Kategorie: news

  • SEPA-Echtzeitüberweisungen und IBAN-Namensabgleich ab 9. Oktober verpflichtend!

    Aussendung Österreichische Nationalbank

    Mit 9. Oktober 2025 gibt es wesentliche Neuerungen für den europäischen Zahlungsverkehr: Ab diesem Tag sind alle Banken und Zahlungsdienstleister im Euroraum verpflichtet, SEPA-Echtzeitüberweisungen empfangen und durchführen zu können – und das ohne zusätzliche Kosten gegenüber herkömmlichen SEPA-Überweisungen.

    Automatischer Abgleich von Namen und IBAN vor jeder Überweisung

    Ein wichtiges neues Sicherheits-Feature ist auch die Empfänger:innen-Überprüfung: Zukünftig wird bei jeder SEPA-Überweisung – also einer Euro-Überweisung innerhalb des europäischen Zahlungsraums – vor der Freigabe der Zahlung überprüft, ob der Empfängername mit dem tatsächlichen Kontoinhaber der IBAN übereinstimmt. Das gilt sowohl für klassische als auch für Echtzeitüberweisungen. Damit werden Fehlüberweisungen und Betrugsfälle reduziert.

    Die Rückmeldung an die Zahler:innen erfolgt in Echtzeit und kann beispielsweise lauten: „Eingegebener Name stimmt mit dem bzw. der Kontoinhaber:in überein“, „Eingegebener Name stimmt nahezu mit dem bzw. der Kontoinhaber:in überein“ oder „Eingegebener Name stimmt nicht mit dem bzw. der Kontoinhaber:in überein“. Bei einer nahezu Übereinstimmung wird dem Zahlenden ein Vorschlag für den korrekten Namen des Kontoinhabers angezeigt. Auch technische Probleme oder fehlende Unterstützung durch die Empfängerbank werden transparent kommuniziert. „Der automatische Namensabgleich funktioniert wie ein Ampelsystem. Bei Grün können sie ganz entspannt überweisen. Bei Rot sollten Sie das auf keinen Fall tun. Bei Rot geht man auch nicht über die Straße“, empfiehlt Josef Meichenitsch, der für den Zahlungsverkehr zuständige Direktor in der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB).

    Mehr Sicherheit und Transparenz im Zahlungsverkehr

    Die verpflichtende Empfänger:innen-Überprüfung stellt einen wichtigen Schritt zur Erhöhung der Sicherheit im Zahlungsverkehr dar. Sie wird kostenlos angeboten und ist über alle Kanäle verfügbar, über die Zahlungen ausgelöst werden können – vom Onlinebanking bis zum SB-Terminal.

    Die Verordnung, die bereits am 13. März 2024 vom Europäischen Parlament und dem Rat verabschiedet wurde, verfolgt das Ziel, Echtzeitüberweisungen als neuen Standard im Zahlungsverkehr zu etablieren. Geldtransfers sollen künftig rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, innerhalb von Sekunden abgewickelt werden.

    Ausblick und Empfehlungen

    Die Oesterreichische Nationalbank empfiehlt Unternehmen und Privatkund:innen, sich nochmals vorab mit den neuen Anforderungen vertraut zu machen. Besonders für Geschäftskund:innen ist es ratsam, Rechnungen mit korrekt hinterlegten Namen der Kontoinhaber:innen auszustellen und QR-Codes für Zahlungen zu nutzen, um die Empfänger:innen-Überprüfung zu erleichtern.

  • Ergebnisse des bundesweiten Zivilschutz-Probealarms am 4. Oktober 2025

    99,56 Prozent der insgesamt 8.364 Sirenen funktionierten einwandfrei. Parallel zum Zivilschutz-Probealarm erfolgte auch eine Testauslösung des Katastrophen-Warnsystems „AT-Alert“.

    Am Samstag, dem 4. Oktober 2025, fand der jährliche bundesweite Zivilschutz-Probealarm statt. Zwischen 12 und 12:45 Uhr wurden in ganz Österreich nach dem Signal „Sirenenprobe“ die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ ausgestrahlt. Der Probealarm dient einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

    8.327 Sirenen funktionierten einwandfrei

    Heuer wurden insgesamt 8.364 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, wobei 99,56 Prozent (8.327 Sirenen) einwandfrei funktionierten. Die Detailergebnisse der einzelnen Bundesländer:

    • Burgenland: 100%, alle 325 Sirenen funktionierten,
    • Vorarlberg: 100%, alle 230 Sirenen funktionierten,
    • Oberösterreich: 99,86%, zwei Ausfälle bei 1.468 Sirenen,
    • Niederösterreich: 99,71%, sieben Ausfälle bei 2.450 Sirenen,
    • Tirol: 99,71%, drei Ausfälle bei 1.025 Sirenen,
    • Salzburg: 99,62%, zwei Ausfälle bei 521 Sirenen,
    • Steiermark: 99,14%, elf Ausfälle bei 1.278 Sirenen,
    • Kärnten: 98,99%, neun Ausfälle bei 887 Sirenen,
    • Wien: 98,33%, drei Ausfälle bei 180 Sirenen.

    Allgemein lagen die Ausfälle in den Bundesländern bei 0,44 Prozent (37 Sirenen; 2024 bei 0,57 Prozent und 48 Sirenen).

    Die Signale können derzeit von 8.364 Feuerwehrsirenen ausgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Lagezentrum des Innenministeriums, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.

    Testauslösung des Katastrophen-Warnsystems „AT-Alert“

    Heuer erfolgte auch wieder eine bundesweite Testauslösung des Katastrophen-Warnsystems „AT-Alert“ auf den Mobiltelefonen. Nach Informationen der Mobilfunknetzbetreiber wurden die Aussendungen der Testnachrichten erfolgreich durchgeführt. Detailanalysen zu Zahlen der erreichten Mobilfunkstationen werden im Laufe der kommenden Woche durchgeführt.

