleler Leistungsbezug deuten darauf hin, dass Beschäftigte in wirtschaftlich besonders vulnerablen Situationen stehen und teilweise unter Bedingungen arbeiten, die sie in massive soziale Nachteile bringen.

    Im Zuge der Amtshandlung wurden zudem offene Abgaben in Höhe von über 61.000 Euro exekutiert.

    Besonders besorgniserregend war die Situation hinsichtlich der persönlichen Schutzwürdigkeit der eingesetzten Arbeitskräfte: Zwei der angetroffenen Sicherheitsmitarbeiter waren minderjährig; in diesen Fällen wurde das Geburtsdatum offenkundig manipuliert.

    Darüber hinaus waren zahlreiche Beschäftigte tätig, die über keine ausreichenden Deutschkenntnisse verfügten, um sicherheitsrelevante Anweisungen verständlich entgegennehmen oder weitergeben zu können. Dies gefährdet potenziell nicht nur die Veranstaltungssicherheit, sondern verletzt auch die verantwortungsvolle Personalführung und Fürsorgepflicht gegenüber den eingesetzten Personen.

    Weitere Ermittlungen zu den beteiligten Unternehmen sowie zu den konkreten Beschäftigungsverhältnissen sind im Gange.

  • Trickdiebstahl: Ermittlungserfolg des Landeskriminalamtes Wien

    Beamten des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle West, Ermittlungsbereich Diebstahl, ist es gemeinsam mit der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, Ermittlungsbereich Eigentum, gelungen vier Tatverdächtige nach Trickdiebstahl festzunehmen.

    Die drei Frauen, 45 Jahre (StA.: Polen), 46 Jahre (StA.: Deutschland) und 47 Jahre (StA.: Vereinigte Staaten von Amerika) und ein 33-jähriger Mann (StA.: Polen) stehen im Verdacht, nach derzeitigem Ermittlungsstand zwei bekannten älteren Opfern, 86-Jahre und 96-Jahre alt, diverse Schmuckstücke und auch Bargeld gestohlen zu haben. Die Tatverdächtigen sollen bei den Taten mit demselben Modus Operandi vorgegangen sein. Die Opfer wurden am Heimweg im Stiegenhaus angesprochen. Hierbei wurde mittels Zetteltrick die Person in ein Gespräch verwickelt, um in die Wohnungen zu gelangen. Dadurch wurde die ältere Person abgelenkt und durch einen zweiten Tatverdächtigen wurde die Wohnung nach Schmuck oder Bargeld durchsucht.
    Bei der Festnahme der Personen konnten mehrere Schmuckstücke und Bargeld sichergestellt werden.

    Bei den Beschuldigten handelt es sich um eine kriminielle Vereinigung, die bereits in Österreich und Deutschland mit dieser Deliktsform in Erscheinung getreten ist und damit ihren Lebensunterhalt bestreiten.
    Gegen die drei Frauen und den Mann besteht bereits ein EU-Haftbefehl, aufgrund begangener Taten im Ausland. Alle vier verweigerten die Aussage und wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht.

  • 25-Jähriger rettet 62-Jährigen aus Bachbett

    Ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden war am 11. Februar 2026 gegen 22 Uhr in Bad Goisern zu Fuß auf dem Nachhauseweg als er im Bereich Höllgraben Hilferufe aus dem dort befindlichen Bach wahrnahm. Der 25-Jährige folgte den Hilferufen und konnte schließlich im Bach liegend einen 62-jährigen Mann vorfinden.
    Der 25-Jährige verständigte daraufhin umgehend per Notruf die Einsatzkräfte. Den Einsatzkräften gelang es, den 62-Jährigen unterkühlt und mit Verletzungen unbestimmten Grades aus dem Bach zu retten. Ein Sturz ohne jegliches Fremdverschulden brachte den 62-Jährigen in seine missliche Lage.
    Nach erfolgter Erstversorgung wurde er mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl eingeliefert.

  • Schüler (16) nach Marihuanakonsum ins Krankenhaus eingeliefert

    Am 7. Februar 2026 gegen 21 Uhr wurde ein 16-jähriger Schüler aus dem Bezirk Rohrbach in ein Krankenhaus eingeliefert, nachdem er wegen Konsum vorerst unbekannter Substanzen gesundheitliche Probleme hatte und Rettung und Notarzt benötigte.
    Das Rote Kreuz verständigte die Polizei und bei den anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 16-Jährige, als er zu Besuch bei einem Schulfreund war, aus einem Glas in der Küche, in dem Marihuana verwahrt war, ein Gramm heraus und mit nach Hause nahm, wo er dieses in den Abendstunden des 7. Februar 2026 verspeist haben soll und dies zu einer Überdosierung sowie in weiterer Folge zu einem Zusammenbruch führte.
    Ermittlungen an der Wohnadresse des Schulfreundes führten zur Erkenntnis, dass die 41-jährige Mutter des Schulfreundes laut eigenen Angaben ca. 80 Gramm Marihuana selbst erzeugt hatte und es ihrem zweiten Sohn als Tee verabreichte und auch selbst als Tee konsumierte.
    Die ermittelnden Beamten stellten noch 6,8 Gramm des selbst erzeugten Marihuanas sicher. Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Linz und an die Bezirkshauptmannschaft Rohrbach folgen.