    „Österreich verfügt über ein flächendeckendes Warn- und Alarmsystem, das vom Innenministerium gemeinsam mit den Bundesländern betrieben wird. Damit verfügt Österreich als eines von wenigen europäischen Ländern über eine bundesweite Sirenenwarnung. Dieses wurde vor gut einem Jahr um das Cell Broadcast System AT-Alert erweitert“, sagt Innenminister Gerhard Karner. „Ich bedanke mich bei den österreichischen Mobilfunkbetreibern für die gute Zusammenarbeit beim Betrieb dieses Systems. Gerade in Zeiten großer geopolitischer Herausforderungen ist ein funktionierendes Warn- und Alarmsystem ein Gebot der Stunde und ein Zeichen der Verantwortung gegenüber den Menschen in unserem Land“, sagt der Innenminister.

  • Wolfsabschuss im Bezirk Zwettl

    Im Bezirk Zwettl wurde am Mittwoch ein Wolf erlegt. Der Wolfsabschuss erfolgte, nachdem vor rund zwei Wochen sachgerecht geschützte Nutztiere angegriffen, verletzt und gerissen wurden und sich nunmehr erneut ein Wolf an die gleiche Herde annäherte und sie bedrohte. Damit waren Voraussetzungen gemäß der Niederösterreichischen Wolfsverordnung erfüllt.

    LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf hält dazu fest: „Die Niederösterreichische Wolfsverordnung dient der Sicherheit von Menschen und Nutz- und Haustieren vor Wolfsangriffen. Nähern sich Problemwölfe an Siedlungen an oder bedrohen und töten durch Herdenschutzmaßnahmen gesicherte Nutztiere, dann dürfen Wölfe vergrämt und entnommen werden.“ Die NÖ Wolfsverordnung wurde im Herbst des Vorjahrs einstimmig von ÖVP, FPÖ und SPÖ in der Landesregierung beschlossen. Die nunmehrige Entnahme des Tieres fand verordnungskonform statt und wurde dem Land Niederösterreich innerhalb der vorgesehenen Frist gemeldet. Die Begutachtung durch Sachverständige des Landes erfolgte umgehend.

  • Skigebiet Kasberg will zu OÖ Seilbahnholding

    Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner: Externe Prüfung des Skigebiets Kasberg als Entscheidungsgrundlage für weitere Schritte seitens des Landes OÖ

    „Die aktuellen Betreiber der Kasberg-Bergbahnen haben einen Skibetrieb in der Wintersaison 2025/26 angekündigt und zugleich ein Ansuchen an das Land Oberösterreich auf Übernahme des Skigebietes durch die OÖ. Seilbahnholding gestellt. Für eine tragfähige Zukunftslösung für den Kasberg braucht es ein Gesamtprojekt, das von allen Beteiligten mitgetragen wird. Daher sind über den Sommer Gespräche mit Grundeigentümern und Stakeholdern geführt worden. Vor dem Hintergrund, dass das Skigebiet in der Vergangenheit schon mehrfach in existenziellen Schwierigkeiten gewesen ist, wurde seitens des Landes OÖ auch eine externe Prüfung der wirtschaftlichen, rechtlichen und technischen Situation sowie der Investitionserfordernisse der nächsten Jahre des Kasberg in Auftrag gegeben. Konkret soll die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre durchleuchtet werden – sowohl die frühere Betriebsführung als auch die Bilanzen der aktuellen Betreiber der Kasberg-Lifte. Durch eine unabhängige und fundierte Prüfung soll klar auf den Tisch kommen, welche Bedingungen und welchen finanziellen Aufwand in welchem Zeitraum eine allfällige Übernahme durch die OÖ. Seilbahnholding erfordern würde. Im Hinblick auf die Sicherstellung eines zweckmäßigen und wirtschaftlichen Einsatzes von Steuergeld muss eine klare Grundlage vorliegen, auf der das Land OÖ dann entscheiden kann, ob eine Übernahme des Skigebietes Kasberg durch die OÖ. Seilbahnholding sinnvoll ist oder nicht. Dem Land OÖ ist die Bedeutung des Kasbergs als Natur-, Sport- und Tourismusdestination für die Region Grünau-Almtal natürlich bewusst. Trotzdem bedarf es einer neutralen Entscheidungsgrundlage für etwaige weitere Schritte seitens des Landes OÖ“, stellt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner fest.

  • Touristin aus China stürzte mehrere Meter ab und landete im See – schwer verletzt

    Eine 32-jährige Touristin aus China stürzte bei einer Wanderung am Hinteren Gosausee mehrere Meter ab und wurde dabei schwer verletzt. Zwei Frauen aus China im Alter von 30 und 32 Jahren, machten am 28. September 2025 einen Ausflug zum Hinteren Gosausee. Dort trafen sie zufällig auf eine 32-jährige Frau ebenfalls aus China. Die drei Frauen beschlossen gemeinsam rund um den See zu wandern. Sie gerieten dabei in steiles unwegsames Gelände und kletterten schließlich trotz unzureichendem Schuhwerk (Sneakers mit glatter Sohle) gegen 16:15 Uhr hintereinander nach unten in Richtung des Sees. Dabei rutschte die 32-Jährige auf dem feuchten felsigen Untergrund aus und stürzte mehrere Meter ab. Sie landete schließlich mit einer schweren Verletzung in den See. Die beiden anderen Frauen trauten sich nicht mehr weiter und blieben vor Ort. Ein 43-jähriger Mann aus dem Bezirk Freistadt, der diesen Vorfall aus einiger Entfernung beobachten konnte, alarmierte umgehend die Einsatzkräfte und eilte zum Unfallort. Er zog sich aus und schwamm zur etwa 10 Meter entfernten Verletzen. Der 43-Jährige konnte die verletzte Frau erreichen und schwimmend bergen. Die Sicherung der drei Touristinnen erfolgte durch die Bergretter Gosau. Die Verletzte wurde per Tau vom Rettungshubschrauber geborgen, erstversorgt und im Anschluss ins Krankenhaus nach Schwarzach im Pongau geflogen. Die beiden anderen Frauen wurden ans Seeufer abgeseilt. Sie wurden dabei nicht verletzt.