  • Opernball 2026 bringt Ringsperre und Öffi-Einschränkungen in der Wiener City

    Am Donnerstag, 12.02.2026, findet in der Wiener Staatsoper der 68. Wiener Opernball statt. Das gesellschaftliche Großereignis zieht auch heuer wieder zahlreiche nationale und internationale Gäste an. Für Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer bedeutet der Ballabend laut ARBÖ Straßensperren sowie Einschränkungen im öffentlichen Verkehr im Bereich der Wiener Innenstadt.

    Die Ringstraße wird am Opernballabend zwischen Johannesgasse und Operngasse wahrscheinlich wieder von 19:00 Uhr bis ca. 23:00 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Durchfahrt ist in diesem Zeitraum ausschließlich für Berechtigte möglich. Zusätzlich wird die Kärntner Straße zwischen Karlsplatz und Opernring gesperrt.

    Auch der öffentliche Verkehr ist von den Maßnahmen betroffen. Die Straßenbahnlinien 1, 2 und D werden laut Erfahrungen des ARBÖ ab den frühen Abendstunden umgeleitet. Die Linie 71 sowie die Autobuslinie 59A werden kurzgeführt. Die Linie 2A stellt am Opernballabend ab etwa 18:50 Uhr den Betrieb ein. Darüber hinaus kommt es auch bei mehreren Nachtbuslinien zu Einschränkungen.

    Im Zuge des Abendverkehrs ist mit Staus am Ring vor den Ableitungen sowie auf der Zweier-Linie zu rechnen. Auch entlang des Donaukanals und am Gürtel verlängern sich die Fahrzeiten teilweise deutlich.

  • Verdacht auf radioaktives Nuklid in einem Entsorgungsbetrieb

    Montagvormittag gegen 10:30 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Wien, die Berufsrettung Wien und die Wiener Polizei alarmiert und zu einem Entsorgungsbetrieb in Wien-Liesing gerufen. Es bestand der Verdacht, dass ein angelieferter Gegenstand ein radioaktives Nuklid enthalten haben könnte. Von den Einsatzkräften der Feuerwehr wurden am Firmengelände Absperrmaßnahmen getroffen und umfangreiche Messungen zur Gefahrenabschätzung vorgenommen. Dabei wurden geringe Strahlenwerte festgestellt. Zwei Mitarbeiter des Betriebs, die mit dem Gegenstand hantiert haben, wurden vorsorglich durch die Berufsrettung Wien untersucht und nach einer Dekontamination im Hygienezentrum des Gesundheitsdienstes zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Aktuell sind weitere Messungen und Nachforschungen im Gange, um die Herkunft des Gegenstandes zu klären. Für Personen außerhalb des Firmengeländes besteht keine Gefährdung.

  • Drogenlenker versuchte Urin-Test mit Bier zu verfälschen

    Zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle forderten Polizisten am 8. Februar 2026 gegen 10:10 Uhr einen 21-Jährigen aus dem Bezirk Amstetten auf. Dabei stellten sie eindeutige Merkmale einer Suchtgift-Beeinträchtigung fest. Aus diesem Grund wurde der Mann zu einem Urin-Schnelltest aufgefordert. Diesen versuchte der Probeführerscheinbesitzer zu manipulieren: er schüttete Bier, das er in einer Bierdose in der Hosentasche mitgeführt hatte, anstelle des Urins in den Messbecher. Die Beamten bemerkten dies jedoch und forderten den 21-Jährigen sogleich zur ärztlichen Untersuchung auf. Diese verweigerte er, weshalb ihm die Weiterfahrt untersagt wurde. Weil er seine Fahrzeugschlüssel nicht herausgeben wollte, brachten die Polizisten eine Lenkradsperre am Fahrzeug an. Eine Hinderung an der Weiterfahrt war somit gesichert. Der 21-Jährige wird angezeigt.

  • Sonntag Mittag in Linz: Unbekannte besprühten Wand mit NS-Propaganda

    Mit nationalsozialistischen Symbolen besprühten bislang Unbekannte am 8. Februar 2026 im Zeitraum zwischen 11:30 Uhr und 12:15 Uhr ein Mauerwerk in Linz-Urfahr. Die Mauer befindet sich im Bereich des Hauses Jägerstraße 40 unmittelbar an einen Spielplatz angrenzend. Die Hausbesitzerin informierte gegen 12:30 Uhr die Polizei, die bei der Tatortbesichtigung die noch frischen Graffitis feststellte. Hinweise auf mögliche Täter gibt es derzeit nicht. Etwaige Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Linz-Kaarstraße unter der Telefonnummer 059133 4584 in Verbindung zu setzen.

  • Afghane (1,18 Promille) fuhr nach Unfall einfach heim.

    Nachdem er in einen Verkehrsunfall mit Sachschaden verwickelt war, fuhr ein 47-jähriger Afghane aus dem Bezirk Rohrbach mit seinem PKW einfach davon. Im Gemeindegebiet von Altenfelden stoppte eine Streife den betrunkenen Familienvater.

    Am Linzer Hauptplatz hatte sich der Unfall ereignet. An der Unfallaufnahme wirkte der Mann jedoch nicht mit, sondern fuhr mitsamt seiner drei Kinder (5, 8 und 9 Jahre alt) in Richtung nach Hause. Im Gemeindegebiet von Altenfelden war die Fahrt dann zu Ende. Eine Polizeistreife stoppte den Mann. Beim Alkotest erreichte er 1,18 Promille, weshalb ihm die Weiterfahrt untersagt und eine Anzeige erstattet wurde. Weil eines der Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert war, gibt es zusätzlich eine Anzeige wegen Kindersicherung.

  • 82-jähriger Großvater schoss auf Enkeltochter

    Eine 30-Jährige aus Salzburg besuchte am 6. Februar 2026 gegen Mittag ihre 78-jährige Großmutter in ihrer Wohnung im Gemeindegebiet von Lengau. Nach dem gemeinsamen Mittagessen kam der 82-jährige Großvater dazu, setzte sich im Wohnzimmer auf ein Sofa und folgte kommentarlos dem Gespräch zwischen der Großmutter und der Enkelin. Als die 30-Jährige gegen 13:55 Uhr die Wohnung verlassen wollte, zog der 82-Jährige seine legal besessene Faustfeuerwaffe aus der Hosentasche und schoss damit einmal auf seine Enkeltochter. Unmittelbar danach verübte der 82-Jährige mit seiner Waffe Suizid. Die 30-Jährige wurde im Bauchbereich getroffen und nach notärztlicher Erstversorgung mit schweren Verletzungen in das LKH Salzburg geflogen. Die Großmutter, welche Zeugin der Tat wurde, gab in ihrer Vernehmung als mögliches Tatmotiv einen Streit um einen niedrigen dreistelligen Geldbetrag an.

    Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden oder von Suizidgedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefonseelsorge unter der Telefonnummer 142.

  • B1: Zwei Fahrzeuge von Rasern beschlagnahmt

    Zwei Zivilstreifen der Landesverkehrsabteilung OÖ führten am Abend des 6. Februar 2026 im Bereich Leonding entlang der B1 schwerpunktmäßige Kontrollen durch. Dabei konnten zwei Fahrzeuglenker mit einer Nettoüberschreitung von 72 km/h der erlaubten Höchstgeschwindigkeit gemessen und angehalten werden. Den beiden Lenkern wurde der Führerschein vorläufig abgenommen und die beiden verwendeten Fahrzeuge vorläufig beschlagnahmt.

  • Wiener Getränkegroßhändler wird Generalimporteur von Fever-Tree.

    Wiener Getränkegroßhändler wird ab 1.3. Generalimporteur von Fever-Tree.

    Die Marke kennen viele Oberösterreicher von Fußballtrikots und aus Stadion-VIP-Clubs und wird derzeit noch über einen Linz Händler importiert.

  • Pferd verbrannt: Transporter brannte auf A1

    Ein 34-jähriger deutscher Staatsbürger lenkte seinen Pferdetransporter am 5. Februar 2026 gegen 23:40 Uhr auf der A1 Westautobahn Richtung Wien. Auf Höhe Sankt Florian bemerkte der Mann plötzlich Rauch an seinem Fahrzeug und stellte es am Pannenstreifen ab. Kurze Zeit darauf stand der Transporter in Vollbrand und das Tier verendete im Laderaum. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Fahrzeugbrand sowie den Brand der angrenzenden Lärmschutzwand rasch unter Kontrolle bringen. Während der Berge- und Aufräumarbeiten war die Westautobahn lediglich einspurig befahrbar.

  • A26: Cobra holt Mann in Hängematte von Baum

    Cobra mit Ford F-550 Super Duty 4X4 samt MARS RDD Rampe gegen einen Hängemattenmann!

    Die Spezialeinheit rückt mit seltenem 245.000 Euro Fahrzeug an.

    So etwas – Kritiker sprechen von einer „Show“ – hat der Bergschlösslpark wohl noch nie gesehen.

    Ein ähnlicher Einsatz bei einer Klimademo in Graz brachte der Cobra übrigens sogar einen Artikel auf der Hersteller-Website ein …

  • Wiener Polizei 2025: 1.300 Polizeieinsätze pro Tag

    Wiener Polizeikräfte bei 12.642 Kundgebungen und Demonstrationen im Einsatz – Karner: „Wiener Polizei leistet großartige Arbeit in der Bundeshauptstadt und darüber hinaus!“

    Im Jahr 2025 gingen in der Landesleitzentrale Wien 1.175.411 Notrufe ein, aus denen 474.243 Einsätze hervorgingen, zu denen Einsatzmittel geschickt wurden. Das entspricht einem Tagesdurchschnitt von rund 1.300 Einsätzen in Wien – also im Durchschnitt beinahe einem Polizeieinsatz pro Minute.

    Diese Zahlen verdeutlichen die professionelle Arbeit der Polizistinnen und Polizisten in der Bundeshauptstadt, aber auch darüber hinaus, sowie die Bedeutung einer rund um die Uhr funktionierenden, hochprofessionellen Einsatzkoordination in einer Millionenstadt wie Wien.