  • Herbert Kickl mit 96,94 Prozent als Bundesparteiobmann der Freiheitlichen wiedergewählt

    Aussendung der FPÖ

    Beim heutigen 35. Ordentlichen Bundesparteitag der FPÖ im Messezentrum Salzburg wurde Herbert Kickl mit 96,94 Prozent der Delegiertenstimmen als Bundesparteiobmann der Freiheitlichen wiedergewählt.

    Mit großer Demut und Dankbarkeit nahm Bundesparteiobmann Herbert Kickl dieses großartige Ergebnis entgegen.

    Als Stellvertreter von FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl wurden bestätigt:

    LPO KO LAbg. Bgm. Erwin Angerer (Kärnten)

    LH-Stv. LPO Mag. Dr. Manfred Haimbuchner (Oberösterreich)

    LH LPO Mario Kunasek (Steiermark)

    LH-Stv. LPO Udo Landbauer, MA (Niederösterreich)

    NAbg. Mag. Harald Stefan (Wien)

    LH-Stv. LPO Vzbgm. Marlene Svazek, BA (Salzburg)

  • 30er-Zone: 19-Jähriger mit 93 km/h angehalten!

    Fahrzeug wurde vorläufig beschlagnahmt.

    Am 26. September 2025 fand im gesamten Linzer Stadtgebiet in den Nachtstunden eine Schwerpunktaktion im Hinblick auf Einhaltung der Geschwindigkeitsvorschriften und Alkoholbestimmungen statt. 

    Dabei mussten folgende Übertretungen festgestellt werden:

    Drei technische Mängel, drei Alkomattests, 60x Alkovortests, davon waren zwei durch Alkohol beeinträchtigt und mussten vorläufig ihre Führerscheine abgeben. Auch ein Suchtgiftlenker konnte aus dem Verkehr gezogen werden. Zudem gab es drei Anzeigen wegen Geschwindigkeit, 44 Anzeigen nach der Straßenverkehrsordnung/KFG, 21 Organmandate unter anderem wegen Geschwindigkeit, Gurt und Mobiltelefon, eine Anzeige wegen Ordnungsstörung sowie eine wegen Aggressives Verhalten und sechs Verkehrsanzeigen. Bei den 232 mit Laser gemessenen Fahrzeugen gab es zwei Spitzengeschwindigkeiten im Bereich Infracenter in der Salzburgerstraße bei erlaubten 30 km/h von zwei Probeführerscheinbesitzern. Ein 20-jähriger Lenker musste mit 74 km/h und ein 19-Jähriger mit 93 km/h angehalten werden. Beide mussten ihre Führerscheine vorläufig abgeben. Beim 19-Jährigen wurde zudem sein Fahrzeug vorläufig beschlagnahmt. Sie werden angezeigt.

  • Erste Wiener Tofu Manufaktur am Karmelitermarkt eröffnet

    Wien ist ab sofort um einen unternehmerischen Fixpunkt reicher: Mit der Eröffnung der ersten Wiener Tofu Manufaktur am Karmelitermarkt erhält die Stadt nicht nur einen Hotspot pflanzlicher Küche, sondern auch ein Vorzeigeprojekt für nachhaltige Lebensmittelproduktion mitten in Wien. Die Manufaktur ist eine Impulsgeberin für eine moderne und nachhaltige Lebensmittelproduktion und zeigt, wie mutige Unternehmer*innen mit neuen Konzepten traditionelle Märkte bereichern. Die Wirtschaftsagentur Wien unterstützte den Betrieb sowohl finanziell als auch mit umfassender Beratung.

    Um Waren und Dienstleistungen für den täglichen Bedarf anbieten zu können, erhielt der Betrieb eine Förderung der Wirtschaftsagentur Wien in Höhe von 75.000 Euro. Damit konnte der Marktstand umgebaut und die Produktentwicklung weiter vorangetrieben werden. Zusätzlich stand das mobile Beratungsteam der Wirtschaftsagentur Wien den Gründer*innen von Beginn an mit Rat und Tat zur Seite – von der Gründungsberatung bis hin zur Unterstützung bei Neuinvestitionen. Außerdem wurde ein Frauenbonus in Höhe von 5.000 Euro vergeben.

  • Autodiebe (15 & 16 Jahre alt) ergaben sich erst nach Schreckschüssen!

    Ein 32-Jähriger aus dem Bezirk Eferding meldete, dass sein Fahrzeug, welches am Parkplatz vor einem Mehrparteienhaus in Eferding ohne Kennzeichen und unversperrt abgestellt war, gestohlen worden sei.

    Gegen 15:30 Uhr konnte eine Polizeistreife das gestohlen gemeldete Auto ohne Kennzeichen entlang der B 129 im Gegenverkehr in Alkoven wahrnehmen. Die Polizeistreife wendete und nahm die Nachfahrt des flüchtigen Lenkers auf. Dabei bog der Lenker von der B 129 auf die Gemeindestraße Richtung Oberhartheim ab. Während dieser Fahrt kam der Lenker plötzlich von der Fahrbahn ab, prallte gegen zwei frisch gepflanzte Bäume und kam schließlich in einem Acker zum Stillstand. Anschließend sprangen zwei Beschuldigte aus dem Fahrzeug und versuchten, zu Fuß zu flüchten. Trotz Aufforderung stehen zu bleiben, rannten die beiden Richtung B 129 weiter. 

    Nach der Abgabe von Schreckschüssen ergaben sich die beiden Flüchtigen, konnten widerstandslos festgenommen und auf die Polizeiinspektion gebracht werden. Die Spurensicherung beim sichergestellten PKW wurde durchgeführt. Bei der Einvernahme zeigte sich der 16-Jährige aus dem Bezirk Steyr-Land und der 15-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land geständig. Das sichergestellte Fahrzeug konnte an den Besitzer ausgefolgt werden. 

    Die beiden Jugendlichen waren zudem zur Fahndung als abgängige Minderjährige zur Festnahme ausgeschrieben. Dies wurde einer Einrichtung, in der sie untergebracht sind, mitgeteilt und die beiden Jugendlichen an die Betreuerin übergeben. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt.