    Innenminister Gerhard Karner dankte den Einsatzkräften im Rahmen eines Dienststellenbesuchs in der Landesleitzentrale Wien: „Die Wiener Polizei leistet großartige Arbeit für die Menschen in der Bundeshauptstadt und darüber hinaus. Die hohe Zahl an Einsätzen zeigt, wie wichtig eine perfekt funktionierende Einsatzkoordination ist. Danke an die Polizei für die umsichtige, konsequente Arbeit für die Sicherheit der Bevölkerung.“

    Tausende Veranstaltungen professionell abgesichert

    Die Wiener Polizei beurteilte 12.642 Kundgebungen und traf entsprechende Maßnahmen. Im Jahr 2025 kam es zu 21 Untersagungen und 332 Zurückweisungen von Versammlungen. Rund 300 Veranstaltungen waren von großem Umfang, bei denen hunderte Polizistinnen und Polizisten verschiedener Einheiten im Einsatz standen.

    Darüber hinaus sorgte die Wiener Polizei bei 17 Staatsbesuchen, 96 Sportveranstaltungen sowie bei zahlreichen kulturellen und gesellschaftlichen Großereignissen wie dem Donauinselfest, der OSZE-Konferenz, dem Opernball oder den Feierlichkeiten rund um den Jahreswechsel für die Sicherheit der Bevölkerung und der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

    Beweissicherung, Drohneneinsätze und sprengstoffkundige Beamte

    Im Zuge von Großeinsätzen kam es zu 97 Ausrückungen von Beweissicherungsteams und 460 Drohneneinsätzen mit über 1.500 Flugstunden. Rund 1.100-mal wurden sprengstoffkundige Beamte zu Einsätzen hinzugezogen, am häufigsten wegen pyrotechnischer Gegenstände, Präventiveinsätzen, dem Fund von Kriegsmaterial oder verdächtigen Gegenständen, Bombendrohungen oder bei Durchsuchungen.

    Sicherheit durch Professionalität und Koordination

    Die Einsatzzahlen der Wiener Polizei 2025 zeigen deutlich: Die Wiener Polizei bewältigt Tag für Tag ein enormes Einsatzaufkommen und leistet dank höchster Professionalität einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit und Lebensqualität in Wien, nicht nur im regulären Streifendienst, sondern auch bei der Einsatzkoordination, bei Sondereinsätzen und Großveranstaltungen, bei Staatsbesuchen und hunderten Schwerpunktaktionen.

  • Danish Air Transport fliegt ab 29.3. die Linz – Frankfurt

    Danish Air Transport soll ab dem 29.3. die Strecke Linz / Frankfurt fliegen!

    Der letzte Frankfurt-Flug hob in Linz am 25.10.2025 ab.

    Die dänische Fluglinie DAT wird die Strecke nun übernehmen. 21 Flugzeuge groß ist die Flotte der Airline.

    Laut ersten Zahlen fördert das Land Oberösterreich die Anbindung alleine im ersten Jahr mit 7,5 Millionen Euro.

    Der Vertrag mit der dänischen Airline wurde für vier Jahre abgeschlossen. In Summe wird in diesen vier Jahren das Land Oberösterreich 36 Millionen Euro Steuergeld zur Verfügung stellen.

  • Alkolenkerin (1,96 Promille) mit drei Kindern im Auto touchiert Mauer.

    Eine 47-Jährige aus dem Bezirk Rohrbach verursachte am 2. Februar 2026 um 17:16 Uhr als Lenkerin eines PKW einen Verkehrsunfall mit Personenschaden.
    Die Frau fuhr mit einem PKW auf der L585, Gemeindegebiet Altenfelden, und kam dabei rechts von der Fahrbahn ab und touchierte mit dem PKW eine Steinmauer. Auf der Rücksitzbank fuhren drei minderjährige Kinder, davon zwei Kinder von Bekannten, im Alter von acht und neun Jahren, mit. Die drei Kinder klagten nach dem Unfall über Schmerzen. Die 47-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Ein mit der Frau durchgeführter Alkomattest verlief mit 1,96 Promille positiv. Der Führerschein wurde sowohl analog als auch digital abgenommen. Am PKW entstand vermutlich Totalschaden.

  • Erfolgreiche Reanimation eines 84-Jährigen

    Ein 84-jähriger Mann aus dem Bezirk Rohrbach erlitt am 2. Februar 2026 gegen 12 Uhr einen Herzstillstand im PKW seines Sohnes. Beim Eintreffen der Beamten waren die anwesenden Rettungssanitäter mit der Reanimation des Mannes beschäftigt. Der Polizist übernahm die Herzdruckmassage, während der Rettungssanitäter mit der Beatmung fortfuhr. Nach fortlaufender Reanimation und dem Einsatz des Defibrillators konnten die Vitalfunktionen des Mannes wieder erlangt werden. Beim Eintreffen des Notarztes atmete der 84-Jährige wieder selbstständig. Nach längerer Akutbehandlung im Rettungsfahrzeug wurde der Mann mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Elisabethinnen nach Linz geflogen.

  • Am Mittwoch wartet ein Fünffachjackpot mit 6 Millionen Euro

    Der erste Vierfachjackpot des Jahres hat sich gleich zum ersten Fünffachjackpot 2026 weiterentwickelt. Denn auch am Sonntag hatte niemand die “sechs Richtigen” auf einem abgegebenen Tippschein angekreuzt. Am Mittwoch warten nun im Jackpottopf für den oder die Sechser bereits 6 Millionen Euro auf die Spielteilnehmer:innen.

    Beim Fünfer mit Zusatzzahl gab es hingegen gleich vier Gewinner:innen. Je dreimal wurde ein Fünfer mit Zusatzzahl im Burgenland abgegeben, bei allen Dreien fehlte jeweils die Zahl 32 auf den Sechser. Der vierte Fünfer mit Zusatzzahl wurde in Wien getippt. Alle vier Gewinner:innen erhalten jeweils etwas mehr 43.000 Euro.

  • 2025 wurden 29.922 Kilogramm gefährlicher Altmunition geborgen, untersucht und fachgerecht entsorgt

    Der Entminungsdienst des Bundesministeriums für Landesverteidigung hat im Jahr 2025 erneut einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der österreichischen Bevölkerung geleistet. Zwischen 1. Jänner und 31. Dezember 2025 wurden österreichweit 1.094 Meldungen über Funde von Kriegsmaterial bearbeitet und insgesamt 29.922 Kilogramm gefährlicher Altmunition geborgen, untersucht und fachgerecht entsorgt.
    2025 befanden sich unter den geborgenen Kampfmitteln auch besonders gefährliche Funde, darunter 172 Streubomben, 4 Anti-Personen-Minen sowie 13 Bombenblindgänger mit einem Gewicht von über 50 Kilogramm. Diese Kampfmittel unterliegen internationalen Melde- und Vernichtungsverpflichtungen und erfordern höchste fachliche Expertise bei der Entschärfung.

    Die Tauchgruppe des Entminungsdienstes barg im Jahr 2025 aus österreichischen Gewässern 5.589,55 Kilogramm Kriegsmaterial. Zusätzlich wurden durch die Alpingruppe im hochalpinen Grenzgebiet zu Italien 211 Kilogramm sprengkräftiger Altmunition unschädlich gemacht.
    Die größten Mengen an geborgenem Kriegsmaterial entfielen auf Niederösterreich (8.712 kg) und Wien (7.243 kg), gefolgt von Kärnten (6.361 kg) und der Steiermark (3.552 kg). Insgesamt legten die 16 Einsatzfahrzeuge des Entminungsdienstes im Berichtsjahr 298.784 Kilometer zurück.
    Die Vernichtung und Entsorgung erfolgte überwiegend auf den Sprengplätzen Großmittel und Allentsteig, wo 23.010 Kilogramm Kriegsmaterial gesprengt wurden. Weitere große Mengen an Infanteriemunition und Kriegsschrott wurden thermisch behandelt oder der Wiederverwertung zugeführt. Zusätzlich mussten 50 Sofortsprengungen vor Ort durchgeführt werden. Sämtliche Maßnahmen erfolgten ohne Personen- oder Sachschäden.

    „Die Leistungen unseres Entminungsdienstes zeigen eindrucksvoll, wie wichtig professionelle Vorsorge für die Sicherheit der Bevölkerung ist. Mehr als 29 Tonnen unschädlich gemachtes Kriegsmaterial im Jahr 2025 belegen den hohen Einsatz und die Expertise unserer Soldaten. Mein Dank gilt den Spezialisten, die Tag und Nacht im Einsatz sind!“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

    Der Entminungsdienst ist für die Sicherung, den Transport, die Verwahrung und die Vernichtung von Kriegsmaterial aus der Zeit vor 1955 zuständig. Die Einsätze erfolgen im gesamten Bundesgebiet und werden durch die Hauptdienststelle Wien sowie die Außenstellen Hörsching und Graz durchgeführt. Ein durchgehender Einsatzbetrieb ist durch Rufbereitschaft gewährleistet. Der unsachgemäße Umgang mit Munition und Sprengmitteln ist für unbefugte Personen lebensgefährlich. Wenn ein Objekt aufgefunden wird, das in Herkunft oder Beschaffenheit verdächtig erscheint, sollte man unverzüglich Abstand wahren, dafür sorgen, dass weder Menschen noch Tiere sich dem Fund nähern, und die nächste Polizeidienststelle verständigen. Im Anschluss werden spezialisierte Kräfte des EMD des Bundesheeres alarmiert, die das Kriegsrelikt fachgerecht entschärfen und sicher abtransportieren.

  • Österreich kämpft vor EU-Gericht für den Emmentaler

    Der Emmentaler steht im Mittelpunkt eines europäischen Gerichtsverfahrens und Österreich ist nun offiziell Teil davon. Im sogenannten „Emmentalerverfahren“ hat das Europäische Gericht (EuG) Österreich als Streithelfer zugelassen. Damit kann Österreich nun klare Stellung im Rechtsstreit rund um den traditionsreichen Käse beziehen.

    Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig betont: „Mit der Zulassung als Streithelfer der Kommission zum Verfahren vor dem Europäischen Gericht sind wir unserem Ziel ein Stück näher, dass es auch in Zukunft Emmentaler aus Österreich geben kann. Denn es geht um Arbeitsplätze, um Wertschöpfung im ländlichen Raum und um Rechtssicherheit für unsere bäuerlichen Familienbetriebe.“

    Auslöser für das Verfahren war der Antrag der Schweiz, den Namen „Emmentaler“ als geschützte Ursprungsbezeichnung exklusiv für sich zu beanspruchen. Nachdem die Europäische Kommission dieser Forderung eine Absage erteilt hatte, brachte die Schweiz eine Klage beim EuG ein. Österreich beantragte daraufhin auf Initiative von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig die Beteiligung an dem Verfahren, um die Kommission als Streithelfer zu unterstützen.

    Neben Österreich sind auch Deutschland, Frankreich und die Niederlande als Mitgliedstaaten am Verfahren beteiligt. Zusätzlich wurden auch mehrere Interessenvertretungen zugelassen und zur Stellungnahme aufgefordert. Emmentaler wird in Österreich seit mehr als 90 Jahren hergestellt. Allein im Jahr 2023 wurden hierzulande mehr als 13.700 Tonnen des beliebten Hartkäses produziert. Sollte sich die Schweizer Klage durchsetzen, hätte das gravierende Folgen. Emmentaler aus Österreich dürfte künftig nicht mehr unter diesem Namen verkauft werden.

    Nächster Schritt: Stellungnahme beim Europäischen Gerichtshof
    In den kommenden Monaten werden die zugelassenen Parteien ihre Stellungnahmen beim Europäischen Gerichtshof einbringen. Norbert Totschnig: „Der Emmentaler ist kein exklusives Schweizer Kulturgut, sondern ein fester Bestandteil der europäischen und insbesondere der österreichischen kulinarischen Tradition. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass es auch künftig Emmentaler aus Österreich gibt.“

  • Trauer um Bischof emeritus Maximilian Aichern OSB

    Die Diözese Linz und das Stift St. Lambrecht trauern um Bischof emeritus Maximilian Aichern OSB. Der Benediktiner, der fast 24 Jahre lang Oberhirte der Diözese war, ist am 31. Jänner 2026 im 94. Lebensjahr im Domherrenhaus in Linz verstorben.

    Die große Glocke des Mariendoms lud mit15-minütigem Läuten zum Gebet für den Verstorbenen ein. Als Zeichen der diözesanweiten Trauer werden in den oö. Pfarrgemeinden zur nächsten bzw. übernächsten vollen Stunde die Kirchenglocken für 10 Minuten läuten. Alle kirchlichen Gebäude werden schwarz beflaggt.

    Lebenslauf von Bischof em. Maximilian Aichern OSB

    1. Dezember 1932 – 31. Jänner 2026

    Maximilian Aichern wurde am 26. Dezember 1932 als Sohn eines Fleischhauers in Wien geboren. Sein Vater stammte aus Kärnten, die Mutter aus Niederösterreich. 1954 trat er in das Benediktinerkloster St. Lambrecht (Steiermark) ein. Er studierte an der Universität Salzburg und an der Päpstlichen Hochschule Sant‘Anselmo in Rom. 1959 wurde er in der Abtei Subiaco bei Rom zum Priester geweiht. 1964 erfolgte die Wahl zum Abtkoadjutor. Die Abtweihe empfing Maximilian Aichern am 12. Juli 1964. 1977 wurde er, nach dem Tod seines Vorgängers, Abt von St. Lambrecht. Ein Jahr später wählte man ihn auch zum Abtpräses der österreichischen Benediktinerkongregation.

    Am 15. Dezember 1981 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum zwölften Bischof von Linz. Die Bischofsweihe am 17. Jänner 1982 führte trotz der arktischen Temperaturen rund 10.000 Gläubige in den Linzer Mariendom. Die Weihe wurde von Kardinal Dr. Franz König gemeinsam mit Bischof Dr. Franz Zauner und Bischof Dr. Alois Wagner vollzogen. Als bischöflichen Wahlspruch wählte sich Maximilian Aichern „In caritate servire“ (In Liebe dienen). Sein persönlicher Lebensstil war auch als Bischof stets von Einfachheit und Bescheidenheit geprägt.
    Vom Beginn seines bischöflichen Wirkens an gewann Bischof Maximilian mit seiner herzlichen, zugewandten Art die Zuneigung der Oberösterreicher:innen. Es war kennzeichnend für sein bischöfliches Wirken, dass er in nur zehn Jahren nach seinem Amtsantritt in sämtlichen Pfarren der Diözese zur offiziellen bischöflichen Visitation war. Zu den Höhepunkten der ersten zehn Jahre im Bischofsamt gehörten zweifellos auch die beiden Besuche von Papst Johannes Paul II. in Österreich (1983 und 1988).

    Bischof Maximilian machte sich über die Grenzen Österreichs hinaus einen Namen als „Sozialbischof“. Immer wieder meldete er sich zu Wort, wenn es galt, die Menschenwürde zu verteidigen und wenn durch gesellschaftliche Tendenzen die Verzweckung des Menschen drohte. Der 1990 erschienene „Sozialhirtenbrief“ der österreichischen Bischöfe, das Sozialwort der 14 christlichen Kirchen 2003, die 1997 im Bischofshof unterzeichnete „Allianz für den freien Sonntag“ – alle diese sozialen Meilensteine trugen Aicherns Handschrift.