    Der Vorfall ereignete sich bereits am 24. September 2025, wurde aber erst jetzt bekannt.

  • Schärding: 270 Rekruten angelobt

    270 Rekruten schworen am Schärdinger Stadtplatz gestern die Treue.

    Für die 700 Besucher gab es Gulaschsuppe und eine Mini-Leistungsschau vom Bundesheer.

  • ASFINAG setzt ersten Teil der S 1 Wiener Außenringschnellstraße um

    Lückenschluss der Nordostumfahrung startet mit Freilandabschnitt

    Die ASFINAG erfüllt mit dem Lückenschluss der S 1 Wiener Außenringschnellstraße (Schwechat bis Süßenbrunn) den im Bundestraßengesetz festgeschriebenen entsprechenden Auftrag. Die Realisierung startet nördlich der Donau mit dem sogenannten Freilandabschnitt von Groß-Enzersdorf bis Knoten Süßenbrunn. Für diesen Abschnitt liegen sämtliche Genehmigungen rechtssicher und damit unanfechtbar vor. Der Baustart erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2026. Die Kosten betragen 500 Mio. EUR.

    „Nachhaltiges Bauen ist eine unserer Kernkompetenzen und das wird der Mobilitätspartner ASFINAG mit dem Projekt erneut unter Beweis stellen. Gleichzeitig sichert das Vorhaben überregionale wie regionale Wertschöpfung, sorgt für eine spürbare Reduktion der Verkehrsbelastung für Anwohner:innen und leistet einen enormen Beitrag für einen auch in Zukunft wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Es handelt sich um eines der bestgeprüften Infrastrukturprojekte der Republik, das Mobilität und Entlastung garantiert“, so die ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser.

    Entlastung und Wirtschaftsentwicklung

    Damit wird sichergestellt, dass hunderttausende Menschen vom Durchzugsverkehr entlastet werden, der Wohlstand der Ost-Region erhalten bleibt und Wirtschaftswachstum ermöglicht wird. Denn die Umsetzung der S 1 setzt einen maßgeblichen Impuls für Konjunkturbelebung und Arbeitsplätze. Laut Studien von WIFO und Eco Austria beträgt der volkswirtschaftliche Nutzen 4 Mrd. Euro und übersteigt damit bei weitem die Gesamtkosten der Schnellstraße. Ein großer Teil des Transitverkehrs wird in Zukunft nicht mehr mitten durch Wien, sondern um die Bundeshauptstadt herumgeleitet, wodurch Stauzeiten verringert werden und sich die Produktivität erhöht.

    Errichtung in Abschnitten

    Die Realisierung in getrennt voneinander errichteten Verwirklichungsabschnitten ist Teil der Genehmigung der Umweltverträglichkeitsprüfung. Der erste, 10 km lange Verwirklichungsabschnitt stellt sowohl für die bauliche Umsetzung als auch für die Betriebsführung ein eigenständiges Projekt dar und ist für sich verkehrswirksam. Das bedeutet, dass mit diesem ersten Teil der S 1 rund 100.000 Menschen in den Wiener Stadtteilen Eßling, Aspern, Breitenlee sowie in den niederösterreichischen Gemeinden Raasdorf und Groß-Enzersdorf entlastet werden. Außerdem wird das Wiener Stadtentwicklungsgebiet Seestadt an das hochrangige Straßennetz angebunden und damit Mobilität für zehntausende Menschen ermöglicht.

    Die Errichtung des zweiten Verwirklichungsabschnitts erfolgt nach Fertigstellung des Abschnitts Groß-Enzersdorf bis Süßenbrunn. Der Tunnel Donau-Lobau bildet den finalen Lückenschluss. Mit Errichtung der Donauquerung als Tunnel ist sichergestellt, dass keine negativen Auswirkungen auf den Nationalpark Donau-Auen oder das Grundwasser in den angrenzenden Siedlungsgebieten auftreten. Damit ist optimaler Umwelt- und Anrainerschutz bei gleichzeitig hoher verkehrlicher Wirksamkeit sichergestellt und es gelten höchste Maßstände hinsichtlich einer nachhaltigen Bauabwicklung.

    Für den Tunnel Donau–Lobau hat das Bundesverwaltungsgericht einen Antrag an den EuGH gestellt, um zu klären, ob das Verfahren auch dem Unionsrecht entspricht. Weiters sind hier noch Wasserrechts- und Naturschutz-Verfahren zu führen. Ein Baubeginn ist daher frühestens ab 2030 möglich.

    Gesetzlicher Auftrag für die ASFINAG

    Laut Bundesstraßengesetz ist die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße zwischen Schwechat und Süßenbrunn – mit dem Tunnel Donau-Lobau – als Lückenschluss im „Regionenring“ um Wien vorgesehen. Dadurch wird eine Entlastung für die stark frequentierten Strecken A 23 Südosttangente und A 4 Ostautobahn zwischen der Bundeshauptstadt und dem Knoten Schwechat sowie für den 22. Wiener Gemeindebezirk und zahlreiche niederösterreichischen Gemeinden erreicht werden. Die Gesamtlänge beträgt 19 Kilometer, davon sind 8,3 Kilometer Tunnel.

  • Hammer: Grünes Licht für Lobautunnel!

    Nach knapp 17 Jahren Prüfung, Gutachten und viel Hick-Hack wird Österreichs umstrittenstes Verkehrsprojekt umgesetzt. Minister Peter Hanke (SPÖ) und ASFINAG-Chef Hartwig Hufnagl gaben heute grünes Licht für den Lückenschluss im Norden Wiens. Damit einher geht auch der Bau vom Lobautunnel.

    Die gesamten Baukosten für den Lückenschluss belaufen sich auf rund 2,7 Milliarden Euro und werden zu 100% über die ASFiNAG finanziert.

    Das Projekt ist fast eine unendliche Geschichte.