    Ein besonderes Anliegen waren ihm auch ein fruchtbares Miteinander von Priestern, Diakonen und Laienmitarbeiter:innen in der Seelsorge und die Förderung von Frauen. Er gründete 1997 die diözesane Frauenkommission und startete 2001 einen Gleichstellungsprozess in der Kirche Oberösterreichs.
    Am 18. September 2005 übergab Bischof Maximilian Aichern das Amt des Diözesanbischofs an den bisherigen Weihbischof von Wien, Ludwig Schwarz. Auch unter Diözesanbischof Manfred Scheuer, der das Amt am 17. Jänner 2016 von Bischof Ludwig übernahm, brachte sich Bischof Maximilian in der Diözese und weit darüber hinaus aktiv in das kirchliche, gesellschaftliche, soziale und kulturelle Leben ein. Ein Anliegen war ihm stets ein enger Kontakt zu den Partnerdiözesen, zudem vertrat er viele Jahre lang die österreichischen Bischöfe in der italienischen Bischofskonferenz.

    Maximilian Aichern unterstützte Bischof Manfred Scheuer bis ins hohe Alter in liturgischen und repräsentativen Aufgaben; er übernahm Aushilfen in oberösterreichischen Pfarren und manche Dienste auch in österreichischen Klöstern. Probleme mit den Beinen hatten ihn in seinen letzten Lebensjahren in seiner Mobilität erheblich eingeschränkt und ihn zunehmend geschwächt. Am 31. Jänner 2026 verstarb Bischof em. Maximilian Aichern im Linzer Domherrenhaus.

    Auszeichnungen und Ehrungen
    Bischof Maximilian Aichern erhielt 1993 von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Passau die Würde eines Ehrendoktors der Theologie verliehen. Die Stadt Linz ernannte Bischof Aichern 1994 zum Ehrenbürger. Er war Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes OÖ (2005), ebenfalls 2005 erhielt er die Goldene Ehrennadel für Verdienste um die Oberösterreichische Wirtschaft. 2006 wurde ihm der Karl-Leitl-Partnerschaftspreis „Partnerschaft in der Arbeitswelt“ an der JKU Linz (2006) verliehen, 2007 der Fritz-Freyschlag-Ehrenpreis der Arbeiterkammer OÖ. 2008 erhielt er den „Erwin-Wenzl-Ehrenpreis“ der ÖVP, 2011 den „Mérite Européen“ in Gold der Europäischen Föderalistischen Bewegung beim Europa-Forum Neumarkt (Stmk.), 2013 den ÖGB-Award. 2019 wurde Bischof em. Maximilian Aichern der Sonderpreis „Oberösterreicher von Herzen“ des von der BezirksRundschau vergebenen „Regionalitätspreises“ verliehen. 2023 wurde er vom „European Youth Forum Neumarkt“ mit der Europa-Friedensmedaille geehrt.

  • Wegen Schwarzfahren Zugbegleiter Messer vorgehalten

    Drei rumänische Staatsbürger (40, 48 und 55 Jahre) wurden am 29. Jänner 2026 in einem Zug Richtung Salzburg ohne gültige Fahrkarten angetroffen. Nachdem ihnen die Weiterfahrt untersagt worden war, zeigte der 55-Jährige dem Zugbegleiter ein nicht aufgeklapptes Taschenmesser. Der Vorfall wurde vom Zugbegleiter der Polizei gemeldet. Am Bahnhof Vöcklabruck wurden die Männer von der Polizei angehalten und kontrolliert. Dabei verhielt sich der 40-Jährige aggressiv, leistete massiven Widerstand gegen eine Durchsuchung und musste festgenommen werden. Er versuchte mehrfach, die einschreitenden Polizisten zu attackieren.
    Aufgrund seiner starken Alkoholisierung war eine sofortige Einvernahme nicht möglich. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wurden der 48- und 55-Jährige entlassen. Der 40-jährige Festgenommene wurde am Folgetag, den 30. Jänner 2026 einvernommen, zeigte sich geständig und wird angezeigt.

  • Festnahme nach Verkehrsunfall: Ägypter hielt sich nicht rechtmäßig im Land auf!

    Die Autobahnpolizei Haid wurde am 29. Jänner 2026 gegen 11:25 Uhr über einen Verkehrsunfall mit Sachschaden auf der A1 Westautobahn Richtung Wien informiert. Beim Eintreffen der Streife befand sich ein PKW-Transportanhänger samt geladenen PKW quer zur Fahrbahn über zwei Fahrstreifen auf der Seite liegend. Ein 23-jähriger Ägypter und ein 47-jähriger Libanese befanden sich unverletzt neben dem Unfallwrack. Zuerst wurde angegeben, dass der Ägypter das Fahrzeug gelenkt hatte. Bei den Unfallerhebungen beschuldigten sich beide gegenseitig gefahren zu sein. Bei der weiteren Kontrolle wurde bei dem 23-Jährigen festgestellt, dass er sich nicht rechtmäßig im Land aufhält; er wurde festgenommen und in Wels der Fremdenpolizei übergeben. Da sich beide Personen gegenseitig beschuldigten, das Fahrzeug gelenkt zu haben, werden beide angezeigt.

  • SPÖ-Seltenheim: „SPÖ-Klage gegen FPÖ TV erfolgreich: FPÖ-Parlamentsklub wegen ‚Linke Zecke‘-Sager zu 5.000 Euro Strafe verurteilt“

    Aussendung der SPÖ

    Als „wichtiges demokratiepolitisches Signal und starkes Zeichen für alle, die dem Hass und der Hetze der FPÖ ausgesetzt sind“, wertet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim das heutige Urteil des Wiener Straflandesgerichts in Sachen ‚Linke Zecke‘-Sager von FPÖ-Chef Kickl. „Die Klage der SPÖ gegen FPÖ TV war erfolgreich. Der FPÖ-Parlamentsklub wurde heute – nicht rechtskräftig – wegen übler Nachrede zu einer Strafe von 5.000 Euro verurteilt. Dieses Urteil ist auch ein demokratiepolitischer Erfolg. Die FPÖ verwendet immer häufiger eine Sprache, die die Gesellschaft spaltet. Es ist ein demokratiepolitisches Gebot, Hass und Hetze der FPÖ mit allen Mitteln zu bekämpfen, damit aus Worten nicht wieder Taten werden“, betonte Seltenheim heute, Donnerstag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

    Kickl hatte SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Andreas Babler bei einer Parteiveranstaltung als ‚linke Zecke‘ verunglimpft. „Wenn man jemanden als Zecke bezeichnet, geht es darum, jemanden zu entmenschlichen. Das erinnert an die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte. Die FPÖ unter Kickl wird immer extremer, sät Hass und spaltet die Gesellschaft. Sie verschiebt die Grenzen immer weiter und entmenschlicht Andersdenkende. Das betrifft uns alle. Wir haben gesehen, dass jede Gewalttat durch Sprache vorbereitet wird. Umso wichtiger ist es, sich gegen den Hass der FPÖ zur Wehr zu setzen“, so Seltenheim, der betonte, dass mit der FPÖ kein Staat zu machen ist.

    Die FPÖ legte umgehend Berufung wegen Nichtigkeit, Schuld und Strafe an!

    FPÖ – Schnedlitz: „‚Glaskinn‘ Babler jammert vor Gericht, statt Teuerung zu bekämpfen und sich zum ‚SPÖ-Spionage-Prozess‘ zu äußern!“
    Erstinstanzliches Urteil ist für FPÖ inakzeptabel – Berufung wird eingelegt – Meinungsfreiheit lässt sich nicht von Systemparteien verbieten!

    Als „politisch motivierten Versuch, die Opposition mundtot zu machen“, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz das noch nicht rechtskräftige Urteil im Medienverfahren von SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler gegen den Freiheitlichen Parlamentsklub. Das Gericht hatte dem Klub die Zahlung von 5.000 Euro aufgetragen. Für Schnedlitz sei dieses erstinstanzliche Urteil ein weiterer Beleg für die Realitätsferne der aktuellen Regierungspolitik.

    „SPÖ-Vizekanzler Babler beweist einmal mehr, dass er – wie auch einer seiner Vorgänger als SPÖ-Chef – ein politisches ‚Glaskinn‘ hat. Anstatt sich endlich zum ‚SPÖ-Spionage-Prozess‘ zu äußern und sich mit der brutalen Teuerungswelle, die über unsere Bürger hereinbricht, zu beschäftigen, flüchtet er sich in die Gerichte, um unliebsame Kritik abzuwürgen. Wenn er nur halb so viel Energie in den Kampf gegen die Inflation stecken würde wie in seine juristischen Privatfehden, ginge es den Österreichern heute deutlich besser“, so Schnedlitz, der dem SPÖ-Chef vorwarf, die Sorgen der Bevölkerung zu ignorieren. Es sei ein Armutszeugnis für einen Vizekanzler, wenn er seine Prioritäten derart falsch setze und sich mehr um persönliche Befindlichkeiten als um das Wohl des Landes kümmere.

    Für den FPÖ-Generalsekretär reiht sich das Vorgehen Bablers nahtlos in das Gesamtversagen der „Verlierer-Koalition“ ein: „Dieses Urteil ist ein weiterer Beweis für den Versuch der Systemparteien, die Opposition zum Schweigen zu bringen. Es ist doch bezeichnend: Während die Regierung bei der Bekämpfung der Armut, der illegalen Masseneinwanderung und dem Ausverkauf unserer Heimat komplett versagt, wird mit aller Härte gegen politische Meinungsäußerungen vorgegangen. Die Prioritäten dieser Regierung sind ein Schlag ins Gesicht für jeden hart arbeitenden Österreicher!“

    Abschließend kündigte Schnedlitz an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen: „Wir lassen uns von einem solchen erstinstanzlichen Urteil selbstverständlich nicht einschüchtern und werden diesen Kampf für die Meinungsfreiheit weiterführen. Es ist ein Kampf gegen die beleidigte Zensur-Elite der Einheitspartei. Die Österreicher haben die Nase voll von Politikern, die sich um ihre eigene Eitelkeit kümmern, statt die Probleme im Land zu lösen. Wir werden weiterhin Klartext sprechen – ob es den Herren in der Regierung passt oder nicht!“