    Im Jahr 1993 wurde es Thema und kursierten erste Projektdetails.
    Im Jahr 2002 wurde der dann der Bau der S1 in das Bundesstraßengesetz aufgenommen.

    Zuletzt wurde der Lobautunnel der ehemaligen Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) verzögert.

    Das Straßenprojekt S1 Wiener Außenring Schnellstraße sei notwendig, um den Wirtschaftsstandort der gesamten Ostregion zu sichern, wurde festgehalten.

  • LKW-Lenker mit mehreren Dutzend Übertretungen erwischt!

    Ein 45-jähriger bosnischer Staatsangehöriger fuhr am 24. September 2025 gegen 10 Uhr mit seinem Sattelzug auf der Innviertlerstraße (B 137) von Wels kommend in Richtung Schärding. Im Gemeindegebiet von St. Florian am Inn wurde er von einer Polizeistreife angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten eklatante Übertretungen fest. So lenkte der Mann das Sattelzugfahrzeug trotz Fahrverbots auf der Straße und fuhr zeitweilig mit bis zu 95 km/h auf der Bundesstraße. Zudem waren die Scheiben der vorderen Bremsen stark verschlissen und die Schraubverbindungen zu den Radnaben korrodiert. Die Auswertung der Lenk- und Ruhezeiten ergab weitere schwerwiegende Verstöße. So konnten mehrere Dutzend Übertretungen festgestellt werden, einmal wies der Mann eine durchgehende Lenkzeit von knapp 37 Stunden auf, hatte eine tägliche Ruhezeit von unter vier Stunden und hatte seine Lenkpause (45 Minuten) erst nach über acht Stunden Lenkzeit eingehalten. Unzählige Male war er auch ohne Fahrerkarte unterwegs, so war er vor der Anhaltung trotz eigentlich vorgeschriebener Ruhezeit bereits beinahe sieben Stunden ohne Fahrerkarte gefahren.
    Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Sicherheitsleistung von mehreren tausend Euro eingehoben. Er wird sowohl bei der Bezirkshauptmannschaft Schärding als auch bei der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis angezeigt. Als Rechtfertigung gab er an, im letzten Jahr starke Betriebsverluste erlitten zu haben. Mit diesem Verhalten habe er der Firma wieder Geld einbringen wollen.

  • FPÖ – Steger: „Your countries are going to hell“ – Trump warnt Europa eindringlich vor Massenzuwanderung

    „Your countries are going to hell“ – mit diesen drastischen Worten hat US-Präsident Donald Trump gestern vor der UNO-Vollversammlung die europäische Migrationspolitik an den Pranger gestellt. Für die freiheitliche EU-Abgeordnete Petra Steger ist das eine unmissverständliche Warnung: „Trump hat recht – wenn wir unsere Grenzen nicht sofort schließen und endlich großflächige Abschiebungen durchführen, dann verlieren wir unsere Sicherheit, unsere Kultur und am Ende unsere ganze Heimat.“

    Besonders alarmierend war Trumps Hinweis: „Now they want to go to Sharia law.“ Was der US-Präsident in Richtung London sagte, gilt längst auch für Österreich. „Wenn in Wien bereits Scharia-Regeln in zivilrechtlichen Streitigkeiten herangezogen werden und in Meidling Messerstechereien durch Migranten die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen, dann zeigt das, wie tief wir bereits in einer Paralleljustiz und Gewaltspirale stecken“, so Steger.

    Die freiheitliche EU-Abgeordnete fordert daher eine radikale Wende: „Grenzschließung, Abschiebungen im großen Stil, Null-Toleranz gegenüber Asylmissbrauch und illegaler Migration – nur so lässt sich der Niedergang stoppen. Alles andere bedeutet Kapitulation vor einer Entwicklung, die unser Land zerstört.“

    Steger abschließend: „Die Worte von Donald Trump sind ein Weckruf. Europa darf nicht länger tatenlos zusehen, sondern muss sofort handeln.“

  • Metaller-KV Einigung bei nur 1,41% – Inflation im August lag bei 4,1%!

    Die KV-Verhandlungen für die Metalltechnische Industrie konnten heute erfolgreich abgeschlossen werden. Christian Knill, Obmann des Fachverbands Metalltechnische Industrie: „Es war wichtig, dass wir heuer einen vernünftigen und pragmatischen Abschluss vereinbaren konnten. Die lösungsorientierte Sozialpartnerschaft zeigt damit wieder ein Lebenszeichen. In den vergangenen Monaten haben wir in vielen Gesprächen mit der Gewerkschaft eine gemeinsame Sichtweise auf den dramatischen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen entwickelt. Mit dieser sozialpartnerschaftlichen Einigung geben wir den Beschäftigten und Unternehmen eine Perspektive für den Produktionsstandort Österreich. Der Abschluss läuft über zwei Jahre, besteht aus flexiblen Elementen und einer noch vertretbaren nachhaltigen Komponente. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.“

    Der Zweijahresabschluss für die metalltechnische Industrie setzt sich aus den folgenden Elementen zusammen:

    1. November 2025

    • Die IST-Löhne und -Gehälter in der Metalltechnischen Industrie steigen ab dem 1. November 2025 um 1,41 %.
    • Dazu erhalten die Beschäftigten im Zeitraum November 2025 bis Juni 2026 entweder zweimal zwei Tage zusätzliche Freizeit oder zweimal 500 Euro in Form einer Einmalprämie zur Sicherung der Kaufkraft. Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung wird auf betrieblicher Ebene sozialpartnerschaftlich entschieden.
    • Die Grundstufen der kollektivvertraglichen Mindestentgelte, also die jeweiligen Einstiegsgehälter je Beschäftigungsgruppe, steigen um 2 %.
    • Die Lehrlingseinkommen steigen ebenfalls um 2 %, und sie erhalten Einmalzahlung von 250 Euro.

    1. November 2026

    • Die IST-Löhne und -Gehälter steigen ab dem 1. November 2026 um 1,9 %.
    • Die Grundstufen der kollektivvertraglichen Mindestentgelte steigen um 2,1 %.

    Der Anstieg der Löhne und Gehälter orientiert sich am Inflationsziel in der Eurozone und soll auch ein Signal an andere Branchen sowie die Bundesregierung senden. Alle Akteure müssen gemeinsam durch zurückhaltende Lohnabschlüsse und eine aktive Wirtschaftspolitik dazu beitragen, die Inflation auf den europäischen Zielwert zu bringen.

    „Die Orientierung der Lohnerhöhungen an der heimischen Inflation hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die Lohnkosten im Vergleich zu unseren Mitbewerbern viel zu stark gestiegen sind. Dadurch sind die Produkte der Metalltechnischen Industrie aus österreichischer Produktion auf den Weltmärkten preislich nicht mehr wettbewerbsfähig. Unser Ziel war es, diese Entwicklung zu stoppen. Mit diesem Abschluss können wir den Unterschied zu den Mitbewerbern etwas glätten und den Betrieben in der Kalkulation etwas mehr Spielraum verschaffen. Nach einigen schwierigen Jahren konnten die Sozialpartner nun wieder ihre gemeinsame Lösungskompetenz unter Beweis stellen. Allein über den Kollektivvertrag werden wir die großen Probleme am Standort Österreich aber nicht lösen können. Dazu braucht es eine deutlich aktivere Standortpolitik, eine Senkung der Lohnnebenkosten und eine konkrete Entlastung der Unternehmen von bürokratischem Aufwand“, so Christian Knill abschließend.

  • DER STANDARD baut 25 Stellen ab

    Umbruch in vielen Bereichen der Medienlandschaft.

    🗞️ DER STANDARD baut 25 Stellen ab
    📰 Die österreichische Tageszeitung muss sparen.
    🩶 Das Qualitätsmedium punktet mit positiver Headline zum Thema.
    🤷🏻 Der Boulevard titelt härter …
    🖇️ Schwacher Trost: Für die noch Mitarbeitenden wurde ein Sozialplan aufgelegt.
    📱 Jetzt will man die Digitalstrategie verstärken.

    🔗 https://www.linkedin.com/posts/linznews_der-standard-baut-25-stellen-ab-die-activity-7375876167548960768-IP8c

    🔗 https://www.derstandard.at/story/3000000288730/standard-klarer-kurs-fuer-die-zukunft

    🔗 https://www.oe24.at/businesslive/medien/der-standard-baut-25-mitarbeiter-ab/649688414

  • Schuss beendet Wanderung von Emil!

    Elch Emil wurde im Bereich Sattledt betäubt und per Anhänger an den Rand des Böhmerwaldes (Nahbereich zum Nationalpark Šumava) abgeschoben.

    Dort wird der Elch nun über eine Ohrmarke mit GPS-Sender getrackt.

  • Die Bilanz der oberösterreichischen Alpin-Saison 2024/25:

    Mehr als 500 Einsätze, dabei mussten 13 Todesopfer beklagt werden. Abgesehen von Unfällen auf Skipisten bleiben schlechte Vorbereitung, mangelhafte Ausrüstung und Selbstüberschätzung die Hauptursachen.
    Die Alpinpolizei Oberösterreich blickt auf ihre Saison zurück: Seit 1. November 2024 mussten 506 Einsätze bewältigt werden – ein Minus von knapp 13 Prozent im Vergleich zur Vorsaison. Unterstützt wurden sie dabei von der Bergrettung und weiteren freiwilligen Einsatzorganisationen. Es waren 13 Todesopfer zu beklagen, ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als 29 Personen bei Alpinunfällen in Oberösterreich verstarben. Bei der Disziplin Wandern/Bergsteigen und Hochtouren hält sich die Zahl der Einsätze auf einem konstant hohen Niveau: mit 172 Einsätzen liegt man im Bereich der Vorjahre (2023: 170, 2024: 176). Die Zahl der Todesopfer in dieser Disziplin ist rückläufig. Waren es 2023 noch elf und im Vorjahr acht Menschen, die ihr Leben verloren, so verzeichnete man in der vergangenen Saison sechs Todesfälle. Wenngleich jeder Todesfall einer zu viel ist, ist der Rückgang ein erfreulicher Trend – das obwohl der „Verkehr“ in den Bergen merkbar hoch ist und viele Menschen ihre Freizeit in der Natur verbringen.

    Ursachen für alpine Notlagen

    Die häufigsten Gründe für Notfälle im alpinen Raum bei den Sommerdisziplinen bleiben mangelhafte Vorbereitung, unzureichende Ausrüstung und Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten. Zudem führen unvorhersehbare Wetterumschwünge regelmäßig zu gefährlichen Situationen. Bereits im Spätsommer können in hochalpinen Lagen winterliche Bedingungen herrschen, die eine entsprechende Ausrüstung und Erfahrung erfordern. Sneakers haben im Gebirge nichts verloren – festes Schuhwerk, wärmende Kleidung sowie Notfallausrüstung sind unverzichtbar.
    Eigenverantwortung und Prävention

    Ein zentrales Anliegen der Polizei bleibt die Sensibilisierung der Bergsportlerinnen und -sportler:

    • Körperliche Vorbereitung: Entsprechendes Training vor der Tour.
    • Tourenplanung: Schwierigkeit, Dauer und Wetterlage berücksichtigen.
    • Grenzen kennen: Selbstüberschätzung vermeiden und bei der geplanten Strecke bleiben.
    • Informationsweitergabe: Angehörige oder Unterkunftgeber vorab über Route und Zeitplan informieren.

    Im Notfall gilt: sofort den Notruf wählen (Euronotruf 112 oder 140) und mit allen Mitteln auf sich aufmerksam machen. Auffällige Kleidung, Lichtsignale oder akustische Rufe können lebensrettend sein.

    Fazit

    Die Saison 2024/25 verdeutlicht einmal mehr: Sicherheit am Berg beginnt bei der eigenen Verantwortung. Gute Vorbereitung, richtige Ausrüstung und realistische Selbsteinschätzung sind die besten Maßnahmen, um Unfälle und Notfälle zu vermeiden.
    Alpinpolizei und Flugpolizei
    In Oberösterreich verrichten 41 Polizistinnen und Polizisten Alpindienst. Zehn davon sind zusätzlich Flight Operatoren und sind als Crewmitglied beim Polizeihubschrauber, welcher am Flughafen Linz stationiert ist, tätig. Für deren Ausbildung verantwortlich ist der Landesausbildungsleiter Kurt Arnold. „Zu unseren Aufgaben zählen die Erhebung von Alpinunfällen – also Unfälle im alpinen Gelände, aber auch Unfälle, bei deren Erhebung alpin geschultes Personal erforderlich ist, wie z.B. in Kletterhallen, beim Mountainbiken oder Langlaufen. Dazu kommt die Organisation von Suchaktionen und Fahndungen im alpinen Gelände. Hierbei können wir auf langjährige verlässliche Partner wie die Bergrettung und private Flugrettungsunternehmen vertrauen“, sagt Arnold und meint weiter: „Die Verrechnung von Einsätzen der Alpin- und Flugpolizei erfolgt bei Vorliegen von grober Fahrlässigkeit. In diesen Fällen besteht eine gesetzliche Kostenersatzpflicht nach dem Sicherheitspolizeigesetz.“

  • Tag der Wiener Polizei am Samstag

    Das Bundesministerium für Inneres und die Landespolizeidirektion Wien laden zum „Tag der Wiener Polizei“ mit Innenminister Gerhard Karner und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl ein. Vor Ort wird es Vorführungen der Polizeidiensthundeeinheit, der WEGA und ein Konzert der Polizeimusik Wien geben.

    Wann: 20. September 2025, 10:00 Uhr

    Wo: Rossauer Kaserne, Schlickplatz 6, 1090 Wien

  • DSN: Änderung in der Geschäftsführung mit Ende des Jahres

    Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) gibt bekannt, dass Omar Haijawi-Pirchner mit Ende des Jahres 2025 die Funktion des Direktors auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen elf Monate vor Ablauf der Bestelldauer beenden wird.

    Das Bundesministerium für Inneres (BMI) respektiert diese Entscheidung und dankt ihm für das Engagement und den wertvollen Beitrag zur Entwicklung des Verfassungsschutzes in den vergangenen Jahren. Der Verfassungsschutz wird seine strategische und operative Ausrichtung weiterhin wie bisher fortsetzen. Omar Haijawi-Pirchner wird zukünftig im BMI das Projekt für die vorgesehene Evaluierung des Staatsschutz- und Nachrichtendienstgesetzes bzw. der DSN leiten.

    „Direktor des österreichischen Verfassungsschutzes zu sein bedeutet, das Fundament für ein sicheres Miteinander zu gestalten. Das ist eine besonders verantwortungsvolle und ehrenvolle Aufgabe, die ich stets mit Respekt gegenüber den Menschen ausgeübt habe. In den vergangenen beinahe vier Jahren seit Implementierung der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst sind wir viele wichtige Schritte gegangen, die uns heute auf einen vertraulichen, verlässlichen und vernetzten Verfassungsschutz blicken lassen. Unser gemeinsames Ziel war und ist es stets gewesen: entschlossen und konsequent gegen jede Form von Extremismus vorzugehen. Dies war vor allem dank der herausragenden Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DSN möglich, bei denen ich mich für ihr kompetentes und motiviertes Engagement aufrichtig bedanke. Die Entscheidung, meine Funktion bereits elf Monate vor Ablauf meiner offiziellen Bestelldauer aus persönlichen Gründen zurückzulegen, ist mir nicht leichtgefallen“, sagt Omar Haijawi-Pirchner.

  • Drohung in Gedenkstätte Mauthausen – 20-Jähriger in Haft

    Am 9. September 2025 kündigte gegen 13 Uhr in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ein 20-jähriger Zivildiener eine schwere Gewalttat mit Waffengewalt gegen andere Bedienstete der Gedenkstätte an. Seitens der Verantwortlichen der KZ-Gedenkstätte wurde schnell reagiert und die Polizei verständigt, die umgehend die Örtlichkeit sicherte und die Ermittlungen aufnahm. Der Beschuldigte hatte zu diesem Zeitpunkt die Gedenkstätte bereits wieder verlassen. Es bestand zum Zeitpunkt der Drohung keine unmittelbare Gefahr für die Bediensteten und die Besucher der Gedenkstätte Mauthausen.

    Die österreichische Bundespolizei ist auf derartige Szenarien sowohl kriminalpolizeilich als auch bei der Gefahrenerforschung vorbereitet: Nach der sofortigen Herstellung der Sicherheit vor Ort begann umgehend die Zeugenbefragung, um den Sachverhalt zu erhellen. Zeitgleich wurde der beschuldigte 20-jährige Österreicher im Hintergrund durchleuchtet, um etwaige Gefahrenpotenziale, „Red Flags“ oder andere besondere Variablen, die polizeilich relevant sind, zu identifizieren.

    Die Staatsanwaltschaft Linz ordnete kurz darauf die Festnahme des 20-Jährigen aus dem Bezirk Freistadt an. Das Einsatzkommando Cobra vollzog gemeinsam mit Kräften der Polizei Oberösterreich diese Festnahmeanordnung an der Wohnadresse des Beschuldigten, der keinen Widerstand gegen die Intervention leitstete. Die Ermittlungen laufen, der Beschuldigte befindet sich zur Stunde in Haft.

    Update 16.9. – 14:40 Uhr:

    Stellungnahme von FPÖ-Handlos 

    „Offenbar handelte es sich um einen persönlichen Streit zwischen Bediensteten der Gedenkstätte und einem ehemaligen Zivildiener der Gedenkstätte, der FPÖ-Parteimitglied ist. Wir haben umgehend gehandelt und verurteilen die Drohungen aufs Schärfste. Nach Bekanntwerden der Drohungen eines an der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Mauthausen tätigen Zivildieners wurde das Parteiausschlussverfahren eingeleitet“, so der Bezirksparteiobmann der FPÖ Freistadt, LAbg. Peter Handlos.

  • Sieben Verkehrstote in der vergangenen Woche

    280 Verkehrstote zwischen 1. Jänner und 14. September 2025

    In der vergangenen Woche starben drei Pkw-Lenker, zwei Fußgänger, ein Leichtmotorrad-Lenker und ein Fahrrad-Lenker bei Verkehrsunfällen. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Donnerstag, 11. September 2025, im Bezirk Salzburg Stadt, Salzburg, bei dem die oben erwähnte Fahrradfahrerin getötet wurde. Die 23-jährige fuhr mit ihrem Fahrrad auf dem Mehrzweckstreifen und beabsichtigte die Kreuzung in gerader Linie zu übersetzen. Ein herannahender Lkw-Lenker bog an der betreffenden Kreuzung nach rechts ab. Dabei kam es zur Kollision mit der Fahrradfahrerin, die in der Folge zu Sturz kam und vom Lkw überrollt wurde. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb die 23-jährige noch an der Unfallstelle aufgrund ihrer schweren Verletzungen. Am Wochenende verunglückten zwei der sieben verstorbenen Verkehrsteilnehmer.

    Drei Personen kamen in der Vorwoche auf Landesstraßen B, zwei auf Gemeindestraßen und je einer auf einer Autobahn und auf einer Landesstraße L ums Leben. Drei Verkehrstote mussten in Oberösterreich, zwei in Salzburg und jeweils einer in Wien und in Niederösterreich beklagt werden.

    Vermutliche Hauptunfallursache waren in drei Fällen Unachtsamkeit/Ablenkung, in zwei Fällen Vorrangverletzung und in einem Fall eine nichtangepasste Geschwindigkeit. Bei einem Unfall konnte die vermutliche Ursache bisher nicht geklärt werden. Drei tödliche Unfälle waren Alleinunfälle und drei Verkehrstote waren ausländische Staatsangehörige.

    Vom 1. Jänner bis 14. September 2025 gab es im österreichischen Straßennetz 280 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2024 waren es 264 und 2023 295.

  • Ein Diensthund des Zoll hat Bargeld in Höhe von 60.000 Euro erschnüffelt.

    Steuerfahndung ermittelt im Taxigewerbe: Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vermutet

    Das im Finanzministerium angesiedelte Amt für Betrugsbekämpfung (ABB) führte Anfang September eine großangelegte Durchsuchung in Wien und Umgebung durch. Im Fokus der Maßnahmen stand eine Unternehmerfamilie, die mehrere Taxiunternehmen betreibt und im Verdacht steht, Abgabenhinterziehungen in Millionenhöhe begangen zu haben. Die Steuerfahndung des ABB konnte Luxusfahrzeuge, hochpreisige Uhren und Bargeld sicherstellen. Ein Diensthund des Zoll hat Bargeld in Höhe von 60.000 Euro erschnüffelt.

    Die Geschäftsbereiche Steuerfahndung und Strafsachen des ABB führten die Kontrollen mit Unterstützung des Zollamts Österreichs (ZAÖ) an sieben Einsatzorten in Wien und dem Wiener Umland durch. Die Ermittlungen richten sich gegen mehrere Mitglieder der Taxibranche, denen vorgeworfen wird, über Jahre hinweg systematisch Umsätze verschleiert und dadurch hohe Beträge an Steuern und Abgaben hinterzogen zu haben. Der mutmaßliche Schaden für die öffentliche Hand beläuft sich auf einen siebenstelligen Eurobetrag.

    Im Zuge der Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, darunter Geschäftsunterlagen, elektronische Datenträger, Smartphones sowie zahlreiche Vermögenswerte. Hierzu zählen hochpreisige Fahrzeuge, erhebliche Bargeldbestände und hochwertige Uhren. Die Sicherstellung dieser Vermögenswerte dient auch der Absicherung möglicher Strafzahlungen im Falle einer Verurteilung. Ein speziell ausgebildeter Spürhund des ZAÖ, trainiert auf das Auffinden von Bargeld, war besonders erfolgreich und entdeckte Bargeld in Höhe von 60.000 Euro.

    „Die Bekämpfung von Steuer- und Abgabenbetrug ist zentral für die Aufrechterhaltung von Fairness und Rechtsstaatlichkeit in der Wirtschaft“, betonte Christian Ackerler, der Vorstand des ABB. „Die Aktion zeigt, dass wir in allen Branchen gegen organisierte Steuerkriminalität vorgehen – auch dort, wo sie auf den ersten Blick gut getarnt ist.“

    Die Auswertung der sichergestellten Unterlagen wird in den kommenden Wochen durch das ABB erfolgen. Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Details veröffentlicht werden.

  • EXPO in Osaka: Mehr als eine Million Gäste im Österreich-Pavillon gezählt

    Der Österreich-Pavillon auf der EXPO 2025 in Osaka überschreitet eine bedeutende Marke: Seit der Eröffnung der EXPO im April wurden bereits mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher gezählt. Das entspricht einem Tagesdurchschnitt von rund 6.500 Gästen bzw. erlebten pro Stunde rund 540 Besucherinnen und Besucher den Pavillon und die Ausstellung, die unter dem Motto „Austria. Composing the Future“ steht.

  • Nur Pensionen bis 2.500 Euro brutto wird die Inflation voll abgegolten!

    Darüber gibt es einen Fixbetrag von 67,50 Euro!

    Die Regierung hat nun die Erhöhung der Pensionen für 2026 präsentiert.

    Sie werden durchschnittlich um 2,25 Prozent angehoben. Allerdings werden nur Pensionen bis 2.500 Euro brutto / Monat die volle Inflationsabgeltung von 2,7 Prozent erhalten.

    Bezüge darüber hinaus erhalten lediglich einen Fixbetrag von 67,50 Euro (monatlich).

    Für das klamme Budget soll eine Ersparnis von 350 Millionen Euro bleiben.

    Rund 71 Prozent (1,65 Millionen Menschen) der Pensionisten würden die volle Abgeltung erhalten. Ihre Pensionen liegen unter dem Schwellenwert.